Frankfurt: AfD-Kundgebung am 14. September

Großdemonstration mit Prof. Lucke und Richard Sulik

Die Alternative für Deutschland veranstaltet am kommenden Samstag, den 14. September, eine Großkundgebung in Frankfurt am Main auf dem Römerberg.  Die Demonstration beginnt um 13 Uhr mit einem Grußwort der AfD-Sprecherin Frauke Petry. TS_Ostzeile_300

Von dort geht es zum Willy-Brandt-Platz, wo AfD-Sprecher Prof. Konrad Adam vor dem Gebäude der Europäischen Zentralbank gegen 13,40 Uhr reden wird. Die zweite Zwischenkundgebung soll gegen 14,25 Uhr an der Hauptwache stattfinden.

Christiane Gleissner, AfD-Spitzenkandidatin für die hessische Landtagswahl, wird hier das Wort an die Demonstranten richten. Abschließend kehrt der Demonstrationszug zurück zum Frankfurter Römer, wo gegen 15 Uhr die große Abschlußkundgebung beginnen soll.

Hier wird zunächst Alexander Gauland, stellv. Sprecher der AfD, auftreten. Ihm folgt Richard Sulik, Vorsitzender der slowakischen Partei Sloboda a Solidarita (Freiheit und Solidarität) und ehem. Präsident des slowakischen Parlaments, der mit seiner Partei gegen die EFSF-Zahlungen der Slowakei gekämpft hat.

Der Höhepunkt der Veranstaltung wird gegen 16 Uhr erreicht, wenn Prof. Bernd Lucke, Sprecher der AfD, seine Rede halten wird.

Roland Klaus, stellv. AfD-Sprecher, wird durch die Veranstaltung führen und Ralf Maas für das musikalische Rahmenprogramm sorgen.

Quelle (Text/Foto): AfD


Deshalb lehnt Richard Sulik die EUro-„Rettungs“-Politik ab

Der Berliner Journalist Michael Leh führte ein aktuelles Interview mit Richard Sulik, der bis vor kurzem Parlamentspräsident der Slowakei war   –  bevor die dortige Regierungskoalition an der Kontroverse um den EU-Rettungsschirm zerbrach.

Sulik will seine Partei „Freiheit und Solidarität“ im nächsten (Wahl-)Jahr zu einem weiteren Erfolg führen.  „Sloboda a Solidarita“ (SaS) ist jetzt bereits drittstärkste Partei des Landes.

Der Unternehmer und Wirtschaftswissenschaftler wurde auch dadurch bekannt und bei Sozialisten verhaßt, weil er in der Slowakei einen einheitlichen Einkommens-Steuersatz von 19% einführte.

Sulik bereut es heute, anfangs für die Einführung des EURO plädiert zu haben. Er stellt fest, daß der frühere tschechische Präsident Vaclav Klaus recht hatte, als er riesige Probleme mit dieser Einheitswährung ankündigte.

Das vollständige Interview mit Richard Sulik lesen Sie hier:
http://www.freiewelt.net/nachricht-8455/richard-sulik-%FCber-sein-%22nein%22-zum-efsf.html


Sulik: „Die EU soll zurück zu den ursprünglichen Zielen!“

Richard Sulik  – slowakischer Parlamentspräsident bis zum 14.10.2011  –  erhebt Einspruch

Als der slowakische Parlamentspräsident Richard Sulik gegen den erweiterten EU-„Rettungsschirm“ stimmte, verlor er sein Amt, blieb aber Vorsitzender der Partei „Freiheit und Solidarität“ (Sloboda a Solidarita, SaS).  Wie er in seiner eigenen Internetpräsenz schreibt, bereitet er sich politisch auf die Neuwahlen am 10.3.2012 vor.

Der freiheitsbewußte Politiker hat eine Art Grundsatzerklärung auf seiner Webseite veröffentlicht, in der es eingangs heißt:

„Die Europäische Union entstand auf Grundlage der Freiheit und stellt das erfolgreichste Friedensprojekt der gesamten Geschichte des europäischen Kontinents dar. Freier Verkehr von Personen, Kapital, Waren und Dienstleistungen galten schon immer  –  und tun es auch heute noch  –  als hehre und richtige Ziele. Der Handel unter den Ländern steigert den Wohlstand und reduziert das Risiko von Kriegen.“

Soweit erfreulich, doch nun folgt ein deutliches „Aber“:

„Die immer stärker werdende Zentralisierung und ein Superstaat mit dem Namen „Die Vereinigten Staaten Europas“ war allerdings nicht die Idee der EU. Ganz im Gegenteil: die EU entstand auf Grundlage von Vielfältigkeit, Freiheit, gegenseitigem Wettbewerb und Prinzip der Subsidiarität, welches besagt, dass sich die Union nur mit solchen Fragen zu beschäftigen hat, die von den einzelnen Staaten selbst nicht bewältigt werden können. Überdies zeigt uns das Beispiel der USA, dass eine größere Zentralisierung keinen Schutz vor der Krise bietet und kein Ersatz für Verantwortung ist.“

Diese Zustandsbeschreibung trifft ins Schwarze  – und wird ergänzt durch berechtigte Kritik an der bürokratischen Ausuferung der EU:

„Leider müssen wir heute feststellen, dass sich die EU nicht nur von ihren Prinzipien entfernt, auf denen sie begründet ist, sondern auch von ihren Bürgern. In Brüssel lebt eine Armee von 50.000 Beamten, die im Bestreben danach, ihre Existenz zu rechtfertigen, stets neue Regeln erfinden, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit Europas gesenkt wird und im Endeffekt auch der Lebensstandard der Europäer.“

Sodann folgt der Einspruch des ehem. Parlamentspräsidenten am EU-Rettungsschirm:

„Heute ist es bereits offensichtlich, dass der EU-Rettungsschirm keine Lösung ist. Die Aufstockung des Rettungsfonds wurde genau so beschlossen, wie es sich Brüssel gewünscht hat. Das erwartete Ergebnis hat sich jedoch nicht eingestellt. Die Zinsen für die Finanzierung der europäischen Schulden steigen nach wie vor, weil die europäischen Spitzenpolitiker kein Vertrauen der Finanzmärkte genießen. Dies ist ein ernstzunehmendes Problem.“

Allerdings!

Wer die vollständige klare Analyse mit weiteren Beschwerdepunkten des couragierten Slowaken lesen möchte, kann dies hier in deutscher Sprache tun:

http://richardsulik.blog.de/2011/11/30/schmerzhafte-rueckkehr-hehren-zielen-12237417/