Israel: Zwei Juden durch Terrorangriff ermordet, der Rabbi hinterläßt 12 Kinder

​Bei einem Terrorangriff in der Nähe von Ariel in Samaria wurden gestern (17.3.) ein israelischer Soldat getötet und zwei weitere Personen schwer verletzt. Einer der Verwundeten erlag heute Morgen seinen Verletzungen.

Nach ersten Ermittlungen griff der Terrorist den Soldaten Gal Keidan an einer Straßenkreuzung mit dem Messer an, entwendete sein Gewehr und tötete ihn. Mit dem Gewehr schoss er auf weitere Personen und verletzte dabei einen weiteren Soldaten und einen Zivilisten schwer.

Der Zivilist, Rabbiner Achiad Ettinger, verstarb heute Morgen im Krankenhaus in Petach Tikwah. Der verletzte Soldat befindet sich in kritischem Zustand. Der Terrorist wurde wohl von heraneilenden Soldaten durch Schüsse verletzt, konnte aber fliehen. Nach ihm wird derzeit gesucht.

Der getötete Soldat Gal Keidan stammte aus Beer Sheva. Er wurde 19 Jahre alt.

Der getötete Rabbiner Achiad Ettinger stammte aus Eli in der Nähe von Ariel.  Der 47-Jährige hinterlässt 12 Kinder.

Quelle: Times of Israel – Foto: Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Palästinenser ersticht jüdische Familie: Drei Tote, Ehefrau rettete fünf Kinder

Am Freitagabend (21.7.), während sie am Shabbat-Tisch in ihrem Haus in Neve Tzuf-Halamish in Samaria saßen, wurden drei Israelis von einem palästinensischen Terroristen erstochen. Yossi Salomon (70), seine älteste Tochter Chaya (46) und sein Sohn Elad (36) erlagen ihren Verletzungen. Yossis Frau Tova erlitt Stichwunden am Rücken und musste operiert werden.

Elads Frau gelang es, die fünf gemeinsamen Kinder ins Obergeschoss in Sicherheit zu bringen. Die Familie hatte sich in dem Haus versammelt, um die Geburt eines Enkels der Familie zu feiern.

Der 19-jährige Terrorist aus einem benachbarten Dorf wurde von einem Nachbar, einem Soldaten außer Dienst, kampfunfähig geschossen.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu sagte dazu beim wöchentlichen Treffen des Kabinetts:

„Die Mitglieder der Regierung und ich teilen die schreckliche Trauer der Familie Salomon. Yosef, Chaya und Elad wurde von einem Monster ermordet, das durch Juden-Hass aufgehetzt worden war.

Die Sicherheitskräfte agieren vor Ort, wie es notwendig ist, zu jeder Zeit. Das Haus des abscheulichen Terroristen wird so schnell wie möglich zerstört werden. Wir gehen auch gegen jene vor, die zum Mord aufhetzen und ihn feiern.“

Seit Beginn der jüngsten Angriffe im September 2015 wurden 55 Unschuldige getötet und 796 Personen verletzt.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


„Ich baue dich wieder auf, Jungfrau Israel“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 31,1-7:

In jener Zeit – Spruch des HERRN – werde ich der Gott aller Stämme Israels sein, und sie werden mein Volk sein. So spricht der HERR: Gnade fand in der Wüste das Volk, das vom Schwert verschont blieb; Israel zieht zum Ort seiner Ruhe. TochterZion

Aus der Ferne ist ihm der HERR erschienen: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dir so lange die Treue bewahrt. Ich baue dich wieder auf, du sollst neu gebaut werden, Jungfrau Israel. Du sollst dich wieder schmücken mit deinen Pauken, sollst ausziehen im Reigen der Fröhlichen.

Wieder sollst du Weingärten pflanzen auf Samarias Bergen. Wer Pflanzungen anlegt, darf ihre Früchte genießen. Denn es kommt der Tag, da rufen die Wächter auf Efraims Bergland: Auf, lasst uns hinaufpilgern nach Zion zum HERRN, unserem Gott.

Ja, so spricht der HERR: Jubelt Jakob voll Freude zu, und jauchzt über das Haupt der Völker! Verkündet, lobsingt und sagt: Der HERR hat sein Volk gerettet, den Überrest Israels.

 


Israel: Der Iran verstärkt Terroranschläge

Bei der Kabinettssitzung am 28. Dezember 2014 erklärte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu:

„In den vergangenen Wochen haben wir stufenweise Anstrengungen seitens Irans erlebt, Terroranschläge in Judäa und Samaria zu intensivieren. Kabinettssitzung
Kein geringerer als der Botschafter der Palästinensischen Autonomiebehörde in Teheran hat erklärt, er sei begeistert von den Anweisungen des iranischen Machthabers Khamenei, Waffen in das Westjordanland zu schicken und erklärte, ich zitiere: ‚Das zionistische Regime ist eine aggressive krebsartige Geschwulst, die früher oder später entfernt werden muss.‘
 
Ich betone: Der das gesagt hat, war nicht von der Hamas, es handelt sich um den Botschafter der Palästinensischen Autonomiebehörde in Teheran.“
 .
Quelle: Israelische Botschaft: http://embassies.gov.il/berlin/Pages/default.aspx
Foto: PMO webcast

Israel: 38 Verletzte durch arabischen Terror

Die israelische Armee und der Inlandsgeheimdienst Shin Bet haben ihren Monatsbericht für Juli veröffentlicht. Demnach wurden allein in diesem Monat 38 Israelis durch Terror-Attacken verletzt: accumulator_default_img

Unter den Verletzten ist ein Kleinkind, das eine Kopfverletzung erlitt, als Araber in der Nähe der Jerusalemer Altstadt Steine auf eine jüdische Familie schleuderten. Dort wurde zudem, ebenfalls durch Steinwürfe, ein achtjähriger jüdischer Junge verletzt. Ein Baby zog sich Verletzungen zu, als ein Bus mit Steinen beworfen wurde, der zur Klagemauer unterwegs war.

Zu den Verletzten zählen zudem drei Beamte der Grenzpolizei – sie waren in der palästinensischen Stadt Abu Dis, als dort ein Sprengkörper explodierte. Ein ultraorthodoxer Mann erlitt mittelschwere Verletzungen, als ihn ein Araber in Jerusalem niederstach.

In Hebron konnten Sicherheitskräfte den Messerangriff einer Araberin gerade noch verhindern. In der Region Hebron wurde ein Mann festgenommen, der Materialien zum Bombenbau in seinem Wagen transportierte. Den Behördenangaben zufolge gab es im Juli mindestens 55 Brandbomben-Anschläge, zumeist gegen Omnibusse oder jüdische Autos von Privatpersonen in Judäa und Samaria.

Quelle: http://www.israelheute.com


Palästinenser-Anschlag auf Schauspielerin Shapira, ihren Mann und drei kleine Kinder

Auto mit Steinbrocken attackiert

Die Schauspielerin Ronit Avrahamov Shapira (siehe Foto) ist in Israel sehr populär: Sie spielt in der Satire-Serie „Latma“ eine Nachrichtensprecherin. Nun geriet sie mit ihrer Familie in einen Hinterhalt, ihr Auto wurde sonntagnachts mit Steinen beworfen.

Am Steuer des Wagens saß ihr Ehemann Eliezer, außerdem waren ihre drei kleinen Kinder im Auto. Auf ihrer Facebook-Seite spricht Ronuit Shapira von einem Mordanschlag: untitled

„Wir waren gegen 22 Uhr in Samaria unterwegs. Mein Mann wurde auf Steinbrocken auf der Straße aufmerksam, und ihm war gleich klar, was da vor sich ging. Er rief mir zu, ich solle die Kinder auf der Rückbank schützen. Da traf auch schon ein Stein die Scheibe neben mir – nicht irgendein Stein, das Ding hatte die Größe einer Grapefruit.“

Ronit Shapira zog sich Schnittwunden zu und blutete. Überall im Auto habe es Glassplitter gegeben. Dennoch habe ihr Mann nicht die Kontrolle über den Wagen verloren. Die Familie schaffte es bis zur nächsten israelischen Kontrollstelle.

Die Schauspielerin zeigte sich schockiert und enttäuscht über das Verhalten dieser Palästinenser: „Unsere Friedenspartner wollten uns umbringen. Man kann doch mit Mördern keinen Frieden schließen. Die haben Blut an ihren Händen und ich habe Blut auf meiner Stirn.“

In den vergangenen Wochen gab es bei Polizei, Regierung und Armee immer wieder Beschwerden über Steinewerfer in Judäa und Samaria, dem sog. Westjordanland. Meist sind es palästinensische Jugendliche, die gezielt jüdische Autos attackieren.

Quelle: http://www.israelheute.com


Enttäuschung in Israel über deutsche Regierung, die den EU-Bestimmungen gegen „Made in Israel“ beipflichtet

Vor allem Grüne für Quasi-Boykott israelischer Siedlerwaren 

In Israel wird die Kritik an der deutschen Regierung immer vernehmlicher. Anlaß hierfür ist die Unterstützung der Bundesrepublik für eine Initiative der Europäischen Union, wonach Produkte aus jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria nicht mehr als „Made in Israel“ gekennzeichnet werden dürfen.

Dies hat zur Folge, daß Waren aus dem „Westjordanland“ nicht mehr zollfrei in die EU eingeführt werden könnten. Zudem schafft diese Regelung die Voraussetzungen, um Siedler-Waren gezielt boykottieren zu können. davidstern (2)

In Deutschland hatte sich vor allem die schon immer israelfeindlich orientierte Partei „Bündnis 90 / Die Grünen“ dafür stark gemacht, daß nur noch jene Waren als israelisch gelten, die aus Gebieten innerhalb der Grenzen von 1967 stammen.

Die EU begründet die Neuregelung mit einem verbesserten Verbraucherschutz. Dazu gehöre auch eine klare Kennzeichnung des Herkunftsortes bestimmter Waren.

In Israel hält man diese Begründung für vorgeschoben, denn für zahlreiche andere umstrittene Gebiete (Nordzypern, Gibraltar, Falkland-Inseln, Westsahara, Tibet, Berg-Karabach, Kosovo) gebe es keine entsprechende Regelung.

Jüdische Siedler weisen indessen darauf hin, daß in den Industrieparks in Judäa und Samaria (sog. „Westjordanland“)  Juden und Palästinenser friedlich zusammenarbeiten. Auch palästinensische Familien profitieren von diesen gut bezahlten Arbeitsstellen.

Quelle: http://www.israelheute.de