Afghanistan – ein „Menetekel für den Westen“: LKR fordert Rücktritt von Maas und AKK

Der Bundesvorsitzende der Liberal-Konservativen Reformer (LKR), Jürgen Joost, hat die unverzüglichen Rücktritte von Außenminister Heiko Maas und Verteidigungsministerin Kramp Karrenbauer gefordert.

Es sei nicht vorstellbar, dass die beiden Minister, die für die permanenten Fehleinschätzungen und viel zu späten Evakuierungsmaßnahmen von deutschen Staatsangehörigen und Ortskräften, die wegen der Unterstützung der Bundeswehr jetzt um ihr Leben fürchten müssen, verantwortlich seien, im Amt bleiben: „Die Schande von Kabul wird für immer als Zeichen der Unzuverlässigkeit und der Unfähigkeit der deutschen Politik haften bleiben.“

Maas und AKK seien krasse Fehlbesetzungen in ihren Ämtern.

Joost erklärt wörtlich: „Maas ist der Verantwortung eines deutschen Außenministers in keiner Weise gewachsen. Wir alle haben die Bilder vor Augen, wie er noch vor wenigen Wochen im Bundestag alle Warnungen vor dem jetzt eingetretenen Schreckensszenario schnöselig in den Wind geschlagen hat.

Alleine das Zaudern und Zögern, die bedrohten Ortskräfte mit Visa auszustatten und in Sicherheit zu bringen, ist ein Desaster und beschädigt das Ansehen Deutschlands auf das Schwerste.

Kramp-Karrenbauer hat durch ihr zögerliches Verhalten und das viel zu späte Einleiten von Evakuierungsmaßnahmen Menschenleben aufs Spiel gesetzt.

Verantwortlich sind ebenso CDU und SPD, die diese beiden heillos überforderten Minister in ihre Ämter entsendet haben.

Diese Kritik gilt natürlich auch der Bundeskanzlerin. Würde sie sich nicht ohnehin aus der Politik zurückziehen, wäre auch ihr Rücktritt erforderlich. Die Schande von Kabul wird allerdings immer als der letzte große Makel ihrer Kanzlerschaft an ihr haften bleiben.

Was bleibt, ist ein wieder errichteter Terrorstaat, der nicht nur die Menschen in Afghanistan, insbesondere Frauen und Mädchen brachial unterdrücken, sondern der auch ein Rückzugsort und Ausgangspunkt neuen islamistischen Terrors sein wird.

Es ist ein Menetekel für den Westen und die NATO. Nie wieder dürfen wir uns ohne klar definierte Ziele und Klarheit über die Maßnahmen, wie diese Ziele durchzusetzen sind, auf eine derartiges Engagement einlassen.“


Annahme des Matić-Berichts im EU-Parlament ist eine Schande für Europa

Anlässlich der heute erfolgten Annahme des „Berichts zu der Lage im Hinblick auf die sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte in der EU“ des kroatischen Sozialisten Predrag Fred Matić im Europäischen Parlament erklärt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Cornelia Kaminski (siehe Foto):

Die heutige Annahme des sog. Matić-Berichts durch das Europäische Parlament ist ein Skandal allerersten Ranges und ein brutaler Anschlag auf das Recht eines jeden Menschen auf Leben. Darüber vermögen die positiven Anliegen, die sich in dem Bericht auch finden, in keiner Weise hinwegzutäuschen.

So proklamiert der Bericht, den das Europäische Parlament heute mit 348 gegen 255 Stimmen mehrheitlich angenommen hat, allen Ernstes ein Menschenrecht auf vorgeburtliche Kindstötungen und fordert die Mitgliedstaaten der EU auf, alle „Hindernisse zu beseitigen“, die dem „im Wege stehen“. Das ist eine Schande für Europa, welche die Pioniere und Gründungsväter der EU in ihren Gräbern rotieren lassen müsste.

Nicht nur, weil Fragen, die die Gesundheitspolitik und Abtreibungsgesetzgebung betreffen, überhaupt nicht in den Kompetenzbereich der EU, sondern in jene der 27-Mitgliedstaaten fallen, sondern vor allem, weil die Tötung eines unschuldigen und wehrlosen Menschen niemals ein Recht und schon gar kein Grundrecht sein kann.

Konrad Adenauer, Alcide de Gasperi und Robert Schuman, der spätere Gründungspräsident des Europäischen Parlaments, dem dieses den Ehrentitel „Vater Europas“ verlieh, wären tief beschämt, wenn sie wüssten, welchen Weg in die Barbarei das Europäische Parlament heute eingeschlagen hat.

Dass Ärzte sich nicht länger weigern können sollen, an vorgeburtlichen Kindstötungen mitzuwirken, kann nur als ein hinterhältiger Anschlag auf die Gewissensfreiheit bezeichnet werden- auf ein Recht, dass in der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie in den allermeisten der 27 Mitgliedsstaaten der EU ausdrücklich anerkannt wird. Gleiches gilt für die kaum verhüllte Forderung, die EU-Mitgliedstaaten sollten die Meinungsfreiheit jener beschneiden, die ein Menschenrecht auf Abtreibung ablehnen.

Die riesige Welle des Protestes in den Mitgliedsstaaten der EU zeigt überdeutlich, dass nicht nur Lebensrechtler den Matić-Bericht für skandalös erachten. Auch die Bischofskonferenzen und Laienorganisationen zahlreicher EU-Mitgliedsstaaten haben deutliche Kritik an dem Bericht formuliert und dessen Ablehnung gefordert, das slowakische Parlament hat eine Resolution gegen den Bericht verabschiedet.

Das alles hat die Parlamentarier unberührt gelassen. Die EU, so heißt es in offiziellen Reden und Feieransprachen gerne, sei nicht bloß eine Wirtschaftsgemeinschaft, sondern auch eine Wertegemeinschaft. Heute hat das Europäische Parlament entweder solche Reden mutwillig Lügen gestraft oder aber sich Werte zugelegt, die zwar von totalitären Systemen, nicht jedoch in freiheitlich-liberalen geschätzt werden.

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. Die ALfA hat mehr als 11.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).


Israelischer Autor übt scharfe Kritik an Merkel: Warum schweigt die Kanzlerin?

Von Chaim Noll

Im Schatten geschonter Milieus kehrte der offene Judenhass nach Deutschland zurück, aus einer für viele Ahnungslose (oder sich ahnungslos Stellende) überraschenden Richtung. Allmählich wurde das Wort „Jude“ auf muslimisch dominierten Schulhöfen erneut zum Schimpfwort, zum Epitom des Verächtlichen.

Diesmal wurzelte das judenfeindliche Ressentiment nicht in Europas antisemitischer Tradition, sondern in einer anderen. Die nur wenige Europäer zur Kenntnis nahmen.

Wer hätte sich vor zwanzig Jahren der Mühe unterzogen, den Koran zu studieren, die Hadithe oder die Charta der Hamas? Wer kannte die zahllosen Stellen im religiösen Schrifttum des Islam, die zur Verachtung, Verfolgung oder Vernichtung der Juden aufrufen?

Und die wenigen, die sie kannten, haben aus Opportunismus darüber hinweg gelesen und geschwiegen oder wurden, falls sie ihre Bedenken aussprachen, für „islamophob“ erklärt und ausgegrenzt. Inzwischen hat sich in tausend Moscheen und Koran-Schulen ungehindert verbreitet, was sich Deutsche seit Jahrzehnten gegenseitig bei schweren Strafen verboten.

Während der gleiche Ungeist in seinem neuem Umfeld ungestraft gedeihen durfte. Seit 2015 trifft zahlreiche Verstärkung ein, Judenhass steht in neuer Blüte. Das Geschrei auf den Demos wird von Jahr zu Jahr lauter. Bisher ist kein deutscher Muslim wegen Judenhass oder – obwohl immer wieder geschehen – offener Anstiftung zum Judenmord bestraft worden.

Mitte vergangener Woche haben vor der Synagoge in Bonn drei „Männer“ eine Israel-Fahne verbrannt (und wenn deutsche Medien zu dem Wort „Männer“ Zuflucht nehmen und nähere Zuschreibung vermeiden, handelt es sich mit Sicherheit um Muslime).

Vor der Synagoge in Gelsenkirchen brüllte eine türkische Fahnen schwenkende Meute im Takt „Scheiß Juden“. So dass Kanzlerin Angela Merkel sich dann doch eine Erklärung abgerungen hat.

Allerdings ließ sie sich nicht zu einem persönlichen Wort herbei. Sie, die sonst so gern redet, über Bücher, die sie nicht gelesen hat, oder dieser Tage auf dem Kirchentag über „Klimaleugner“, ließ von einem Pressesprecher erklären, dass „unsere Demokratie antisemitische Demonstrationen nicht toleriert“. Das war flau. Und wenig glaubhaft.

Seit Jahren kommen die neuen Judenhasser, ob auf deutschen Schulhöfen oder Straßen, straflos davon. Die jungen Muslime fühlten sich durch diese Erklärung eher noch ermutigt (ich möchte nicht wissen, was sie insgeheim von dieser Kanzlerin und ihrer Regierung halten), sie legten am nächsten Tag, Sonnabend, 15. Mai, erst richtig los.

Die Bilder, die jetzt um die Welt gehen, dokumentieren Deutschlands neue Schande. Angela Merkel darf sich das Verdienst zuschreiben, dass in einem Land, in dem Judenhass, wo er existierte, wenigstens leise bis unhörbar blieb, erneut das Gegröle von Pogromen zu hören ist. Sie hat die deutschen Juden verraten und verkauft. Und nicht nur die Juden. Auch viele Deutsche, zum Beispiel alle, die Sympathien für Israel fühlen oder denen Judenhass unerträglich ist.

Sie hat durch demonstratives Abstrafen von Islamkritikern in Deutschland eine Atmosphäre angstvollen Schweigens geschaffen. Die, nicht anders als in den späten Jahren der Weimarer Republik, das Gebrüll der Judenhasser umso lauter werden lässt.

Wir danken dem deutsch-israelischen Schriftsteller Chaim Noll für seine freundliche Abdruckserlaubnis. – Die Erstveröffentlichung mit dem vollständigen Artikel erschien hier: https://www.achgut.com/artikel/und_angela_merkel_schweigt

Hier geht es zur Internetpräsenz Nolls: http://chaimnoll.com/

Ergänzender Artikel zur Statistik-Thematik von G. Buurmann: https://tapferimnirgendwo.com/2021/05/20/kommen-in-deutschland-antisemitische-taten-zu-90-prozent-von-rechts/


Prof. Meuthen: Wachsende Angst unter Juden ist eine „Schande für Deutschland“

Verbrannte Israelflaggen, Aufmärsche vor Synagogen, hasserfüllte Sprechgesänge gegen Juden: Zahllose Muslime nehmen die Vorgänge im Nahen Osten zum Anlass, ihren Antisemitismus auch in Deutschland freien Lauf zu lassen. Für das Wochenende kündigen sie weitere Aktionen an. In Berlin fordern Israelfeinde „eine palästinensische Kampfwoche“.

Dazu erklärt Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto), Bundessprecher der AfD:

,,Das antisemitische Gebrüll muslimischer Migranten vor einer Gelsenkirchener Synagoge ist widerlich. Solche Szenen haben in Deutschland nichts verloren. Dass die Polizei nicht sofort rigoros einschritt, ist Staatsversagen.

All das ist Folge einer katastrophalen Einwanderungspolitik, die nicht erst seit 2015 Konflikte in unser Land importiert, die nicht unsere sind. Diese Politik mündet in einem offen zur Schau gestellten Antisemitismus auf deutschen Straßen.

Anti-israelische Schlachtrufe werden von Muslimen auch deshalb skandiert, weil sie wissen, dass sie keine Sanktionen erwarten. Sie werden weder abgeschoben noch juristisch zur Rechenschaft gezogen.

Jüdisches Leben in Deutschland muss geschützt werden. Dass Juden in Deutschland immer mehr in Angst leben müssen, ist eine Schande für unser Land.

Dass politische Entscheidungsträger, die diese Zustände zu verantworten haben, nun auf stumm schalten, ist entlarvend. Ihr Schweigen ist ohrenbetäubend.‘‘

.


Auf der ganzen Welt nimmt GOTT von seinem Volk die Schande hinweg

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 25,6-10a.

An jenem Tag wird der HERR der Heerscharen auf diesem Berg – dem Zion – für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den besten Speisen.

ER zerreißt auf diesem Berg die Hülle, die alle Nationen verhüllt, und die Decke, die alle Völker bedeckt.
ER beseitigt den Tod für immer. Gott, der HERR, wischt die Tränen ab von jedem Gesicht.

Auf der ganzen Erde nimmt ER von seinem Volk die Schande hinweg.

An jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt, ER wird uns retten. Das ist der HERR, auf ihn setzen wir unsere Hoffnung. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat.
Ja, die Hand des HERRN ruht auf diesem Berg.


Ein aufmunterndes Wort stärkt die Müden

.
Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 50,4-9a
 
Gott, der HERR, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort.
Jeden Morgen weckt ER mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger.
Gott, der HERR, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück.
Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen.
Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel.
Doch Gott wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden.
Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate.
ER, der mich freispricht, ist nahe. Wer wagt es, mit mir zu streiten? Lasst uns zusammen vortreten!
Wer ist mein Gegner im Rechtsstreit? Er trete zu mir heran. Seht her, Gott, der HERR, wird mir helfen.

Dokumentation: Offener Brief der beiden Bundessprecher der AfD an alle Mitglieder

.
Schreiben der AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto) und Tino Chrupalla an alle AfD-Mitglieder:

Liebe Mitglieder,

die Morde von Hanau sind ein entsetzliches Verbrechen. Wir alle trauern um die Opfer dieser schrecklichen Tat und fühlen mit den Angehörigen. Unter den zehn Getöteten ist auch die Mutter zweier Kinder, die in einem Kiosk neben der von dem Täter überfallenen Shisha-Bar arbeitete. Sie wurde nur 35 Jahre alt, ihre Kinder sind nun Halbwaisen.

Das Leid von Hanau ist kaum in Worte zu fassen. Es lastet schwer auf unserer Gesellschaft und droht sie weiter zu spalten, weil sich neben der stillen Trauer Wut und Hass Bahn brechen. Auch wir sind voller Trauer über das Geschehene und darüber, dass so etwas in unserem Land überhaupt möglich ist.

Um es ganz deutlich zu sagen: Die Tat von Hanau ist ein rassistisches Verbrechen. Ihr Motiv war Ausländerhass. Auch wenn Ärzte heute von einem psychisch schwer geschädigten Täter sprechen: Die Morde von Hanau sind wie der Mord an Walter Lübcke und die Morde von Halle eine Schande für Deutschland.

Und wir sind zutiefst betroffen, dass all diese Taten nicht verhindert werden konnten. Das heißt, wir müssen prüfen, ob es Versäumnisse bei den Sicherheitsbehörden oder anderen Einrichtungen gab.

Zugleich müssen jetzt alle demokratischen Kräfte in unserem Land gegen jede Form von Extremismus zusammenstehen. Wir als AfD dürfen und werden es nicht zulassen, dass extremistische Gewalttäter den gesellschaftlichen Frieden zerstören.

Ebenso wenig aber werden wir es zulassen, dass der politische Gegner und Teile der Medien uns in diesem Kampf für Freiheit, Demokratie und den Rechtsstaat ausgrenzen und in die Nähe des Rechtsextremismus rücken wollen.

Allerdings müssen wir uns auch fragen, warum es unserem politischen Gegnern gelingt, uns überhaupt mit solch einem Verbrechen in Verbindung zu bringen. Dieser Frage müssen wir uns stellen, auch wenn es schwerfällt.

Unsere Partei steht programmatisch fest auf dem Boden des Grundgesetzes. Wir bekennen uns zum Völkerrecht und erheben die Würde des Menschen zur Maxime unserer Politik. So steht es im Parteiprogramm. Und genau aus diesem Grund hat sich die AfD formiert: weil wir unsere eigenen Grund- und Menschenrechte bedroht sehen.

Das bedeutet im Umkehrschluss jedoch nicht, dass wir anderen Menschen oder Völkern das Existenzrecht absprechen, oder sie abschätzig behandeln. Derartige Sichtweisen lehnen wir im Gegenteil strikt ab. Sie gehören nicht zu den guten deutschen Traditionen, die wir bewahren wollen. Wer sich rassistisch und verächtlich über Ausländer und fremde Kulturen äußert, handelt ehrlos und unanständig und damit gegen Deutschland und gegen die AfD.

Wir verteidigen die Freiheit gegen alle Feinde der Demokratie. Gegen Rechtsextremisten ebenso wie gegen Linksextremisten. Wir machen Politik zum Wohle unseres Landes. Dabei waren wir in den vergangenen Jahren außerordentlich erfolgreich. Wir haben in Ostdeutschland Wahlergebnisse weit über zwanzig Prozent erzielt. Die Menschen vertrauen uns. Aber genau das ist der Grund, warum die anderen Parteien uns nun mit allen Mitteln angreifen, also auch mit unlauteren.

In den Kreisverbänden und Ortsvereinen wird euch die Arbeit deshalb, weiß Gott, nicht leicht gemacht. Ständig werden Anschläge auf unsere Parteibüros verübt. Ihr werdet als Nazis und Faschisten beschimpft, nicht wenige Repräsentanten der Partei erhalten Morddrohungen.

Doch von alldem dürfen wir uns nicht entmutigen lassen! Wir kämpfen für eine gerechte Sache.

Wir kämpfen für den Erhalt einer freien und lebenswerten Gesellschaft und den Fortbestand der Demokratie. Wer, wenn nicht wir, könnte den notwendigen politischen Wandel in Gang bringen?

Wir wünschen unserem Land die Kraft, die es braucht, diese aufgeheizten Zeiten unbeschadet zu überstehen. Wir wünschen unserem Land eine Rückkehr zu inneren Frieden. Und wir wünschen unserer Partei die Stärke und die Fantasie, ihren Teil dazu beizutragen.

Wir trauern mit den Angehörigen aller Opfer der Tragödie von Hanau. Und wir trauern für unser Land, dem diese schrecklichen Dinge derzeit widerfahren. Aber wir dürfen nicht verzagen! Denn obwohl es die Medien gerne anders darstellen: Die Bürger unseres Landes lassen sich nicht für dumm verkaufen. Viele Menschen stehen auf unserer Seite! Das haben wir an den Wahlergebnissen im Osten gesehen. AfD wirkt!

Es grüßen euch herzlichst
Eure Bundessprecher Tino Chrupalla und Prof. Dr. Jörg Meuthen

Quelle: https://de-de.facebook.com/Prof.Dr.Joerg.Meuthen/posts/1554025041412862?__tn__=K-R


Rom: Bischof und Exorzist Gemma bezeichnete Medjugorje als Lug und Trug

Am Montag, den 2. September, starb in Rom der 88-jährige Bischof Andrea Gemma, der sich seit über 10 Jahren mehrfach kritisch über die umstrittenen Erscheinungen von Medjugorje geäußert hat. Der emeritierte Oberhirte von Isernia-Venafro wirkte gleichzeitig als Exorzist – eine Kombination, die in der Weltkirche selten vorkommt. 

Der Medjugorie-freundliche Journalist David Murgia veröffentlichte gestern auf IlSegnoDiGiona.it Bischof Gemmas letztes Interview, das in Rom aufgenommen wurde. Auf Medjugorie angesprochen, reagierte Gemma eindeutig und bezeichnete das Phänomen als „nicht wahr“ und als „große Lüge“.

BILD: Das 570 Seiten starke Buch „Der Medjugorje-Betrug“ ist bei uns zum Sonderpreis von nur 14,80 € statt 19,80 € erhältlich

Bereits vor 11 Jahren hatte er sich ähnlich  – sogar noch kategorischer – geäußert, worüber sogar das Medjugorje-schwärmerische Nachrichtenportal „Kath.net“ berichtete:

„Der 77-jährige Andrea Gemma, Bischof und ehemaliger italienischer Exorzist, hat in einem italienischen Magazin schwere Angriffe gegen den Marienwallfahrtsort Medjugorje gestartet und behauptet, dass die Erscheinungen „vom Teufel“ seien.

Gemma meinte: „In Medjugorje geschieht alles im Bereich des Geldes: Pilgerreisen, Übernachtungsstätten und billiger  Schmuck. Diese ganze Schande ist das Werk des Teufels. Es ist ein Skandal.“ 


Der Prophet und Dulder Jesaja: „Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen“

Heutige liturgische Festlesung der kath. Kirche: Jes 50,4-7:

Gott, der HERR, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden durch ein aufmunterndes Wort zu stärken.
Jeden Morgen weckt ER mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger. Gott hat mir das Ohr geöffnet.
Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück.
Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen.
Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel.
Doch Gott, der HERR, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht ins Verderben gerate.

Kreuz-Debatte: Päpstlicher Nuntius Zurbriggen übt scharfe Kritik an Kardinal Marx

Bei einem Besuch an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz bei Wien hat sich der Vertreter des Papstes in Österreich, Erzbischof Peter Stefan Zurbriggen, zur aktuellen Kreuzdebatte in Deutschland geäußert.

Dass ausgerechnet Bischöfe und Priester kritisierten, wenn Kreuze aufgestellt werden, sei eine „Schande“, sagte der Kirchenfürst deutlich erzürnt:

„Das ist eine Schande, das darf man nicht annehmen!“

Ausdrücklich erwähnte er Mitbrüder, die ins Heilige Land reisten und sich schämten, das Kreuz zu tragen. Solches Verhalten finde er beschämend. Jedem der Zuhörer im Saal war klar, dass er damit allein den Münchner Kardinal Marx gemeint haben konnte.

Die politische Korrektheit seiner Mitbrüder gehe ihm langsam auf die Nerven, sagte der Nuntius und erntete dabei den Applaus der Zuhörer. Lobend erwähnte er dagegen Kardinal Tauran, der bei seinem jüngsten Besuch des saudischen Königs ein extra-großes Brustkreuz angelegt habe.

Erstveröffentlichung der Meldung von Dr. Berger hier: https://philosophia-perennis.com/2018/05/01/paepstlicher-nuntius-kritik-von-bischoefen-an-wiedereinfuehrung-der-kreuze-ist-eine-schande/.

Hinweis: ATHEIST lobt den NUNTIUS: Auf PI-News wurde über Zurbriggens Stellungnahme ebenfalls berichtet.
Andreas Werner schreibt in seinem Leserkommentar dazu folgendes:  

„Es ist doch wirklich schön zu sehen, dass es noch Männer gibt, die bereit sind, sich für ihren Glauben aktiv einzusetzen.
Während unsere Scheinheiligen gerne mal ihr Kreuz zu Hause vergessen, wenn sie auf Reisen gehen, steht dieser Nuntius zum urchristlichen Symbol.
Das nötigt mir Hochachtung ab.
Die Verräter des Glaubens sollten sich trollen.
Mir als Atheist könnte das eigentlich egal sein, wenn sich die Oberhirten unserer christlichen Kirchen feige und kriecherisch verhalten.
Wenn jedoch Männer gegen die politische Correctness aufstehen, dann freut mich das von Herzen. Bitte mehr davon!“

Foto: Laura Mohr