CDU-Politiker Polenz fordert Säuberungswelle

CDU soll gegen Werte-Union und CDU-Thüringen vorgehen

Wie bereits berichtet, hat sich der CDU-Kreisverband Münster am gestrigen Freitag (7.2.) mit der linksradikalen Antifa-Kundgebung gegen den AfD-Neujahrsempfang solidarisiert und dort in denkbar schlechter (weil tiefroter) Gesellschaft sogar riesige CDU-Parteifahnen ausgerollt.

Damit nicht genug, fordert der Münsteraner CDU-Politiker Ruprecht Polenz jetzt eine regelrechte Säuberungswelle von der Parteiführung nicht nur gegen „unbotmäßige“ Christdemokraten, sondern gegen die gesamte Werte-Union und sogar einen CDU-Landesverband, nämlich Thüringen.

Soviel Fanatismus und diktatorische Anmaßung gab es seit Kriegsende 1945 selten in deutschen Landen. Dazu paßt die Amtsenthebung des CDU-Politikers Christian Hirte als Ostbeauftragter (Näheres siehe hier: https://philosophia-perennis.com/2020/02/08/antifaschistische-saeuberungswelle-merkel-feuert-ostbeauftragten-christian-hirte/).

Am heutigen Samstag (8.2.) veröffentlichte das Deutschlandradio ein Interview von Peter Sawicki mit Polenz unter dem Titel „Erheblicher Aufräumbedarf“ in der CDU: https://www.deutschlandfunk.de/ruprecht-polenz-cdu-zu-thueringen-erheblicher.694.de.html?dram:article_id=469854

Sein Ziel ist es offensichtlich, die konservativ-bürgerliche „Werte-Union“ innerhalb von CDU und CSU auszugrenzen und herauszustoßen: „Die CDU könne die Werte-Union etwa für unvereinbar mit den Werten der Mutterpartei erklären.“ – Polenz fügte hinzu: „Hier besteht nach wie vor erheblicher Aufräumbedarf“.

Der Werte-Unions-Vorsitzende Alexander Mitsch hatte die Wahl von Thomas Kemmerich (FDP) zum thüringischen Ministerpräsidenten für richtig befunden, weshalb ihn jetzt der Bannstrahl trifft. (Siehe hier die Pressemitteilung der Werte-Union: https://werteunion.net/werteunion-begruesst-die-abwahl-bodo-ramelows/)

Dieser Werte-Union gehört nicht „nur“ der frühere Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen (siehe Foto) an, sondern eine ganze Reihe von Mandatsträgern, Bundestags- und Landtagsabgeordneten etc.

Damit nicht genug, wünscht Polenz sogar Maßnahmen gegen den CDU-Landesverband Thüringen, denn die CDU habe hier „ein Klärungsproblem, wenn ihre Bundesführung nicht in der Lage ist, mit einem Landesverband in einer Frage klarzukommen, wo es noch dazu einen klaren Beschluss des Bundesparteitages gibt.“  – Notfalls gebe es auch die Möglichkeit von Sanktionen gegen einen ganzen Landesverband.

Foto: Michael Leh


Berlin-Kreuzberg: Demonstration der AfD für Meinungsfreiheit und Toleranz

Ausländer helfen AfD gegen linksradikale Attacken 

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) war seit Beginn der heißen Wahlkampfphase immer wieder Opfer von linksextremistischen Attacken.

Vor allem in Göttingen setzten gewaltbereite Linksextremisten der Partei dermaßen zu, daß sie überlegte, den Wahlkampf einzustellen.

Am Sonntag demonstrierten rund hundert Anhänger der AfD „für die Achtung der Meinungsfreiheit, für Toleranz und gegen Gewalt“ in Berlin-Kreuzberg.

Dank eines großen Polizeiaufgebots verlief die Veranstaltung weitgehend ungestört. Lediglich rund dreißig linke Gegendemonstranten taten ihren Unmut über die AfD kund.

Allerdings kam es laut Pressesprecher der Berliner AfD, Götz Frömming, im Anschluß an die Kundgebung zu einem Angriff auf einen Transporter der AfD durch Linksextreme:

„Einige der Angreifer versuchten, den Fahrer des Transporters, der allein in dem Wagen saß, aus der Kabine des Kleinlasters zu zerren. Durch das beherzte Eingreifen mehrerer Passanten und Anwohner, die ausschließlich nicht-deutscher Herkunft waren, und die schnelle Reaktion der noch in der Nähe befindlichen Polizei, konnte Schlimmeres verhindert werden“, teilte die Partei mit.

Die CDU verurteilte unterdessen den linksradikalen Angriff auf AfD-Sprecher Prof. Bernd Lucke in Bremen: „Die sich häufenden körperlichen Angriffe auf Wahlkämpfer und Kandidaten der AfD sind inakzeptabel“, schrieb der CDU-Politiker Peter Kurth auf Facebook.

Dort äußerte sich auch der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU): „Solche Vorfälle müssen von allen Demokraten ohne wenn und aber aufs Schärfste verurteilt werden. Gerade angesichts deutscher Erfahrungen gilt es, den Anfängen mit allem Nachdruck zu wehren.“

Quelle: http://www.jungefreiheit.de