Israel: Rivlin und Netanjahu versöhnen sich

Einen Tag, nachdem Reuven Rivlin zum neuen Staatspräsidenten Israels gewählt wurde, haben sich Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Rivlin ausgesöhnt. avatar92

Obwohl Netanjahu und Rivlin beide Veteranen der Likud-Partei sind, war ihr Verhältnis angespannt.

Sie betonten hinterher, daß beide in Jerusalem geboren wurden, daß beider Vater ein Professor war und daß beide Fans desselben Fußballvereins sind.

Quelle: Israel heute


Reuven Rivlin ist neuer israelischer Präsident

Reuven Rivlin wurde am Dienstag, dem 10.6.2014, von den Abgeordneten der Knesset (israelisches Parlament) zum 10. Staatspräsidenten Israels gewählt.

Rivlin gehört der Likud-Partei an und war zuletzt Präsident der Knesset.   IMG_1016

Im ersten Wahlgang verteilten sich die Stimmen auf die fünf Kandidaten wie folgt: Reuven Rivlin 44 Stimmen, Meir Sheetrit 31, Dalia Itzik 28 Stimmen, Dalia Dorner 13 Stimmen und Dan Shechtman 1 Stimme.

In einer Stichwahl entfielen auf Reuven Rivlin 63, auf Meir Sheetrit 53 Stimmen.

Reuven Rivlin wird als Nachfolger von Shimon Peres am 24. Juli seinen Amtseid als 10. Präsident des Staates Israel ablegen.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Israel: Parlamentspräsident kritisiert das Herausreißen des Neuen Testaments durch einen Abgeordneten

Am vergangenen Montag fanden die israelischen Abgeordneten in ihrem Postfach als Geschenksendung eine Bibel mit dem Alten und Neuen Testament, gedruckt von der judenchristlichen israelischen Bibelgesellschaft (Bible Society). Die Heilige Schrift war in Leder gebunden und sehr umfangreich.

Einige Abgeordnete der Knesset (israelisches Parlament), besonders aus den Reihen der strikt jüdischen Parteien, schrieben einen Beschwerdebrief an den Parlamentspräsidenten Reuven Rivlin, worin es hieß: „Wie kann missionarische Literatur in der Knesset verbreitet werden?“.

Der Knesset-Abgeordnete Michael Ben-Ari riß vor laufender Kamera das Neue Testament aus der Bibel heraus und warf es in den Papierkorb.

Knessetsprecher Rivlin kritisierte dies und verwies auf die Heiligkeit von religiösen Büchern jeglichen Glaubens, die es zu respektieren gelte.

Quelle: Webseite „Israel heute“