Ungarn: Kirchengüter, die von Kommunisten enteignet wurden, werden weiter zurückerstattet

Rot zu braun gesellt sich gern: Rechts- und linksradikale Parteien gemeinsam gegen Rückerstattung

Die Kirchen erhalten weitere Immobilien zurückerstattet, die nach der Machtübernahme der Kommunisten enteignet worden waren.

Der zuständige Parlamentsausschuß für Kirchen und Minderheiten hat einen entsprechenden Antrag der Regierungsparteien FIDESZ und KDNP angenommen.

Zurückgegeben werden insgesamt 13 Immobilien, darunter acht der katholischen Kirche. Voraussetzung ist, daß die Kirchen die Immobilien zum selben Zweck verwenden wie vor der Verstaatlichung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren bis 1950 die meisten Immobilien und Ländereien der Kirchen in Ungarn konfisziert worden. Etliche wurden seit der Wende zurückgegeben.

Gegen den aktuellen Antrag im Parlament stimmten die sozialistische und die rechtsradikale Partei.

Quelle: Radio Vatikan