Kölner Silvesternacht: Opfer erkennt marokkanischen Täter per TV

„Wenn die mich abschieben, bin ich nächste Woche wieder da“, prahlte ein junger Marokkaner öffentlich bei Spiegel-TV.

Genau jener 22-jähriger Afrikaner wurde aber von seinem mutmaßlichen Opfer erkannt und nun von der Polizei gefasst. In der Silvesternacht soll der Zuwanderer ein 18-jähriges Mädchen sexuell belästigt haben, das ihn nun im Fernsehen wiedererkannte.

Ursprünglich wanderte der Marokkaner vermutlich über Italien nach Europa ein. Dort hielt er sich eine ganze Zeit lang illegal auf und reiste schließlich mit Beginn der großen „Willkommenswelle“ von Bundeskanzlerin Merkel vor zwei Jahren nach Deutschland weiter.  Die Polizei beobachtete den jungen Mann und seine nordafrikanischen Kollegen schon länger.

Quelle: https://www.unzensuriert.at/content/0020072-Sex-Opfer-erkennt-seinen-Peiniger-Marokkaner-prahlte-im-Fernsehen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief


Silvesternacht-Causa: Unionsfraktion will Lücken im Sexualstrafrecht schließen

Im Zusammenhang mit den sexuellen Übergriffen und Eigentumsdelikten, die sich in der Silvesternacht in mehreren deutschen Städten ereigneten, gibt es eine intensive Diskussion um Verschärfungen im Strafrecht. Hierzu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker:

„Derartige schlimme Taten dürfen sich weder so noch in anderen Konstellationen wiederholen. Deshalb sehen wir weiteren Handlungsbedarf und fordern den Justizminister auf: 033_30

  • Sexuelle Belästigung, die nicht die Grenze zur sexuellen Nötigung überschreitet, muss unter Strafe gestellt werden: Auch wenn es „nur “ um Grapschen geht, ist das ein massiver und traumatisierender Übergriff, der durch nichts zu rechtfertigen ist! Bundesminister Maas hat dies bisher abgelehnt, dabei darf es nicht bleiben. Unabhängig davon werden wir Schutzlücken im Sexualstrafrecht schließen, die allerdings nicht erst seit Silvester auf der Agenda stehen und dort auch keine konkreten Strafbarkeitslücken zur Folge haben.
  • Die Tatvariante des „Antanzens“ muss selbständig unter Strafe gestellt werden. Wer so zum Diebstahl ansetzt, darf auch dann nicht davon kommen, wenn der Angriff abgewehrt werden kann! Leider wird das „Antanzen“ in der Praxis teilweise als bloße straflose Vorbereitungshandlung angesehen. Deshalb ist Handlungsbedarf geboten.
  • Wir brauchen eine bessere Rechtsgrundlage zur Beschlagnahme von Handys zum Zweck der Identitätsfeststellung, auch wenn sie nicht als Tatmittel eingesetzt werden. Die Handys können dann anschließend unter Angabe der geprüften Personalien wieder abgeholt werden. In Köln hätte dies bei der Ermittlung der Täter sehr hilfreich sein können.
  • Für Grapschereien und Nötigungen, die aus einer Menschenmenge heraus begangen werden, sollte eine entsprechende Regelung wie bei der Beteiligung an einer Schlägerei geschaffen werden. Dann macht sich derjenige strafbar, der an solchen Übergriffen teilnimmt, auch wenn sein konkreter Tatbeitrag im Übrigen nicht sicher geklärt und bewiesen werden kann.  Dies hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bisher abgelehnt.
  • Die Möglichkeit der Anordnung von Untersuchungshaft muss erleichtert werden: Der Katalog der Straftaten, bei denen Untersuchungshaft auch angeordnet werden kann, wenn kein Haftgrund vorliegt, muss auf weitere schwere Straftaten ausgeweitet werden– wie beispielsweise auf die Vergewaltigung und auf schweren Raub.
  • Es ist richtig, dass vor allem bei einigen typischen Strafratbeständen die Ausweisung und Abschiebung erleichtert werden sollen. Zu diesen Tatbeständen müssen auch Urkundsdelikte gehören: Wer den Staat über seine Nationalität belügt, um bessere Bleibechancen zu erschleichen, wer Meldepflichten umgeht und unseren Staat nicht respektiert, darf kein Bleiberecht bekommen.“

Auch Männer werden sexuell belästigt – von Frauen!

Fast jeder dritte Mann hat im Berufsleben schon selbst Sexismus erlebt. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov gaben 28% der männlichen Befragten an, sie seien „einmal“ oder „gelegentlich“ mit Anzüglichkeiten konfrontiert gewesen. Bei 3% war das demnach „schon oft“ der Fall. Bei den befragten Frauen waren die Zahlen mit 48 bzw. 7% allerdings deutlich höher.

Das Umfrage-Institut YouGov hatte Ende Januar 2013 mehr als 1000 Bundesbürger befragt.

Knapp die Hälfte der Männer empfand die „Anmache“ als nicht so schlimm, denn 49 % erklärten: „Die Anzüglichkeit hat mir nicht viel ausgemacht.“  –  Frauen reagierten empfindlicher: Nur 14% von ihnen meinten, eine solche Bemerkung oder Berührung sei nicht so schlimm gewesen.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.gmx.at/themen/beruf/karriere/28a67a0-umfrage-maenner-fuehlen-opfer-anzueglichkeiten