Dresden: Kim Phuc Phan Thi erhält am 11.2. den 10. Internationalen Friedenspreis

Am 11. Februar 2019 erhält Kim Phuc Phan Thi den 10. Internationalen Friedenspreis, den „Dresden-Preis“, in der Semperoper.

Das Foto, das 1972 um die Welt ging und uns bis heute die Schrecken des Vietnamkrieges vor Augen führt, zeigt ein kleines Mädchen, das von Napalm schwer verbrannt wurde.

Nackt und schreiend rennt sie die Straße entlang. Kim Phuc Phan Thi ist dieses damals 9jährige Mädchen. Die heute 55-Jährige ist nun Botschafterin für den Frieden.

Ihr Buch „Ins Herz gebrannt“ ist vor wenigen Monaten im christlichen Verlag Gerth Medien (Asslar) erschienen und schildert, wie sie trotz der erlittenen Verbrennungen und seelischen Qualen inneren Frieden und Heilung erfuhr.

Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Toronto (USA).

Kim Phuc Phan Thi, die bis heute unter den Schmerzen der damaligen Napalm-Attacke leidet, setzt sich leidenschaftlich für Vergebung und Versöhnung ein.

Sie wurde Goodwill-Botschafterin der UNESCO und gründete eine Stiftung für vom Krieg versehrte Kinder. Auch ihr Buch ist eine Einladung, sich nach diesem Frieden auszustrecken.

 

 


Dresden: PEGIDA-Teilnehmer singen Weihnachtslieder trotz linksradikaler Störer

Semper-Oper schaltete ihre Außenbeleuchtung ab

In Dresden haben erneut tausende Menschen friedlich gegen den radikalen Islam und unkontrollierte Einwanderung demonstriert.

Nach Angaben der Polizei folgten laut ersten Schätzungen etwa 17.500 Teilnehmer dem Aufruf des Bündnisses Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes). Das wären mindestens 2.000 mehr als am vergangenen Montag und damit die bislang größte Pegida-Demonstration.

Zu den Gegenprotesten des linksextremen Bündnisses „Dresdner Nazifrei“ kamen etwa 4500 Demonstranten, die versuchten, mit Sprechchören, Pfiffen und Lautsprecheranlagen die Pegida-Veranstaltung zu stören. Es kam zu Gerangel mit der Polizei.

Anders als in der Woche zuvor gab es keinen Pegida-Demonstrationszug durch die Elbstadt, sondern eine Kundgebung auf dem Theaterplatz vor der Semperoper.131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Dorthin hatte Pegida zum gemeinsamen Weihnachtssingen eingeladen. Aus Protest gegen die Veranstaltung hatte die Semperoper ihre Außenbeleuchtung abgeschaltet, mit der sonst die Fassade angestrahlt wird. Wie zum Trotz brandete immer wieder der Ruf „Wir sind das Volk“ auf.

Ursprünglich hatte Pegida auf der Kundgebung Spenden für Obdachlose in Dresden und Meißen sammeln wollen. Geplant war, hierfür von jedem Teilnehmer einen Euro zu erbitten. Da sich der für die Betreuung von Obdachlosen zuständige Verein „Dresdner Tafel“ aber weigerte, Gelder von Pegida anzunehmen, mußte das Vorhaben aufgegeben werden.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de