Astrophysiker Heino Falcke glaubt an Gott

Der Astrophysiker Heino Falcke hat beim Festival Spring in Willingen darüber gesprochen, wie ihn sein Glaube bei der Erforschung des „Schwarzen Lochs“ motiviert hat. Die evangelikale Veranstaltung ging am vergangenen Samstag mit 3.800 Besuchern zu Ende.

Ein Höhepunkt war der Vortrag des Astrophysikers Heino Falcke, Professor der Radboud-Universität von Nijmegen in den Niederlanden. Er beschrieb seine Motivation zur Miterforschung des „Schwarzen Loches“:  „Die Welt ist eine Schöpfung, ein Ausdruck Gottes – und wenn ich die Schöpfung untersuche, dann entdecke ich auch etwas über Gott selber.“Die moderne Wissenschaft sei auf dem Fundament vieler gläubiger Christen entstanden.

Falcke war es zusammen mit seinem Team erstmals gelungen, ein sogenanntes „Schwarzes Loch“ abzubilden.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/veranstaltungen/2019/04/28/wenn-ich-die-schoepfung-untersuche-entdecke-ich-gott/

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Der Mensch und die meisten Tiere stammen jeweils von einem einzigen Elternpaar ab

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Laut neuen Ergebnissen stammen die Menschen und 90 % der Tiere von jeweils einem einzelnen Elternpaar ab. Diese lebten demnach vor 100.000 bis 200.000 Jahren.
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David Thaler von der Universität Basel, der gemeinsam mit Mark Stoeckle von der Rockefeller-Universität diese Arbeiten leitete, räumt ein, dies sei ein überraschendes Resultat; er habe, so hart er konnte, gegen diese Erkenntnis angekämpft.

Die Wissenschaftler untersuchten die genetischen Codes von den Menschen und fünf Millionen Tieren  – es waren rund 100.000 verschiedene Arten. Diese DNA-Ausschnitte deuten darauf hin, dass es nicht alleine die Menschen sind, die von einem einzigen Paar abstammen dürften, sondern auch neun von zehn Tierarten.

Zudem seien alle ungefähr zur gleichen Zeit und vor 100.000 bis 200.000 Jahren aufgetaucht  –  dies stellt die gängige Evolutionstheorie in Frage.

Diese jüngere Zahl veröffentlichten die beiden Forscher bereits vor rund einem halben Jahr (Livenet berichtete).

Die Vorstellung, dass der Mensch auf eine Population von zwei Menschen reduziert wird bzw. von ihnen ausgeht , bestätigt die biblische Darstellung, dass Gott Adam und Eva als erste Menschen erschaffen hat und dass das gesamte menschliche Leben von diesem einzigen Menschenpaar abstammt.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.jesus.ch/themen/wissen/schoepfungswissenschaft/337255-bei_mensch_und_tier_es_koennte_ein_elternpaar_gewesen_sein.html


Laßt uns zujauchzen dem Fels unseres Heiles!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 95 (94),1-2.4-5.6-7.

Kommt, lasst uns jubeln vor dem HERRN
und zujauchzen dem Fels unsres Heiles!
Lasst uns mit Lob seinem Angesicht nahen,
vor ihm jauchzen mit Liedern!
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In seiner Hand sind die Tiefen der Erde,
sein sind die Gipfel der Berge.
Sein ist das Meer, das er erschaffen hat,
das trockene Land, das seine Hände gebildet.
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Kommt, lasst uns niederfallen, uns vor ihm verneigen,
lasst uns niederknien vor dem HERRN, unserm Schöpfer!
Denn ER ist unser Gott,
wir sind das Volk seiner Weide,
die Herde, von seiner Hand geführt.


Die Gebeugten krönt der HERR mit Sieg!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 149(148),1-2.3-4.5-6a.9b.

Singt dem HERRN ein neues Lied!
Sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen.
Israel soll sich über seinen Schöpfer freuen,
die Kinder Zions über ihren König jauchzen.
 
Seinen Namen sollen sie loben beim Reigentanz,
ihm spielen auf Pauken und Harfen.
Der HERR hat an seinem Volk Gefallen,
die Gebeugten krönt der HERR mit Sieg.
 
In festlichem Glanz sollen die Frommen frohlocken,
auf ihren Lagern jauchzen:
Loblieder auf Gott in ihrem Mund,
herrlich ist das für all seine Frommen.


Esoterik pur: Der Mensch als göttliches Wesen

Von Felizitas Küble

Der wesentliche Unterschied zwischen Christentum und Esoterik besteht darin, daß der Gläubige eindeutig zwischen dem Schöpfer und seinem Geschöpf unterscheidet. Der Mensch ist zwar das Abbild Gottes, aber erstens als Geschöpf ein Werk des Ewigen (und nicht selber göttlich), zweitens durch den Sündenfall, durch seine geschwächte Natur besonders auf die Gnade und Hilfe Gottes angewiesen. 

Anders betrachtet dies die Esoterik, die den Menschen letztlich von einem persönlichen Gott „emanzipieren“ will, wobei der Ausdruck „Gott“ wohl formal manchmal noch verwendet, aber zugleich mit einem anderen Inhalt gefüllt wird, denn gemeint ist damit eine „kosmische Energie“, eine unpersönliche Kraft des Universums.

Dabei entschwindet der grundsätzliche Unterschied zwischen Schöpfer und Geschöpf, denn Gott und Mensch sind dann jeweils auf ihre Art nur ein Bestandteil dieser Ur-Energie, die „ganzheitlich“ alle und alles verbindet.

Diese pantheistische Sicht (Identität von Schöpfer und Schöpfung) ist noch eine eher gemäßigte Variante. Manchmal wird auch direkt ins Schwarze (= ins Diabolische) getroffen, indem der Mensch ohne Umschweife als „göttlich“ bezeichnet wird.

Als Beispiel hierfür sei die Initiative „Seelenarche“ aus dem oberschwäbischen Aitrach erwähnt. Dort erklärt Rudolf Mauritz in seiner gleichnamigen Internetpräsenz die „kosmischen Lebensregeln“: http://seelenarche.de/index.php

Der Autor bemüht gar die Bibel, um zu erläutern: „Gott ist uns näher wie unser Hemd, ja sogar näher wie unser Atem. Er ist in uns, so wie wir in Ihm sind. Also tragen wir die göttliche und universelle Energie in uns. (Allerdings nennt er keine einzige Bibelstelle, die seine esoterische Auslegung begründet.)

Der Mensch solle sich nicht nach Hilfe von außen umsuchen, sondern Zuflucht in seinem Inneren suchen und „er würde entdecken, dass er ein wunderbares Geschöpf ist und Kräfte besitzt die Ihm helfen, alles zu schaffen und erschaffen was er sich wünscht. Ja sogar die Kräfte des gesamten Universums könnte er nutzen, wenn er sich in seinem Inneren auskennen würde.“

„Rudi“, wie sich der Verfasser vertraulich vorstellt, bietet den Suchenden unter anderem folgende Therapien und Übungen an: „Urenergieanwendungen, Seelenfahrt-Behandlungen + Ausbildung, Ganzheitliche, spirituelle Mensch- und Tierheilung, Rückführungen auf Alphabasis, Aurareinigungen und -klärungen.“

Unter der Rubrik „Seelenfahrt“ heißt es: „Die Seelenfahrt ist ein sehr kurzer, heftiger, gefühlvoller und spiritueller Weg, vom Lernen bis hin zum Ausüben…Es geht…darum, dass jeder Einzelne sich selbst wieder bewusst wird, dass er göttlich ist und diese Fähigkeit nutzen darf, sein Leben dadurch zu bereichern.“

Damit ist der Kernsatz des esoterischen Weltbildes offengelegt: Wir sollen unsere „Göttlichkeit“ erkennen.

Aber genau diese Haltung  – „wir wollen sein wie Gott“ – ist die stolze Ur-Versuchung des Menschen. Damit zapft er allerdings keine „Ur-Energie“ an, sondern vergißt seine Geschöpflichkeit, setzt sich darüber hinweg und rebelliert gegen seinen Schöpfer.

So begann der Sündenfall – und er setzt sich immer wieder fort in der Geschichte der Menschheit, natürlich nicht allein in der Esoterik, sondern in zahllosen Varianten, doch der Kern des Problems ist stets derselbe, nämlich ein Aufstand gegen Gott.

 

 


EWIG währt die Herrlichkeit des HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 104 (103),1-2.24-25.29-30.31.34.

Lobe den HERRN, meine Seele!
Ewiger, mein Gott, wie groß bist du!
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid,
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.

HERR, wie zahlreich sind deine Werke!
Mit Weisheit hast du sie alle gemacht,
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Da ist das Meer, so groß und weit,
darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und große Tiere.

Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört;
nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin
und kehren zurück zum Staub der Erde.
Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen,
und du erneuerst das Antlitz der Erde.

EWIG währe die Herrlichkeit des HERRN;
der HERR freue sich seiner Werke.
Möge ihm mein Dichten gefallen.
Ich will mich erfreuen am HERRN.

 


Weihnachtsgedicht von Angelus Silesius: „Lasset uns munter sein…“

Lasset uns munter sein, warten und wachen,
Keiner schlafe in Trägheit ein.
Lasset uns alles aufs herrlichste machen,
gewiß, ER kann nun nicht ferne mehr sein.

Schmücket die Lampen und machet sie lichte,
öffnet zu euerem Herzen die Tür.
Denket an allerlei Lieder, Gedichte,
tretet mit Freuden und Jubel herfür.

Erscheine uns allen, du Heiland der Erden,
Herrscher des Himmels, Schöpfer der Welt.
Sonst kann sich keiner den Banden entwerden,
mit welchen der Feind uns umstrickt und gefällt.

Träufelt, ihr Himmel, gebt uns im Regen
Den HERR der Gerechtigkeit, unsere Zier.
Öffne dich, Erde, mit neuem Bewegen,
bring uns den Heiland der Menschen hervor.

Angelus Silesius