Christliche deutsche Handwerker helfen nach den Bränden ehrenamtlich in Israel

Derzeit findet eine Israelreise der besonderen Art statt: Zahlreiche Handwerker aus Sachsen haben sich unmittelbar nach den Bränden in Israel im vergangenen November zusammengefunden und ihre Hilfe bei der Wiederherstellung der zerstörten Gebäude und Wohnungen angeboten. BRD + Israel

Zwar gibt es seit 2004 das Projekt „Hände zum Leben“, ein Handwerkerdienst der christlichen „Sächsischen Israelfreunde e.V.“, bei dem sich Handwerker freiwillig vor allem für die Renovierung der Wohnungen von Holocaust-Überlebenden zusammenfinden, doch die Brände haben dazu geführt, dass diese Reise außer der üblichen Reihe zustande kam.

Die Stadt Haifa wirkte bei der Koordination der Einsatzstellen mit und bot den Handwerkern an, an mehreren Stellen zu helfen. Zum einem im jüdisch-arabischen Kultur- und Begegnungszentrum Beit HaGefen, zum anderen in zwei Häusern des Trägers Schikmona mit Appartements für ältere Bürger.

Die Gruppe von 18 Personen setzt sich aus Handwerksmeistern verschiedener Gewerbe sowie Helfern aus anderen Berufen zusammen. Alle bezahlten diesen Einsatz selbst und setzen dafür einen Teil ihres Jahresurlaubes ein, um damit Solidarität zum Volk in Israel zu zeigen.

Webpräsenz der Sächsischen Israelfreunde: http://www.zum-leben.de/

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Was wir bei unserer Solidaritätsreise ins Heilige Land erlebt haben

Von Jörg Haller

Zum Glück hatte ich das Vorrecht, mit über 50 Schnellentschlossenen auf Solidaritätsreise nach Israel mitzufliegen.bild-szene

Wir waren bei verletzten Soldaten im Krankenhaus, bei Eltern, die ihre Söhne verloren, bei Holocaustüberlebenden in der Nähe des Gazastreifens (die bei ständiger Angriffen immer wieder die Bunker aufsuchen müssen).

Wir besuchten eine Arbeit für Obdachlose mit Suppenküche, waren beim Blutspenden, trösteten Kinder im Kibbuz (die auch Raketeneinschläge haben), putzten etwa 10 Schutzbunker für die Israelis, beteten an der Grenze zum Libanon, wurden vom israelischen Fernsehen gefilmt und von der BILD-Zeitung begleitet. (Siehe obiger Bericht über unsere Blutspende-Aktion, zudem hierzu das Foto unten.)

Wir haben mit vielen Ultraorthodoxen deutsch-jiddisch gesprochen, wurden beim Tourismus-Minister empfangen, wurden vom Auswärtigen Ausschuss in der Knesseth (dem israelischen Parlament) begrüßt  –  und haben sehr sehr viele kostbare persönliche Begegnungen mit so vielen Menschen erlebt.

Am Ende sprach ich am Flughafen mit einem jungen Familienvater: er kam wie so viele auf die Islamisierung in Europa zu sprechen, hat uns im “ZDF” in Israel im Fernsehen (Channel 2) gesehen. COLLAGE-BLUSP2 - Kopie

Am Schluss des lebhaften Gespräches wurde sein Gesichtsausdruck ernst – und mit einer Träne im Auge fragte er fast verzweifelt: „Könnt ihr uns sagen, was wir noch tun sollen?“  (nach all dem Hass, Leid, der unfairen Berichterstattung, den Angriffen von Hamas und aus der arabischen Welt).

Man kann sich in Deutschland schwer vorstellen, unter welchem Druck die Israelis wirklich leben und wie sie mit dem Krieg und all dem Hass täglich umgehen müssen. „Tröstet, tröstet. mein Volk“, spricht Gott in der Bibel.

Hier finden Interessierte drei Seiten Blog-Artikel über unsere Reise:
http://israelreiseblog.blogspot.de/search?updated-max=2014-08-04T20:30:00%2B02:00&max-results=7&start=7&by-date=false
http://israelreiseblog.blogspot.de/search?updated-max=2014-08-06T22:43:00%2B02:00&max-results=7&reverse-paginate=true
http://israelreiseblog.blogspot.de/
 
Zudem: Ein Bericht über uns im israelischen Fernsehen, Channel 2, ab Minute 57,50: http://www.mako.co.il/news-channel2/Channel-2-Newscast/Article-4795680237ca741004.htm
 
Kontakt-Daten:
Israelfreunde Norddeutschland, AK Hannover
c/o Jörg Haller
Weidegrund 8 in 30900 Wedemark
Tel. 05130 – 30 75  /  Fax 05130 – 30 37
haller@wedemarketing.de
 

Christliche „Sächsische Israelfreunde“ starten Solidaritätsreise ins Heilige Land

„Unsere Antwort auf Terrorismus ist Tourismus!“

Geplanter Termin: 3. bis 9. August 2014  

Im Vordergrund der Reise steht die Solidarität mit Israel und seinen Bewohnern, nicht die Erkundung des Landes.  IMG_0774

Wir werden auf der Reise das Leiden der israelischen Zivilbevölkerung in den Focus rücken und Betroffene besuchen, um ihnen Mut und Trost zuzusprechen. Vor Ort werden wir hören und sehen, was die Medien uns vorenthalten!

FOTO: Jüdischer Vater und sein Sohn mit Gebetsschal und Kippa beim Lesen der Torah bzw. des Pentateuch (5 Bücher Moses)

Die Reise bietet Gespräche und Begegnungen, wie sie bei sonstigen Israelreisen nicht üblich sind:

  • Tunnel-Besichtigungen in Bersheva und im Süden Israels, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es sich mit der ständigen Bedrohung lebt
  • Gespräche mit Mitarbeitern des Zivilschutzes
  • Besuch von Krankenhäusern im Süden des Landes, um verletzte Soldaten zu treffen
  • Besuch von Kindergärten und Schulen in Ashdod und Ashkelon
  • Station in der Region Eshkol. Dort gibt es einen Schweizer, der ein Alters-Tagesheim mit Holocaustüberlebenden führt
  • Gespräche mit Soldaten der IDF
  • Besuche von Familien von gefallenen Soldaten
  • Tägliche online-, Video- und Print-Botschaften auf eigenem Youtube oder SIF-Blog

Das Programm und der Preis steht noch nicht fest, aber baldige Interessenten und Anmeldungen wären gut, um besser zu planen!  –  Gerechnet wird derzeit mit rd. 700 €.

Auskunft und Anmeldung per Mail: info@israelreise.de

Quelle: http://www.zum-leben.de/aktuelles/v/a/solidaritaetsreise-nach-israel/

Foto: Konrad Ruprecht