Zunehmende Gewalt gegen Polizei & Co.

Die Gewalt gegen Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte nimmt zu. Der stellv. Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Ralf Kusterer, erklärte gegenüber der Schwäbischen Zeitung, dass immer häufiger Polizisten und Retter beschimpft, bespuckt oder körperlich attackiert werden. 

So hat die DPolG im vorigen Jahr rund 1000 Mitgliedern einen Anwalt gestellt. Das ist ein Drittel mehr als noch im Jahr davor: „In rund 70 Prozent der Fälle geht es um Verfahren, in denen Polizisten Opfer von Beleidigungen oder Gewalt waren“, sagt Kusterer.


Ravensburg & Weingarten (Oberschwaben): Gastwirte wg. AfD eingeschüchtert

Keine Räume mehr für die AfD?

Lokale linke Bündnisse haben ihr Ziel erreicht. Das „Rössle“ in Weingarten und die „Kiesgrube“ in Ravensburg wollen keine Räumlichkeiten mehr an die AfD vermieten.

Die Schwäbische Zeitung berichtet darüber. Die Zeitung ruft zugleich im Vorfeld potenzielle Gaststätten an und fragt dort nach:

„Damit wird es für die AfD immer schwieriger, noch Räumlichkeiten für ihre Veranstaltungen zu finden. Denn auch das Ravensburger „Gasthaus zur Kiesgrube“ hat auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“ angekündigt, dass sie ihre Räume nicht mehr an die AfD vermieten werden.“

Was unbotmäßigen Wirten passieren kann, wurde in München zuletzt am Casa Mia vorexerziert, das am 21. Juli 2017 schließt.

Weitere Infos hier: https://bayernistfrei.com/2017/07/21/kurzmeldungen/

 


Langenargen: AfD-Wahlhelfer wurde von Zeitungsjournalist ins Gesicht geschlagen

Ein AfD-Wahlhelfer wurde laut AfD-Pressemitteilung auf dem Marktplatz in Langenargen am Bodensee von einem Journalisten der „Schwäbischen Zeitung“ tätlich angegriffen. Alice Weidel-150x150

AfD-Bundesvorstandsmitglied Dr. Alice Weidel (siehe Foto), die zugegen war, kommentiert diesen Vorfall wie folgt: 

„Der Stand war am 10.3.2016 ordnungsgemäß angemeldet. Nichtsdestotrotz wurden wir von dem Journalisten Andy H., der sich als solcher nicht zu erkennen gab, zunehmend durch aufdringliches Fotografieren belästigt.

Auf die Aufforderung, dies über Gebühr zu unterlassen, wurde er gewalttätig. Er schlug auf elektronische Geräte ein. Seine Aggression kulminierte, als er unserem Wahlkampfhelfer mit der Faust mitten ins Gesicht schlug. 

Die Polizei wurde verständigt, gegen den Journalisten, der sich weigerte, seinen Namen zu nennen und flüchtete, wurde eine Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet. Passanten halfen, die Identität des Täters herauszufinden.

Dieses Verhalten von Seiten des Medienvertreters ist ein Offenbarungseid. Wenn mittlerweile selbst Journalisten sich nicht mehr anders als mit Gewalt zu helfen wissen, dann steht es schlecht um unsere Demokratie. Die AfD wird mittlerweile auf allen Ebenen im demokratischen Wettbewerb behindert. Unsere Wahlplakate wurden fast vollständig zerstört oder bis zur Unkenntlichkeit verschandelt.

Trauriger Höhepunkt meines Wahlkampfes war auch, dass die Lokalzeitung „Südkurier“ aus verlagspolitischen Gründen einen im Januar geschlossenen Vertrag über unsere Veranstaltungshinweise kurzfristig Ende Februar in der heißen Wahlkampfphase gebrochen hat.

Betroffen waren die Veranstaltungen mit dem Spitzenkandidaten Baden-Württembergs, Prof. Dr. Jörg Meuthen, und der Bundesvorsitzenden Dr. Frauke Petry. Das ist nicht nur inakzeptabel, sondern lässt um unseren gesellschaftlichen Zustand tief blicken.“

 

 


Kardinal Velasio de Paolis betont die Unveränderlichkeit der katholischen Ehelehre

Die „Schwäbische Zeitung“ veröffentlichte am heutigen 3. Oktober 2014 online ein Interview von Thomas Migge mit Kardinal Velasio de Paolis unter dem Titel „Man kann die Doktrin nicht verändern“.

Der Kirchenmann gehört  – ebenso z.B. wie die Kardinäle Müller, Pell und Burke  –  zu jenen Würdenträgern, die sich ohne Wenn und Aber  zur Botschaft Christi von der Unauflöslichkeit der Ehe bekennen.  120505416_B_Judy und Mike in der Kirche

Kardinal de Paolis war bis vor drei Jahren Präfekt der Wirtschaftskongregation in der Kurie, gewissermaßen der „Wirtschaftsminister“ des Vatikan.

Gemeinsam mit Glaubenspräfekt Gerhard Müller, Kardinal Raymond Burke und weiteren Persönlichkeiten veröffentlichte er einen Sammelband mit dem programmatischen Titel „In der Wahrheit Christi bleiben. Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche“

Im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ (SZ) weist Velasio de Paolis darauf hin, daß bereits die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. die kirchliche „Doktrin“ (Lehraussage, amtlicher Glaubenssatz) von der Unauflöslichkeit und Heiligkeit der christlichen Ehe bekräftigt und deshalb den Zugang zur hl. Kommunion für geschieden „Wiederverheiratete“ abgelehnt haben.

Keine Trennung zwischen Doktrin und Pastoral möglich

Es wäre unlogisch, zwischen Lehre und kirchlicher Praxis, zwischen „Doktrin“ und „Pastoral“ (Seelsorge) zu trennen bzw. den Eindruck zu erwecken, als gäbe es eine seriöse, glaubwürdige Pastoral jenseits der gültigen Lehre, als genüge es, wenn die „Reinheit der Lehre“ lediglich auf dem Papier steht.

Die SZ stellt nun dem Kardinal eine durchaus klug formulierte Frage, vor allem hinsichtlich des letzten Wortes („umgehen“):
„Aber von Seiten Kardinal Kaspers und anderer im Umfeld von Papst Franziskus wurde der Vorschlag gemacht, eine Praxis zu finden, um in gewisser Weise diese Doktrin zu umgehen.“
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Die Antwort de Paolis lautet:
„Ja, das hat Verwunderung ausgelöst. Franziskus selbst hat ja gesagt, dass es nicht darum geht, die Doktrin zu verändern, sondern die Praxis, also den Umgang mit der Doktrin. Aber die Frage ist doch die: Wenn die Doktrin so ist, wie sie ist, was kann dann daran verändert werden, ohne die Doktrin selbst infrage zu stellen?
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Zu diesem Punkt haben wir eine andere Meinung als vor allem Kardinal Kasper. Der redet viel. So machte er den konkreten Vorschlag zur Praxis im Umgang mit der Doktrin. Für mich und andere hier im Vatikan handelt es sich dabei aber nicht nur um ein Problem der Praxis, sondern um eine Modifizierung der Doktrin. Und das kann nicht akzeptiert werden.“
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Abschließend verweist Kardinal de Paolis auf die eindeutigen Lehraussagen des Neuen Testaments über die Ehe:
„Eine Kirche wird nicht durch Meinungen geführt, sondern durch die Beständigkeit unserer Doktrin. Ich will es einmal klipp und klar mit den Worten unseres Herrn Jesus Christus sagen: Der Mensch trenne nicht, was Gott zusammengefügt hat.“
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Das zitierte Interview in der SZ siehe hier: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-%E2%80%9EMan-kann-die-Doktrin-nicht-veraendern%E2%80%9C-_arid,10096158.html

Google und Facebook verstärken Info-Kontrolle ihrer Nutzer

Die Schwäbische Zeitung (Leutkirch), Oberschwabens größte Regionalzeitung, kritisiert die wachsende Kontrolle der Webgiganten Google und Facebook wie folgt:

„Facebook ist und bleibt kostenlos: Dieser Slogan empfängt auf der Startseite des weltweit beliebtesten Sozialen Netzwerks jeden, der sich für dessen Dienste registrieren möchte. Dieser Eigenwerbung dürfen Sie ruhig vertrauen: Denn Facebook will nicht Ihr Geld haben, sondern Ihre Informationen. Die sind für den Konzern viel wertvoller als ein paar Euro Nutzungsgebühr.

Gestern hat Facebook die Daten seiner Mitglieder wieder ein Stückchen leichter verwertbar gemacht. Der Konzern macht die „Chronik“ zur Pflicht, ein digitaler Zeitstrahl des Lebens seiner Nutzer, beginnend am Tag der Geburt. Dieses Datum kennt Facebook ja schon; seine Angabe ist beim Anmelden Pflicht (natürlich steht es jedem frei zu lügen). Ob der Nutzer das sinnvoll findet, sei dahingestellt. Die Werbeindustrie findet es bestimmt ganz interessant.

Gleicher Tag, anderes Unternehmen: Google kündigt an, die Informationen, die der Nutzer bei jedem einzelnen seiner Onlinedienste hinterlässt, künftig zusammenzuführen. Von der E-Mail-Kommunikation über Suchanfragen bis hin zum aktuellen Standort, den das intelligente Mobiltelefon erfasst, weiß der US-Konzern eine ganze Menge über seine Kunden. Das nahe liegende Ziel ist die Vermarktung maßgeschneiderter Werbung. Und ansonsten? Keine Weitergabe der Daten an Dritte, verspricht Google. Eine Frage des Vertrauens.

Natürlich, niemand ist gezwungen, Google oder Facebook mit Daten zu füttern. Aber der Preis für Verweigerer steigt mit der Entwicklung der Netzwerke zum Allgemeingut. Wer will sich schon selbst vom Informationsfluss abschneiden? EU-Kommissarin Viviane Reding fordert nun ein „Recht auf Vergessen“.

Über die Umsetzbarkeit mag man diskutieren. Aber das Prinzip ist richtig: Der Nutzer muss die Kontrolle behalten. Er muss wissen, wofür seine Daten genutzt werden. Mit den Neuerungen, die Facebook und Google jetzt einführen, schleichen die Internetkonzerne zielgerichtet in die entgegengesetzte Richtung.“