Marienkäfer sind nicht nur niedlich, sondern auch nützlich

An einem Tag frißt eine Marienkäfer-Larve bis zu 150 Blattläuse. Dadurch bekämpft das Tierchen Schädlinge besser als chemikalische Stoffe. Manche Wirkstoffe des Käfers sind auch für den Menschen interessant. DSC_0577-2

Fliegen, Mücken und Raubmilben sind unschlagbare Schädlingsbekämpfer, bilanziert die «Deutsche Wildtier Stiftung» laut Tageszeitung „Die Welt“. Deshalb sollen sie anstelle von Chemie zum Einsatz kommen. Dies schone Wildbienen und Falter und entlaste Böden und Grundwasser. Zudem werde Gemüse im eigenen Garten nicht von Schutzmittel-Rückständen verunreinigt.

Schädlingsvertilger können mittlerweile im Internet bestellt werden, verschickt werden sie als Larven, weil sie dann am hungrigsten sind. Läuse und Milben werden zudem auch von Florfliegen, Gallmücken und Raubmilben bekämpft.

Laut Studien ist der Asiatische Marienkäfer besonders gut gegen Krankheitserreger gewappnet, berichtet die „Welt“. Deshalb breitet er sich besonders rege aus. Forscher fanden in seinem Immunsystem über fünfzig Eiweisse, die gegen Bakterien und Pilze wappnen – ein Rekord.

Quelle: http://www.jesus.ch

Foto: Dr. Bernd F. Pelz