Kritik an Standards der WHO und BZgA zur Frühsexualisierung in der Schule

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Die Kritik an der WHO nimmt zu, sei es hinsichtlich ihrer china-freundlichen Coronapolitik oder wegen der WHO-Forderung nach weltweiter Abtreibungsfreiheit und Genderismus sowie  Frühsexualisierung der Kinder.
Hierzu gibt es diese Petition der christlichen Plattform „citizen.go“: https://www.citizengo.org/de/ot/179529-drehen-sie-der-who-den-geldhahn-zu
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Eine engagierte Eltern-Initiative aus Österreich befaßt sich mit den WHO-Hintergründen und Leitlinien für die schulische Sexualkunde in den deutschsprachigen Ländern: http://www.sexualerziehung.at/kritik-an-standards-der-who-und-bzga/

Hieraus folgen einige Hinweise und Info-Links:

Die BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Deutschland) und WHO (Weltgesundheitsorganisation) werden als Quelle für die „neue“ Sexualpädagogik im österreichischen Schulerlass angegeben. Diese „Standards zur gesundheitlichen Aufklärung in Europa“ dienen im deutschsprachigen Raum als Basis für die heutige Sexualpädagogik…

Lesen Sie eine fachliche Erklärung dazu aus Österreich: https://kidcareblog.wordpress.com/2015/05/19/stellungnahme-von-dr-med-spaemann-zur-schulischen-sexualerziehung-nach-who-standards/

Hier Kritik aus Deutschland am Gender-Konzept der „sexuellen Vielfalt“: https://www.dijg.de/sexualitaet/sexuelle-vielfalt-neue-schulrichtlinien/#c2314

Das Magazin FOCUS über die BZgA: http://www.focus.de/familie/schule/unterricht/report-muessen-kinder-alles-wissen_id_3552105.html

Gabriele Kuby (siehe Foto) schreibt in ihrem Buch „Die sexuelle Revolution“:

„Die WHO arbeitet…mit dem geistigen Gedankengut, der Mensch habe ab der Geburt ein Bedürfnis nach sexueller Betätigung und ein „Recht“ darauf. Die Erwachsenen sollen diese Bedürfnisse von Anfang an stimulieren, mit dem Kind in jeder Altersstufe über die sexuellen Vorgänge im Detail sprechen und ihnen Gelegenheit geben, ihre sexuellen Bedürfnisse auszuleben. In einer übersichtlichen Tabelle wird die altersgemäße sexuelle Bildung so dargestellt:

  • Ab vier Jahren wird das Kind in gleichgeschlechtliche Beziehungen eingeführt. Es wird mit den verschiedenen Zerfallsformen von Familie vertraut gemacht
  • Zwischen 6 und 9 Jahren wird es über Sex in den Medien aufgeklärt, weiter zur Masturbation angehalten und über die sexuellen Rechte von Kindern aufgeklärt
  • Zwischen 9 und 12 Jahren macht es die ersten (?) sexuellen Erfahrungen, wird über Verhütungsmethoden unterrichtet, über Lust, Masturbation und Orgasmus, über den Unterschied zwischen gender identity und dem biologischen Geschlecht, über sexuell übertragbare Krankheiten und die nationalen Gesetze bezüglich der sexuellen Rechte des Jugendlichen.
  • Zwischen 12 und 15 Jahren wird das Kind auf das „erste Mal“ vorbereitet, weiter über „Lust, Masturbation und Orgasmus“ aufgeklärt und über das „Recht auf Abtreibung“.“

 


Sexunterricht in der Grundschule führt zu seelischer Gefährdung von Kindern

Von Christa Meves

Der Mainstreamblätterwald hallt z. Z. von umfänglichen Recherchen wider, die darlegen, dass in der Partei der Grünen die Neigung zur Befürwortung der Pädophilie und die Bemühung um das Verschwinden des Paragraphen 176 nicht etwa nur ein kleiner, wieder aufgegebener Fehlweg sei, wie Claudia Roth es nachdrücklich behauptet.[1]

Recherchen zum Herausfinden der Wahrheit im Hinblick auf einen gesetzwidrigen Fehlweg sind gewiss eine notwendige Bemühung, um weiteren Fehlentwicklungen vorzubeugen; denn auf dem Boden von Kindsmissbrauch baut sich nur allzu häufig bei den Verführten später eine Blockade der Sexualität und damit Heiratscheu oder das entgegengesetzte Extrem: eine Sexualsucht auf, die dem Kinderschändertum bereits Tür und Tor geöffnet hat. untitled

Und nicht allein der einzelne bekannt gewordene spektakuläre Fall sollte hier verantwortliche Gremien vorbeugend aktivieren. Es besteht doch letztlich sogar ein Zusammenhang mit der weltweit florierenden Kinderschänderindustrie[2], die  – durch das Internet enorm erleichtert –  immer mehr pornosüchtige Männer anzieht und über Facebook liebeshungrige Mädchen anzulocken vermag.

Für die Menschheit ist dieses vernetzte Verbrechertum die schändlichste Eiterbeule aller Eiterbeulen. Hier werden Kinder aller Altersstufen geraubt, gekauft meist pornografisch missbraucht, als Ware angeboten und schließlich getötet. Und der Bedarf an Männern, die sich per Pornografie dieser Schändlichkeit bedienen, steigert sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Angesichts dieser Situation war das Ausbleiben der Empörung über die Auswüchse im Sexualkundeunterricht der Grundschule ein unbegreifliches Versäumnis; denn er nimmt in zunehmendem Maße pornografischen Charakter an[3], und er bedeutet in all seinen Details über Perversionen und Verhütungsarten eine gänzlich unverantwortbare Verfrühung.

Denn in allen Bereichen, in denen die Gefahr einer Sucht besteht, gilt es, den Anfängen zu wehren, da später Befreiung aus der Gefangenschaft der Sucht kaum mehr gegeben ist.[4] Das Versäumnis ist 40 Jahre alt, es beruht auf der Ideologie von der befreiten Sexualität[5] und auf Unwissenheit über Sexualpathologie bei den Akteuren der Kultusministerkonferenzen durch die vergangenen Jahrzehnte hindurch.

Die Gegebenheit, dass jedes Kind bereits seit seiner Fötalzeit mit Sexualhormonen ausgestattet ist[6], hat bei den jungen Revolutionären von 1969 zu der Vorstellung geführt, dann müsse das Kind auch vom Kleinkindalter ab dazu gebracht werden, seine Sexualität zu aktivieren.

In den Kommunen der 70er Jahre wurde das vielfältig praktiziert und trotz der üblichen pädophilen Aktivitäten dort niemals gerichtlich geahndet (s. Cohn Bendit, Odenwaldschule etc.)[7].

Der obligatorische Sexualkundeunterricht in der Grundschule beruht auf dieser Fehlvorstellung; denn obgleich durch das altersbedingte niedrige Level der Sexualhormone in dieser Phase gesunde Kinder kein Interesse an sexueller Betätigung haben, werden sie geradezu mit Gewalt dazu angeregt, dafür Interesse zu entwickeln. Pornografische übertreibende, verfrühende Akzente mit gänzlich unangemessenen geschmacklosen Materialien und Illustrationen bedeuten Züchtung pathologischer Formen der Sexualentwicklung im einzelnen Kind.

Buchtitel der Aktion "Kinder in Gefahr"

Buchtitel zum Thema

Und um das Unmaß des Unguten im Sexualkundeunterricht der Grundschule voll zu machen, gilt es neuerdings darüber hinaus nun auch noch als fortschrittlich, die Kinder zu lehren, dass ihre geschlechtliche Identität gar nicht festgelegt sei, sondern dass sie sich von der Pubertät ab dafür auch anders, nämlich homosexuell oder transsexuell entscheiden könnten.[8]

Diese schulische Vorbereitung zum Gendermenschen hat dankenswerterweise jüngst die Soziologin Gabriele Kuby mit umfänglichen Recherchen in ihrem Buch „Die globale sexuelle Revolution“ vor uns ausgebreitet.

Glücklicherweise mehren sich die Auswüchse z. Z. in solchen Extremen, dass endlich wenigstens in einigen Mainstream-Printmedien der Missstand unangemessener pornografischer Trends im Grundschulunterricht kritisch aufgegriffen wird und eine zunehmend größere Zahl von Eltern die Initiative ergreift[9].

In NRW hat eine Familie ihre 8-jährige Tochter so nachhaltig vom Sexualkundeunterricht ferngehalten, bis der Vater dafür eine 24-stündige Freiheitsstrafe auf sich genommen und damit eine Bürgerinitiative erwirkt hat[10].

Befremden zumindest über veröffentlichte Schulbuchseiten rührt sich vielerorts hierzulande, aber nicht nur bei uns. Mächtige Gegenströmungen zeigen sich in der Schweiz, in Österreich und geradezu avantgardistisch in Kroatien.[11] Dort steht die Forderung nach einer Abschaffung des obligatorischen Sexualkundeunterrichts in der Schule auf dem Plan. 

Hämisch über die Bemühungen der Grünen, sich von der Pädophilie reinzuwaschen, die Hände zu reiben, bleibt unnachdenkliche Heuchelei, solange die seelische Gefährdung von Kindern durch obligatorischen Sexualkundeunterricht nicht als eine Wurzel zu traurigen, ja oft sogar schändlichen Fehlentwicklungen im Erwachsenenalter erkannt und ausgeräumt wird. Schule hat die Pflicht, Kindern zu gesunder geistiger Ausgestaltung zu verhelfen. Sie führt sich ad absurdum, wenn sie Kinder verdirbt.


[1] http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-08/gruene-fdp-paedophilie-legalisierung
[2]Pierk, C.H.: Bittere Realität Menschenhandel, Die Tagespost, 22. Mai 2013, Nr. 61, S. 3;
[3]http://www.welt.de/politik/deutschland/article115526137/So-schoen-ist-dass-es-schoener-nicht-werden-kann.html
Hollstein, M.: Wenn sich der Staat in Rechte der Eltern einmischt…, Komma, Nr. 104-105-2013, S. 7ff.
[4] Stark, R.: Sexuelle Sucht – eine klinische Diagnose?,  Psychotherapeutenjournal, 2- 2013, S.138ff.
[5] Kentler, H.: Sexualerziehung, Hamburg 1970; Meves, C.: Manipulierte Maßlosigkeit, Freiburg 1971
[6] Elliot, L.: Wie verschieden sind sie? Berlin 2010
[7] http://m.heise.de/tp/artikel/39/39164/1.html?from-classic=1
[8] Kuby, G.: Die globale sexuelle Revolution, Kisslegg 2012, S. 167
[9] Hollstein, M.: Zu drastisch: Sexerziehung per Bilderbuch, Die Welt, 24. April 2013, S. 6
[10] https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=G6NhAhiIZB8#at=127&html5=1
[11] Hauswirth, M.:Ein Kind ist kein sexuelles Wesen, BAZ, 21.8.2013, S. 2; http://www.kath.net/news/39145Laun, A.:Kirche heute, Juli 2013, S. 14

Strikter Schulzwang in Deutschland: Christliches Ehepaar wegen Hausunterricht zu Geldstrafe verurteilt

Ein christliches Ehepaar aus dem nordhessischen Homberg kämpft seit 20 Jahren gegen die Schulpflicht, die in dieser strikten Form wie hierzulande europaweit aus dem Rahmen fällt. In vielen Nachbarländern (Frankreich, Österreich, England usw) ist die Unterrichtung zuhause staatlich erlaubt.

Weil Thomas (51 J.) und Marit Schaum (47 J.) ihre Kinder zu Hause unterrichten, verurteilte das Amtsgericht Fritzlar sie am 22. Mai 2013 zu einer Geldstrafe von 700 Euro.

Die Staatsanwaltschaft hatte sogar eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten gefordert, weil es sich um „Wiederholungstäter“ handle. 

Foto: K. Ruprecht

Foto: K. Ruprecht

Bereits zweimal zuvor waren die Eltern zu Geldstrafen verurteilt worden. Sie begründen den Hausunterricht mit ihrem Glauben. Sie könnten es nicht verantworten, ihre Kinder in fremde Hände oder in die „zweifelhafte Umgebung“ einer Schule zu geben.

Zudem kritisierte der Vater die frühkindliche Sexualkunde und Aussagen im Biologieunterricht, die im Gegensatz zu Lehren der Bibel ständen.

Die Eheleute haben neun Kinder, davon drei im schulpflichtigen Alter. Die fünf ältesten sind zwischen 17 und 25 Jahre alt; das jüngste ist zwei Jahre alt.

Auch die älteren Kinder wurden von den Eltern unterrichtet, haben dann jeweils das letzte Schuljahr besucht und mit Bestnoten den Haupt- oder Realschulabschluß geschafft.

Tochter Marit steht hinter ihren Eltern

Tochter Marit (25 J.) findet das Verhalten ihrer Eltern „sehr gut“, sagte sie der Lokalpresse. Sie arbeitet als Verwaltungsfachangestellte im Homberger Rathaus und nimmt an einer Weiterbildung zur Fachwirtin teil. Wegen guter Leistungen erhält sie ein Stipendium.

Das Ehepaar kündigte noch im Gerichtssaal an, gegen den Richterspruch vorgehen zu wollen: „Wir werden weitermachen wie bisher.“  – Man wolle selbst über Bildungsziele und das Bildungsklima entscheiden.

In der Verhandlung hatte eine Mitarbeiterin des Schulamtes erklärt, daß ihr Amt wegen der Verletzung der Schulpflicht verpflichtet sei, Strafantrag zu stellen. Das Jugendamt hatte den Eltern dagegen schriftlich bescheinigt, das Kindeswohl nicht zu gefährden. Die Familie lebe in geordneten Verhältnissen. Auch der Hausunterricht orientiere sich an den schulischen Lehrplänen.

Richterin Marion Riechers verlas ferner einen Brief des Jugendamtes an das Schulamt. Daraus geht hervor, daß beide Ämter die Eltern nicht weiter kriminalisieren wollen. Nach Angaben des Kultusministeriums in Wiesbaden unterrichten in Hessen drei Familien ihre Kinder aus religiösen Gründen zuhause.

Quelle: http://www.idea.de