Neuerscheinung über Baby mit Trisomie 18: Samuel starb schon nach 54 Tagen

„Viel zu kurz und doch für immer“ – die Bedeutung dieser Worte kennt jeder, der ein Kind verloren hat. Regina und Alexander Neufeld mussten sich nach nur 54 Tagen von ihrem Baby verabschieden.

Samuel kam mit Trisomie 18 zur Welt, einer Krankheit mit einer geringen Lebenserwartung. Wie sie trotz ihrer Trauer und dem Schmerz zu neuer Hoffnung und Zuversicht fanden, davon erzählt Regina Neufeld in ihrem Buch, das gerade beim Verlag Gerth Medien in Asslar erschienen ist.

Die Autorin schreibt berührend und authentisch, wie sie und ihre Familie diesen Prozess erlebt und was sie über sich, das Leben und Gott gelernt haben.

Auch die schwierige Zeit vor und nach der Geburt sowie das Thema Spätabtreibung bringt sie zur Sprache. Trotz der vielen Fragen an Gott hat sie an ihrem Glauben festgehalten und zu einer tieferen Lebensfreude gefunden.

Regina Neufeld (siehe Foto) erreicht mit ihrem Blog beschenkt.com und als Referentin viele tausend Frauen. Sie engagiert sich zusammen mit ihrem Team für „lily white“, eine Initiative, die Mädchen und Frauen Orientierung und Hilfe in Lebens- und Glaubensfragen geben will.

Nebenbei macht sie eine Fortbildung zur Lebensberaterin und Sternenkindbegleiterin. Sie lebt in der Nähe von Bonn, ist verheiratet und hat vier Kinder, drei auf dieser Erde und eines im Himmel.

2. Foto: © Mel Erdmann


Die Berufung des Propheten Samuel: „Rede, HERR, dein Diener hört!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Sam 3,1-10.19-20:

Der junge Samuel versah den Dienst des HERRN unter der Aufsicht Elis. In jenen Tagen waren Worte des Herrn selten; Visionen waren nicht häufig. 

Pfr. Jürgen Diestelmann

Eines Tages geschah es: Eli schlief auf seinem Platz; seine Augen waren schwach geworden, und er konnte nicht mehr sehen. Die Lampe Gottes war noch nicht erloschen, und Samuel schlief im Tempel des HERRN, wo die Bundeslade Gottes stand.

Da rief der HERR den Samuel, und Samuel antwortete: Hier bin ich.  –  Dann lief er zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen. Geh wieder schlafen!  – Da ging er und legte sich wieder schlafen.

Der HERR rief noch einmal: Samuel!  –  Samuel stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. –  Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Geh wieder schlafen!

Samuel kannte den HERRN noch nicht, und das Wort des HERRN war ihm noch nicht offenbart worden.

Da rief der HERR den Samuel zum drittenmal. Er stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen.  –  Da merkte Eli, daß der HERR den Knaben gerufen hatte.

Eli sprach zu Samuel: Geh, leg dich schlafen! Wenn ER dich wieder ruft, dann antworte: Rede, HERR; denn Diener hört.  –  Samuel ging und legte sich an seinem Platz nieder.

Da kam der HERR, trat zu ihm heran und rief wie die vorigen Male: Samuel, Samuel!   –  Und Samuel antwortete: Rede, HERR, dein Diener hört.

Samuel wuchs heran, und der HERR war mit ihm und ließ keines von all seinen Worten unerfüllt.  Ganz Israel von Dan bis Beerscheba erkannte, daß Samuel als Prophet des HERRN beglaubigt war.

Foto: Pfr. Jürgen Diestelmann


Hanna, die Mutter des Propheten Samuel, erbittet von Gott einen Sohn

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Sam 1,9-20:

Nachdem man in Schilo gegessen und getrunken hatte, stand Hanna auf und trat vor den HERRN. Der Priester Eli saß an den Türpfosten des Tempels des HERRN auf seinem Stuhl.  TochterZion

Hanna war verzweifelt, betete zum HERRN und weinte sehr. Sie machte ein Gelübde und sprach:

HERR der Heere, wenn du das Elend deiner Magd wirklich ansiehst, wenn du an mich denkst und deine Magd nicht vergißt und deiner Magd einen männlichen Nachkommen schenkst, dann will ich ihn für sein ganzes Leben dem HERRN überlassen; kein Schermesser soll an sein Haupt kommen.

So betete sie lange vor dem HERRN. Eli beobachtete ihren Mund; denn Hanna redete nur still vor sich hin, ihre Lippen bewegten sich, doch ihre Stimme war nicht zu hören. Eli hielt sie deshalb für betrunken und sagte zu ihr: Wie lange willst du dich noch wie eine Betrunkene aufführen? Sieh zu, daß du deinen Weinrausch los wirst!

Hanna gab ihm zur Antwort: Nein, Herr! Ich bin eine unglückliche Frau. Ich habe weder Wein getrunken noch Bier; ich habe nur dem HERRN mein Herz ausgeschüttet. Halte deine Magd nicht für eine nichtsnutzige Frau; denn nur aus großem Kummer und aus Traurigkeit habe ich so lange geredet.

Eli erwiderte und sprach: Geh in Frieden! Der Gott Israels wird dir die Bitte erfüllen, die du an ihn gerichtet hast.

Sie sagte: Möge deine Magd Gnade finden vor deinen Augen.  –  Dann ging sie weg; sie aß wieder und hatte kein trauriges Gesicht mehr. Am nächsten Morgen standen sie früh auf und beteten den HERRN an. Dann machten sie sich auf den Heimweg und kehrten in ihr Haus nach Rama zurück. Elkana erkannte seine Frau Hanna; der HERR gedachte ihrer und Hanna wurde schwanger.

Als die Zeit abgelaufen war, gebar sie einen Sohn und nannte ihn Samuel, denn sie sagte: Ich habe ihn vom HERRN erbeten.


Rühmt den HERRN, unseren Gott!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Psalm 99 (98),5.6.7.9:

Rühmt den HERRN, unseren Gott;
werft euch am Schemel seiner Füße nieder,
denn ER ist heilig.
Moses und Aaron sind unter seinen Priestern,
Samuel unter denen, die seinen Namen anrufen;
sie riefen zum HERRN –  und ER hat sie erhört.

Aus der Wolkensäule sprach ER zu ihnen;
seine Gebote hielten sie, die Satzung,
die ER ihnen gab.
Rühmt den HERRN, unsern Gott,
werft euch nieder an seinem heiligen Berge!
Denn heilig ist der HERR, unser Gott.