Nigeria: Islamisten entführten 73 Schulkinder

„Wir werden eine traumatisierte Generation junger Menschen haben“, warnen die katholischen Bischöfe Nigerias nach der Entführung von 73 Kindern der Tagesschule in dem Dorf Kaya im Bundesstaat Zamfara am gestrigen 1. September.

Die Nachricht kommt nur wenige Tage nach der Freilassung von drei anderen Geiselgruppen, die im Mai im Bundesstaat Niger im Norden Nigerias entführt worden waren, offenbar nach Zahlung eines Lösegelds.

Seit Dezember wurden mehr als 1000 – meist christliche – Kinder und Jugendliche aus Schulen im Norden Nigerias entführt.

Neben der Verschleppung von Studenten und Erwachsenen einschließlich Priestern weisen die Bischöfe auf die weit verbreitete Gewalt in Nigeria hin, die vor allem von radikal-islamischen Terrorgruppen und überwiegend muslimischen Nomadenstämmen ausgeht.

Quelle: Fidesdienst


Umfrage zu einer Impf-Pflicht für Schulkinder

Das INSA-Meinungsforschungsinstitut aus Erfurt wollte in einer repräsentativen Umfrasge erfahren, wie die Befragten zu einer Corona-Impf-Pflicht für Schulkinder stehen.

Das Ergebnis: 39 % stimmen zu, 40 % nicht. 17 Prozent geben an, es nicht zu wissen und vier Prozent machen keine Angabe.

Mit dem Alter steigt der Anteil pro Corona-Impfpflicht von 27 Prozent bei den jüngsten auf 51 Prozent bei den ältesten Befragten. Somit stimmen nur Befragte ab 50 Jahren der Aussage mehrheitlich zu.

Die Befragten mit Migrationshintergrund sind häufiger gegen eine Corona-Impfpflicht bei Schulkindern als die Befragten ohne Migrationshintergrund (46 zu 39 %).

Die Wähler der CDU (55 zu 26 %), der SPD (51 zu 26 %), der Grünen (49 zu 35 %) und der Linken (41 zu 34 %) sind jeweils mehrheitlich für eine Corona-Impfpflicht bei Schulkindern.

Die Wähler der AfD (62 zu 24 %) und der FDP (46 zu 36 %) sind jeweils mehrheitlich dagegen.

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


AfD: Schaffung eines „palästinensischen“ Staates liegt nicht im deutschen Interesse

Bundesregierung ignoriert Sicherheitsinteressen Israels

Mit deutlicher Kritik reagiert der baden-württembergische AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage bezüglich des entwicklungspolitischen Engagements für einen „palästinensischen“ Staat (Bundestags-Drucksache 19/6047).

Die Bundesregierung übersandte in ihrer Antwort eine Liste von geförderten Projekten, darunter beispielsweise über 750.000 Euro für „Engagement Global gGmbH“ mit dem Namen „Förderung von umweltfreundlichen Praktiken und ‚Grüner Schulen‘ in Palästina“.

Dazu teilt Markus Frohnmaier mit:

„Es reicht der Bundesregierung nicht aus, dass man in Deutschland bereits den Schulunterricht mit grüner Ideologie vergiftet hat. Nun müssen auch noch ‚Grüne Schulen‘ im Nahen Osten errichtet werden. Da dürfen die Schulkinder dann bald zwischen dem Lesen des Koran und dem Erlernen antisemitischer Verschwörungstheorien auch noch das Wissen erlangen, wie man seinen Müll recycelt.“

Markus Frohnmaier kritisierte den Einsatz der Bundesregierung für den Aufbau eines „palästinensischen“ Staates auch aus deutscher Perspektive:

„In Ihrer Antwort bekennt sich die Regierung explizit zur Errichtung eines ‚palästinensischen‘ Staates, der notwendig sei zur Schaffung eines dauerhaften Friedens. Das hiermit postulierte Ziel des ‚nation building‘ zeigt, dass die Bundesregierung nichts aus der gescheiterten Interventionspolitik des Westens in dieser Region gelernt hat und sich zudem –  trotz entgegenstehender Beteuerungen  –  auch nicht für die Sicherheit unserer israelischen Freunde interessiert.

Es ist meine Überzeugung, dass weitere Einmischungen in dieses Pulverfass nicht im Interesse Deutschlands sind.“