Patricia Kings charismatische Erweckungs-Vision vor einem Jahr um 5.55 Uhr

Von Felizitas Küble

Vor genau einem Jahr um kurz vor 6 Uhr morgens war es soweit: eine charismatische Geisterfüllte namens Patricia King erhielt am 31.1.2018 eine ganz besondere Vision.
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Es geht wieder einmal um das schwärmerische Lieblingsthema, nämlich die zu erwartende weltweite „Erweckung“, die allerdings schon seit über 100 Jahren seitens der Pfingstbewegung angekündigt (und nie eingetroffen) ist.
Wie dem auch sei, von Tatsachen hat sich eine echte Enthusiasten-Schar in ihrer Endzeit-Schwärmerei noch nie „anfechten“ lassen.
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Der protestantisch-pfingstlerische „Wächterruf“ vom Juni 3018 präsentiert seinen Lesern auf der 4. Seite eine besondere Vision: https://kingdomimpact.org/wp-content/uploads/2018/06/Prophetische_Seite_2018_06.pdf
Es ist übrigens nicht die erste Offenbarung, auf den vorherigen Seiten gab es schon etliche weitere „Eindrücke“ aus der himmlischen Welt.
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Der erwähnte „Wächterruf“ gehört zu Peter Ischkas Bewegung „Mission ist possible“ (Mission ist möglich). Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2018/11/02/bewegen18-pfingstlerveranstaltung-will-prophetengabe-fuer-alle-freisetzen/
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Unter dem typischen Stichwort „Erweckliches Wirken glaubensvoll erwarten“ wird  – so wörtlich  – eine „himmlische Begegnung“ (!) geschildert, die Prophetin Patricia King vor einem Jahr um 5.55 Uhr zuteil wurde:
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Sie befand sich auf einer „goldenen Truppe“, die zum Himmel führte, wobei „der Herr“ sagte, er führe sie auf eine „neue Ebene“. Sie befand sich auf dem Flur vor der Tür ins Paradies, auf dem sie das Schild „Erweckung“ las.
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Ein Engel sei als „Wächter“ davor gestanden – und viele konnten nicht eintreten, „weil sie nicht den richtigen Schlüssel“ gehabt hätten.
Alle mußten draußen warten, ob sie nun den Schlüssel „Hoffnung“ oder „verzweifelte Sehnsucht“ trugen, auch „Erwartung“ half da nicht weiter.
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Erst als jemand mit dem Schlüssel „glaubensvolle Gebete“ ankam, öffnete sich die Tür in den Erweckungs-Raum „voller Licht, Herrlichkeit und Schönheit“, mitten darin ein „heiliges Feuer“.
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Von diesem Lichtraum ging nun ein „Erweckungsstrom“ aus, der sich „schnell auf die Erde zubewegte“:
„Einzelpersonen, die vorher keinen Schlüssel in der Hand hatten, wurden in diesen Strom hineingezogen. Einige waren freudig erregt und andere waren schockiert und wunderten sich. Andere standen beleidigt und ärgerlich am Ufer des Flusses und versuchten, den Fluss aufzuhalten. Einige von ihnen, die widerstanden, wurden in den Sog hineingenommen und ihr Ärger und ihr Beleidigtsein löste sich im strömenden Wasser auf. Der Fluss war nicht zu stoppen…er füllte die Erde.“
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Soweit diese wundersame Erleuchtung der visionären Patricia.

Was fällt uns hier auf?

  1. Es wird zum x-ten Male eine universale Erweckung angekündigt, die durch „glaubensvolle Gebete“  – wie sie zumal der charismatischen Szene eigen sind – ausgelöst wird, denn nur durch diesen Schlüssel kann die paradiesische Türe geöffnet werden.
  2. Nun fragt sich jeder Vernünftige, wie es denn zu solch einer weltweiten Erweckung kommen soll, da doch die Menschen auf der Erde mehrheitlich entweder gottlos sind oder fremden Religionen anhängen. Alles kein Problem für die Schwärmerschar, denn da sorgt der Höchste schon selber dafür, indem er einfach seinen Erweckungsstrom wie einen „Sog“ verteilt und jeden Widerstand kraftvoll hinwegfegt, so daß sich jedweder Unglaube „im strömenden Wasser auflöst“.

Davon, daß Gott den freien Willen der Menschen achtet; davon, daß von einer wirklichen Erweckung nicht die Rede sein kann, wenn diese nicht freiwillig erfolgt, scheint die prophetisch begabte Dame nichts zu wissen!

 


Unsere Sehnsucht nach der Sehnsucht

Ein junger Jude kommt zu einem Rabbi und sagt: „Ich möchte gerne Dein Jünger werden“. Da antwortete ihm der Rabbi: „Gut, das kannst Du, aber ich habe eine Bedingung. Du musst mir eine Frage beantworten: Liebst Du Gott?“ 

Da wurde der Schüler nachdenklich: „Lieben? Das kann ich eigentlich nicht behaupten!“

Der Rabbi sagte freundlich: „Also wenn Du Gott nicht liebst, hast Du vielleicht Sehnsucht danach, ihn zu lieben?“

Der Schüler überlegte eine Weile und erklärte dann: „Manchmal spüre ich die Sehnsucht danach, ihn zu lieben recht deutlich, aber meistens habe ich so viel um die Ohren, dass diese Sehnsucht im Alltag unter die Räder kommt!“

Da zögerte der Rabbi und meinte dann zu dem jungen Mann: „Wenn Du die Sehnsucht, Gott zu lieben, nicht so deutlich verspürst, hast Du dann Sehnsucht danach, diese Sehnsucht zu erhalten?“

Da hellte sich das Gesicht des Schülers auf: „Genau das habe ich. Ich sehne mich nach dieser Sehnsucht, Gott zu lieben!“

Der Rabbi entgegnete ihm nun: „Das genügt mir, denn Du bist auf dem rechten Weg!“


Aberglaube ist Sehnsucht auf Abwegen

Viele Menschen sind sehr empfänglich für Mystik, Magie und Übersinnliches. Sie glauben, dass es außerhalb der sichtbaren Welt Kräfte, Energien und Geistwesen gibt, die ihnen bei der Suche nach vollkommenem Glück helfen könnten. 

Besonders dann, wenn ein Mensch keinen Bezug zum Glauben an Gott hat, greift er nach übersinnlichen Angeboten, die ihnen vieles versprechen oder zumindest hoffen lassen.

Aberglaube bedeutet „Gegen-Glaube“ und ist von dem althochdeutschen Wort „Afterglaube“ abgeleitet. Der Aberglaube vertraut allem und jedem, nur nicht dem in der Bibel bezeugten, gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus.

Im Glauben hat der Mensch Gott zum Herrn. Im Aberglauben will der Mensch Herr über Gott sein. Aberglaube resultiert aus Mangel an Gottesglauben und ist letztlich Unglaube.

Manche glauben tatsächlich, dass ein vierblättriges Kleeblatt oder ein am Haus angebrachtes Hufeisen Glück bringen können. Weit verbreitet ist der ausgesprochene Wunsch „toi-toi-toi“, für gutes Gelingen.

Kaum einer weiß, dass es sich hierbei um die mittelalterliche Abkürzung für „Teufel“ handelt und als Gegenzauber (Abwehr böser Kräfte und Mächte) verstanden wird.

Quelle und vollständiger Artikel von Thomas Schneider hier: https://schneider-breitenbrunn.de/2018-12/was-ist-aberglaube/

 


MARIA ist die PFORTE zu unserem HERRN

POSTER aus unserem  ECCLESIA-Plakatdienst: 

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Mein Geist ist voll Sehnsucht nach dem Ewigen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Jesaja 26,7-9.12.16-19:

Der Weg des Gerechten ist gerade, du ebnest dem Gerechten die Bahn.
HERR, auf das Kommen deines Gerichts vertrauen wir.
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Deinen Namen anzurufen und an dich zu denken ist unser Verlangen.
Meine Seele sehnt sich nach dir in der Nacht, auch mein Geist ist voll Sehnsucht nach dir.
Denn dein Gericht ist ein Licht für die Welt,
die Bewohner der Erde lernen deine Gerechtigkeit kennen.
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HERR, du wirst uns Frieden schenken; denn auch alles, was wir bisher erreichten,
hast du für uns getan.
In der Not suchten wir dich; wir schrien in unserer Qual, als du uns straftest.
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Wie eine schwangere Frau, die nahe daran ist, ihr Kind zu gebären,
die sich in ihren Wehen windet und schreit,
so waren wir, HERR, in deinen Augen.
Wir waren schwanger und lagen in Wehen; doch als wir gebaren, war es ein Wind.
Wir brachten dem Land keine Rettung, kein Erdenbewohner wurde geboren.
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Deine Toten werden leben, die Leichen stehen wieder auf;
wer in der Erde liegt, wird erwachen und jubeln.
Denn der Tau, den du sendest, ist ein Tau des Lichts; die Erde gibt die Toten heraus.

Lieber an der Schwelle des Tempels stehen als in den Zelten der Frevler wohnen

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche:
Psalm 84(83),3.5.10.11.

Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht
nach dem Tempel des HERRN.
Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu,
ihm, dem lebendigen Gott.

Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,
die dich allezeit loben.
Gott, sieh her auf unsern Schild,
schau auf das Antlitz deines Gesalbten!

Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums
ist besser als tausend andere.
Lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes
als wohnen in den Zelten der Frevler.

 


Gedicht zum ADVENT von Heinrich Held: „Sei willkommen, o mein Heil“

Gott sei Dank durch alle Welt,
der sein Wort beständig hält
und der Sünder Trost und Rat
zu uns hergesendet hat.

Was der alten Väter Schar
höchster Wunsch und Sehnsucht war
und was sie geprophezeit,
ist erfüllt in Herrlichkeit.

Sei willkommen, o mein Heil!
Hosianna, o mein Teil!
Richte du auch eine Bahn
dir in meinem Herzen an,

dass, wenn du, o Lebensfürst,
prächtig wiederkommen wirst,
ich dir mög entgegengehn
und gerecht vor dir bestehn.

Heinrich Held (17. Jahrh.)