GOTT hilft denen, die rechtschaffen sind

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 84(83),3.4.5-6.12-13a.

Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht
nach dem Tempel des HERRN.
Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu,
ihm, dem lebendigen Gott.
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Auch der Sperling findet ein Haus
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen –
deine Altäre, HERR der Heerscharen,
mein Gott und mein König.
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Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,
die dich allezeit loben.
Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir,
wenn sie sich zur Wallfahrt rüsten.
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Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild.
ER schenkt Gnade und Herrlichkeit;
der HERR versagt denen, die rechtschaffen sind, keine Gabe.
HERR der Heerscharen, wohl dem, der dir vertraut!
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Gottes Gericht ist ein Licht für die Welt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 26,8-9.12.16-19:

HERR, auf das Kommen deines Gerichts vertrauen wir. Deinen Namen anzurufen und an dich zu denken ist unser Verlangen.
Meine Seele sehnt sich nach dir in der Nacht, auch mein Geist ist voll Sehnsucht nach dir.
Denn dein Gericht ist ein Licht für die Welt, die Bewohner der Erde lernen deine Gerechtigkeit kennen.
HERR, du wirst uns Frieden schenken; denn auch alles, was wir bisher erreichten, hast du für uns getan.
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HERR, in der Not suchten wir dich; wir schrien in unserer Qual, als du uns straftest.
Wie eine schwangere Frau, die nahe daran ist, ihr Kind zu gebären, die sich in ihren Wehen windet und schreit, so waren wir, HERR, in deinen Augen.
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Wir waren schwanger und lagen in Wehen; doch als wir gebaren, war es ein Wind.
Wir brachten dem Land keine Rettung, kein Erdenbewohner wurde geboren.
Deine Toten werden leben, die Leichen stehen wieder auf; wer in der Erde liegt, wird erwachen und jubeln.
Denn der Tau, den du sendest, ist ein Tau des Lichts; die Erde gibt die Toten heraus.
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An den Strömen Babels saßen wir weinend….

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 137 (136),1-2.3-4.5-6.

An den Strömen von Babel,
da saßen wir und weinten,
wenn wir an Zion dachten.
Wir hängten unsere Harfen
an die Weiden in jenem Land.
 

Dort verlangten von uns die Zwingherren Lieder,
unsere Peiniger forderten Jubel:
«Singt uns Lieder vom Zion!»
Wie könnten wir singen die Lieder des HERRN,
fern, auf fremder Erde?

Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem,
dann soll mir die rechte Hand verdorren.
Die Zunge soll mir am Gaumen kleben,
wenn ich an dich nicht mehr denke,
wenn ich Jerusalem
nicht zu meiner höchsten Freude erhebe.

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HERR, sende dein Licht und deine Wahrheit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 42 (41), 2 ff.
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Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so sehnt sich meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach dem lebendigen Gott.
Wann darf ich kommen und sein Antlitz schauen?
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Sende dein Licht und deine Wahrheit,
damit sie mich leiten;
sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg
und zu deiner Wohnung.
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So will ich zum Altare Gottes treten,
zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben,
Gott, mein Gott.

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Bei GOTT ist Vergebung, damit man IHM in Ehrfurcht dient

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 130 (129), 1-2ff.

Aus der Tiefe rufe ich zu dir:
HERR, höre meine Stimme!
Wende dein Ohr mir zu,
achte auf mein lautes Flehen!

Würdest du, HERR, unsere Sünden beachten,
wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung,
damit man in Ehrfurcht dir dient.

Ich hoffe auf den HERRN, es hofft meine Seele,
ich warte voll Vertrauen auf sein Wort
Meine Seele wartet auf den HERRN
mehr als der Wächter auf den Morgen


Einmal Babyfenster und zurück: Eine junge Mutter sehnt sich nach ihrem Kind

Von Birgit Kelle

Man könnte die Geschichte beschreiben als: „Einmal Babyklappe und zurück“: Eine junge Frau wird ungeplant schwanger außerhalb einer Beziehung. Sie verheimlicht die Schwangerschaft, will aber auch keine Abtreibung, sie gibt das Baby in einer Babyklappe ab, nach wenigen Tagen treiben die Muttergefühle sie zurück. Sie will ihr Kind wiederhaben.

Eine dramatische, aber auch schöne Geschichte mit Happy End –  und eine die zeigt, wie wichtig es ist, dass Schwangere, gerade wenn es unter schwierigen Umständen ist, positive Resonanz spüren und bekommen.

Ein Absatz hat mich ganz erschüttert, wenn die junge Mutter erzählt:

„Nach der Geburt behielt ich mein Kind einen Tag lang bei mir. Trug es auf meinen Armen durch die Wohnung. Dann fuhr ich zum Babyfenster der Schweizerischen Hilfe für Mutter und Kind (SHMK). Im Bus lächelten uns Leute zu, sagten «Jöh», als sie das Kleine sahen. In mir drin weinte es. In jenem Moment hätte ich mir gewünscht, dass mich jemand anspricht, damit endlich alles herauskommt. Damit ich endlich zusammenbrechen kann.“

Manchmal fehlt eben nur ein Einziger, der es ausspricht: Wie geht es dir, brauchst du Hilfe, ich bin für dich da.  – Eigentlich könnte das jeder von uns leisten.

Diesen Artikel finden Sie hier unter dem Link.

Birgit Kelle ist Bestseller-Autorin und Vorsitzende von „Frau 2000plus“.
Kontakt: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net

Kleinkinder: Wie die Sehnsucht nach Nahrung und Liebe zusammenhängt

Von Christa Meves

Das ist erstaunlich: Im Straßenbild ließen sich früher eher selten ungewöhnliche Körperformen entdecken, heute treten manche in geballter Quantität auf – so z. B. die allzu starke Vollleiblichkeit einer erheblichen Zahl von Passanten. Und zwar nicht mehr allein bei den Älteren wie einst. Heute sind das nun auch eine zunehmende Schar ausgesprochen pummeliger Kinder im Grundschulalter.

Das entspricht nicht der natürlichen Norm. Diese schreibt nämlich Kindern in unserer Region – spätestens ab der Siebenjährigkeit – als Wachstumsgesetz einen Wachstumsschub vor. Dieser lässt sie nun auch die Reste des „Babyspecks“ aus dem Kleinkindalter einbüßen. Es lässt sich wahrnehmen, wie sich die Kinder altersentsprechend in die Länge strecken, die Buben voran.

Aber heute bleiben diese Vorgänge bei immer mehr Grundschulkindern aus. Diese auch statistisch erfasste, sich immer mehr steigernde Neuheit musste natürlich Entwicklungsforscher anregen, und so sind in unserem neuen Jahrhundert international eine Reihe von Spezialeinrichtungen aus dem Boden geschossen.

Aber oft bleiben die Ergebnisse spärlich. Viel Rückfälligkeit nach Ernährungsumstellungen und Nahrungseinschränkungen ist zu konstatieren.

Und im Einzelnen kann man eine erstaunliche Beobachtung machen: Diese Schar der übergewichtigen Kinder macht bei den Vorschlägen der Therapeuten zwar in konzentrierter Eifrigkeit mit. Aber die Waage bleibt in unbefriedigenden Zahlen stehen oder sie schwingt nach einem Kurzerfolg rasch wieder in die alte Höhe zurück. #

Das lässt immer neu als Endergebnis die schlichte Vorstellung vom „guten Futterverwerter“ als einen hauptsächlichen Verursacher lebendig bleiben. Aber in den meisten Fällen weist das auf eine unzureichende Diagnose hin.

Doch was ist es dann?

Ich habe im Hinblick auf diese Fragestellung in meiner langen Praxiszeit die Erfahrung gemacht, dass in solchen Fällen der Einblick in die kleine Seele noch nicht in der Tiefe gelungen ist. Bei all der Bereitschaft dieser Kinder, brav zu sein, ist ein zentraler Seelenteil dennoch verschlossen geblieben, ja, er wird unbewusst unter einer Zugehörigkeit fest versteckt gehalten: Bei diesen in die Therapie geschickten Kindern ist zunächst unbewusst ein streng gehütetes Geheimnis vorhanden.

Fast ohne Ausnahme konnte ich bei adipösen Kindern durch ein kleines Experiment folgende Erfahrung machen:

Ich platzierte auf unserem Spieltisch eine Schale mit Schokoladenplätzchen mit den hübschen bunten Perlchen obendrauf. Wie nebenbei bot ich davon an. Fast alle übergewichtigen Kinder dieses Alters schüttelten dann bedauernd den Kopf. Nachdem ich den Raum aber einige Zeit später verlassen hatte, ließ sich bemerken (und nach der Stunde auch nachzählen), dass einige Plätzchen verschwunden waren.

Hier offenbart sich ein Schlüssel zum Verstehen: Das Kind versucht zwar (mit dem Bedürfnis nach Anerkennung), sich den Mahnungen der Umwelt: „Friss doch nicht so viel!“ anzupassen, aber in der Tiefe seiner Seele hockt ein unbezwingbarer Drang, zuzugreifen. Und der steigert sich sogar zusätzlich, je mehr er frontal abzuwürgen versucht wird.

Auf diese Weise kann er sich bis zum Drang, heimlich zu mopsen, verstärken, ja, sich im übelsten Fall sogar bis zum Diebstahl aller Art, besonders von Geld aus Mutters Portemonnaie und in seltenen Fällen sogar zu einer allgemeinen Stehlsucht (Kleptomanie) ausweiten.

Dieser Zusammenhang wird von der Umwelt, von welcher Art diese auch sein mag, aber kaum einmal verstanden. Deshalb ist der Kampf zum Scheitern verdammt.

Die Ursache liegt tiefer – bereits im Säuglingsalter.

Hier dominiert zunächst das unbewusste Bedürfnis, sich durch Nahrung am Leben zu erhalten. Aber hier gibt es nun in unserer Zeit reichliche Fehlerquellen gegen eine urnatürliche Handhabung. Durch unnatürliche Künstlichkeiten kann hier leicht ein Mangel beim Säugling entstehen (z. B. durch Schreienlassen bis zur Erschöpfung des Kindes, ungeordnetes Füttern, z. B. in allzu starren Zeitabständen).

Dazu gehört aber nun – fest vernietet mit dem Nahrungstrieb – auch das Bedürfnis nach Nähe, Liebe und Schutz durch die pflegende Person. Das ist selbst in der Kinderheilkunde heute häufig noch unbekannt. Durch den seelischen Mangel (z. B. durch Trennungen vielfältigster Art und ein unstetes Leben) verstärkt sich dann also der Drang nach Befriedigung.

Je älter das Kind wird, zeigt sich das auch in einem Bedürfnis, sich selbst einem Gegenüber zuwendend zu verhalten. Deshalb sind Kinder mit Übergewicht häufig besonders liebenswert, anhänglich. Manche kleben im Schulalter noch wie Pech an der Lehrperson und daraus entsteht auch ein Bedürfnis, durch eine eigene Helferhaltung den anderen für sich zu gewinnen, aber dadurch auch eine verstärkte Empfindlichkeit gegen Enttäuschungen und Herabsetzungen.

Das ist interessanterweise der Weg in einen Charakter, den ich in meiner Typenlehre als Hingabetyp bezeichnet habe.

Aber manchen Menschen – besonders Frauen – gelingt allerdings mit exzessiver Willensanstrengung ein Gewichtsstopp (in seltenen Fällen sogar bis zur Magersucht). Dann wird der seelische Hunger durch Belohnungen ersetzt – durch Hungern ein Leichtgewicht auf der Waage zu erreichen –  oder in weiteren Fällen mit einer anderen Ersatzbefriedigung, die ebenso Suchtcharakter enthält und dann nicht selten auch zur unentrinnbaren Sucht wird.

Die gesuchte innere Zufriedenheit kann dadurch nicht erreicht werden, sondern eher die Vorstellung von Wertlosigkeit durch eine als nicht beherrschbar erlebte Willensschwäche.

Diese seelische Befindlichkeit wird nun aber in der heutigen Zeit umso häufiger zu einem allgemeinen, quälenden Lebensproblem. Je künstlicher man sich über natürliche Kinderpflege hinwegsetzt, umso mehr entsteht die Gefahr, dass sich die seelische Belastbarkeit im Erwachsenenalter bei immer mehr Menschen mindert.

Daraus entwickelt sich dann immer häufiger eine neurotische Form der Depression, die zu einer allgemeinen Minderung von Langzeitleistungsfähigkeit führt wie auch zu einer Überlastung der Gesundheitssysteme.

Wie aber heute dieser gefahrvollen Beschwernis begegnen? Vorab durch ungestörte Mutternähe und durch gesellschaftlich anerkannte, finanziell unterstützte Zeit für die natürliche Mutterliebe – besonders in den frühen Kinderjahren.

Da die Bedürfnisse nach Nahrung und nach Zuwendung in der ersten Lebenszeit so zentral miteinander verwoben sind und am Lebensanfang prägend auf die Hirnentwicklung einwirken, müssten diese Aspekte in der Pädagogik in Elternhaus, Kindergarten und Schule vorrangig berücksichtigt werden.

Bis ins Grundschulalter hinein lässt sich sogar nun noch Versäumtes nachholen. Weil die Störung nun einmal durch unnatürliche Handhabungen und Versäumnisse in der Säuglingszeit auf dem Boden der ersten fundamentalen Ich-Du-Beziehung entsteht, erweisen sich all jene Bemühungen am erfolgreichsten, die in dieser Zeit vorrangig ansetzen, und zwar durch eine Anpassung der Erziehenden an das Geschöpflich-Sein-Sollende.

Das gelingt sehr erfolgreich – besonders mit zweisamen Betätigungen vor allem in einer gesteigerten Mühe um Beachtung und Anerkennung der kleinen bedürftigen Seele. Dann lassen sich auch die notwendigen Begrenzungen der ungestümen Suche nach Lebensweite eher erreichen.

Denn Natur und Geist sind von unserem Schöpfer nun einmal aus dem gleichen Holz geschnitzt: aus seiner Liebe.

Christa Meves ist Psychotherapeutin und Bestseller-Autorin; sie leitet den Verein „Verantwortung für die Familie“, bei dem sich online weitere Infos und Artikel finden: http://www.vfa-ev.de/newsl.htm

 


Lieber in den Vorhöfen Gottes stehen, als in den Zelten der Frevler wohnen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 84 (83),3.4.5-6a.8a.11.

Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht
nach dem Tempel des HERRN.
Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu,
ihm, dem lebendigen Gott.
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Auch der Sperling findet ein Haus
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen –
deine Altäre, HERR der Heerscharen,
mein Gott und mein König.
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Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,
die dich allezeit loben.
Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir,
sie schreiten dahin mit wachsender Kraft.
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Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums
ist besser als tausend andere.
Lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes
als wohnen in den Zelten der Frevler.

PLAKAT mit Psalm 84 für GOTT und KIRCHE

POSTER aus dem PLAKATDIENST des KOMM-MIT-Verlags:

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen Din-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 € inkl. Versandkosten (Betrag bitte vorweg in Briefmarken beilegen), vier Stück kosten nur 6 € inkl. Porto (gegen Rechnung)  –  oder zum selben Preis dieses Plakat 1 x und 3 weitere Kennenlern-Plakate anfordern. – Per Tel. 0251-616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Patricia Kings charismatische Erweckungs-Vision vor einem Jahr um 5.55 Uhr

Von Felizitas Küble

Vor genau einem Jahr um kurz vor 6 Uhr morgens war es soweit: eine charismatische Geisterfüllte namens Patricia King erhielt am 31.1.2018 eine ganz besondere Vision.
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Es geht wieder einmal um das schwärmerische Lieblingsthema, nämlich die zu erwartende weltweite „Erweckung“, die allerdings schon seit über 100 Jahren seitens der Pfingstbewegung angekündigt (und nie eingetroffen) ist.
Wie dem auch sei, von Tatsachen hat sich eine echte Enthusiasten-Schar in ihrer Endzeit-Schwärmerei noch nie „anfechten“ lassen.
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Der protestantisch-pfingstlerische „Wächterruf“ vom Juni 3018 präsentiert seinen Lesern auf der 4. Seite eine besondere Vision: https://kingdomimpact.org/wp-content/uploads/2018/06/Prophetische_Seite_2018_06.pdf
Es ist übrigens nicht die erste Offenbarung, auf den vorherigen Seiten gab es schon etliche weitere „Eindrücke“ aus der himmlischen Welt.
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Der erwähnte „Wächterruf“ gehört zu Peter Ischkas Bewegung „Mission ist possible“ (Mission ist möglich). Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2018/11/02/bewegen18-pfingstlerveranstaltung-will-prophetengabe-fuer-alle-freisetzen/
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Unter dem typischen Stichwort „Erweckliches Wirken glaubensvoll erwarten“ wird  – so wörtlich  – eine „himmlische Begegnung“ (!) geschildert, die Prophetin Patricia King vor einem Jahr um 5.55 Uhr zuteil wurde:
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Sie befand sich auf einer „goldenen Truppe“, die zum Himmel führte, wobei „der Herr“ sagte, er führe sie auf eine „neue Ebene“. Sie befand sich auf dem Flur vor der Tür ins Paradies, auf dem sie das Schild „Erweckung“ las.
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Ein Engel sei als „Wächter“ davor gestanden – und viele konnten nicht eintreten, „weil sie nicht den richtigen Schlüssel“ gehabt hätten.
Alle mußten draußen warten, ob sie nun den Schlüssel „Hoffnung“ oder „verzweifelte Sehnsucht“ trugen, auch „Erwartung“ half da nicht weiter.
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Erst als jemand mit dem Schlüssel „glaubensvolle Gebete“ ankam, öffnete sich die Tür in den Erweckungs-Raum „voller Licht, Herrlichkeit und Schönheit“, mitten darin ein „heiliges Feuer“.
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Von diesem Lichtraum ging nun ein „Erweckungsstrom“ aus, der sich „schnell auf die Erde zubewegte“:
„Einzelpersonen, die vorher keinen Schlüssel in der Hand hatten, wurden in diesen Strom hineingezogen. Einige waren freudig erregt und andere waren schockiert und wunderten sich. Andere standen beleidigt und ärgerlich am Ufer des Flusses und versuchten, den Fluss aufzuhalten. Einige von ihnen, die widerstanden, wurden in den Sog hineingenommen und ihr Ärger und ihr Beleidigtsein löste sich im strömenden Wasser auf. Der Fluss war nicht zu stoppen…er füllte die Erde.“
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Soweit diese wundersame Erleuchtung der visionären Patricia.

Was fällt uns hier auf?

  1. Es wird zum x-ten Male eine universale Erweckung angekündigt, die durch „glaubensvolle Gebete“  – wie sie zumal der charismatischen Szene eigen sind – ausgelöst wird, denn nur durch diesen Schlüssel kann die paradiesische Türe geöffnet werden.
  2. Nun fragt sich jeder Vernünftige, wie es denn zu solch einer weltweiten Erweckung kommen soll, da doch die Menschen auf der Erde mehrheitlich entweder gottlos sind oder fremden Religionen anhängen. Alles kein Problem für die Schwärmerschar, denn da sorgt der Höchste schon selber dafür, indem er einfach seinen Erweckungsstrom wie einen „Sog“ verteilt und jeden Widerstand kraftvoll hinwegfegt, so daß sich jedweder Unglaube „im strömenden Wasser auflöst“.

Davon, daß Gott den freien Willen der Menschen achtet; davon, daß von einer wirklichen Erweckung nicht die Rede sein kann, wenn diese nicht freiwillig erfolgt, scheint die prophetisch begabte Dame nichts zu wissen!