RCDS-Chef Krishnan beklagt linksextremen Einfluß an vielen deutschen Universitäten

Viele Universitäten in Deutschland haben ein großes Problem mit dem Linksextremismus. Diese Ansicht vertritt der Vorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), Jenovan Krishnan (siehe Foto), gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Anlass waren die schweren linksextremistischen Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg. 476 Polizisten wurden verletzt, 186 Personen festgenommen.

Laut Krishnan gibt es an vielen Hochschulen in ganz Deutschland eine aktive linke Szene. Manche Studenten sympathisierten offen mit linksextremen Organisationen wie etwa der Antifa, seien dort Mitglied, und riefen auch zur Teilnahme an deren Aktionen auf:

„Viele Universitätsleitungen sind auf dem linken Auge blind. Es werden Veranstaltungen massiv gestört und komplett blockiert, Räume mit linken Parolen beschmiert, Scheiben eingeschlagen – und es passiert nichts. So etwas muss künftig unterbunden werden.“

Auch RCDS-Gruppen bekämen die Toleranzlosigkeit von Linken zu spüren. So seien etwa in Frankfurt und Potsdam Veranstaltungen „okkupiert oder gesprengt“ worden.

Die Verharmlosung des Linksextremismus beginne daher bereits an den Hochschulen und setze sich in der Politik fort. Ein Beispiel sei die Aussage der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), die 2014 den Linksextremismus als „aufgebauschtes Problem“ bezeichnet hatte.

Die Bundesregierung gebe derzeit nur knapp ein Prozent für Projekte gegen Linksextremismus aus. Das müsse ausgebaut werden und die Extremismusklausel  –  nur wer sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennt, hat einen Anspruch auf Fördermittel  –  wiedereingeführt werde.

Der Politikstudent Krishan ist seit 2015 Bundesvorsitzender des RCDS. Der bekennende Katholik ist damit auch automatisch Bundesvorstandsmitglied der CDU. Der RCDS mit Sitz in Berlin ist der größte und älteste politische Studentenverband in Deutschland. Er umfasst über 90 Hochschulgruppen mit rund 8000 Mitgliedern.

Vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/vorwurf-viele-universitaeten-haben-ein-grosses-problem-mit-linksextremismus-101773.html

Foto: Joy Fischer


SPD-Vize Manuela Schwesig ließ sich taufen und betet regelmäßig

Die stellv. SPD-Bundesvorsitzende Manuela Schwesig beginnt ihren Tag mit einem Morgengebet. Das berichtet die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern in einem am 7. April veröffentlichten Interview mit dem „Hamburger Abendblatt“.

Bei ihrem Morgengebet spiele auch ihre Arbeit und die damit verbundenen Begegnungen eine Rolle.  Ostern vermittelt nach ihren Worten zwei wichtige Botschaften: „Erstens: Das Gute überwindet das Böse. Zweitens: Sag Ja zum Leben.“

Die 37-Jährige hatte sich 2010 mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn taufen lassen. Sie wurden Mitglieder der mecklenburgischen evang. Landeskirche. Schwesig war in der „DDR“ ohne Verbindung zum Glauben aufgewachsen. Nach der Wende habe sie durch die Familie ihres Mannes, Freunde und die SPD viel Kontakt zur Kirche gehabt.Auslöser für die Taufe sei die Geburt des Sohnes gewesen. Schwesig: „Uns trägt der gemeinsame Glaube, dass es eine schützende Hand Gottes gibt.“

Die Politikerin begrüßte die Forderung der kath. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles nach einem politikfreien Sonntag: „Ich finde die Idee gut. Es ist fatal, dass wir auch noch Parteitage und wichtige Sitzungen auf Sonntage legen.“