LKR-Kritik: Grüne ignorieren Baumschutz für Wahlkampfzwecke in Neumünster

PRESSEMELDUNG der LKR (Liberal-Konservativen Reformer):

Die Grünen profilieren sich als Verbotspartei zum höheren Wohl. Frau Baerbock hält Verbote sogar für Innovationstreiber. Schleswig-Holsteins Umweltminister Albrecht erlässt ei n Verbot zum Verbrennen von Gartenabfällen und fordert Nachbarn auf, die Einhaltung gegenseitig zu kontrollieren und einander ggf. anzuzeigen.

Doch wenn es um den eigenen Vorteil gilt, interessieren Verbote die Grünen anscheinend nicht im geringsten.

In Neumünster ist es aus Baumschutzgründen verboten, Plakate an Bäumen aufzuhängen bzw. direkt an Ihnen zu befestigen. An Bäumen dürfen lediglich Holzschilder im Doppel stehen, die miteinander verbunden sind, bei denen Draht oder Kabelbinder aber nicht die Rinde berühren, um diese nicht zu verletzen.

Alle Parteien halten sich daran – bis auf eine: die Grünen.

Dazu erklärt der Neumünsteraner Ratsherr, Wahlkreiskandidat und Bundesvorsitzende der LKR, Jürgen Joost:
„Ausgerechnet die  ‚Partei der Selbstgerechten‘ setzt sich zum eigenen Wettbewerbsvorteil über eine offizielle Baumschutzanordnung hinweg und befestigt verbotswidrig Plakate mit strammgezogenen Kabelbindern an Bäumen – ein Foulspiel nicht nur gegenüber allen anderen Parteien, sondern vor allen Dingen auch an der Natur.“

Zum BILD: Neumünster Einfeld, Einfahrt zum Parkplatz der Alexander-von-Humboldt-Schule (Baerbock sowie Kreuzung Roschdohler Weg/Looper/Weg/Uferstraße/Dorfstraße (Habeck) – Aufnahmen vom 19.9.2021 durch Jürgen Joost

Auszug aus der Plakatierungsgenehmigung der Stadt Neumünster:
„Die Befestigung von Wahlplakaten an Bäumen ist grundsätzlich nicht erlaubt. Eine Ausnahme bildet die Aufstellung von Stellschildern an Bäumen, sofern keine direkte Fixierung des Stellschildes an dem Baum erfolgt, sondern doppelseitige bzw. dreiseitige Plakatständer so um den Baum herum aufgestellt werden, dass sich die Plakatflächen ohne Fixierung am Baum gegenseitig abstützen.“


Linkspartei will Wagenknecht ausschließen

Die Landesschiedskommission der Linkspartei in NRW hat die Ausschlußanträge gegen Sahra Wagenknecht zugelassen.

Mehrere Mitglieder hatten gefordert, Wagenknecht, die als Spitzenkandidatin der NRW-Linken in den Bundestagswahlkampf zieht, aus der Partei auszuschließen.

Hintergrund ist ihr Buch „Die Selbstgerechten“, in dem die Politikerin das linksliberale Milieu kritisiert. Damit habe Wagenknecht der Partei schweren Schaden zugefügt, argumentierten ihre Gegner.

Wagenknecht reagierte gelassen auf das nun anstehende Verfahren und verwies auf die in ihrem Buch thematisierte Cancel Culture.

„Einige scheinen großen Wert darauf zu legen, meine Thesen durch ihr Vorgehen zu bestätigen. Allerdings sind das Einzelne, von weit mehr Linke-Mitgliedern und -Wählern bekomme ich gerade Unterstützung und Solidarität“, sagte sie der Welt.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/linkspartei-parteiausschluss-wagenknecht/


Sahra Wagenknecht kritisiert in ihrem Buch „Die Selbstgerechten“ den Linksliberalismus

Die Bundestagsabgeordnete und Spitzenkandidatin der Linkspartei in NRW, Sahra Wagenknecht, steht bei manchen Themen quer zum Mainstream ihrer Fraktion und kritisiert nicht selten das eigene Spektrum.

In ihrem neuen Buch „Die Selbstgerechten“ knöpft sich die Politikerin vor allem den Linksliberalismus vor und wirft ihm mangelnde Toleranz und fehlendes Interesse für die hart arbeitende Bevölkerung vor.

Statt für mehr soziale Gerechtigkeit einzutreten, befassen diese sich Zeitgenossen lieber – so Wagenknecht – mit Modethemen wie Gender und „Diversity“ (sexueller Vielfalt).

Der Untertitel ihrer Neuerscheinung lautet daher: „Mein Gegenprogramm – für Gemeinsinn und Zusammenhalt.“

Das Buch erschien im Campus-Verlag: https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wirtschaft-gesellschaft/politik/die_selbstgerechten-16576.html

Am 15.4. ist Wagenknecht um 23,15 Uhr zu Gast bei Markus Lanz im ZDF.

In ihrem aktuellen Newsletter schreibt die Parlamentarierin u.a. Folgendes:

„Was ist heute noch links? Was rechts? Viele Menschen wissen es nicht mehr. Sie halten die alten Kategorien für überholt. Nur in einem sind sie sich sicher: Das, was sie an öffentlichen Äußerungen unter dem Label links vernehmen, ist ihnen oft unsympathisch. Und dem Milieu, das sie damit verbinden, misstrauen sie zutiefst.

Warum ist das so?

Mit dieser Frage beschäftigt sich mein neues Buch über die Selbstgerechten und “Lifestyle-Linken”, die oft als Linksliberale bezeichnet werden – obwohl sie weder links noch liberal sind, sondern zuweilen sehr intolerant und ignorant gegenüber Menschen, die nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurden.

Ich habe das Buch geschrieben, weil ich eine selbstkritische Debatte anstoßen will: Wie kann es sein, dass die Linke in ganz Europa so schwach geworden ist und der gesellschaftliche Zusammenhalt immer mehr zerfällt?

Als links galt einmal das Ziel, hart arbeitende Menschen vor Armut, Demütigung und Ausbeutung zu schützen, ihnen Bildungschancen und Aufstiegsmöglichkeiten zu eröffnen, ihr Leben einfacher, geordneter und planbarer zu machen. Doch heute dominiert ein anderer Typus von Linken die öffentlichen Debatten…..“

Hier weitere Artikel über die Politikerin in unserem CF: https://charismatismus.wordpress.com/?s=Sahra+Wagenknecht