Lebensrecht in den USA: Seit 2012 wurden bereits 163 Abtreibungskliniken geschlossen

In den letzten acht Jahren wurden 163 unabhängige Abtreibungskliniken in den USA geschlossen. Gleichzeitig sank die Zahl der vorgeburtlichen Kindstötungen.

Das geht aus einem Bericht der abtreibungsfreundlichen Organisation Abortion Care Network hervor. Von den 519 Kliniken im Jahr 2012 gibt es noch 337.

BILD: Frauen demonstrieren gegen Abtreibung in den USA

Vor allem „unnötige Abtreibungsbeschränkungen“ der einzelnen Bundesstaaten würden den Kliniken schwer zusetzen, heißt es in dem Bericht. Je weiter fortgeschritten die Schwangerschaft sei, desto schwieriger werde es für die Kliniken.

Insgesamt gab es in den USA mehr als 862.000 Abtreibungen im Jahr 2017. Im Jahr 2014 hatten noch etwa 925.000 Amerikanerinnen abgetrieben. 2007 waren rund 1,2 Millionen Abtreibungen verzeichnet worden.

Eine Studie der Guttmacher-Institute kam 2019 zu dem Ergebnis, diese sinkende Zahl liege nicht in den „strengen Abtreibungsgesetzen mancher Bundesstaaten“. Vielmehr sei ein allgemeiner Geburtenrückgang und damit auch weniger Schwangerschaften zu beobachten.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.pro-medienmagazin.de/index.php?id=98546


Studie in England: Schulische Sexualkunde führt zu Frühschwangerschaften

Zumindest in Großbritannien führt offenbar mehr Sexualerziehung an Schulen sowie die Bereitstellung der „Pille danach“ zu mehr statt zu weniger Schwangerschaften von Heranwachsenden.

Das berichtet das Internetportal „Christianconcern.com“ unter Berufung auf eine kürzlich veröffentlichte Studie.

Dem Bericht zufolge fanden David Paton von der Nottingham University Business School und Liam Wright von der University of Sheffield heraus, dass in Gebieten, in denen die Regierung die Ausgaben für Sexualerziehung und Geburtenkontrolle gesenkt hatte, auch die Zahl der Teenager-Schwangerschaften erheblich zurückging.

Mehr noch: Je stärker das Budget gekürzt wurde, desto stärker sank auch die Rate der Teenager-Schwangerschaften.

Für ihre im „Journal of Health Economics“ veröffentlichte Studie untersuchten Paton und Wright die Auswirkungen der Budgetkürzungen durch die örtlichen Behörden auf die Bereitstellung der „Pille danach“ sowie das Abhalten der Sexualerziehung an Schulen nach dem Finanzcrash im Jahr 2008. Dabei fanden sie heraus, dass die Schwangerschaftsraten zwischen 2009 und 2014 um 42,6 Prozent sanken. Dies sei der niedrigste Stand seit 1969.

Die Forscher erklären die hohe Rate von Teenager-Schwagerschaften angesichts massiver Sexualerziehung und der Bereitstellung der „Pille danach“ an Schulen damit, dass dadurch mehr Schüler veranlasst würden, früher mit sexuellen Handlungen zu beginnen bzw. solche häufiger auszuüben als ohne die staatlichen Programme.

Quelle: Newsletter der „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA)


Billy Graham: Warten bis zur Ehe gefällt Gott

Sexualität gehört in die Ehe zwischen Mann und Frau. Das entspricht dem Willen Gottes. Dieser Ansicht ist der weltbekannte amerikanische Evangelist Billy Graham. BILD0289

„Gott möchte, dass seinen Kindern das Leben gelingt. Deshalb hat er ihrer Sexualität Grenzen gesetzt“, schrieb er in der Zeitung „The Kansas City Star“. Er reagierte auf die Frage eines 16-Jährigen; der Junge wollte wissen, warum er es nicht wie seine Freunde halten solle, die sexuell aktiv seien und „eine gute Zeit“ hätten.

Wie Graham schreibt, kennt Gott die Gefahren, die durch unmoralisches sexuelles Verhalten drohen. Dazu gehörten einerseits ungewollte Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten, andererseits emotionale Konflikte wie Schuldgefühle oder Depressionen.

Wo Sex außerhalb der Ehe praktiziert werde, könne er schnell „egoistisch und manipulierend“ werden. Er wisse, dass der Druck auf Christen in der heutigen Gesellschaft groß sei, so Graham. Die Versuchung lauere an jeder Ecke  –  und Christen, die sich für sittliche Grundsätze einsetzten, würden verhöhnt.

Der Evangelist erinnerte jedoch daran, dass Gott jene segne, die seinem Willen folgen.

Quelle: http://www.idea.de

Gemälde: Evita Gründler