Die „Fatah“ von Palästinenserführer Abbas lobt das Massaker bei der Olympiade 1972

Die Fatah, die Organisation von Palästinenserführer Mahmoud Abbas, schaut nach wie vor mit Stolz auf das von der PLO-Terrorgruppe „Schwarzer September“ verübte Massaker an den 11 israelischen Sportlern bei den Olympischen Spielen in München 1972.

Am Jahrestag des Anschlags bezeichnete die offizielle Facebook-Seite der Fatah das Massaker als „heldenhafte Operation“ und postete Fotos der Terroristen, die den Anschlag ausgeführt hatten, sowie ein Foto des Anführers des „Schwarzen September“, Salah Khalaf.

Die Fatah stellte in ihrem Posting (siehe Foto) fest, das Massaker zeige „den Mut und die Kraft des palästinensischen Widerstandskämpfers“.

Wörtlich hieß es auf der FB-Seite am 5. September:

„Der 44. Jahrestag des 5. auf den 6. September, der Jahrestag der Ausführung der heldenhaften Operation von München, die durch die Kämpfer der PLO-Organisation „Schwarzer September“ ausgeführt wurde.

An die Operation von München erinnert man sich immer noch, und sie ist in die Geschichte eingegangen, und sie zeigt die Bedeutung des Mutes und der Kraft des palästinensischen Widerstandskämpfers und seine Aufopferung für die Heimat und die Sache“.

Ein weiterer Facebook-Post von Fatah bezog sich ebenfalls auf die Rolle der Organisation bei dem Anschlag und erklärte: „Die Operation von München, 5. September 1972 – Fatah war dabei“.  –  Beide Beiträge wurden inzwischen von der Facebook-Seite entfernt.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin