Ausstellung in Dresden bietet Sexdarstellungen

Mit dem Hinweis „…alle Altersgruppen Mathematik spielerisch erleben“ bewerben die 1000m² großen Technischen-Sammlungen-Dresden ihre Ausstellung, die sich mit der jüngeren Technikgeschichte befasst.

Schüler, die am Wissenschaftsprojekt „Juniordoktor“ teilnehmen, wissenschaftlich interessierte Eltern mit Kindern und Schulklassen stellen den überwiegenden Teil der Besucher dar.

Die Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst (AfD) sieht diese Schau kritisch:

„Man müsste annehmen, dass hier die Ideologie der sexuellen Vielfalt, Pornografie und Sex als Körpersport vor verschlossenen Türen stehen. Weit gefehlt.

In einem der Räume ist eine Fotografie-Ausstellung eines Schulwettbewerbes untergebracht. Eine sog. Künstlerin lichtete ihre eigenen Freunde und Bekannten nackt ab und stellt sie jetzt öffentlich aus. Ein junger Mann lässt dort eine auf die Lenden tätowierte Pistole sein Geschlechtsteil abschießen. Zwei nackte Mädchen räkeln sich aneinander und halten sich ihre Haare als Bart an – und ein Junge stellt sich geschminkt als nackte Frau vor und behauptet auf Englisch, in der Nacht Sex gehabt zu haben.

Im Fernsehen würde hier eine Altersbegrenzung eine zufällige Betrachtung verhindern. Die Sammlungen stellen jedoch nur ein Schildchen auf, welches darauf hinweist, dass die Bilder ‚für Kinder verstörend sein könnten‘.

Deutlicher kann der Zerfall der Gesellschaft und der Abbau jeglicher moralischer Schranken nicht gezeigt werden. Der Mathematische Salon sollte sich schämen, die ‚Künstlerin‘ ebenso und Eltern sollten sich fragen, ob sie das widerspruchslos hinnehmen.

Hier geht es um grundlegende Werte, um unsere Kinder, die Kernzelle unserer Gesellschaft und letztlich um unser Familienbild. Die Technischen Sammlungen sehen in ihrer Ausstellung keine Probleme. Wir als AfD schon, denn man kann diesem familienverachtenden Sexismus im Alltag kaum noch ausweichen.“

 


Schloß Waldenbuch mit Ausstellung über zentrales Bildmotiv: die Heilige Familie

Sonder-Ausstellung vom 20.11.2016 bis 5.2.2017krippen

Die Ausstellung „Halleluja –  Jesus, Maria und Joseph“ im Museum der Alltagskultur widmet sich der weltweit am meisten dargestellen Familie  – und dies auch außerhalb der Weihnachtszeit. Auch im religiösen Alltagsleben spielt das Bild der Heiligen Familie eine beachtliche Rolle.

Die Sonderpräsentation findet statt auf Schloß Waldenbuch im Großraum Stuttgart – rechts das Titelbild des Ausstellungs-Flyers.

Die Schau widmet sich den populären Vorstellungen und Bildern der Hl. Familie. Neben Krippen und einzelnen Figuren zeigt die Ausstellung eine Vielzahl von Wandbildern und Zimmerschmuck aus den reichen Sammlungen der Volkskunde vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.

Die meisten Stücke werden zum ersten Mal präsentiert. Zu sehen sind auch dieses Jahr eine kunstvolle neapolitanische Krippe und die Bürgerkrippe aus Ulm.

Flyer mit Programm

Quelle: http://www.museum-der-alltagskultur.de/ausstellungen/weihnachten/


Heute große CREDO-Ausstellung in Paderborn eröffnet: Wie Europa christlich wurde

Was wissen wir über die Glaubensvorstellungen der antiken Menschen, bevor sie mit dem Christentum in Kontakt kamen? Wie wurde Europa christlich? slider3-640x360

Die Verbreitung des Christentums in Europa ist Thema einer großen kunst- und kulturhistorischen Ausstellung: „CREDO – Christianisierung Europas im Mittelalter“, die ab 26. Juli in drei Paderborner Museen  –  dem Diözesanmuseum, dem Museum in der Kaiserpfalz und der Städtischen Galerie am Abdinghof  –  gezeigt wird. slider5-640x360

Rund 800 hochkarätige und teils noch nie ausgestellte Exponate aus internationalen Museen sowie archäologische Neufunde dokumentieren diesen rund 1000 Jahre umfassenden Prozeß der Christianisierung des Abendlandes sowie seineVertiefung und weitere Verarbeitung in den nachfolgenden Jahrhunderten.

Die kolossale Schau steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck und wird gemeinsam von der Stadt Paderborn, dem Erzbistum Paderborn und dem Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) realisiert.

Nach den erfolgreichen Mittelalter-Ausstellungen „Kunst und Kultur der Karolingerzeit“ sowie  „Canossa  –  Erschütterung der Welt“ ist dies bereits das dritte gemeinsame Ausstellungsprojekt von überregionaler Strahlkraft.

Rund 150.000 Besucher werden zu der sieben Millionen Euro teuren Schau bis 3. November 2013 erwartet. Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet die großangelegte Schau am heutigen Freitag im Erzbischöflichen Diözesanmuseum.slider1-640x360

Die grandiose Schau decke rund 1000 Jahre Christianisierungsgeschichte ab, erläuterte der Direktor des Diözesan-Museums, Christoph Stiegemann.

Unter den Exponaten befinden sich wertvolle Leihgaben wie z.B. das seltene Papyrusfragment eines Paulus-Briefes, die Sonnenscheibe von Limons, Tempelfunde, Kaiser- und Papst-Urkunden sowie mittelalterliches Kriegsgerät und wertvolle Historiengemälde.

Die Ausstellung veranschaulicht die Ausbreitung des frühen Christentums vom antiken Rom über die Wanderungen der Missionare ins Frankenreich, nach Britannien und schließlich nach Skandinavien. 

Quellen: Infoseite http://www.credo-ausstellung.de/, epd