Mit dem roten Diktator Mugabe starb einer der übelsten Despoten Afrikas

Jürgen Braun, menschenrechtspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, erklärt zum Tod des kommunistischen Diktators Robert Mugabe:

„1980 wurde Robert Mugabe der erste Premierminister von Simbabwe (dem früheren Rhodesien). Das Land war frisch in die Unabhängigkeit von Großbritannien entlassen und galt damals als die Kornkammer Afrikas, es war voller wertvoller Bodenschätze.

Ohne jegliches Mitgefühl zu seinem Volk, dafür mit umso größerer Gier nach Macht und Geld, wirtschaftete Mugabe Simbabwe zu einem failed state herab, mit Hunger, endemischer Korruption und Kriminalität. Mit Robert Mugabe starb einer der übelsten Despoten Afrikas.

Der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Bischof Desmond Tutu nannte den Diktatur die ‚Karikatur eines schwarzen Führers‘.

Mugabes Karriere ist auch ein unrühmliches Beispiel für die Außenpolitik westlicher Staaten, korrupte Despoten zu stützen.

Die UNO schaffte es nicht, ihn vor Gericht zu bringen, im Gegenteil: sie gab ihm bis zum Schluss Ehrenposten.

Wir helfen Afrika nicht, wenn wir solche Tyrannen wie Mugabe über Jahrzehnte mit dem Geld unserer Bürger unterstützen.“

 


Simbabwe: Bischöfe hoffen nach dem Ende der Mugabe-Diktatur auf bessere Zeiten

Nach der Amtsenthebung bzw. dem erzwungenen „Rücktritt“ des sozialistischen Diktators und Präsidenten Robert Mugabe steht Simbabwe (früher: Rhodesien) vor neuen Wahlen und hofft auf Rechtsstaat und Demokratie.

„Wir hoffen und beten, dass die bevorstehenden Wahlen am 30. Juli eine froher Anlass für uns alle sein werden“, erklären die katholischen Bischöfe von Simbabwe in einem Hirtenbrief mit dem Titel „Eine neue Tür öffnen“, in der sie sich zur Präsidentschaftswahl Ende des Monats äußern.

Seit November 2017, als Mugabe, der das Land seit der Unabhängigkeit 1980 regierte, zum Rücktritt gezwungen wurde, befindet sich Simbabwe zwischen Hoffnungen und Enttäuschungen, was auch die Bischöfe in ihrem Hirtenbrief beschreiben:

„In den sechs Monaten nach dem Rücktritt von Mugabe und dem Amtsantritt von Emmerson Mnangagwa zum Interims-Präsidenten haben wir viele Gründe für  Zuversicht gesehen“, wobei die Oberhirten an neue politische Freiheiten und den Kampf gegen die Korruption seitens der Regierung erinnern.

Die Bischöfe schreiben, man solle sich nicht von einzelnen „Episoden der Gewalt“ entmutigen zu lassen. Am vergangenen 23. Juni waren bei einer Wahlkundgebung mit dem vorübergehenden Präsident Mnangagwa zwei Leibwächter bei einem Sprengstoffanschlag ermordet worden.

Weiter heißt es in dem Hirtenbrief: „Wie auch immer das Ergebnis aussehen wird, Simbabwes neue Politik muss kooperativer und integrativer sein und nicht auf einem oder zwei führenden Politikern basieren“. Vielmehr gehe es darum, auf „starke demokratische Institutionen“ zu setzen und über die bevorstehende Wahl hinauszudenken.

Präsident Mugabe war trotz seiner diktatorischen Machenschaften – darunter die Enteignung von weißen Farmern –  für das Jahr 2015 zum Präsidenten der „Afrikanischen Union“ gewählt worden.

Die IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) und „Amnesty international“ warfen ihm mehrfach die Verletzung von Menschenrechten und politische Unterdrückung von Dissidenten vor. 

Der sozialistische Mugabe und seine Frau leben inmitten von Armut und Elend des Volkes selber im größten Luxus. Wikipedia berichtet dazu: „An seinem 86. Geburtstag sollen mehr als 500.000 US-Dollar für Champagner und Kaviar ausgegeben worden sein. Die Kosten für die Feier zu seinem 93. Geburtstag wurden auf 1,9 Millionen Euro geschätzt.“     (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Mugabe)


Katastrophe für Simbabwe: Wiederwahl des kommunistischen Diktators Mugabe

Massive Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Wahlen in Simbabwe begleiten den überwältigenden Wahlsieg von Präsident Robert Mugabe. Pfarrer Stefan Hippler war lange Jahre Pfarrer der deutschen Gemeinde in Kapstadt und arbeitet seit 2009 dort in einem HIV-Zentrum.

Dem „Kölner Domradio“ berichtet er, was für Folgen die Entwicklung in Simbabwe auch für die Nachbarländer hat:

„In Südafrika leben Millionen Flüchtlinge aus Simbabwe, jene Menschen, die gegen Mugabe sind und deshalb ausgewanderten. Und bei denen ist natürlich Frust angesagt. Sie sind sehr enttäuscht. Man hatte gehofft, dass Mugabe diesmal nicht gewinnt. Jetzt gab es zwar Meldungen über Wahlfälschungen und andere Unregelmäßigkeiten. Aber sein Sieg ist so hoch ausgefallen, dass man davon ausgehen kann: Viele Menschen haben ihn wirklich gewählt!“

Mugabes Sieg ist ein Rätsel für Beobachter

Ein Wahlausgang, den sich die Beteiligten und Nachbarn nicht wirklich erklären können, so Pfarrer Hippler:

„Es ist ein Rätsel; alle, die sich mit Simbabwe beschäftigen, fragen sich: Wie kann es sein, dass Robert Mugabe zum siebten Mal in Folge gewonnen hat? Ein Stück weit liegt es wohl auch daran, dass sein Wahlgegner in der Vergangenheit mit Mugabe koaliert hatte. In dieser Zeit ging es auch ein wenig bergauf mit dem Land. Und wer hat dafür in Simbabwe Kredit erhalten? Mugabe! Es ist eine Katastrophe für das Land.

Sicherlich werden wir jetzt Veränderungen der Verfassung leben. Dann hat Mugabe ja bereits angedroht, dass mehr Fabriken verstaatlicht werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich MDC-Präsident Morgan Tsvangirai wirklich nicht an einer neuen Regierung beteiligt. Damit die Menschen sehen, wohin es führt, wenn man Robert Mugabe wählt.“

Quelle: http://de.radiovaticana.va/news/2013/08/05/pr%C3%A4sidentschaftswahl:_%E2%80%9Ekatastrophe_f%C3%BCr_simbabwe/ted-717162