Saarbrücken: Jüdische Film- und Kultur-Tage

​Die Jüdischen Film- und Kulturtage finden vom 3. bis 17. November 2019 in Saarbrücken statt. 

Die Mischung aus Filmen mit jüdischer bzw. israelischer Thematik, Vorträgen, Einführungen, einem Theaterstück und einer Schabbat-Feier wird den interessierten Bürgern einen tieferen Einblick in das jüdische Leben im Saarland und weltweit geben können.
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Angesichts eines wachsenden Antisemitismus in Deutschland und Europa sehen die Veranstalter diese Tage als einen Beitrag zur Verständigung und Abbau von Vorurteilen.

Die Veranstaltungen finden unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Saarbrücken, Uwe Conradt, statt.

Das Programm kann hier eingesehen werden: https://www.jfsbr.com/rahmenprogramm​

Weitere Infos über Juden und Israel hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/News.aspx


„Marsch fürs Leben“ in Saarbrücken am 16.11.

Die „Aktion Leben“ und das Aktionskomitee „Christen für das Leben“ rufen zur Teilnahme am Gebetszug gegen Abtreibung am 16. November ab 16 Uhr in Saarbrücken auf. (Beginn: Eckhaus Heinestraße, danach Demonstration in die Innenstadt).

Die älteste deutsche Kundgebung gegen Abtreibung startet seit 1990 jährlich vor der Abtreibungsklinik von „Pro Familia“.  Jeannette Schweitzer, jahrelang als Scientology-Aufklärerin unter Polizeischutz lebend, wird in ihrer Abschlussrede wieder mutig das Lebensrecht einfordern.

Nach Angriffen auf die Teilnehmer der Kundgebung im Jahre 2013, als die Polizei die Lage falsch einschätzte, sind die Beamten diesmal mit einem großem Aufgebot vor Ort, um die Sicherheit der Teilnehmer während der Veranstaltung zu gewährleisten.

Im letzten Jahr rief die SPD-Bundestagsabgeordnete Josephine Ortleb als frischgewählte Landesvorsitzende von Pro Familia Saar zu einer Gegenveranstaltung auf. Die Teilnehmer brüllten immer wieder: „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“. Hinter den Polizeireihen sah man zudem, wie blasphemische Szenen mit einem Jesusdarsteller aufgeführt wurden.

Quelle und weitere Infos hier: https://gloria.tv/post/Bq2Wj6ezSrT26ehyspVo28b2L


Saarbrücken: Notruf eines Lehrerkollegiums über Gewalt von Schülern und Eltern

Massive Probleme durch Migration und Inklusion

Die „Saarbrücker Zeitung“ veröffentlichte am 13. Dezember 2017 in ihrer Online-Ausgabe einen Bericht von Gerrit Dauelsberg über völlig unhaltbare Zustände an der Saarbrücker Gemeinschaftsschule Bruchwiese.
 
Unter dem Titel „Dramatischer Hilferuf von Saarbrücker Lehrern“ heißt es weiter, das Lehrerkollegium habe bereits im Sommer einen „Brandbrief“ an die saarländische Landesregierung geschickt. 

BILD: Ein normaler Unterricht wie hier ist an der Schule Bruchwiese kaum noch möglich

Darin berichten die verzweifelten Pädagogen von „schwersten Beleidigungen, Gewalt, Drogen- und Alkoholmissbrauch im Schulalltag.“ 

In dem Brandbrief sei laut SZ von „täglichen verbalen Entgleisungen – auch gegenüber Lehrern – die Rede. Zudem wachse die Gewaltbereitschaft bei den Schülern. So habe es mehrere Übergriffe mit einem Messer gegeben…Mehrfach musste die Polizei anrücken. Auch Eltern seien gewalttätig geworden.“

Derartige Zustände fallen erheblich aus dem Rahmen des Üblichen –  und der Leser fragt nach den Ursachen. Die Zeitung berichtet, daß der Anteil der Schüler „nichtdeutscher Herkunft“ sich laut Lehrerschaft inzwischen auf 86 % erhöht habe.

Dazu kommen die erheblichen Schwierigkeiten der Inklusion sowohl für Lehrer wie für Mitschüler. Es handelt sich dabei um eine vor allem von rotgrüner Seite vertretene Strategie, Förderschulen zu schließen und behinderte bzw. überforderte Kinder unbedingt in Regelschulen unterbringen zu wollen. Dies wird als notwendige Steigerung der Integration – die angeblich nicht ausreichend sei – angesehen.

In der erwähnten Saarbrücker Schule hat laut SZ „etwa jeder siebte Schüler sonderpädagogischen Förderbedarf“.  Das Lehrerkollegium beschwert sich über die „radikale Umsetzung der Inklusion“,  ohne daß hierfür die nötigen personellen und sonstigen Voraussetzungen vorhanden seien.

Quelle für die Zitate: https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/dramatischer-hilferuf-von-saarbruecker-lehrern_aid-6939844

Sogar der linke STERN hat die Problemschule auf seinem Schirm: https://www.stern.de/familie/kinder/saarbruecken–lehrer-einer-gemeinschaftsschule-rufen-um-hilfe-7787370.html

Weitere Artikel zur Inklusions-Problematik: https://charismatismus.wordpress.com/category/inklusion-in-regelschulen-kritik/


Saarbrücken: Jubiläums-Konzertabend mit Pianistin Heidrun Holtmann am 12.1.2016

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres (50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen) präsentiert die Pianistin Heidrun Holtmann am Dienstag, den 12. Januar 2016, Werke deutscher und israelischer Komponisten in Saarbrücken.

Das Konzert beginnt um 19 Uhr in der Städtischen Musikschule Saarbrücken. Holtmann wird u.a. Klavierwerke der Komponisten Tzvi Avni und Martin Christoph Redel spielen, die eigens für das Jubiläumsjahr 2015 komponiert wurden. Außerdem stehen Werke von Beethoven, Schumann, Brahms, Gil Shohat und Josef Tal auf dem Programm.

Das Konzert steht unter der Schirmherrschaft des israelischen Botschafters Yakov Hadas-Handelsman und der Oberbürgermeisterin von Saarbrücken, Charlotte Britz.

Quelle: Botschaft des Staates Israel – Foto: Bettina Stöss


Saarbrücken: Christen organisieren „Marsch für die Freiheit“ am 8. März 2014

Aktion gegen Prostitution und Menschenhandel

Saarbrücken wird in den Medien oft als „Hauptstadt der Prostitution“ bezeichnet. Weil sie in Frankreich stark eingeschränkt ist, kommen von dort zusätzlich Freier in die grenznahe Stadt.

Nach Schätzungen gibt es bis zu 1000 Prostituierte, darunter zunehmend Frauen aus Osteuropa, weil sie der Armut in ihren Heimatländern entkommen wollen oder Opfer von Menschenhändlern geworden sind. Fussmatte__

Auf die Situation der Prostituierten wollen Christen in der saarländischen Landeshauptstadt nun aufmerksam machen. Sie rufen anlässlich des Weltfrauentags am 8. März zum „Walk4Freedom“ (Marsch für die Freiheit) auf.

Die Idee: Alle Teilnehmerinnen tragen einheitliche T-Shirts und Schuhe mit hohen Absätzen und laufen schweigend hintereinander durch die Fußgängerzone Saarbrückens. Auf dem T-Shirt ist ein in Ketten gelegter Absatzschuh zu sehen. Dies soll verdeutlichen, dass Prostitution sexuelle Ausbeutung und eine moderne Form der Sklaverei darstellt.

Männer begleiten den Marsch und verteilen Broschüren, die über das Thema informieren. Organisator ist der Verein „Mutmacher“. Dahinter steht die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Saarbrücken (Baptisten). Deren Pastor Stephan Panter sagte der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA: „Hier geschieht ein großes Unrecht vor unserer Haustür. Denn viele Frauen werden zur Prostitution gezwungen. Eine Gesellschaft, die das einfach geschehen lässt, lädt Sünde auf sich.“

Panter hatte im vergangenen Jahr Kontakt zu Gaby Wentland (Hamburg) aufgenommen, der Gründerin des evangelikalen Vereins gegen Zwangsprostitution „Mission Freedom“ (Mission Freiheit). Sie organisierte 2013 einen „Marsch für die Freiheit“ in Hamburg und ermutigte Panter, ihn im Saarland durchzuführen.

Wentland wird am 8. März in Saarbrücken einen Vortrag halten, wie Christen Prostituierten helfen können. Ebenso unterstützt die Evangelische Allianz Saarland den Marsch. Deren Sprecherin, Ingrid Schemer (Neunkirchen), sagte IDEA, dass Christen aller Konfessionen daran teilnehmen sollten: Nur so könne es gelingen, in der Bevölkerung ein größeres Bewusstsein für das Thema zu wecken.

Quelle: http://www.idea.de / Foto: IGFM


Gerichtlicher Sieg der Piusbruderschaft über das saarländische Bildungsministerium

Wie die Saarbrücker Zeitung vom 18.5.2012 berichtete, hat das Verwaltungsgericht in Saarlouis das Verlangen des saarl. Bildungsministeriums, die beiden Piusbrüder-Schulen in Saarbrücken-Fechingen zu schließen, am 17. Mai erneut zurückgewiesen.

Das Ministerium will die Grund- und Realschule der traditionsorientierten Piusbruderschaft St. Pius X. in Saarbrücken-Fechingen zum Ende des Schuljahres schließen lassen, weil angeblich „die Zuverlässigkeit des Trägers nicht mehr gewährleistet“ sei.  (Der Trägerverein ist der piusbewegte „Schulverein Don Bosco.“)

Das Verwaltungsgericht sieht dies anders, weil Mängel im Betrieb der betroffenen Schulen nicht festgestellt worden seien.  Zudem folgte das Gericht nicht der Ansicht des Ministeriums, daß die Unterrichtung eines Sohnes und eines Neffen des Schulleiters durch diesen der Schule anzukreiden sei; dies komme auch in anderen Schulen vor, erklärten die Richter. 

Quelle: Saarbrücker Zeitung