Kirche St. Michael in Hessen mit Schablonen-Schmierereien beschädigt

Von Roland Rösler

„Sagen Sie mal, haben Sie das schon gesehen?“  –  Ein Mitbruder unserer Gemeinde führte mich um die Treppe herum und zeigt mir zwei Bilder. Per Schablone waren sie auf die Außenseite der Wand am Treppenaufgang unserer Kirche St. Michael im hessischen Heidenrod-Kemel gesprüht: zwei Ratten!  – Dasselbe auch an der Laterne (siehe kleines Foto ganz unten).Kirche-K03

Etwas später zeigte ich einem anderen Mitbruder unserer Pfarrgemeinde diese Beschädigungen und empört reagierte er mit dem Ausruf: „Das ist pure Blasphemie.“ Kirche-K02

Offenbar versucht man, mit diesem Unfug zu symbolisieren, es gebe hier nur Ungeziefer  – ein ‚freundliches‘ Bild für den Glauben ist es sicher nicht.

Erstaunlich, wie wenig manche Menschen auf solche Bilder reagieren. Jemand meinte, daß das mit den Ratten heute doch nicht so schlimm sei, schließlich würden sie auch von manchen Leuten als Haustiere gehalten….Kirche-K05

Unsere Kirche wurde dem Schutz des Erzengels Michael geweiht  – und so blieben die Ratten auch vor der Kirche. Kirche-K01

Heute gehört unser Gotteshaus zur Pfarrgemeinde „Heilig Geist“. Möge dieser darüber entscheiden, wie es mit solchen ‚Zeichen‘ weitergeht.  Kirche-K04

Erbaut wurde unsere Kirche von einem Priester auch als Soldatenkirche für die damals in Kemel stationierte Flugabwehrraketenbatterie. Als Spätberufener, der als Soldat auf Monte Casino überlebte, warb er mit einem ehemaligen ‚Soldatenfreund‘ aus Monte Casino für diese Kirche.

1967 wurde diese Kirche auf den Namen des heiligen Erzengels Michael eingeweiht und gehört heute zur Kirchengemeinde ‚Heilig Geist‘.

Unser Autor Roland Rösler ist Politiker, Offizier und Publizist; er wirkte 22 Jahre lang als hessischer CDU-Landtagsabgeordneter; zudem gehörte er langjährig dem Bundesvorstand der CDL an.


Offener Brief von Roland Rösler (CDU) an Ministerin Schröder und Parteikollegen zur Familienpolitik

Der aktive Lebensrechtler (CDL) und ehem. hessische CDU-Landtagsabgeordnete Roland Rösler (siehe Foto) wandte sich mit folgendem Schreiben an Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und an christdemokratische Kollegen:

Sehr geehrte Frau Ministerin Schröder,    R-2
sehr verehrte Kollegen,

mit großer innerer Zustimmung habe ich  –  als katholischer Christ in der CDU –  den Beitrag von Mathias v. Gersdorff gelesen.

Sehr deutlich erinnert er an den zunehmend stärker werdenden Abfall von jenen Vorstellungen, die Helmut Kohl auf dem 1. Vereinigungs-Parteitag der CDU in Hamburg (1. 10. 1990) erwähnte: „Wir finden uns wieder zusammen, fest wurzelnd in den Ursprungsideen unseres gemeinsamen Herkommens.“

 Zu diesen Ursprungsideen gehört auch, was das Bundesverfassungsgericht über Ehe und Familie entschieden hat, was den „Ordnungskern der Institute“ für Staat und Gesellschaft bedeutet:

Bundesverfassungsgericht: „Ehe ist auch für das Grundgesetz die Vereinigung eines Mannes und einer Frau zu einer grundsätzlich unauflöslichen Lebensgemeinschaft, und Familie ist die umfassende Gemeinschaft von Eltern und Kindern, in der den Eltern vor allem Recht und Pflicht zur Pflege und Erziehung der Kinder erwachsen. Dieser Ordnungskern der Institute ist für das allgemeine Rechtsgefühl und Rechtsbewusstsein unantastbar.“ (BVerfGE 10, 59/66)

In dem „Manifest zur Vereinigung der CDU“ beschlossen die Delegierten in Hamburg :

„Im Mittelpunkt unserer Politik steht die Familie. In einer Gesellschaft, in der die Vielfalt der Lebensstile und Lebensformen, der Interessen und Weltanschauungen weiter zunehmen wird, behält die Familie als Gemeinschaft mit Bindungen auf Lebenszeit und als Ort der Geborgenheit und erster Sinnerfahrung für Kinder eine unverzichtbare und herausgehobene Bedeutung.“ (Abschnitt 6, ‚Ja zu Deutschland – Ja zur Zukunft – Manifest zur…)

Mit dem bundesweit aufsehenerregenden „Sex-Gottedienst“ in Wiesbaden wurden auch keine „konservativen Werte“ vertreten, selbst wenn in Kaufmärkten an der Kassenauflage zuerst Kaugummi und Bonbons, danach aber Schnaps und Zigaretten (meist verschlossen) neben Kondomen, Gleitcreme (mit Erdbeergeschmack) und ‚Schwangerschaftsfrühtests‘ angeboten werden.

Wie sehr haben sich die Vorstellungen in den vergangenen Jahren verändert, wie sehr würden wir beide heute im Berzirksvorstand wohl unterschiedliche Positionen vertreten.

Lassen Sie mich Ihnen den Text von Gersdorfs zusenden.

Herzliche Grüße
Ihr Roland Rösler

Anlage: Christliches Forum, 8. Aug. 2012 https://charismatismus.wordpress.com/2012/08/08/die-bundesfamilienministerin-demoliert-letzte-christliche-fundamente-in-der-cdu/

 


Betreuungsgeld: ehem. CDU-Parlamentarier Roland Rösler übt scharfe Kritik am Verhalten des Linkskartells

Der frühere hessische CDU-Landtagsabgeordnete Roland Rösler betrachtet die Haltung von SPD- und Grünen-Abgeordneten im Bundestag zur heutigen Abstimmung über das Betreuungsgeld als blanke Verhöhnung allgemein üblicher parlamentarischer Sitten.

Nachdem es zwischen den Fraktionen ausgemacht war, daß dieses Gesetz heute beraten werden sollte, war die Abwesenheit zahlreicher Abgeordneter – und damit die Verhinderung einer Abstimmung – ein offensichtliches Zeichen der Mißachtung von Ehe und Familie in diesen Fraktionen, so Rösler.

„Bei keinem Tierschutzgesetz, wo man auf die ’natürliche Pflege‘ der mütterlichen Sorge besonders achtet, wären Abgeordnete auf solch eigenartige Vorstellung gekommen“, meinte der engagierte Lebensrechtler.

Mit dieser Einstellung werde in keiner Weise im Bundestag erkennbar, daß das Bundesverfassungsgericht über „Ehe und Familie“ einst geurteilt hatte, daß: 

„Ehe ist auch für das Grundgesetz die Vereinigung eines Mannes und einer Frau zu einer grundsätzlich unauflöslichen Lebensgemeinschaft, und Familie ist die umfassende Gemeinschaft von Eltern und Kindern, in der den Eltern vor allem Recht und Pflicht zur Pflege und Erziehung der Kinder erwachsen. Dieser Ordnungskern der Institute ist für das allgemeine Rechtsgefühl und Rechtsbewusstsein unantastbar.“ (BVerfGE 10,59/66)

Man könne nicht über Jahrzehnte hinweg die „schrumpfende Bevölkerung“ beklagen und sich in dutzenden von Anhörungen darüber Gedanken machen, wie dieser Entwicklung zu begegnen sei, man könne nicht den „Ordnungskern der Institute“ durch „Kinderkolchosen“ in Frage stellen, wenn man selbst nicht einmal bereit sei, die allgemeinen Ordnungsregeln zu befolgen, betonte Rösler.