Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge hast du dir Lob bereitet

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 8,2-3.4-5.6-7.

HERR, unser Herrscher,
wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde;
über den Himmel breitest du deine Hoheit aus.
Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge hast du dir Lob bereitet
deinen Gegnern zum Trotz;
deine Feinde und Widersacher müssen verstummen.

Seh‘ ich den Himmel, das Werk deiner Hände,
Mond und Sterne, die du befestigt:
Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst,
des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

Du hast ihn nur wenig geringer erschaffen als die Engel,
mit Herrlichkeit und Ehre ihn gekrönt.
Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über das Werk deiner Hände,
alles hast du ihm zu Füßen gelegt.


GOTT hat mich gewoben im Mutterleib

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 139 (138),1-3.13-14.23-24.

HERR, du hast mich erforscht und du kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir.
Von fern erkennst du meine Gedanken.
Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt;
du bist vertraut mit all meinen Wegen.
 

Denn du hast mein Inneres geschaffen,
mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast.
Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.
 

Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz,
prüfe mich, und erkenne mein Denken!
Sieh her, ob ich auf dem Weg bin, der dich kränkt,
und leite mich auf dem altbewährten Weg!


Die Ehre Gottes durch seine Schöpfung

Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre,
Ihr Schall pflanzt seinen Namen fort.
Ihn rühmt der Erdkreis, ihn preisen die Meere,
Vernimm, o Mensch, ihr göttlich Wort.

Wer trägt der Himmel unzählbare Sterne?
Wer führt die Sonn’ aus ihrem Zelt?
Sie kommt und leuchtet und lacht uns von ferne,
Und läuft den Weg gleich wie ein Held.

Vernimm’s, und siehe die Wunder der Werke.
Die die Natur dir aufgestellt!
Verkündet Weisheit und Ordnung und Stärke
Dir nicht den Schöpfer dieser Welt?

Kannst du der Wesen unzählbare Heere,
Den kleinsten Staub fühllos beschaun?
Durch wen ist alles? O gib ihm die Ehre!
Mir, ruft der HERR, sollst du vertraun.

Mein ist die Kraft, mein ist Himmel und Erde;
An meinen Werken kennst du mich.
Ich bin’s, und werde sein, der ich sein werde,
Dein Gott und Vater ewiglich.

Ich bin dein Schöpfer, bin Weisheit und Güte,
Ein Gott der Ordnung und dein Heil;
Ich bin’s! Mich liebe von ganzem Gemüte,
Und nimm an meiner Gnade teil.

Christian Fürchtegott Gellert

 


Was ist der MENSCH, daß du seiner gedenkst?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 8,2 ff.

HERR, unser Herrscher,
wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde;
über den Himmel breitest du deine Hoheit aus.
Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst,
des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?
Natur Mensch UmweltDu hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott,
mit Herrlichkeit und Ehre ihn gekrönt.
Du hast ihn als Herrscher eingesetzt
über das Werk deiner Hände,
alles hast du ihm zu Füßen gelegt.


Kardinal Müller: Im Herzen der Christen erklingt das Danklied der Erlösten

Die Krise der Kirche ist von Menschen verursacht und kann nur durch das einzig wahre „Gegengift“ zur Verweltlichung geheilt werden: Die Wahrheit des Evangeliums Christi, wie Kardinal Gerhard Müller in seiner Neujahrs-Predigt sagte.

Deutlich warnt der ehem. Präfekt der römischen Glaubenskongregation vor einer aggressiven „Selbstsäkularisierung“ der Kirche.  

Nicht wenige „lechzten“ heute nach einer „Zivilreligion“, einem Katholizismus ohne Dogmen und Sakramente, sagte der Kardinal. Wer der Kirche vorwerfe, sie hinke 200 Jahre hinter der Zeit her, erhebe einen falschen Vorwurf.  „Modernisierer“ würden katholische Positionen als „rechts“ oder „traditionalistisch“ denunzieren, um ihre Fortschrittsideologie durchzusetzen, erklärte Müller weiter.

Gleichzeitig spielten andere Katholiken die „Musterschüler der Aufklärung“, die sogar „versprechen, die versäumten Lektionen der atheistischen Religionskritik schnell nachzuholen“.

Der Preis für den Eintritt der Kirche in die „Internationale der Weltreligionen“ sei aber der „Verzicht auf ihren Wahrheitsanspruch“.

Der deutsche Kurienkardinal feierte am 1. Januar 2020 die hl. Messe im US-amerikanischen Phoenix.

CNA Deutsch veröffentlicht die redigierte deutschsprachige Fassung der Predigt:

Lieber Brüder und Schwestern in „Jesus dem Christus, dem Sohne Gottes“ (Mk 1,1).

Wenn wir uns am ersten Tag des Neuen Jahres begegnen, wünschen wir uns wechselseitig ein Glückliches Neues Jahr. Als Christen sehen wir das in dem tieferen Zusammenhang, dass wir alle Gottes geliebte Söhne und Töchter sind.

Als Katholiken verbinden wir unser Wohlwollen für die Mitmenschen mit der wunderbaren Erfahrung, dass alles Vergangene, Gegenwärtige und Zukünftige im Licht Gottes einen Sinn hat. Wenn in der hl. Messe das Opfer Christi für das Heil der Welt gegenwärtig wird, danken wir Gott dafür.

Wir danken Gott, dass er die Welt erschaffen hat und uns alles gibt, was wir zum Leben brauchen. Wir danken ihm, dass er um unseres Heiles willen Mensch geworden ist und dass er uns den Hl. Geist geschenkt hat.

Wir danken ihm für die Kirche, die im Glauben unsere Mutter geworden ist. Sie ist der Leib Christi, in den wir durch die Taufe und das Bekenntnis des katholischen Glaubens eingegliedert worden sind.

Wir danken ihm für die Familie, in der wir heranwachsen durften und für unsere Freunde, die uns im Leben treue Begleiter sind. Und wenn Gott uns zur Lebensform der Ehe berufen hat, danken wir für unseren Ehemann bzw. unsere Ehefrau sowie die Kinder, die wir lieben, weil sie Gottes Geschenk an ihre Eltern sind.

Wir Christen haben ein musikalisches Lebensgefühl. In unserem Herzen singt und klingt das Danklied der Erlösten.“

Quelle und FORTSETZUNG der Müller-Predigt hier: https://de.catholicnewsagency.com/story/kardinal-muller-kirchenfursten-lechzen-nach-einer-zivilreligion-ohne-sakramente-5548


GOTT schenkt uns Anteil am Los der Heiligen, die im Lichte sind

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Kol 1,12-20:
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Dankt dem Vater mit Freude! ER hat euch fähig gemacht, Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im Lichte sind. ER hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das Reich seines geliebten Sohnes.
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Durch IHN haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.
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ER ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung.
Denn in IHM wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch IHN und auf IHN hin geschaffen.
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ER ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand. ER ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche.
ER ist der Ursprung, der Erstgeborene der Toten; so hat ER in allem den Vorrang. Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in IHM wohnen, um durch IHN alles zu versöhnen.
Alles im Himmel und auf Erden wollte ER zu Christus führen, der Friede gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut.

Die Existenz Gottes erkennen wir durch unsere Vernunft anhand der Schöpfung

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Röm 1,17-22:

Der Gerechte lebt aus dem Glauben. Der Zorn Gottes wird vom Himmel herab offenbart wider alle Gottlosigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.
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Denn was man von Gott erkennen kann, ist den Menschen offenbar; Gott hat es ihnen geoffenbart.
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Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit.
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Daher sind sie unentschuldbar. Denn sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt. Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.
 

Wie Naturwissenschaft, Philosophie und Glaube zur Gotteserkenntnis führen können

Von Christa Meves

Diesmal möchte ich Sie über ein beachtliches Hoffnungszeichen informieren; denn bei der heutigen Verführung der Bevölkerung in unserer Republik ist es nicht mehr so wie 1933-1945, dass die überwiegende Mehrheit wie Schafe auf dem gleichen Ton blökt.

Die digitale Welt macht es möglich, dass sich Widerstand hervorwagt und verantwortungsbewusste Menschen sich durch den Austausch kritischer Informationen miteinander verbinden. Das ist eine starke Schwächung unserer Scheindemokratie.

Besonders erfreulich ist es, dass sich selbst gelehrte Fachleute, Persönlichkeiten mit echter Kompetenz, nicht mehr alle in ihre Elfenbeintürme zurückziehen, sondern ihre Gelehrsamkeit zu erstaunlicher Kulturkritik freigeben.

In diesem Sinne machte ich Sie schon aufmerksam auf Gabriele Kuby als Soziologin, Professor Gerdsen als Physiker, Pastor Stückelberger als Theologe.

Heute lässt sich der Fachmann für Regelungstechnik, Professor Wolfgang Leisenberg, mit einem bedeutsamen, brandneuen Buch hinzufügen.

Bereits der Titel beweist eine besonders originelle Nachdenklichkeit; er lautet: „Die verbo(r)gene Wirklichkeit“ mit dem Untertitel: „Was Menschen davon abhält, die naturwissenschaftliche und biblische Wirklichkeit zu erkennen.“

Das gilt es also jetzt neu zu durchschauen: Die in diesem Werk beschriebene Wirklichkeit hat zwei ähnliche, fast auswechselbare Attribute. Sie ist verborgen und gleichzeitig verbogen. Es macht neugierig, was der Autor dann also unter Wirklichkeit versteht.

Die Antwort befindet sich im Schlusskapitel: „Wohin und wie weit wir blicken mögen, zwischen Religion und Naturwissenschaft finden wir nirgends einen Widerspruch, wohl aber gerade in den entscheidenden Punkten Übereinstimmung.“

Und daraus ergibt sich ein Schlussappell: Wir haben seit Adam und Eva die Wahl, unsere eigentliche Wirklichkeit anzunehmen oder – wie leider viele Menschen heute – unseren eigenen Lebensweg ohne Gott zu gehen.

Und der Autor drängt: „Diese Entscheidung muss (von jedermann) getroffen werden!“

Dieses Bekenntnis wird auf den 292 Seiten dieses Buches Stück für Stück mit der Logik und mit dem philosophischen Niveau der gesamten Geistesgeschichte im Zentrum Europas dargelegt als ein mühsames Ringen hin zur Einheit dieser Wirklichkeit.

Das geschieht mithilfe einer in mehrere Einzelheiten aufgefächerten Aufteilung einzelner Kapitel und schließt ein daraus hervorgehendes Resümee an. Der Verfasser dringt bis an die bisherige scheinbare Unauffindbarkeit der Einheit des geistigen Untergrundes unserer Wirklichkeit vor.

Damit wir Leser das genau verstehen, schließt der Autor seinem Werk in sieben Kapiteln Glossare an, in denen er in je zuständigen Einzelheiten diese Wahrheit unterstreicht.

Viele Größen der Geistesgeschichte werden in diesem reich gefächerten Werk zu Hilfe genommen, die den steilen Weg zur letztgültigen Einsicht in die Einheit der Grundstruktur von Gottes Werk, des gesamten Kosmos, erforschten. Natürlich unter vielen anderen vorab Einstein, besonders dann Blaise Pascal, Karl Heim und der Atomphysiker Bernhard Philbert.

Deshalb endet das 7. Glossar mit einer Gottesbegegnung dieses Gelehrten nach einem bedeutsamen Schritt physikalischer Erkenntnis.

Auf der Suche nach der Entschleierung des Geheimnisses unseres Lebenssinns mithilfe von Philosophie und Naturwissenschaft ist nun endlich beschrieben worden, dass sich letztlich auch der Glaube als unsere sogar denkerisch erfassbare Wirklichkeit ergibt, und zwar sowohl als mystisches Erleben einzelner Wissenschaftler wie auch deren logischer Nachweis.

Diese Schrift taugt allerdings nur für Menschen, die wirklich bereit sind, zu Ende zu denken und damit atheistische Systeme als Ideologien zu entlarven. Damit aber erfüllt dieses Werk das Hauptmerkmal höchster geistiger Qualität, aus der die vielen Bemühungen in der Geschichte des Denkens im Zentrum Europas bestanden und bestehen.

Leisenberg reiht sich hier – immer wieder genau nachfragend – in die Reihe der genialen, hartnäckigen Forscher ein, überschreitet dabei aber kühn jede methodische Eingeengtheit. Er führt uns mit einer Unterscheidung der Geister zur Basis, zur endgültigen Wahrheit.

Das ist in der Tat ein Fortschritt in all unseren derzeitigen Verbiegungen jeglicher Wirklichkeit.

BUCH-Daten: Wolfgang Leisenberg: Die verbo(r)gene Wirklichkeit, Freimund-Verlag, Neuendettelsau 2019, 292 Seiten, 16,80 €

 


Unser bioethischer Buch-Tip: „GENTOPIA – das gelobte Land“ von Dr. Edith Breburda

Die GENTOPIA-Neuerscheinung der Medizinerin und Bioethikerin Dr. Edith Breburda (siehe 2. Foto) ist eine aufschlussreiche und informative Lektüre, die den Leser aufrütteln will.

Die Autorin hebt in verständlicher und sachkundiger Weise die beunruhigenden Ergebnisse und „unbeabsichtigten“ Folgen einer wissenschaftlichen Elite hervor, die sich verbissen auf ihre eigenen Interessen konzentriert, ohne dabei zukünftige Konsequenzen zu berücksichtigen.

Wer sind diese Forscher mit ihrer „schönen neuen Welt“? Was versprechen sie uns und wie analysieren sie ihre „Entdeckungen“?

Vor allem aber: Was antworten wir denen, die ihre Arbeit blind unterstützen?

Wie sind wir überhaupt dazu gekommen, unseren Planeten derart zu entstellen, dass viele Kritiker vor den schwerwiegenden Wirkungen genetischer Manipulationen warnen? 

Oder beginnen wir bald damit, einen GMO-Menschen zu züchten, dessen Nachkommen im Labor in einer künstlichen Gebärmutter ausgetragen werden? 

Stattdessen sollten wir uns darauf besinnen, eine verantwortungsbewusste Forschung zu betreiben, die mehr auf Umweltgesundheit als auf Profit Wert legt, bevor wir mit unserem „Machbarkeitswahn“ hochtrabende Pläne hegen?

Selbst wenn der Mensch in der Lage wäre, sich selber zu „erschaffen“, muss er dennoch früher oder später einsehen, dass er bereits zum jetzigen Zeitpunkt ein Desaster heraufbeschworen hat. 

Die Bioethik kann schon lange nicht mehr mit unserer Biotechnologie mithalten – und so ist uns eine kontrollierende Instanz abhanden gekommen. Ja, selbst einen allwissenden Schöpfer, der die Fäden in der Hand hält, haben wir früh genug mental „ausgeschaltet“. 

Zumindest leiten wir damit das Ende der einzigartigen Sonderstellung des Menschen bzw. der humanen Exklusivität ein. 

Das Anliegen dieses fundierten und faktenstarken Buches ist es, Laien einen Überblick über die derzeit am meisten diskutierten gentechnologischen „Errungenschaften“ zu vermitteln. 

In einer lockeren Art und doch mit dem nötigen Fachwissen greift die Autorin auch in ihrem vierten bioethischen Buch umstrittene Themen auf, die sie uns lebendig und anschaulich nahe bringt.

Die Verfasserin verwandelt ein eher trocken wirkendes Thema in ein spannendes Lese-Ereignis, das einen klaren Einblick in viele wissenschaftliche und bioethische Kontroversen aufzeigt.

Dieses E-Buch am Sa/So kostenlos lesen:

Ihr Buch GENTOPIA gibt es auch als E-Book – und es kann vom Samstag, den 31. August bis Sonntag, den 1. September 2019 zwei Tage lang k o s t e n l o s  heruntergeladen werden – siehe hier:
https://www.amazon.com/Gentopia-gelobte-Land-Biotechnologie-German-ebook/dp/B07WF1BRZ8/ref=sr_1_1?keywords=Gentopia%2C+das+gelobte+Land&qid=1566935101&s=digital-text&sr=1-1
Falls noch ewas unklar ist, Näheres dazu hier: https://scivias-publisher.blogspot.com/
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GENTOPIA kann auch bei uns bestellt werden – mit portofreier Lieferung: Tel. 0251-616768  – Mail: felizitas.kueble@web.de
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Buch-Daten:

Gentopia, das gelobte Land, Paperback-Buch: 345 Seiten, 19,26 EUR, Verlag: Scivias; erschienen am 16. August 2019


PFINGST-Bitte: „Sende aus deinen Geist und alles wird neu geschaffen“

Heutige liturgische Festlesung der kath. Kirche:
Psalm 104 (103),1-2.24-25.29-30.31.34.

Lobe den HERRN, meine Seele!
HERR, mein Gott, wie groß bist du!
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid,
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.
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Wie zahlreich sind deine Werke!
Mit Weisheit hast du sie alle erschaffen,
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Da ist das Meer, so groß und weit,
darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und große Tiere.
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Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört;
nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin
und kehren zurück zum Staub der Erde.
Sende aus deinen Geist, so wird alles neu erschaffen,
und du erneuerst das Antlitz der Erde.
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Ewig währe die Herrlichkeit des HERRN;
der HERR freue sich seiner Werke.
Möge ihm mein Dichten gefallen.
Ich will mich freuen am HERRN.