Münster: Rathaus-CDU verurteilt die Schändung des Vertriebenens-Denkmals

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„Eine widerliche Verhöhnung und unmenschliche Verachtung der Opfer und ihrer Angehörigen.“ – Mit diesen Worten hat die Rathaus-CDU den politischen Farbanschlag auf das Denkmal für Heimatvertriebene am Servatiiplatz in Münster verurteilt.
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Das 2003 vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann eröffnete städtische Mahnmal war am vorigen Wochenende mit roter Farbe überschüttet und mit politischen Parolen beschmiert worden – wie auch andere Gebäude, darunter die Bezirksregierung Münster am Domplatz.
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BILD: Das attackierte Denkmal  – links Roswitha Möller, Vorsitzende des BdV (Bund der Vertriebenen) in Münster

„Der erneute Farbanschlag auf das Denkmal ist Ausdruck der Menschenverachtung und ein Schlag ins Gesicht vieler. Ich bin mir aber sicher, dass die Täter als Resonanz nichts als Trauer und Wut finden werden“, so CDU-Ratsherr Stefan Leschniok.

Er hatte sich mit der Vorsitzenden des Bundes der Vertriebenen in Münster, Roswitha Möller, seinem Fraktionskollegen Richard Halberstadt und dem CDU-Kommunalpolitiker Meik Bruns an dem geschändeten Denkmal getroffen.

Der ordnungspolitische CDU-Sprecher Leschniok kündigte eine Initiative seiner Fraktion gegen den Vandalismus in Münster an.

Die städtische „Ordnungspartnerschaft Graffiti“ soll stärker aktiviert werden. Ratsherr Halberstadt hat sich beim Grünflächenamt für eine schnelle Beseitigung der Schmierereien eingesetzt, die auch erfolgen werde.

Vertriebenenbund-Vorsitzende Roswitha Möller kündigte zudem eine Strafanzeige gegen Unbekannt an.

Quelle: Pressemitteilung der CDU Münster