Erneute anti-israelische Aktion der EU: Kennzeichnung von Waren aus „besetzten Gebieten“

Die Europäische Union (EU) hat ihren Mitgliedsstaaten offiziell empfohlen, israelische Aktivitäten in Judäa und Samaria (Westbank) durch einen Boykott zu verhindern. Dies geht aus dem „Jerusalem Report 2012“ hervor, der soeben veröffentlicht wurde.

Die EU-Mitgliedsstaaten werden darin aufgefordert, Finanztransfers zugunsten des Siedlungsbaus zu verhindern. Jüdische Wohnungen im Ostteil von Jerusalem werden in dem Bericht als „größte Gefahr“ für eine Zwei-Staaten-Lösung bezeichnet. imm026_25A

Da die Besetzung „illegal“ sei, dürften die in den jüdischen Siedlungen hergestellten Produkte nicht von den Zoll-Vergünstigungen zwischen der EU und Israel profitieren. Diese Produkte müßten klar gekennzeichnet werden als „aus den besetzten Gebieten stammend“.

In Israel betrachtet man den Bericht als Propaganda-Erfolg für die Palästinensische Autonomiebehörde (PA). Diese habe Judäa und Samaria zum Gebiet ihres noch nicht existierenden Staates erklärt und versuche, eine halbe Million dort lebender Juden aus ihren Häusern zu vertreiben.

Israelische Medien zeigen sich in ersten Reaktionen auf den Bericht befremdet, daß sich die EU nicht zur anhaltenden Weigerung der Palästinenservertreter äußert, mit Israel Friedensgespräche ohne Vorbedingungen zu führen.

Quelle: http://www.israelheute.com


Westjordanland: Gewalttaten gegen Juden nehmen erschreckende Ausmaße an

In Judäa und Samaria, dem sog. Westjordanland, kommt es immer häufiger zu Angriffen auf jüdische Bewohner und ihr Eigentum. Am  vergangenen Sonntag wurden etwa 3000 Weinreben in der Nähe von Schilo entwurzelt, was einer Fläche von 5000 Quadratmetern Land entspricht. Ein Sprecher des Kreisverbandes Binjamina sagte, dass es sich um geplante Angriffe auf Juden handele, mit dem Ziel, sie aus dem Gebiet zu vertreiben. IMG_0758

Im vorigen Monat ist es zu mehreren Zusammenstößen zwischen Juden und Arabern in der Gegend gekommen, als die Araber ein Feld abernteten, das Juden gehört. In den darauffolgenden Auseinandersetzungen wurde ein Jude von einem Araber mit einer Axt angegriffen.

An palästinensische Jugendliche, die Steine auf vorbeifahrende Autos mit israelischem Kennzeichen werfen, hat man sich schon fast gewöhnt. Aber jetzt kommen sie mit Schlagstöcken und schweren Steinen direkt auf jüdische Autos zugelaufen. So können sie noch mehr Schaden anrichten und die Fahrer in Todesangst versetzen.

Ein Einwohner von Pnei Kedem beschrieb dem Fernsehkanal Arutz7, wie er von einer Gruppe nur 15 Minuten von seinem Haus entfernt angegriffen wurde: „Drei Jugendliche sind auf die Straße gelaufen, die Wut war ihnen ins Gesicht geschrieben und mit großen Steinen in den Händen zerschlugen sie zwei meiner Autoscheiben. Es dauerte eine Sekunde, bis ich realisierte was los war. Ich war geschockt und in Panik als die jungen Männer auf mich zu rannten. Sie hatten sich vorher in einem Olivenhain versteckt.“

Quelle: http://www.israelheute.com