Kath. Kirchgängerzahlen weiter rückläufig

Durchschnittlich etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland haben im Jahr 2019 sonntag einen katholischen Gottesdienst besucht. Laut DBK (Deutsche Bischofskonferenz) lauschten seit 2010 rund eine Million Katholiken weniger der Predigt eines Priesters.

Die Anzahl der Meßbesucher ging in den letzten 70 Jahren stetig zurück – in den 1950er und 60er Jahren versammelten sich landesweit sonntags über elf Millionen Menschen in einer katholischen Kirche.

Während die Anzahl der Katholiken in Deutschland seit 1950 nur um etwa eine Million gesunken ist und ihren Höchstwert mit rund 28 Millionen im Jahr 1990 erreicht hat, besuchen dennoch immer weniger den Gottesdienst.

Die Kirchgänger werden jeweils am zweiten Fastensonntag und am zweiten Sonntag im November gezählt, also an möglichst „normalen“ Sonntagen des Kirchenjahres.

Quelle (Text / Grafik): https://de.statista.com/infografik/23944/durchschnittliche-anzahl-der-katholischen-gottesdienstbesucher/


Lebensrecht in den USA: Seit 2012 wurden bereits 163 Abtreibungskliniken geschlossen

In den letzten acht Jahren wurden 163 unabhängige Abtreibungskliniken in den USA geschlossen. Gleichzeitig sank die Zahl der vorgeburtlichen Kindstötungen.

Das geht aus einem Bericht der abtreibungsfreundlichen Organisation Abortion Care Network hervor. Von den 519 Kliniken im Jahr 2012 gibt es noch 337.

BILD: Frauen demonstrieren gegen Abtreibung in den USA

Vor allem „unnötige Abtreibungsbeschränkungen“ der einzelnen Bundesstaaten würden den Kliniken schwer zusetzen, heißt es in dem Bericht. Je weiter fortgeschritten die Schwangerschaft sei, desto schwieriger werde es für die Kliniken.

Insgesamt gab es in den USA mehr als 862.000 Abtreibungen im Jahr 2017. Im Jahr 2014 hatten noch etwa 925.000 Amerikanerinnen abgetrieben. 2007 waren rund 1,2 Millionen Abtreibungen verzeichnet worden.

Eine Studie der Guttmacher-Institute kam 2019 zu dem Ergebnis, diese sinkende Zahl liege nicht in den „strengen Abtreibungsgesetzen mancher Bundesstaaten“. Vielmehr sei ein allgemeiner Geburtenrückgang und damit auch weniger Schwangerschaften zu beobachten.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.pro-medienmagazin.de/index.php?id=98546


Zahl der Organspender hierzulande deutlich gesunken

Die Organspende-Bereitschaft in Deutschland geht massiv zurück, wie die dts-Nachrichtenagentur meldet. Während es in ganz Deutschland normalerweise mehr als 100 Organspenden pro Monat gibt, ist die Zahl im Oktober auf weniger als 60 gesunken, wie NDR-Info berichtet.

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) sieht inzwischen einen klaren Zusammenhang mit den Transplantations-Skandalen in München, Göttingen und Regensburg.

Der medizinische Vorstand der DSO, Günter Kirste, sagte dem Radiosender, daß das Vertrauen in das System erschüttert sei.

Die massiven „Unregelmäßigkeiten“ dürften jedoch nicht der einzige Grund für die rückläufige Zahl der Organspender sein – sie sind wohl eher der äußere Anlaß. 

Auch die Tatsache, daß zunehmend kritisch über die „Hirntod“-Definition debattiert wird, spielt sicher eine große Rolle, zumal die skeptische Diskussion mittlerweile auch in Mainstream-Medien Eingang gefunden hat, zB. vorigen Sonntag in der FAS (Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung)   – wir berichteten in unserem CF darüber.