23.300 Ärzte aus Impf-Kampagne ausgestiegen

Wie die „WELT am Sonntag“ (WamS) in ihrer heutigen Print-Ausgabe vom 15. August auf der Titelseite schlagzeilt, sind mehr als 23.000 Ärzte aus der Impfkampagne ausgestiegen – wegen der „sinkenden Nachfrage“:

„Kassen- und Privatärzte ziehen sich offenbar zunehmend zurück“, heißt es weiter. Dies gehe aus Zahlen des RKI hervor, die der WamS vorlägen.

In der Woche vom 2. bis 8. August hätten nur noch 29.300 Praxen Impfungen gegen Corona vorgenommen. Das seien – so die Zeitung – 23.300 weniger, als sich insgesamt an der Impfkampagne beteiligt hätten, nämlich 52.600 Praxen.

Bereits seit rund sieben Wochen nimmt die Zahl der Praxen ab, die noch Impfungen melden“, heißt es weiter. Das Impfstoff-Angebot würde die Nachfrage übersteigen.

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Impf-Bereitschaft hierzulande geht zurück

Das Tempo der Corona-Impfungen in Deutschland läßt nach. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis des Robert Koch-Instituts. So erhielten am 22. Juli 2021 rund 129.000 Menschen ihre erste Impfung. Zwei Wochen zuvor, am 8. Juli waren es noch rund 280.000 Personen.

Die Quote der vollständig geimpften Personen liegt aktuell bei 48,5 Prozent.

Seit Anfang März 2020 befragt das Covid-19 Snapshot Monitoring (Cosmo) der Universität Erfurt in regelmäßigen Abständen jeweils rund 1000 Personen zwischen 18 und 74 Jahren zu ihrer persönlichen Bereitschaft, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Dabei zeigen die jüngsten Daten einen Rückgang der Impfbereitschaft unter ungeimpften Befragten.

Quelle (Text / Grafik) und vollständiger Beitrag hier: https://de.statista.com/infografik/23877/impfungen-gegen-covid-19-in-deutschland/?utm_source=Statista+Newsletters&utm_campaign=ce2b7aff02-All_InfographTicker_daily_DE_AM_KW30_2021_Mo&utm_medium=email&utm_term=0_662f7ed75e-ce2b7aff02-314533529


Studie: Rechtsextremismus weiter rückläufig

Offen rechtsextreme Einstellungen sind in der deutschen Gesellschaft zurückgegangen. Dies berichtet jetzt die Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Der Anteil der Befragten, die den Nationalsozialismus verharmlosen, sank von 2,5 Prozent auf 1,4 Prozent. Das ergab die „Mitte-Studie“, die von Wissenschaftlern der Universität Bielefeld im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt wurde.

Auch sanken antisemitische Einstellungen von 2,4 Prozent auf 1,7 Prozent. Dagegen stieg die „Fremdenfeindlichkeit“ der Erhebung zufolge von 3,3 auf 4,5 Prozent.

Rund 73 Prozent der 1.750 Befragten sagten laut der Studie von sich selbst: „Ich bin ein überzeugter Demokrat“. Etwa zehn Prozent der Studienteilnehmer stimmten der Aussage jedoch nicht zu.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Kath. Kirchgängerzahlen weiter rückläufig

Durchschnittlich etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland haben im Jahr 2019 sonntag einen katholischen Gottesdienst besucht. Laut DBK (Deutsche Bischofskonferenz) lauschten seit 2010 rund eine Million Katholiken weniger der Predigt eines Priesters.

Die Anzahl der Meßbesucher ging in den letzten 70 Jahren stetig zurück – in den 1950er und 60er Jahren versammelten sich landesweit sonntags über elf Millionen Menschen in einer katholischen Kirche.

Während die Anzahl der Katholiken in Deutschland seit 1950 nur um etwa eine Million gesunken ist und ihren Höchstwert mit rund 28 Millionen im Jahr 1990 erreicht hat, besuchen dennoch immer weniger den Gottesdienst.

Die Kirchgänger werden jeweils am zweiten Fastensonntag und am zweiten Sonntag im November gezählt, also an möglichst „normalen“ Sonntagen des Kirchenjahres.

Quelle (Text / Grafik): https://de.statista.com/infografik/23944/durchschnittliche-anzahl-der-katholischen-gottesdienstbesucher/


Lebensrecht in den USA: Seit 2012 wurden bereits 163 Abtreibungskliniken geschlossen

In den letzten acht Jahren wurden 163 unabhängige Abtreibungskliniken in den USA geschlossen. Gleichzeitig sank die Zahl der vorgeburtlichen Kindstötungen.

Das geht aus einem Bericht der abtreibungsfreundlichen Organisation Abortion Care Network hervor. Von den 519 Kliniken im Jahr 2012 gibt es noch 337.

BILD: Frauen demonstrieren gegen Abtreibung in den USA

Vor allem „unnötige Abtreibungsbeschränkungen“ der einzelnen Bundesstaaten würden den Kliniken schwer zusetzen, heißt es in dem Bericht. Je weiter fortgeschritten die Schwangerschaft sei, desto schwieriger werde es für die Kliniken.

Insgesamt gab es in den USA mehr als 862.000 Abtreibungen im Jahr 2017. Im Jahr 2014 hatten noch etwa 925.000 Amerikanerinnen abgetrieben. 2007 waren rund 1,2 Millionen Abtreibungen verzeichnet worden.

Eine Studie der Guttmacher-Institute kam 2019 zu dem Ergebnis, diese sinkende Zahl liege nicht in den „strengen Abtreibungsgesetzen mancher Bundesstaaten“. Vielmehr sei ein allgemeiner Geburtenrückgang und damit auch weniger Schwangerschaften zu beobachten.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.pro-medienmagazin.de/index.php?id=98546


Zahl der Organspender hierzulande deutlich gesunken

Die Organspende-Bereitschaft in Deutschland geht massiv zurück, wie die dts-Nachrichtenagentur meldet. Während es in ganz Deutschland normalerweise mehr als 100 Organspenden pro Monat gibt, ist die Zahl im Oktober auf weniger als 60 gesunken, wie NDR-Info berichtet.

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) sieht inzwischen einen klaren Zusammenhang mit den Transplantations-Skandalen in München, Göttingen und Regensburg.

Der medizinische Vorstand der DSO, Günter Kirste, sagte dem Radiosender, daß das Vertrauen in das System erschüttert sei.

Die massiven „Unregelmäßigkeiten“ dürften jedoch nicht der einzige Grund für die rückläufige Zahl der Organspender sein – sie sind wohl eher der äußere Anlaß. 

Auch die Tatsache, daß zunehmend kritisch über die „Hirntod“-Definition debattiert wird, spielt sicher eine große Rolle, zumal die skeptische Diskussion mittlerweile auch in Mainstream-Medien Eingang gefunden hat, zB. vorigen Sonntag in der FAS (Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung)   – wir berichteten in unserem CF darüber.