Bußgelder gegen Schaulustige bei Unfällen

Nach Verkehrsunfällen gibt es immer wieder Schaulustige, die Unfallorte und -verletzte fotografieren oder filmen.

Stefan Pfeiffer ist Leiter der Verkehrspolizei-Inspektion in Feucht und Mitglied der Kommission Verkehr der Deutschen Polizeigewerkschaft; er sagte gegenüber der Zeitschrift „Stern“ dazu:

„Vorbeifahrende Autofahrer bremsen abrupt ab und schleichen dann im Schritttempo an der Unfallstelle vorbei, halten das Handy aus dem Fenster, filmen und fotografieren drauflos. Das ist leider mittlerweile üblich.“

Pfeiffer hat beschlossen, dieses Treiben nicht mehr länger hinzunehmen. Wann immer es die dünne Personaldecke zulässt, stellt er nun bei Unfällen regelmäßig Kollegen ab, um gegen Gaffer vorzugehen, so auch am vergangenen Dienstag: Schon an der Unfallstelle zogen die Beamten die filmenden und fotografierenden Autofahrer aus dem Verkehr, sprachen sie auf ihr zweifelhaftes Verhalten an und verhängten Bußgelder.

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-staerker-gegen-gaffer-vorgehen/

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Wunderbare Strahlenmadonna in Belgien?

Medjugorje-Lichtstatue erwies sich als Schwindel

Unter dem Titel „Leuchtende Madonna erstaunt in Belgien“ berichtete die Mittelbayerische Zeitung kürzlich über den neuen Fall einer „Wunderstatue“, diesmal in einen belgischen Dorf.

Im vorigen Herbst sorgte ein ähnliches Phänomen im kirchlich nicht anerkannten Medjugorje bereits für Aufsehen in erscheinungsfrommen Kreisen. Dort soll eine Statue der Hauptseherin Vicka auf unerklärliche Weise hell erstrahlt sein. Die Visionärin selbst äußerte sich ebenfalls zugunsten des „Wunders“. 0022

Allerdings wurde der „lichtvolle“ Vorgang, den wir im CHRISTLICHEN FORUM sogleich kritisch „beleuchtet“ hatten, später als Betrug entlarvt (siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2013/11/08/medjugorje-wunder-statue-erweist-sich-als-dreister-schwindel/).

Zurück zum aktuellen Fall in Belgien: Wie die Mittelbayerische Zeitung weiter berichtet, zieht derzeit eine leuchtende Banneux-Marienstatue in der Ortschaft Sart bei Jalhay viele Schaulustige an. Kirchliche Untersuchungen, veranlaßt vom zuständigen Bischof, seien eingeleitet worden.

Die sog. Wundermadonna leuchtet „allabendlich“ seit dem 17. Januar dieses Jahres, wie die belgische Webseite „info.catho“ schreibt. Täglich kommen offenbar bis zu 50 Interessenten dorthin.

Das Rentner-Ehepaar, in dessen Küche sich die Lichtstatue befindet, lehnte eine wissenschaftliche Analyse des Phänomens allerdings ab, wie „Flandern-Info“ berichtet.

Zudem läßt sich die „Licht-Madonna“ nicht fotografisch festhalten. Wenn sie leuchtet, werde der mit ihr verbundene Rosenkranz schwarz, erklärt der Rentner den Schaulustigen.

Näheres hierzu im Video der Nachrichtenseite „Grenz-Echo“: http://www.youtube.com/watch?v=6rtwj2wuqUQ