Chef der Polizeigewerkschaft will die Grenzkontrollen wiedereinführen

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hat sich für die Wiedereinführung von Grenzkontrollen ausgesprochen. 033_30

„Polizeilich gesehen wäre ein Zurück zu Grenzkontrollen die beste aller Maßnahmen“, sagte Wendt der Passauer Neuen Presse. So könnten Straftäter festgesetzt und Asylbewerber wieder dorthin zurückgeschickt werden, wo sie den Schengen-Raum betreten haben.

Wendt verwies dabei auf die kurzzeitigen Grenzkontrollen während des G7-Gipfels in Bayern. Dort habe die Polizei die Erfahrung gemacht, daß „uns plötzlich tausende Straftäter ins Netz gegangen sind“. Deutschland dürfe „die Drohung, die Kontrollen wieder einzuführen, in Brüssel nicht ohne weiteres vom Tisch nehmen“, forderte der Polizeigewerkschafter.

Zudem forderte Wendt mehr Geld und eine bessere Ausrüstung für die Bundespolizei. „Solange die Politik nicht bereit ist, Geld in die Hand zu nehmen und endlich moderne Technik anzuschaffen, werden wir gegen die Schleuserkriminalität machtlos sein.“

Derzeit würden wegen Geldmangels etwa zahlreiche beschlagnahmte Handys nicht ausgewertet, mahnte Wendt. Insgesamt benötige die Bundespolizei etwa 1000 Unterstützungskräfte.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


CDU/CSU-Fraktion zur Causa Lampedusa: Schleuserbanden effektiver verfolgen

Vor der Küste der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa sind am gestrigen Donnerstag mehr als 130 Flüchtlinge aus Afrika ertrunken.

Hierzu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Günter Krings:

„Der Tod von mehr als 130 Menschen aus Afrika vor der Küste der italienischen Insel Lampedusa ist eine schreckliche Tragödie. Sie stimmt uns alle nachdenklich. Unsere Gedanken sind bei den Toten und ihren Angehörigen.

Wir müssen dahin kommen, dass sich Flüchtlinge erst gar nicht in solche lebensgefährliche Situationen begeben. Dies zu erreichen, ist alles andere als einfach. Gefordert sind die Europäische Union, aber auch die Afrikanische Union und die afrikanischen Staaten selbst, um den Menschen in Afrika eine Perspektive für ihr Leben zu bieten.

Zudem müssen die Schleuserbanden, welche die Not der Flüchtlinge ausnutzen, sich an ihnen bereichern und sie in diese Gefahr bringen, effektiver verfolgt werden.

In der Europäischen Union müssen wir jetzt mit Hochdruck daran arbeiten, dass es zu solchen schrecklichen Ereignissen nicht mehr kommt. Die Erstaufnahmestaaten sind hier genauso gefragt wie alle Mitglieder der Europäischen Union.“


Ägypten/Sinai: Katholische Bischöfe protestieren gegen Entführungen, Menschenhandel und Folter

Die katholischen Bischöfe im Heiligen Land haben sich besorgt über das Schicksal von im Sinai entführten afrikanischen Asylsuchenden geäußert. In einem gemeinsamen Aufruf von Donnerstag rufen sie die ägyptische Regierung dazu auf, den Entführungen ebenso wie Menschenhandel und Folter Einhalt zu gebieten.

Die Untätigkeit der ägyptischen Behörden gegenüber kriminellen Schleuserbanden im Sinai habe das Entstehen von Folterlagern ermöglicht, so die Kirchenführer. Die Opfer sind überwiegend afrikanische Christen (die aus islamischen Ländern nach Israel flüchten wollen und dabei unterwegs schikaniert, gefoltert oder umgebracht werden).

In den vergangenen Tagen habe sich die Situation im Sinai dramatisch verändert, heißt es in der Erklärung, die u.a. vom Jerusalemer Patriarchen Fouad Twal und dem Franziskaner-Ordensoberen P. Pizzaballa unterzeichnet wurde.

Quelle: Radio Vatikan

HINWEIS auf einen ausführlichen Artikel zu diesem erschütternden, weitgehend totgeschwiegenen Thema in unserem CHRISTLICHEN FORUM: https://charismatismus.wordpress.com/2012/02/07/brutaler-organdiebstahl-agyptischer-beduinen-an-fluchtlingen-im-sinai/