Der HERR steht dem Propheten Jeremias bei wie ein gewaltiger Held

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 20,10-13:

Jeremias sprach: Ich hörte das Flüstern der Vielen: Grauen ringsum! Zeigt ihn an! Wir wollen ihn anzeigen. – Meine nächsten Bekannten warten alle darauf, dass ich stürze: Vielleicht lässt er sich betören, dass wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen.
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Doch der HERR steht mir bei wie ein gewaltiger Held. Darum straucheln meine Verfolger und kommen nicht auf. Sie werden schmählich zuschanden, da sie nichts erreichen, in ewiger, unvergesslicher Schmach.
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Aber der HERR der Heerscharen prüft den Gerechten, ER sieht Herz und Nieren. Ich werde deine Vergeltung an ihnen erleben; denn dir habe ich meine Sache anvertraut.
Singt dem HERRN, rühmt den HERRN; denn ER rettet das Leben des Armen aus der Hand der Übeltäter.
Foto: Felizitas Küble
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„Der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 69 (68),5.8-9.10.13.14.

Zahlreicher als die Haare auf meinem Kopf
sind die, die mich grundlos hassen.
Zahlreich sind meine Verderber, meine verlogenen Feinde.
Was ich nicht geraubt habe, soll ich erstatten.

Denn deinetwegen erleide ich Schmach,
und Schande bedeckt mein Gesicht.
Entfremdet bin ich den eigenen Brüdern,
den Söhnen meiner Mutter wurde ich fremd.

Denn der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt;
die Schmähungen derer, die dich schmähen, haben mich getroffen.
Man redet über mich in der Versammlung am Tor,
von mir singen die Zecher beim Wein.

Ich aber bete zu dir,
HERR, zur Zeit der Gnade.
Erhöre mich in deiner großen Huld,
Gott, hilf mir in deiner Treue!