Mainzer Karneval: Lars Reichow und sein demagogischer Rundumschlag gegen die AfD

Von Karin Zimmermann

Zur Sendung: „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“: Herrlich – wie in den Vorjahren – ich habe Tränen gelacht  – fast bis zum Schluss. Da habe ich meinen Ohren nicht getraut: Es ging um die AfD. afd_-300x298

Lars Reichow hätte wissen müssen, dass er zwar vieles sagen kann, dass er aber dann auch damit rechnen muss, dass der Zuhörer Schlüsse auf seinen Geisteszustand ziehen wird.

Was hier geboten wurde, war noch nicht einmal eine Wahlkampfveranstaltung: Es war das Schüren von Hass, Hetze auf niedrigstem Niveau und Diffamierung einer demokratischen, zugelassenen Partei, der AfD.

Nach Reichow sind Bevölkerungsteile, die bis zu 25% gehen, erklärte Feinde der Demokratie. Der Name Göbbels wurde genannt: Ja, es war vergleichbar mit dem, was Göbbels von sich gegeben hat. Das Zündeln von Negativ-Emotionen, das Schüren von Hass, das emotionale Aufpeitschen der Zuhörer nach dem Motto: „Wollt ihr den totalen Krieg“!

So etwas ist nicht Stil eines Demokraten, sondern der eines Demagogen. Keinerlei sachlichen Inhalt – niedrigste Instinkte der Masse wurden befeuert.

Wie sich das auswirkt, haben wir letzte Woche hier in unserem Dorf erlebt: pc_pi

Anlässlich eines Info-Standes, bei dem AfD-Mitglieder AfD-Symbole gezeigt und mit Bürgern gesprochen haben, wurde ein Parteiangehöriger absichtlich von einem passierenden Auto nur um Zentimeter verfehlt, ein anderer am Ellbogen angefahren.

Der Fahrer eines Kleintransporters hatte ruckartig die Richtung gewechselt und einen Angehörigen der Standbesatzung auf dem Bürgersteig vorsätzlich angefahren, nachdem er bereits vorher einmal – dicht vorbeirasend – „Arschloch“ und „Nazischweine“ aus dem offen Fenster gerufen hatte.

Auch nachdem er gefasst und von der Polizei angehört wurde, zeigte er keine Reue: Die nochmalige Beschimpfung mit „Arschloch“ bewies: Jedes Schuldgefühl war ihm fremd – es ging ja gegen die AfD. (http://www.afd-troisdorf.de/info-stand-der-afd-aktivisten-neunkirchen-seelscheids).

Das ist das Ergebnis. Wir kommen wieder dorthin, wo wir in den 1930er Jahren schon einmal waren: Das Fernsehen kann sich gratulieren – es hat diese Entwicklung durch „Mainz bleibt Mainz“ erkennbar befeuert.

Ob die Peinlichkeit dieses Vortrages den Faschings-Oberen bewusst ist? Man muss befürchten, nein. Sitzungspräsident Andreas Schmitt hieb bei seinem nachfolgenden Vortrag in die gleiche Kerbe.

Es scheint notwendig zu sein, dass vor einer so weltweit verbreiteten Veranstaltung noch einmal ein Erwachsener die Manuskripte auf solche Peinlichkeiten hin durchsieht.

Siehe ergänzend hierzu den Artikel eines deutsch-israelischen Autors: https://charismatismus.wordpress.com/2017/02/25/deutsch-israelischer-publizist-kritisiert-polemische-mainzer-karnevals-sendung/


Die „Süddeutsche Zeitung“ agitiert mit der Fundi-Keule gegen katholische Konservative

Die als linkslastig seit Jahrzehnten bekannte „Süddeutsche Zeitung“ veröffentlichte am gestrigen Mittwochabend (26.12.) in ihrer online-Ausgabe wieder einen typisch faktenschwachen Rundumschlag.

Unter dem Titel „Folgen der kreuz.net-Abschaltung   –   Die Fundamentalisten-Meute zieht weiter“ werden reihenweise lächerliche Anschuldigungen und unbewiesene Unterstellungen dargeboten:

Rudolf Neumaier schreibt in dieser Tageszeitung aus München gleich eingangs: „Das Internetportal kreuz.net ist Geschichte“  –  schön wäre es, doch woher will der Journalist das wissen? Verfügt er über höhere Erleuchtungen oder gar hellseherische Talente?

Selbst der kirchenfeindlich geprägte Wortführer der Anti-kreuz.net-Kampagne, Dr. David Berger, äußerte mehrfach in Interviews, er halte es für wahrscheinlich, daß die Hintermänner des anonymen Schmuddelportals sich in einem anderen Gewand bzw. Webtitel neu präsentieren werden.

Gloria-TV und kath.net im Visier der SZ-Gesinnungsjäger

Sodann kommt der SZ-Autor gleich zur Sache mit seiner Verunglimpfung katholischer Konservativer:Diesmal werden die privat von Katholiken betriebenen Webseiten „kath.net“ und „Gloria-TV“ attackiert.  Man muß sicherlich nicht allem zustimmen, was in den beiden Internetpräsenzen veröffentlicht wird, doch vom Radauportal „kreuz.net“ sind sie gleichwohl um Lichtjahre entfernt.

Dennoch poltert die SZ munter drauflos: „Homophobe Hetzer haben längst andere Plattformen gefunden: Weil Webmaster keine klaren Grenzen setzen und die Kirche wieder nur zusieht, rütteln Extremisten weiter an den Normen.“

Nun wüßte man gerne, welche fürchterlich „homophoben“ und „extremistischen“ Hetz-Artikel denn auf den beiden attackierten Nachrichtenseiten bislang erschienen sind? Haben wir da vielleicht etwas Schlimmes übersehen?

Glatte Fehlanzeige: Der Herr Verfasser kann schlicht keinen einzigen Artikel vorweisen. Er präsentiert stattdessen für kath.net und Gloria-TV jeweils einen Leserkommentar (!)  als „Beleg“ –  vermutlich hat er lange danach suchen müssen.

Neumaier zeigt sich empört und schreibt: „Und auf kath.net, einem Portal, das sich betont seriös gibt, finden Katholiken mit solchen Meinungen Platz: „Die Homo-Gesetzgebung in Europa schadet zuerst den Homosexuellen selbst, weil sie sie in ihrer Verirrung noch einzementiert.“

Nicht auszudenken, daß solch eine schröckliche Lesermeinung bei kath.net das Licht der online-Welt erblicken durfte!

Sogar eine fromme Grußformel erregt den Argwohn der SZ

Betreff Gloria-TV macht sich der Autor gar noch lächerlicher: 

„Ihre Klientel, die in den täglichen Nachrichten mit dem Traditionalisten-Gruß „Laudetur Iesus Christus“ empfangen wird, hält sich für sehr katholisch, und von kirchlicher Seite gibt es dagegen noch keinen Widerspruch.“

Wogegen sollte denn die „kirchliche Seite“ protestieren? Etwa gegen den sogenannten „Traditionalisten-Gruß“, der keiner ist und der  lautet: „Laudetor Iesus Christus“ (= Gelobt sei Jesus Christus).

Dies ist ein seit Jahrhunderten bekannter katholischer Gruß, wie man sogar in „Wikipedia“ nachlesen kann („Gruß unter katholischen Christen“). Zudem handelt es sich seit jeher um den Wahlspruch von Radio Vatikan.   –  Was soll nun an diesem Gruß „traditionalistisch“ sein?  Die Lösung dieses Rätsels verrät uns die SZ leider nicht.

Nach dieser mehr als dünnen Faktenlage gibt sich der SZ-Redakteur freilich umso rabiater: „Der katholische Spuk geht weiter, und die Kirche schaut wieder zu, wie Extremisten an den Normen rütteln.“

An welchen „Normen“  –  denen der „political correctness“ bzw. jenen der „Süddeutschen Zeitung“? 

Gelten diese nicht näher definierten „Normen“ linker Gesinnungspolizisten jetzt als neues Superdogma von Zeitgeistes Gnaden bzw. Ungnaden?!  – Wer daran „rüttelt“, betreibt also „katholischen Spuk“?    – Sieht so etwa die vielgepriesene Toleranz aus, der gern zitierte „herrschaftsfreie Diskurs“?

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster
DIESER ARTIKEL wurde zudem veröffentlicht in den beiden medienkritischenWebseiten SÜDWATCH und JOURNALISTENWATCH:  http://www.suedwatch.de/blog/?p=9800
http://journalistenwatch.com/cms/2012/12/28/die-suddeutsche-zeitung-agitiert-mit-der-fundi-keule-gegen-katholische-konservative/
Zudem in Gloria-TV: http://de.gloria.tv/?media=377442