Sezessionstendenzen nach Wahlbetrugsklage: Allen West regt Unabhängigkeit an

Nachdem die Klage des US-Bundesstaates Texas, dem sich 19 weitere Bundesstaaten und über 100 Parlamentarier angeschlossen haben, vom Supreme Court mehrheitlich zurückgewiesen wurde, ist die Enttäuschung in den USA groß – und das nicht nur bei den Republikanern (denn auch Demokraten-Wählern gibt es laut Umfragen viele Wahlbetrugs-Überzeugte).

Am Samstag (12.12.) kam es in Washington zu einer Großkundgebung zehntausender US-Bürger, die sich mit Präsident Trump solidarisierten (unser Bericht dazu siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2020/12/13/washington-kundgebung-gegen-wahlbetrug/)

Der schwarze texanische Republikaner-Chef Allen West (siehe Foto) bringt jetzt sogar eine Sezession (Abspaltung) und zugleich eine „Union gesetzestreuer Staaten“ ins Gespräch.

Damit meint er für Texas das Verlassen der USA und danach die Bildung eines Zusammenschlusses solcher unabhängig gewordener Bundesstaaten. Texas wurde erst 1845 als 28. Bundesstaat ein Teil der Vereinigten Staaten von Amerika.

West hatte am Freitag (11.12.) mit einer öffentlichen Stellungnahme auf den Beschluß des Obersten Gerichts reagiert, die Texas-Klage zurückzuweisen. In seiner Erklärung heißt es:

„Diese Entscheidung schafft einen Präzedenzfall, wonach Bundesstaaten die US-Verfassung verletzen und dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden können – und es wird weitreichende Auswirkungen auf die Zukunft unserer konstitutionellen Republik haben. Vielleicht sollten die gesetzestreuen Staaten sich zusammenschließen und eine Union von Staaten bilden, die sich an die Verfassung halten.“

.