GOTT sprach zum Propheten Hosea: „Liebe will ich, nicht Brandopfer!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hos 6,1-6:

Kommt, wir kehren zum HERRN zurück! Denn ER hat Wunden gerissen, ER wird uns auch heilen; ER hat verwundet, ER wird auch verbinden.
Nach zwei Tagen gibt ER uns das Leben zurück, am dritten Tag richtet ER uns wieder auf und wir leben vor seinem Angesicht.
.
Lasst uns streben nach Erkenntnis, nach der Erkenntnis des HERRN.  – ER kommt so sicher wie das Morgenrot; ER kommt zu uns wie der Regen, wie der Frühjahrsregen, der die Erde tränkt.
.
Was soll ich tun mit dir, Efraim? Was soll ich tun mit dir, Juda? Eure Liebe ist wie eine Wolke am Morgen und wie der Tau, der bald vergeht. Darum schlage ich drein durch die Propheten, ich töte sie durch die Worte meines Mundes. Dann leuchtet mein Recht auf wie das Licht.
.
Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, Gotteserkenntnis statt Brandopfer.

Ein zerknirschtes Herz verschmäht GOTT nicht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 51(50),12-13.14-15.18-19.

Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz,
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht,
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!
.
Mach mich wieder froh mit deinem Heil;
mit einem willigen Geist rüste mich aus!
Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege,
und die Sünder kehren um zu dir.
.
Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben;
an Brandopfern hast du kein Gefallen.
Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist,
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz
wirst du, HERR, nicht verschmähen.

„Durch die Opfergabe des Leibes Christi sind wir ein für allemal geheiligt“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 10,4 ff.:

Brüder! Das Blut von Stieren und Böcken kann unmöglich Sünden wegnehmen. Darum spricht Christus bei seinem Eintritt in die Welt: weisselberg_memoriam

Schlacht- und Speiseopfer, Brand- und Sündopfer hast du nicht gefordert, obgleich sie doch nach dem Gesetz (des Moses) dargebracht werden; doch einen Leib hast du mir geschaffen; Da sagte ich: Ja, ich komme – so steht es über mich in der Schriftrolle -, um deinen Willen, Gott, zu tun.
So hebt Christus das erste auf, um das zweite in Kraft zu setzen.
Aufgrund dieses Willens sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt.

 


„Wir sind ein für allemal geheiligt durch die Opfergabe des Leibes Christi“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 10,5-10:

Darum spricht Christus bei seinem Eintritt in die Welt: Schlacht- und Speiseopfer hast du nicht gefordert, doch einen Leib hast du mir geschaffen; an Brand- und Sündopfern hast du kein Gefallen.  – Da sagte ich: Ja, ich komme – so steht es über mich in der Schriftrolle -, um deinen Willen, Gott, zu tun. 0018

Zunächst sagt ER: Schlacht- und Speiseopfer, Brand- und Sündopfer forderst du nicht, du hast daran kein Gefallen, obgleich sie doch nach dem Gesetz des Moses dargebracht werden; dann aber hat ER gesagt: Ja, ich komme, um deinen Willen zu tun.

So hebt Christus das erste auf, um das zweite in Kraft zu setzen. Aufgrund dieses Willens sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt.

 


„Ich erfülle sie in meinem Bethaus mit Freude“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 56,1.6-7:

So spricht der HERR: Wahrt das Recht und sorgt für Gerechtigkeit; denn bald kommt von mir das Heil, meine Gerechtigkeit wird sich bald offenbaren. PICT0028

Die Fremden, die sich dem Herrn angeschlossen haben, die ihm dienen und seinen Namen lieben, um seine Knechte zu sein, alle, die den Sabbat halten und ihn nicht entweihen, die an meinem Bund festhalten, sie bringe ich zu meinem heiligen Berg und erfülle sie in meinem Bethaus mit Freude.

Ihre Brandopfer und Schlachtopfer finden Gefallen auf meinem Altar, denn mein Haus wird ein Haus des Gebets für alle Völker genannt.

 


Lernt, Gutes zu tun! – Sorgt für das Recht! – Helft den Unterdrückten!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 1,10-17:

Hört das Wort des HERRN, ihr Herrscher von Sodom! Vernimm die Weisung unseres Gottes, du Volk von Gomorra!

Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?, spricht der HERR. P1020947

Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist mir zuwider.

Wenn ihr kommt, um mein Angesicht zu schauen – wer hat von euch verlangt, daß ihr meine Vorhöfe zertrampelt?

Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die mir ein Greuel sind. Neumond und Sabbat und Festversammlung Frevel und Feste – ertrage ich nicht.

Eure Neumondfeste und Feiertage sind mir in der Seele verhaßt, sie sind mir zur Last geworden, ich bin es müde, sie zu ertragen.
Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut.

Wascht euch, reinigt euch! Laßt ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!


Wer Wind sät, wird Sturm ernten…

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Buch Hosea 8,4-7.11-12:

So spricht der HERR: Sie setzen in Israel Könige ein, aber gegen meinen Willen; sie wählen Fürsten, doch ich erkenne sie nicht an. Sie machen sich Götzen aus ihrem Silber und Gold – wohl damit es vernichtet wird. P1020947

Samaria, dein Kalb ist verworfen. Mein Zorn ist entbrannt gegen sie; wie lange noch sind sie unfähig, sich zu läutern? Denn wer sind Israel und das Kalb? Ein Handwerker hat das Kalb gemacht und es ist kein Gott. Ja, zersplittert soll es am Boden liegen, das Kalb von Samaria.

Denn sie säen Wind und sie ernten Sturm. Halme ohne Ähren bringen kein Mehl. Und wenn sie es bringen, verschlingen es Fremde.

Ephraim hat viele Altäre gebaut, um sich zu entsündigen, doch die Altäre sind ihm zur Sünde geworden.

Ich kann ihnen noch so viele Gesetze aufschreiben, sie gelten ihnen so wenig wie die eines Fremden.

Schlachtopfer lieben sie, sie opfern Fleisch und essen davon; der HERR aber hat kein Gefallen an ihnen.


Ein zerschlagenes Herz verschmäht Gott nicht

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche:

Psalm 51 (50),3-4.18-19:

Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
Wasch meine Schuld von mir ab,
und mach mich rein von meiner Sünde!

Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben;
an Brandopfern hast du kein Gefallen.
Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist,
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz
wirst du, Gott, nicht verschmähen.