Die „SZ“ fordert seinen Rücktritt, doch die Empörungswelle gegen Scheuer ist bescheuert

Von Felizitas Küble

Dem CSU-Generalsekretär und ehem. Staatssekretär Andreas Scheuer bläst derzeit der Wind kräfig ins Gesicht, sowohl von linker Seite wie aus kirchlichen Kreisen. IMG_20140601_122952

Selbst katholische Oberhirten wie der Münchner Kardinal Reinhard Marx (siehe Foto) und Friedhelm Hofmann (Würzburg) schließen sich dem Protest gegen den CSU-Politiker wegen seiner umstrittenen Asyl-Äußerung an. Der flüchtlingsbewegte Kardinal Woelki (Köln) dürfte vielleicht bald der Dritte im Bunde sein.

Natürlich hat sich der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedform-Strohm dem allseitigen Kesseltreiben angeschlossen.

Daß viele Medien nun Zeter und Mordio schreien, daß die linksorientierte „Süddeutsche Zeitung“ jetzt wortreich fordert, die CSU müsse sich von Scheuer „trennen“ (sonst würde die Partei ihn „nicht mehr los werden“), verwundert wenig. Auch SPD und Grüne fordern den „Kopf“ bzw. Rücktritt des Generalsekretärs. Bayerns SPD-Fraktionschef Rinderspacher sprach gar von einer „rassistischen Bemerkung“.

Dabei wird aber mit schöner Regelmäßigkeit der irreführende  – um nicht zu sagen bescheuerte  –  Eindruck erweckt, als habe der CSU-Parlamentarier die Sengalesen „beleidigt“; zumindest wird aber dümmlich so getan, als wende sich Scheuer gegen eine Integration von „Flüchtlingen“, obwohl die Partei doch sonst so große Töne in Richtung Integrationsforderungen schwingen würde, was aber offensichtlich alles „Heuchelei“ sei und-so-weiter…. alle_parlamente_01_59949a9a6f

Völlig ausgeblendet werden dabei die folgenden beiden Zusammenhänge, welche direkt zu der  – freilich unbeholfen ausgedrückten  – Äußerung des christsozialen Politikers gehören:

  1. Es ging dabei um die Schwierigkeiten einer Rückführung bzw. Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern. Natürlich verstärkt sich diese Problematik, wenn der Betreffende sich bereits da und dort integriert hat, sei es als Fußballspieler oder Meßdiener  – oder wie auch immer. („Den wirst Du nie wieder abschieben“, sagte Scheuer – und nicht etwa: „Den kriegen wir nie wieder los“, wie er in Presseberichten falsch zitiert wurde.) Der CSU-Mann wollte lediglich Beispiele nennen, die ihm gerade in den Sinn kamen. Schließlich verfaße er keine Presse-Erklärung, sondern redete eher spontan auf der Regensburger „Presseclub“-Tagung mit Journalisten und Medienleuten.
  2. Der CSU-Generalsekretär sprach nicht ohne Grund von einem „Senegalesen“ als Beispiel. In diesem westafrikanischen Land gibt es weder Krieg noch Bürgerkrieg noch irgendeine systematische politische Verfolgung. Folglich handelt es sich bei einer Person, die von dort nach Deutschland einreist, weder um einen Kriegsflüchtling noch gibt es hier einen Asylgrund, also geht es um einen Wirtschaftsmigranten, was Scheuer auch ausdrücklich erwähnt hat. 400px-Csu-logo.svg

Die „Süddeutsche Zeitung“ blendet diesen Kontext nicht nur aus, sondern schreibt unsinnig gegen Andreas Scheuer, seine Äußerung sei „eine Beleidigung für diejenigen, die Schreckliches erlebt haben und bei uns Zuflucht suchen“.  –  Damit wird der komplett falsche Eindruck erweckt, als habe der CSU-Mann sich mit seiner Aussage gegen Bürgerkriegsflüchtlinge oder politisch Verfolgte geäußert.

In Wirklichkeit hat sich der Generalsekretär  – er ist zugleich Bezirksvorsitzender der CSU Niederbayern – lediglich ungeschickt oder zugespitzt ausgedrückt. Das hat auch CSU-Chef Horst Seehofer klargestellt, indem er hinsichtlich der öffentlichen Kritik von einem „Mißverständnis“ sprach und erklärte: „Ich sehe keine Veranlassung, den Andi Scheuer zu entlassen.“

Ähnlich äußerte sich CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt: Scheuers Zitat sei aus dem Zusammenhang gerissen worden. Auch Landrat Martin Neumeyer (Kelheim) verteidigt Scheuer. Er ist zugleich Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung: „Manchmal sagt man einen flotten Spruch, der nicht ganz so gemeint ist. Da muss ich ihn jetzt in Schutz nehmen.“

Es läßt tief blicken, welche unterirdischen Töne zB. auf Facebook gegen den katholischen Familienvater und CSU-Mann losgetreten werden. So wird er zB. von Michael Mühlbauer als „menschenverachtender Idiot“ beleidigt: https://www.facebook.com/Andreas.Scheuer/

HIER die Stellungnahme des attackierten CSU-Politikers: https://charismatismus.wordpress.com/2016/09/19/csu-generalsekretaer-nimmt-stellung-zu-seinen-umstrittenen-asyl-aeusserungen/

Hier sachlich-faire Berichte von AUGENZEUGEN aus dem „Presseclub“: https://charismatismus.wordpress.com/2016/09/21/augenzeugen-reporter-kritisieren-kampagne-gegen-cdu-generalsekretaer-scheuer/

Foto: Laura Mohr


Französische Bauern übernehmen israelische Bewässerungstechnik

Die Maisbauern im trockenen Südwesten Frankreichs haben auf das zunehmende Schwinden von Wasserressourcen in der Region reagiert, indem sie auf die geld- und wassersparende Tröpfchen-Bewässerung zurückgreifen, die in den 1960er Jahren in Israel entwickelt wurde.

Seitdem in diesem Teil Frankreichs der bewässerungsintensive Mais angebaut wird, war es wiederholt zu Spannungen gekommen, nachdem das vorhandene Wasser stärker rationiert wurde.

Bei der Tröpfen-Bewässerung werden Schläuche etwa 20 – 30 cm tief im Boden in unmittelbarer Nähe zur Wurzel der Pflanze eingegraben. Durch kleine Löcher im Abstand von einigen Zentimetern kann die Pflanze nicht nur mit Wasser, sondern auch mit Dünger versorgt werden.

FOTO von „Mashav“: Tröpfchen-Bewässerung im Senegal

Bei dieser Methode können bis zu 30% Wasser eingespart werden, weil das Wasser weniger verdunstet und nicht vom Wind weggetragen wird, so Netafim, die Pioniere der Methode in Israel.

Auch die Menge der Düngemittel reduziert sich, wobei zugleich Pilzbefall an der Erdoberfläche vermieden wird, weil der Grund trocken bleibt. Auf der anderen Seite erfordert die Tröpfen-Bewässerung eine hohe Anfangsinvestition und sorgfältige Instandhaltung.

Quelle: Times of Israel, 15.4.2014

 


Moslem-Wissenschaftler informiert über arabisch-islamischen Sklavenhandel

Araber bringen mit dem Islam den wohl brutalsten Sklavenhandel der Geschichte nach Afrika. Der senegalesische Völkerkundler Tidiane N’Diaye fordert, dass die Sklaverei der Moslems aufgearbeitet wird. In seinem Buch beschreibt er den „verschleierten Völkermord“.  2805_voelkermord_mont

„Der muslimische Sklavenhandel war der längste in der Geschichte der Menschheit“, so N’Diaye: „Er währte 13 Jahrhunderte und hatte viel mehr Opfer als der Sklavenhandel nach Amerika – der 400 Jahre dauerte. Und das Traurigste daran ist, dass die meisten der Verschleppten unglücklicherweise keine Kinder bekommen konnten, weil sie kastriert wurden.“

Wer auf den Sklavenmärkten ankommt, wird kastriert. Auf jeden Überlebenden dieser gefährlichen Operation kommen vier Tote. Auch die Jungen und Männer, die Schwerstarbeit auf Plantagen oder im Bergbau leisten müssen, werden entmannt – nicht nur die Eunuchen, die im Haushalt arbeiten oder die Harems bewachen. 

An die Sklaverei der Europäer wird auf der senegalesischen Insel Gorée erinnert. Dort wurden Tausende eingepfercht und nach Amerika verschifft. Solche Erinnerungsorte fordert N’Diaye auch für den noch brutaleren Menschenhandel der Moslems.

Den Anthropologe erläutert, der Koran habe die Sklaverei an sich niemals unterbunden:

„Im Gegenteil, es gibt viele Stellen im Koran, die die Versklavung von Nicht-Muslimen empfehlen. Und im Gegensatz zur Ächtung der Sklaverei im Europa der Aufklärung gab es nie auch nur einen arabischen Intellektuellen, der sich je für die Sache der Schwarzen eingesetzt hat.“

Der Autor will das nicht hinnehmen  – weder als Intellektueller noch als Moslem, noch als Enkel eines bedeutenden senegalesischen Königs. Religion darf kein Deckmantel sein für Rassismus und Sklaverei.

Quelle und vollständiger Artikel hier auf 3-Sat: http://www.3sat.de/page/?source=%2Fkulturzeit%2Flesezeit%2F144916%2Findex.html