Todesfälle „an“ oder „mit“ der Covid-Impfung?

Das Paul-Ehrlich-Institut in Langen (Hessen) untersucht deutschlandweit zehn Todesfälle, die in zeitlicher Nähe zu einer Corona-Impfung stehen.

Darunter ist auch der Tod einer 90-Jährigen aus einem Seniorenheim in Weyhe. Ein mobiles Impfteam hatte ihr das Serum am Mittwoch verabreicht. Etwa eine Stunde später war sie trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstorben…Die Frau galt laut Bockhop als allgemein fit, hatte nach dem Impfen noch mit Angehörigen telefoniert und sei unauffällig gewesen.

Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Tod-nach-Impfung-Behoerde-sieht-bislang-keinen-Zusammenhang,corona6312.html

An Heiligabend erhielt ein 91 j. Mann in einem Pflegeheim in Luzern eine COVID-19-Impfung. Er litt an mehreren schweren Vorerkrankungen – und nur wenige Tage nach der Impfung verstarb er…Laut dem Swissmedic-Institut „legen weder die Krankengeschichte noch der akute Krankheitsverlauf einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen der Covid-19-Impfung und dem Tod nahe“.

Quelle: https://www.netdoktor.at/news/todesfall-nach-corona-impfung-der-hintergrund-10545385

Gregory Michael, ein 56 jähriger Frauenarzt aus Miami Beach, ist tot. Der Mediziner aus Florida erlag den Folgen einer Hirnblutung, wie seine Frau mitteilte… Michael wurde am 18. Dezember mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft und starb 16 Tage später. Derzeit untersuchen Gesundheitsbehörden, ob der Todesfall in Zusammenhang mit der Impfung stehen könnte.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-impfung-arzt-miami-tod-1.5173535

In Israel starb vorige Woche ein 75-jähriger Mann, nachdem er sich impfen ließ, berichtet die Jerusalem Post. Er sei gegen 8:30 Uhr in einer Klinik geimpft worden… Zwei Stunden später erlitt er einen Herzinfarkt und starb...Die ersten Ergebnisse einer Untersuchung zeigen keinen Zusammenhang zwischen dem Tod und Impfung… Der Verstorbene litt an Vorerkrankungen und hatte in der Vergangenheit bereits Herzinfarkte gehabt, hieß es.

Quelle: https://www.businessinsider.de/wissenschaft/gesundheit/75-jaehriger-stirbt-zwei-stunden-nach-der-impfung-f/

ARTIKEL der Bürgerrechtlerin und ehem. CDU-Parlamentarierin Vera Lengsfeld zu Risiken der Covid-Impfung: https://www.theeuropean.de/vera-lengsfeld/ganz-so-sicher-ist-der-impfstoff-nicht/


Zur ethischen Beurteilung einer Impf-Pflicht

Antworten aus der Internetpräsenz der Universität Graz:

Sollen wir uns gegen Covid-19 impfen lassen? Kann ohne generelle Pflicht eine Impfung dennoch vorgeschrieben werden? Gefährden Gegner/innen sogar das Gemeinwohl?

Zwei Uni-Graz-Wissenschafter – Medizinethikerin Martina Schmidhuber und Ethiker Thomas Gremsl – versuchen, Antworten darauf zu geben.

Einzel- und Gemeinwohl
Beide WissenschafterInnen beurteilen eine Impfpflicht überaus problematisch:
„In unserer Gesellschaft ist Selbstbestimmung als hohes Gut verankert“, hält Martina Schmidhuber (Professorin für Health Care Ethics am Institut für Moraltheologie) fest.

Diese Ansicht teilt Thomas Gremsl, Wissenschafter am Institut für Ethik und Gesellschaftslehre:

„Als Menschen sind wir zugleich Individual- und Sozialwesen und agieren als solche immer in einem gesellschaftlichen Spannungsfeld zwischen individueller Selbstbestimmung und institutioneller Regulierung. Es ist wichtig, dass wir als Menschen die Freiheit haben, eigenverantwortlich zu handeln.“

Skepsis
Im Gesundheitsbereich steht die Expertin für Medizinethik einer Impfung weniger kritisch gegenüber, um vulnerable Personen zu schützen. Die Skepsis von Impfgegner/innen versteht Schmidhuber: „Die Entwicklung eines Serums ist sehr schnell passiert, man muss daher die Genehmigungen sehr transparent darlegen.“ – Wenn nachvollziehbar dargelegt werden könne, dass die Entwicklung des Impfstoffs ordnungsgemäß stattgefunden hat, wirke dies sicher der Skepsis entgegen.

Sachebene
„Das richtige Maß“ für den Einsatz bzw. den Umgang mit einer Impfung zu finden, ist ebenso für den Ethiker Thomas Gremsl entscheidend. „Für eine Gesellschaft ist es wichtig, die Ängste ihrer Mitglieder ernst zu nehmen. Emotional geführte, pauschalisierende schwarz-weiß Debatten, wie sie aktuell vor allem in sozialen Medien geführt werden, bringen aber keine Lösungen, sie führen nur zur weiteren Verhärtung der Fronten.“

Auch die Grund- und Menschenrechte schützen die Position jedes einzelnen und diese dürfe in so außergewöhnlichen Zeiten nicht einfach zur Disposition stehen. „Vielmehr kann einseitiger Druck, von ‚oben‘, aber auch der egoistische Druck einzelner Gruppen, zur Gefährdung des Gemeinwohls beitragen“, mahnt Gremsl zur Wachsamkeit.

Quelle und vollständiger Text hier: https://news.uni-graz.at/de/detail/article/pflichtprogramm/