Kritik an Missbrauch der Maske als Disziplinierungsmittel in der Schule

Ob und wie Masken auf dem Schulweg, dem Pausenhof, in der Schule oder sogar im Unterricht getragen werden müssen, regeln die Bundesländer individuell. Einige Länder, so wie in Sachsen oder Hessen, überlassen den Schulen, welche Regeln sie einführen. Einzig in NRW musste bis zum 31.8.20 von den Kindern generell eine Maske im Unterricht getragen werden. Die  Individualregelung der Schulen hat jedoch ihre Grenzen, wie das Verwaltungsgericht Wiesbaden in einem Urteil (Beschl. v. 24.08.2020 Az.: 6 L 938/20.WI) feststellte.

Die Kritik daran, dass Kinder überhaupt Masken aufsetzen müssen, wird derweil immer größer. So gibt es die Initiative „Eltern stehen auf“, welche sich gegen die Maskenpflicht wehrt.

Die AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst erklärt dazu:

„Der sog. Mund-Nasen-Schutz ist leider sehr viel mehr als nur eine medizinische Schutzmaßnahme. Dieser Mundschutz kann sich für Bakterien zur Petrischale entwickeln. So könnten die physischen Wirkungen auf die Kinder verheerend sein, was ihnen selbst nicht immer bewusst wird.

Die psychischen Auswirkungen sind noch gar nicht allgemein bekannt. Jeder, der noch etwas Herz und Menschenwürde besitzt, müsste hier bereits opponieren.

Die Maske wird jedoch auch missbraucht. Beispiel gefällig? In einer Schule in Sachsen drohte ein Lehrer im Unterricht schwatzenden Jungen damit, dass sie ihre Masken aufsetzen müssen, wenn sie nicht bald schweigen.

Früher schlug der Lehrer mit der Gerte. Die Striemen waren sichtbar und am nächsten Tag verschwunden. Psychische Striemen bleiben länger. Die Folgen werden später auch außerhalb der Schule erkennbar sein. Kinderlachen, dass unter der Maske erstickt wird, ist Kindesmissbrauch und Kindeswohlgefährdung.

Bisher konnte der reduzierende Einfluss der einfachen Alltagsmasken auf die Verbreitung des Virus nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Diese werden ohnehin oft falsch benutzt, schlecht gereinigt und sind in der Mehrheit mit Mängeln behaftet, wie die Bundesregierung auf eine Anfrage mitteilte.

Daher fordern wir als AfD-Fraktion die sofortige bundesweite Aufhebung der Maskenpflicht. Das sind wir allein schon unseren Kinder schuldig.“


Kinderärzte beklagen psychische Schäden infolge staatlicher Corona-Maßnahmen

Laut der repräsentativen Studie „Homeschooling und Gesundheit 2020“, für die 150 Kinderärzte befragt wurden, sollen Kinder keinen weiteren unnötigen Belastungen durch Corona-bedingte Schulschließungen ausgesetzt werden.

Bereits jetzt sehe man in der kinderärztlichen Praxis einen überproportionalen Anstieg an psychischen Auffälligkeiten. Schul- und Kita-Schließungen sowie Kontaktbeschränkungen belasten besonders die Psyche junger Patienten, so das Fazit der Mediziner: 89 Prozent beobachten vermehrt seelische Probleme.

Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Paul Podolay, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit:

„Unsere Kinder sind unser wertvollstes Gut. Die Maßnahmen der Regierung zeigen jedoch, dass sie das Kindeswohl längst aus den Augen verloren hat.

In ihrer psychosozialen Entwicklung sind Kinder hochgradig abhängig von der emotionalen Beziehung zu anderen Menschen. Neben der wichtigen Lehrer-Schüler-Beziehung entwickeln Kinder ihre Sozialkompetenzen jedoch mindestens ebenso intensiv durch den Kontakt mit anderen Mitschülern. Zudem trägt der schulische Alltag in diesen Zeiten für viele Schüler erheblich zur Stabilität bei.

Die Studie der pronova BKK legt nun erstmalig Daten vor, die die negativen gesundheitlichen Effekte der Corona-Maßnahmen unterstreichen. Diese zeigt, dass aus der kinderärztlichen Praxis vermehrt über eine Zunahme von Angststörungen und psychischen Leiden bei Kindern berichtet wird.

Ganze 68 Prozent der befragten Ärzte rechnen mit Corona-bedingten Traumata bei Heranwachsenden. Die Entwicklung unserer Kinder steht auf dem Spiel und psychologische Langzeitschäden sind nicht auszuschließen.

Wir sind es unseren Kindern schuldig, nun zügig zur Normalität und zu einem geregelten Schulbetrieb zurückzukehren, um die fundamentalen Elemente der Erziehung, des Lernens und der Sozialentwicklung zu gewährleisten.“


Warum Schulen geöffnet werden sollten

Von Felizitas Küble

Die populärwissenschaftliche Seite „Science“ gehört zu den frühesten und deutlichsten Warnern vor den Gefahren der Coronakrise.

Am heutigen 7. August veröffentlichte das kritische Portal einen Artikel zu der umstrittenen Frage, ob die Schulen nach den Sommerferien nunmehr geöffnet werden sollen: https://sciencefiles.org/2020/08/07/corona-hotspot-schule-bei-der-zeit-ist-die-ahnungslosigkeit-hysterie-geworden/

Wenn sogar diese Webseite, die beileibe nicht zur „Verharmloser“-Fraktion gehört, sich klar für eine allgemeine Schulöffnung ausspricht, läßt das aufhorchen.

Die Redaktion beruft sich auf mehrere Studien und stellt fest, daß Schulen „keinen großen Einfluss auf das Infektionsgeschehen“ aufweisen.

Zudem sei nicht davon auszugehen, „dass Kinder sich infizieren und dann Erwachsene infizieren, sondern davon, dass Eltern dann, wenn Kinder zur Schule gehen, wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren können und auf dem Weg dahin Gelegenheit haben, sich z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln anzustecken“.

Daher sei es „nachgerade lächerlich“, Schulen als „Corona-Hotspots“ anzusehen.

Stattdessen heißt es in dem Artikel, der eigentliche Gefahrenherd seien Feiern und Zusammenkünfte in Sippen und Großfamilien, wie man sie z.B. häufig im Islam antrifft:

„Die größten Hotspots für SARS-CoV-2-Infektionen sind Familien, wie sich derzeit im Raum Manchester und Leicester im UK [United Kingdom = Vereinigten Königreich = England] zeigt. Der dortige Anstieg der Infektionszahlen geht im Wesentlichen auf Muslime zurück, die im Großfamilienkreis gefeiert haben.“

Dies hat sich weitgehend auch in Münster gezeigt, wo es zu lokalen Infektionsausbrüche z.B. im Stadtteil Angelmodde bei ausländischen Großfamilien kam, wobei der Nachwuchs dann in der Schule andere Kinder ansteckte.


Ex-Präsident des Verfassungsgerichtshofs NRW gegen Schulverweis bei Maskenmuffeln

Der frühere Präsident des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshofs, Michael Bertrams, stellt die Rechtmäßigkeit von Schulverweisen auch in Fällen einer hartnäckigen Masken-Verweigerung in Frage. „Die Verhältnismäßigkeit der Maßnahme muss auch in solchen Fällen gewahrt sein“, sagte der Jurist dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Ein Schulverweis sei ein massiver Eingriff in die Rechte der betroffenen Schüler und ihrer Eltern, gab Betrams zu bedenken. Der mit einer solchen Maßnahme verbundene Eingriff müsse zum Schutz von Mitschülern und Lehrern nicht nur geeignet, sondern auch erforderlich sein. „Es stellt sich von daher stets die Frage, ob es nicht auch ein milderes Mittel gibt als einen Schulverweis.“

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/politik/7e417caafee057


AfD-Fraktion: Jetzt zum Präsenzunterricht in den Schulen zurückkehren

Zu der laufenden Debatte über die anstehenden Schulöffnungen nach den Sommerferien erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Götz Frömming:

Millionen Kinder sind seit Monaten von ihren Lehrern und Klassenkameraden isoliert. Es fehlt die Tagesstruktur, der Umgang mit Schulfreunden und die persönliche Rückmeldung der Lehrer. Das ‚digitale Lernen‘ zu Hause ist keine Alternative zum Bildungsort Schule. Gebt den Kindern die Schule zurück!

Die Schule dient nicht nur der Wissensvermittlung, sie ist auch ein emotionaler Raum, hier werden soziale Beziehungen aufgebaut, Werte und Umgangsformen vermittelt, Grenzen gesetzt und ausgetestet. Dies kann man nicht durch digitale Medien oder Heimunterricht ersetzen.

Schon jetzt zeigen sich neben den Lernrückständen gravierende sozialpsychologische Auswirkungen der Schulschließungen, darüber haben z.B. die Süddeutsche Zeitung und der NDR berichtet.

Es ist daher nicht weiter zu verantworten, flächendeckend die Schulen zu schließen. Dies sollte es nur dort geben, wo tatsächlich Infektionen nachgewiesen wurden.

Hinweis: Die AfD war die erste Fraktion im Bundestag, die im März 2020 bei einem hohen Infiziertenstand allgemeine Schulschließungen forderte – eine Woche früher als die anderen Parteien


Mediziner und Parlamentarier Gehrke kritisiert Corona-Schulexperiment in Neustrelitz

Die AfD-Bundestagsfraktion lehnt jede Kennzeichnung von Menschen ab. Das gilt auch für die am Gymnasium Carolinum in Neustrelitz geübte Praxis:

Dort können sich die Schüler der oberen Klassen freiwillig zweimal in der Woche auf Corona testen lassen. Wer nachweislich nicht infiziert ist, erhält eine farbliche Kennzeichnung auf seinem Namensschild und damit die Erlaubnis, sich ohne Maske auf dem Schulgelände zu bewegen.

Der Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. med. Axel Gehrke (AfD), Mitglied im Gesundheitsausschuss, erklärt dazu:

„Die Kritik richtet sich nicht gegen die freiwilligen Tests, sondern allein gegen die Kennzeichnung der nicht-infizierten Schüler. Grüne Farbpunkte auf dem Namensschild greifen tief in das Persönlichkeitsrecht der Schüler ohne Punkt ein. In Zeiten einer Pandemie mag das Erfassen von Gesundheitsdaten sinnvoll sein, ihre Publizierung in Form einer sichtbaren Markierung ist es eindeutig nicht.“

Der Mediziner Gehrke warnt auch vor den psychologischen Folgen der Schaffung zweier nicht gleichberechtigten Gruppen an der Schule:

„Wer keinen grünen Punkt bekommt, fühlt sich logischerweise unterbewertet und stigmatisiert. Zudem besteht die Gefahr von Rivalität zwischen den Gruppen, die den Schulfrieden gefährdet. Jugendliche können in dieser Hinsicht gnadenlos sein und der gerade im jungen Alter so wichtigen Entwicklung und Stärkung des Selbstwertgefühls erheblich schaden.

Bei aller guten Absicht der Schulleitung des Carolinums ist es erfreulich, dass andere Schulen dieser Idee der Kennzeichnung bisher nicht gefolgt sind. Dabei sollte es auch bleiben. Denn gut gemeint ist  nicht unbedingt gut gemacht.“


Schüler und Studenten bei Feldarbeit einsetzen

Weil wegen der Grenzschließungen Tausende Saisonarbeiter aus Osteuropa fehlen, schlägt die AfD-Fraktion vor, auch Schüler und Studenten in der Landwirtschaft einzusetzen.

Dazu erklärte der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Götz Frömming:

„Schüler ab der 10. Klasse und Studenten sind bestens geeignet, um in der Landwirtschaft auszuhelfen. Wir haben damit in Deutschland gute Erfahrungen gemacht. Auch aus pädagogischer Sicht ist die Abordnung von Schülern unter Begleitung ihrer Lehrer zur Feldarbeit sinnvoll.

Durch die Schließung der Schulen und anderer Einrichtungen der Jugend- und Bildungsarbeit fällt vielen jungen Menschen zu Hause sprichwörtlich die Decke auf dem Kopf. Die Arbeit an der frischen Luft wäre eine willkommene Abwechslung.

Außerdem ist die Ansteckungsgefahr im Freien und bei Einhaltung des Mindestabstands sehr gering. Zudem gelten jüngere Menschen als weniger gefährdet, an Covid-19 zu erkranken. 

Der Vorschlag, Asylbewerber oder Arbeitslose zu verpflichteten, den u.a. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner eingebracht hat, ist aus diesen und anderen Gründen weniger geeignet. Zudem dürfte bei dieser Personengruppe die Motivation geringer sein und damit ist den Bauern auch nicht geholfen.“


Hamburg: Linksextreme sprengen Dialog-Veranstaltung mit AfD-Politiker Dr. A. Wolf

AfD-Bundesvorstandsmitglied Dr. Alexander Wolf, Fraktionsvorsitzender in Hamburg, war am 16. Januar im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Dialog P“ an der Max-Brauer-Schule in Altona mit Bürgerschaftsabgeordneten anderer Fraktionen zu einer Diskussionsrunde eingeladen.

Doch dazu kam es aber nicht. Einige Schüler und Randalierer der linksextremen Antifa verhinderten den Zutritt Wolfs zum Schulgebäude, so dass sich die Schulleitung genötigt sah, die Veranstaltung abzusagen. Sie wollte die Veranstaltung nicht ohne den AfD-Vertreter durchführen. Die Polizei war im Einsatz.

Das Projekt „Dialog P“ der Bürgerschaft soll Begegnungen zwischen Jugend und Politik ermöglichen.

Dazu erklärte AfD-Bundesvorstandsmitglied Dr. Alexander Wolf, Fraktionsvorsitzender in Hamburg, am selben Tag:

„Einen Tag zuvor sprachen wir in der Hamburgischen Bürgerschaft über Meinungsfreiheit und die meisten Abgeordneten waren sich einig: Meinungsfreiheit existiere in Hamburg problemlos, von einer ‘Krise der Meinungsfreiheit‘ zu reden, sei Populismus und Wahlkampfgetöse.

Jetzt wurden alle eines Besseren belehrt. In Hamburg steht die Meinungsfreiheit auf der Roten Liste der gefährdeten Grundrechte.

Schade, dass der demokratiebejahende Teil der Schülerschaft von der Antifa mit antidemokratischen Methoden mundtot gemacht wurde. Die Antifa bedient sich ihrer üblichen extremistischen Methoden, indem sie Andersdenkende mit Drohungen einschüchtern und aus dem demokratischen Diskurs ausgrenzen will.

Ich danke den eingesetzten Polizeibeamten für ihren Einsatz.“


INSA-Umfrage: 50% stimmen Linnemanns kritischer Kinder-Grundschul-Aussage zu

Das Erfurter INSA-Institut hat in einer repräsentativen Umfrage wissen wollen, wie die Befragten zur Aussage des CDU-Politikers Carl Linnemanns stehen, wonach ein Kind, das kaum Deutsch spricht und versteht, auf einer Grundschule noch nichts zu suchen habe.

52 Prozent der Männer, 48 Prozent der Frauen und damit insgesamt 50 Prozent der Befragten stimmen der Äußerung des Vize-Fraktionschefs von CDU/CSU zu. 32 Prozent widersprechen ihm und insgesamt 18 Prozent wissen keine Antwort oder machen keine Angabe.

Ein Blick auf die Altersverteilung verrät, dass in der Gruppe der 55- bis 64-Jährigen Linnemanns Aussage die größte Zustimmung (61 %) erfährt. Dieser Wert ist fast identisch mit den 60 Prozent Zustimmung bei den über 64-Jährigen.

Während die jüngste Gruppe der 18- bis 24-jährigen Befragten nur zu einem Viertel (25 %) mit der Äußerung des CDU-Manns übereinstimmt, steigt dieser Anteil kontinuierlich auf bis zu 52 Prozent der 45- bis 54-Jährigen und schließlich – wie erwähnt –  auf 60 bis 61 Prozent der ab 55-Jährigen. Die Jüngsten sind die einzige Altersgruppe, die mit absoluter Mehrheit Linnemanns Aussage ablehnt.

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


Antisemitische Straftaten: Täter überwiegend Muslime oder vielfach Linksextreme

Typisches Täterbild: „Jung, männlich, muslimisch“

In Debatten über den wachsenden „neuen“ Antisemitismus wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass etwa 95 % der registrierten antisemitischen Taten in Deutschland auf das Konto von Rechtsextremisten gingen und nicht von Muslimen.
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So meldet es mit kleinen Schwankungen Jahr für Jahr die Bundesregierung auf Kleine Anfragen, die meist von der Bundestagsfraktion der Linken oder der Grünen gestellt werden. Ihre Angaben gründen auf der jährlichen polizeilichen Statistik zur „Politisch Motivierten Kriminalität“ (PMK). Im Jahr 2017 wurden z.B. 94 % der 1504 erfassten Taten rechtsextremen Tätern zugeordnet.
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Das Verstörende an der Zahl der PMK-Statistik ist ihr offensichtlicher Widerspruch zur europäischen Realität, wie sie sich in vielen antijüdischen Gewalttaten der letzten Jahre darstellt. Diese gingen in Westeuropa ganz überwiegend auf das Konto von Muslimen (vgl. EZW-Materialdienst Nr. 2/2016, 43-53).
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Deutschland ist dabei keine Ausnahme, von den Brandanschlägen auf Synagogen in Düsseldorf (2000) und Wuppertal (2014) über den Angriff auf den Rabbiner Daniel Alter 2012 in Berlin bis in die Gegenwart entsprechen die typischen Täter bei uns wie in den Nachbarländern dem Muster „jung, männlich, muslimisch“.
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Im April 2017 attackierte ein Araber einen Israeli auf offener Straße, im Juli 2018 schlugen zehn Syrer im Park einen Juden zusammen, beides mitten in Berlin.

Wie der neue Antisemitismus unter dem Deckmantel der „Kunstfreiheit“ auch in Teilen der Mehrheitsgesellschaft akzeptabel ist, zeigte sich, als im April 2017 zwei muslimische Rapper mit antisemitischen Texten einen renommierten Musikpreis gewannen.

Zuvor bereits waren mehrere antisemitische Vorfälle an Berliner Schulen mit hohem muslimischem Schüleranteil bekannt geworden.

In der PMK-Statistik werden antisemitische Gewalttaten fast ausschließlich von Rechtsextremen verübt. Umfragen unter Juden bestätigen dagegen eher den Eindruck, den auch Medienberichte ergeben: Sie erleben die Angriffe ganz überwiegend von Muslimen – und zwar ist der islamische Anteil umso höher, je gravierender ein Vorfall ist (Andeutungen, Beleidigungen, Gewalt).

2013 hatte die European Agency for Fundamental Rights  –  eine Einrichtung der EU – eine Umfrage in acht Ländern durchgeführt. Sie fand heraus, dass Juden fast überall Antisemitismus mit Abstand am häufigsten von Muslimen erlebten. Ausnahmen waren Ungarn und Italien, wo Rechts- bzw. Linksextremisten jeweils knapp vorne lagen. 

2017 führte die Universität Bielefeld eine ähnliche Umfrage unter Juden in Deutschland durch. Demnach kämen 81 % der Vorfälle von muslimischer Seite.

In der PMK-Statistik für 2017 tauchen aber nur 2 % auf (31 Fälle, davon eine Gewalttat). Noch krasser ist der Unterschied bei den Linksextremen: Nach der Erfahrung der Opfer gehen 25 % der Taten auf Linksextreme zurück, in der amtlichen Statistik hingegen sind es nur 0,07 %. Rechtsextreme Täter kommen bei den befragten Juden mit 19 % Täteranteil sogar erst an dritter Stelle – im krassen Widerspruch zu den 94 % der staatlichen Angaben.

Quelle und vollständiger Artikel von Kai Funkschmidt (inkl. Quellenangaben) hier bei der EZW (Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen): https://www.ezw-berlin.de/html/15_9950.php#fn_1