Stalin verwendete Nazi-KZs in der „DDR“ gegen kritische Bürger inkl. NS-Gegner

Der letzte Herzog von Anhalt, Joachim Ernst, starb am 18. Februar 1947, zum Skelett abgemagert, an Hungertyphus im Konzentrationslager Buchenwald. Die Nationalsozialisten hatten den 46-jährigen Hochadeligen bereits im Januar 1944 als Widerständler im KZ Dachau eingesperrt.

Nach Ende des Krieges blieb Joachim Ernst in der russisch besetzten Heimat auf Schloß Ballenstedt im Harz. Doch für Stalins Terrorkommandos galt er als „ausbeuterischer Großgrundbesitzer“.

Am 31. August 1945 wurde er erneut verhaftet, durch mehrere Lager geschleppt und endete schließlich im KZ Buchenwald.

Dem Sieg der Roten Armee folgten vor 75 Jahren Stalins Rachebrigaden auf dem Fuße und richteten nach Sowjetmuster Straflager für Zivilisten ein. In mehreren Fällen bedienten sie sich dabei der Nazi-KZs. 

Das frühere NS-KZ Sachsenhausen, das die Sowjets im August wiedereingerichtet hatten, wurde als Speziallager Nr. 7 geführt.

In diesen Lagern wurden seit Mai 1945 ca. 170.000 Deutsche sowie etwa 34.000 ehemalige Sowjetbürger interniert. Die Haftbedingungen waren derart fürchterlich, daß jeder dritte Insasse starb – hauptsächlich an Hunger und Seuchen. Nur ein geringer Prozentsatz der Häftlinge besaß eine aktive NS-Vergangenheit.

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://jungefreiheit.de/wissen/geschichte/2020/das-morden-ging-weiter/


Dr. Konrad Adam: Einmarsch der Roten Armee war von Verbrechen begleitet

Anlässlich der Rede von Bundespräsident Joachim Gauck zum Kriegsende vor 70 Jahren erklärt AfD-Sprecher Dr. Konrad Adam: logo-afd-small

„Noch eine Verdrängung, die erkannt, bekämpft und ans Licht gezogen werden muss. Diesmal ging es angeblich darum, das Gedächtnis an die unmenschliche Behandlung wachzuhalten, der Millionen von kriegsgefangenen Russen in deutscher Lagerhaft ausgesetzt waren.

Bundespräsident Gauck hat das Gedenken ans Ende des Zweiten Weltkrieges zum Anlass genommen, an das traurige Schicksal dieser zu Untermenschen degradierten Soldaten zu erinnern.

Er hat aber zugleich der Roten Armee nämlich für den Beitrag gedankt, den sie zur Befreiung Deutschlands geleistet habe. Leider hat er vergessen, den Preis zu erwähnen, mit dem Millionen von vertriebenen Menschen, verwaisten Kindern und vergewaltigten Frauen für diese Befreiungstat zu bezahlen hatten.

Allein dieser Umstand sollte uns davor bewahren, den Einmarsch der Roten Armee mit dem der Westalliierten in einem Atemzug zu nennen. Der Krieg im Osten ist von Anfang an und von beiden Seiten nach anderen Regeln geführt worden als der im Westen.“