Sexueller „Mißbrauch“: ProFamilia auf Abwegen in den 80er und 90er Jahren

Der Skandal um die Befürwortung von Sex mit Kindern Ende des vergangenen Jahrhunderts weitet sich immer mehr aus. Jetzt wurde bekannt, dass die Pro-Abtreibungs-Organisation „Pro Familia“ in den 80er und 90er Jahren in ihrem Magazin pädosex-freundliche Ansichten verbreitet hat. 

Grafik: PI-News

Grafik: PI-News

Nach Recherchen des Berliner „Tagesspiegel“ hat das „Pro Familia Magazin“ wiederholt Beiträge veröffentlicht, die Sex mit Kindern gutheißen oder rechtfertigen. So plädierte der Soziologe Prof. Rüdiger Lautmann in der Ausgabe 3/95 dafür, den Begriff des Pädophilen von sexuellem Missbrauch abzugrenzen.

Pädophile seien „Menschen, welche Kinder erotisch finden, Kinder auch lieben, eine Freundschaft mit einem Kind begründen, um darin sexuelle Erfüllung zu finden“. Der Begriff „Kindesmissbrauch“ bedeute, „dass der kleine Mensch geschädigt wird“. Diese Schädigung sei „bei den Kontakten der echten Pädophilen sehr fraglich“.

Lautmanns pädosexuell-orientierte Thesen

Prof. Lautmann veröffentlichte 1994 das Buch „Die Lust am Kind“, für das er pädophile Männer befragt hatte. In der Ausgabe 2/96 des Magazins von „Pro Familia“ vertrat er die Ansicht, dass Kinder irgendwann selber beurteilen könnten, „was willkommene Anmache, was Missbrauch oder was bloß aufregend ist“. 

Die Zeitschrift ließ auch den Psychologen und Pädagogen Wolf Vogel zu Wort kommen. Er war Gründungs- und Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität (AHS), die sich Anfang der 80er Jahre für eine Liberalisierung des Sexualstrafrechts einsetzte. In der AHS waren damals zahlreiche Mitglieder der Deutschen Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie vertreten.

Vogel schrieb in der Ausgabe 5/87 über das „Elend einer verbotenen Liebe“. Nach seinen Worten leiden in den meisten pädophilen Beziehungen das Kind und der Erwachsene darunter, „dass sie ihr Liebesverhältnis vor allen anderen Menschen, auch den sonstigen Bezugspersonen, verschweigen müssen“. Das sei vor allem für das Kind belastend.

In der Ausgabe 4/1985 forderte ein damaliges Vorstandsmitglied von Pro Familia, der Jurist Norbert Lammertz, sexuelle Kontakte mit Kindern sollten nicht mehr strafbar sein, wenn sie im Einklang mit dem Willen des Kindes gewaltfrei zustande kämen.

Pro Familia ist auch wegen ihrer Haltung zur Abtreibung heftig umstritten. Die Organisation tritt für das  angebliche „Recht“ der Frau auf vorgeburtliche Kindstötung ein und nimmt in medizinischen Zentren auch selber Abtreibungen vor.

Bundesverband Lebensrecht: „Unglaubliche Schuld“

Der Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht, Martin Lohmann, nannte den Inhalt der Enthüllungen erschreckend. Hier gehe es um Aufklärung einer unglaublichen Schuld: „Jeder Missbrauch von Kindern gerade im so sensiblen Bereich der wertvollen und schutzbedürftigen Sexualität ist brutal und höchst verletzend.“ Das dürfe niemals geduldet werden.

Die Vorsitzende der „Aktion Lebensrecht für Alle“, die Ärztin Dr. Claudia Kaminski, erklärte, „Pro Familia“ habe sich trotz des Namens „nie wirklich lebens- oder kinderfreundlich“ gezeigt. Bei einer Organisation, die schon „Abtreibung bei Keksen und Tee“ propagiert habe, wundere es nicht, „dass auch hier pädophilie-freundliche Beiträge veröffentlicht wurden“.

„Pro Familia“ äußerte sich in einer Pressemitteilung zu den Veröffentlichungen in den 80er und 90er Jahren über Pädophilie. Die Beiträge hätten den damaligen Stand der Diskussionen in der Sexualwissenschaft abgebildet. Die Redaktion des „Pro Familia Magazins“ habe „die eindeutige Verurteilung des sexuellen Missbrauchs nie in Frage gestellt, keine pädophilie-freundliche Position eingenommen, sondern wissenschaftliche Diskurse dokumentiert“.

Quelle: http://www.idea.de


Opferschutzverband beklagt: „Pro Familia“ bot Pädosexuellen jahrelang eine Plattform

Heutige Pressemitteilung von „netzwerkB“:

Wir nehmen Bezug auf die bislang drei gemeinsamen Beiträge der Journalistinnen Cordula Eubel und Sarah Kramer in der Zeitung „Tagesspiegel“:

Pädophilie-Problem auch beim Verein Pro Familia. 8.10.2013 http://www.tagesspiegel.de/politik/beratungsstelle-fuer-familienplanung-paedophilie-problem-auch-beim-verein-pro-familia/8899344.html

 – Debatte um Pädophilie. Die Probleme von Pro Familia mit der Distanz. 9.10.2013 http://www.tagesspiegel.de/politik/debatte-um-paedophilie-die-probleme-von-pro-familia-mit-der-distanz/8900526.html

 – Pädophilie-Vorwürfe an Pro Familia. Fragwürdiges Netzwerk. 9.10.2013 http://www.tagesspiegel.de/politik/paedophilie-vorwuerfe-an-pro-familia-fragwuerdiges-netzwerk/8903836.html

Diese Darstellungen zeigen, dass Pädophile mit ihren Positionen über Jahre hinweg bei pro familia eine Plattform fanden. 

Buchtitel der Aktion "Kinder in Gefahr"

Buch der Aktion „Kinder in Gefahr“

Zu den Organisationen, die maßgeblich pädophile Positionen unterstützte, zählte die Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität.

In ihr waren auch viele dieser „Experten“ wie Rüdiger Lautmann, Helmut Kentler, Wolf Vogel (hier genannt im Zusammenhang mit pro familia), Walter Bärsch (Vorsitzender des Kinderschutzbunds) oder Michael C. Baurmann (wissenschaftlicher Direktor am Bundeskriminalamt) organisiert.

Vor wenigen Wochen erklärte Heinz Hilgers im Zusammenhang mit ähnlichen Vorgängen beim Deutschen Kinderschutzbund, dass Akteure von pro familia auch bei der Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität (AHS) „das Sagen“ gehabt haben.

„Humanistische Union“ und AHS arbeiteten zusammen

Zwischen der Humanistischen Union und der „Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität“ gab es eine Zusammenarbeit. Viele dieser genannte Personen sind auch in der Humanistischen Union organisiert.

Renate Künast, Claudia Roth, die Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger sitzen ebenfalls im Beirat der „Humanistischen Union“. Personen wie Rüdiger Lautmann, Helmut Kentler oder Fritz Sack sind oder waren Mitglieder der „Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität“ und befinden sich im Beirat der „Humanistischen Union“.

Auch in diesem Bereich verlangen wir eine Aufklärung über die Vernetzungen.

Wir sehen hier einen Zusammenhang damit, dass die deutsche Gesetzgebung den Betroffenen von interpersoneller Gewalt und insbesondere sexueller Gewalt ihre Rechte verwehrt. So gibt es kaum wirkliche Regreßmöglichkeiten gegen die Täter, das Thema Schadensersatz für erlittene seelische, körperliche und berufliche Schäden bleibt ein weitgehendes Tabu. Die Regressmöglichkeit der Krankenkassen gegen die Täter wurde vor wenigen Wochen faktisch aufgehoben. 

Kontakt-Daten:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: 04503 892782
presse@netzwerkb.org
www.netzwerkB.org
 

Grüne Abwege: Zerstörung der klassischen Familie durch frühe Sexualisierung der Kinder

Heute erschien in den „Westfälischen Nachrichten“ die Leserzuschrift unseres Autors Rainer Kochinke aus Rheine in gekürzter Form. Wir veröffentlichen hier den Text des katholischen Pädagogen im vollen Wortlaut:

„Die Problematik des institutionalisierten Kindesmissbrauchs betrifft ja nicht nur Herrn Trittin, sondern die ganze Partei der Grünen, die von 1980 bis 1993 die Forderung nach der Streichung des §176 StGB, der den Kindesmissbrauch unter Strafe stellt, in ihrem Bundesparteiprogramm vertrat.

Darüber hinaus fordern noch heute prominente Grüne wie Christian Ströbele und Jerzy Montag die Aufhebung des Inzest-Verbots, ebenso wie die grüne Jugendorganisation.

Das Ganze ist auch kein versehentlich passierter Betriebsunfall, wie ihn die grüne Erklärungsnot jetzt darstellen will. Die Memoiren von Daniel Cohn-Bendit, in denen er von seinen Sex-Spielen mit Kindergarten-Mädchen schwärmt, waren in den achtziger Jahren sicherlich auch den Grünen bekannt, wurden aber niemals kritisiert.

Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft

Das war auch nicht denkbar, denn der ideologische Hintergrund dieser Abartigkeiten waren die gesellschaftsverändernden Thesen von Wilhelm Reich, Helmut Kentler, Rüdiger Lautmann usw., die ihre Chance zur Zerstörung der traditionellen Familie in der frühestmöglichen Sexualisierung der Kinder sahen. Die Auflösung der Familienstrukturen sollte im Sinne dieser “Sexualwissenschaftler” dann die Etablierung einer sozialistischen Gesellschaftsordnung mit der staatlichen Regulierung aller Lebensbereiche vorbereiten.

Dieses Konzept war auch Volker Beck, Renate Künast und Claudia Roth bekannt, die im Beirat den Vorstand der Humanistischen Union beraten, der kirchenfeindlichen Atheistenorganisation, die im Juni 2000 in einer “Erklärung zum Sexualstrafrecht” die Pädophilen, also die potentiellen Missbraucher, als “Opfer einer moralischen Politik” bezeichneten.

Es wir höchste Zeit, dass die grüne Frontfrau Katrin Göring-Eckkardt nicht länger nur von “schmutzigem Strom” redet, sondern ihre Aufmerksamkeit endlich dem pädophilen Schmutz zuwendet, der sich bei den Grünen angesammelt hat, aber im Unterschied zu den von ihnen angeprangerten Kirchen noch zu keiner Aufarbeitung im Sinne der Opfer geführt hat.

Das NetzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.) jedenfalls wehrt sich dagegen, von solchen Leuten wie den prominenten Grünen öffentlich vertreten zu werden, und fordert statt dessen in einer Pressemitteilung vom 17.9.2013, “den pädokriminellen Filz aufzudecken”, den sie in der Verflechtung von Pro Familia, Humanistischer Union, Arbeitsgemeinschaft für Humane Sexualität (AHS) und Grünen sehen.“


Dominikanerkloster Braunschweig widerspricht kirchlicher Lehre zur Homosexualität

Der Dominikanerorden in Braunschweig ist mit der biblischen und kirchlichen Ablehnung der praktizierten Homosexualität offenbar keineswegs einverstanden, wie man der Homepage des Klosters seit Jahren entnehmen kann.

Hierzu nun ein Beispiel: http://www.dominikaner-braunschweig.de/Kloster/Layout/Kloster.html

Wer diesen Link bedient, sieht  oben eine Rubrik „Homosexualität“. Wer darauf klickt, erkennt auf der linken Seite verschiedene Themenaspekte, darunter „Sonstiges“.

Dort wiederum findet sich der Link zu einem Artikel mit der Überschrift „Homosexualität als Innovation der Moderne„.

Der Titel klingt zweifellos recht wissenschaftlich (und soll es wohl auch)   –  allerdings bietet er nicht „nur“ eine volle Verteidigung von homosexuellen Lebensweisen, was für eine Kloster-Webseite an sich schon denkbar unangebracht ist. 

Dort findet sich zudem eine  –  pseudowissenschaftlich etwas verkappte  – Verharmlosung, ja Befürwortung pädosexueller Aktivitäten (also sexueller Handlungen mit Kindern) oder päderastischer Akte (Sex mit Jugendlichen, „Knabenliebe“).

(Was früher meist als „Päderastentum“ bezeichnet wurde, wird heute in der Fachwissenschaft “Ephebophilie” genannt   –  gemeint ist also in beiden Fällen die sexuelle Hinwendung zu geschlechtsreifen, aber minderjährigen Jugendlichen.)

Autor des Buches „Die Lust am Kind“

Diese fatale Tendenz erstaunt wenig, denn der Verfasser dieses Artikels ist Prof. Dr. Rüdiger Lautmann, bekennender Homosexueller und Verfasser des umstrittenen Buches „Die Lust am Kind“, das 1994 erschienen ist. 

Diese Veröffentlichung Lautmanns nimmt eine pro-pädosexuelle Position ein, wobei er von der Illusion ausgeht, es gäbe durchaus „herrschaftsfreie“ Sexualbeziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern. Eben dies ist von vornherein nicht möglich: der Erwachsene ist dem Kind von vornherein grundsätzlich überlegen.

Zurück zum Artikel von Prof. Lautmann auf dem Webportal des Dominikaner-Klosters Braunschweig:

Unter dem Vorwand ethnologischer (völkerkundlicher) Interessenlage schreibt der Autor, er würde gerne einen Film vorführen, in dem homosexuelle Akte aus verschiedenen Kulturen und Epochen vorkommen.

Prof. Lautmann vertritt auch hier pädosexuelle Tendenzen

Allerdings fällt auf, daß er hierbei ausdrücklich auch pädosexuelle und päderastische Beispiele anführt:

„Beispielsweise sähen wir einen übertrieben bunt und weiblich aufgetakelten Brasilianer mit einem zackigen Latino-Macho am Werk. Im Waldgebirge von Neuguinea, bei den steinzeitlich lebenden Papua, blickten wir in ein Reservat junger Männer; hier fellationieren doch tatsächlich vorpubertäre Jungen heranwachsende Jünglinge (offensichtlich um zu richtigen Männern heranzuwachsen).

Am Strande von Antalya würden es zwei Jungtürken miteinander treiben. Oder in den Ruinen des antiken Athen (4. Jhdt. v. Chr.) werben bärtige Männer um bartlose Jünglinge (bodygestylte Burschen für die Rolle der Epheben im gymnaseion gäbe es heute genug).“

Hier ist im zweiten Satz von „vorpubertären“ Jungen  – also Kindern!  –  die Rede, die mit „Jünglingen“ fellationieren.

Es handelt sich folglich eindeutig um Kindersex  (in Deutschland strafbar bei Kindern unter 14 Jahren), der im Lautmann-Artikel nicht nur verharmlost, sondern  gleichsam als pädagogisch wertvoll präsentiert wird („um zu richtigen Männern heranzuwachsen“). Dabei wird das sittenlose Geschehen raffinierterweise in ein „steinzeitliches“ Naturvolk zurückverlagert, wohl um Kindersex dadurch „romantischer“ und als ganz „natürlich“ erscheinen zu lassen.

Dieses Dominikaner-Kloster ist schon vor rund zwei Jahren  –  im Dezember 2010 – mit weitaus größeren Entgleisungen aufgefallen, die z.T. noch ohne (schein)wissenschaftliches „Mäntelchen“ daherkamen, aber wegen öffentlicher Kritik nach einiger Zeit gelöscht wurden.

Unsere Recherchen und Infos wurden damals im christlichen Infoportal MEDRUM veröffentlicht:

http://www.medrum.de/content/dominikanerkloster-bietet-schonungslose-aufklaerung-ueber-schwulensex-fuer-jugendliche

Das Braunschweiger Kloster ist mittlerweile zwar taktisch „vorsichtiger“ geworden, hat seinen verfehlten und irreführenden Standpunkt aber nicht wesentlich geändert  –  wie man angesichts des dort vertretenen Lust-am-Kind-Autors klar erkennen kann.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster