Israels Präsident Shimon Peres vor seinem 90. Geburtstag: „Dienen ist besser als herrschen!“

Selbsterziehung: „Ich notiere täglich meine Fehler“

Präsident Shimon Peres wird bald 90 Jahre alt. Er wurde am 2. August 1923 im polnischen Wiszniew geboren. Die offizielle Feier seines 90. Geburtstags mit zahlreichen Ehrengästen findet schon am heutigen Dienstag statt.

Die diesjährige „Israeli Presidential Conference“, die am Montagabend von Ex-US-Präsident Bill Clinton in Jerusalem eröffnet wurde, steht bereits ganz im Zeichen dieses Jubelfestes.

Auch Papst Franziskus hat Peres gratuliert. Er zitierte dabei den Schlußvers aus Psalm 91: „Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil.“  –  Das israelische Staatsoberhaupt hatte Franziskus am 30. April in Rom besucht.

BILD: Präsident Peres (Foto: Darren Cohen)

In einem Interview mit der BILDzeitung erklärte das israelische Staatsoberhaupt u.a. seinen politischen Ansatz:

„Ich finde, dienen ist besser als herrschen. Und mir wurde auch früh bewusst, dass wir nichts haben. Israel ist ein sehr armes Land. Klein, trocken, eher ein karges als ein gelobtes Land.

Doch dann wurde mir klar, dass wir über einen großen Schatz verfügen  –  die Menschen. Mein ganzes Leben lang habe ich versucht, anderen behilflich zu sein. Wenn ich anderen helfe, helfe ich mir selbst.

Bevor ich zu Bett gehe, notiere ich eine Liste aller Fehler, die ich im Laufe des Tages gemacht habe.“

Die gegenwärtige Lage im Konflikt mit den Palästinensern kommentierte er wie folgt:

„Ich glaube nicht, dass es da noch große Differenzen gibt. Ein Anfang ist mit der Palästinensischen Autonomiebehörde ja schon gemacht. Wir haben uns auf eine gemeinsame Lösung geeinigt, die Zwei-Staaten-Lösung  –  einen israelischen und einen palästinensischen Staat, die beide in guter Nachbarschaft leben und miteinander kooperieren sollen.“

Das vollständige Interview mit Präsident Peres finden Sie unter http://bit.ly/BildPeres0613

Das Video-Interview des ARD-Korrespondenten Richard C. Schneider mit Peres siehe hier:  http://bit.ly/ardblogPeres0613

Ab 20 Uhr gibt es heute Abend eine Live-Übertragung von den Geburtstagsfeierlichkeiten unter http://bit.ly/peres90

Quellen u.a.: Israelische Botschaft in Berlin / Radio Vatikan


Amtliche israelische Erklärung zum Treffen zwischen Papst Franziskus und dem Staatspräsidenten

Präsident Shimon Peres ist am Dienstag im Vatikan von Papst Franziskus empfangen worden.

Peres gratulierte dem Papst zunächst zu seiner Wahl und erklärte:

„Ihre Wahl zum Papst ist eine willkommene Botschaft an die ganze Welt, nicht nur für Katholiken. Ihre Führerschaft zeichnet sich durch Demut und die Suche nach Frieden aus…

Ihre Führung schafft einen neuen Geist der Hoffnung auf Frieden, eines Dialoges zwischen den Nationen und der Suche nach einer Lösung für die weltweite Armut und Analphabetismus. Leider gibt es viele religiöse Führer im Nahen Osten und dem Rest der Welt, die sich zu Anwälten des Terrors und Blutvergießens machen  –  und dies im Namen Gottes.“

Papst Franziskus dankte Präsident Peres für seine Worte und verlieh seiner Zustimmung und Unterstützung Ausdruck. Der Papst schlug vor, ein globales Treffen der Hoffnung mit allen Religionsführern zu schaffen, das sich gegen Gewalt und Terror aussprechen solle.

Franziskus sprach zudem über Antisemitismus und stellte klar, dass dieser den Glaubensinhalten des Christentums widerspreche und ihm überall auf der Welt entgegengetreten werden müsse.

Zum Ende des Treffens lud Peres den Papst nach Israel ein:

„Ich möchte Sie gerne einladen, das Heilige Land zu besuchen“, so Peres. „ich bin sicher, Sie werden von allen Bürgern herzlich empfangen werden, unabhängig von ihrer Religion, Herkunft oder Nationalität. […] Je schneller Sie zu Besuch kommen, desto besser ist es. Denn in diesen Tagen entsteht eine neue Gelegenheit, Frieden zu schaffen  –  und Ihr Kommen könnte bedeutend dazu beitragen, das Vertrauen und den Glauben an die Hoffnung zu verstärken.“

Quelle (Text/Foto): Israelisches Präsidialamt, Botschaft des Staates Israel in Berlin



Italien: Israelischer Staatspräsident wird Ehrenbürger von Assisi

Viele Juden wurden dort in Klöstern gerettet

Der israelische Staatspräsident Schimon Peres hat an gestrigen Mittwoch die Ehrenbürgerschaft von Assisi erhalten, der Stadt des hl. Franziskus.

Seit den achtziger Jahren werden Friedensnobelpreisträger nach Assisi eingeladen. Erstmals hat aber der Stadtrat eine neue Initiative begründet: der eingeladene Gast erhält die „Ehrenbürgerschaft des Friedens“. davidstern (2)

Peres war somit der erste, dem dieser Ehre zuteil wird, wobei es nicht allein um den Dialog mit dem Judentum geht, wie der Franziskaner Thomas Freidel gegenüber Radio Vatikan erklärt:

„Mit dem Präsidenten Israels war natürlich noch ein besonderer Aspekt verbunden, nämlich die Rolle Assisis während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Der Ort hatte eine große Anzahl Menschen jüdischen Glaubens gerettet, indem viele in den Klöstern versteckt wurden. Das haben das israelische Volk und der Staat bis heute nicht vergessen.“

Dies wurde auch in den Dankesworte Peres´ unterstrichen, so Bruder Freidel. Die Franziskaner sind bis heute sehr präsent im Heiligen Land. Der heilige Franziskus selbst hat durch seine Reise im Jahr 1219 ein positives Zeichen hinterlassen.

Auch der hl. Franz von Assisi war im Hl. Land

„Franziskus hatte sich dem fünften Kreuzzug angeschlossen, aber nicht um zu kämpfen, sondern um den Frieden zu verkünden und seinen Glauben zu bezeugen. Am Rande dieser Reise kommt es zu der Begegnung mit dem Sultan von Ägypten. Gerade dieses Bild, das in der Basilika in Assisi dargestellt ist und von Giotto gemalt wurde, hat Schimon Peres sehr aufmerksam betrachtet. Franziskus ist im Heiligen Land sehr präsent geblieben.“

Besonders beeindruckt sei Peres von der Grabesstelle des Heiligen gewesen. Dort fanden früher die Hinrichtungen statt, so dass der Ort dementsprechend „Höllenhügel“ genannt worden war. Nachdem der heilige Franziskus dort begraben wurde, wurde der Ort aber in „Paradieshügel“ umbenannt.

„Das hat Schimon Peres besonders beeindruckt. Er hat in seiner Dankesrede gesagt, das sei eine ganz wichtige Aussage und so sollte es überall sein: ein Ort, der vorher geprägt ist von Tod und Unheil, soll zum ,Paradieshügel´ werden. Dies hat er ganz besonders aufgegriffen. Denn das sollte ein Beispiel und Sinnbild dafür sein, wie es überall sein sollte.“

Quelle: Radio Vatikan

Zusage an Präsident Peres: Papst Franziskus möchte baldmöglichst das Heilige Land besuchen

Shimon Peres: „Der Papst verkörpert die spirituelle Kraft des Katholizismus“

Israels Staatspräsident, der Friedensnobelpreisträger Shimon Peres ist am gestrigen Dienstagvormittag im Vatikan von Papst Franziskus empfangen worden.

Bei dem Gespräch ging es um die Spannungen im Nahen Osten, die Aussichten auf Frieden und die Bedrohung durch den weltweiten Antisemitismus. Franziskus unterstrich, Antisemitismus widerspreche dem wahren Geist des Christentums. Auch die schwierige Situation Jerusalems sowie der Syrienkonflikt seien angesprochen worden. 1_0_684039

Shimon Peres hat das Oberhaupt der katholischen Kirche am Ende der halbstündigen Privataudienz eingeladen, das Heilige Land zu besuchen. Israelis aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern und Religionen würden den Papst begeistert empfangen, kündigte das israelische Staatsoberhaupt an.

Papst Franziskus sagte sofort zu. Er werde „so bald als möglich“ nach Israel kommen. Denkbar wäre z. B. eine Reise im kommenden Jahr in Erinnerung an den historischen Besuch von Papst Paul VI. (1963-1978) im Heiligen Land vor 50 Jahren.

Nach Medienberichten war der heutige Papst das erste und einzige Mal vor 40 Jahren nach Israel gereist. Damals sei Jorge Mario Bergoglio als junger Jesuitenpater im Oktober 1973 unmittelbar nach seiner Ankunft in Jerusalem in den Jom-Kippur-Krieg hineingeraten.

Der israelische Präsident selbst sieht den Papst auch als möglichen Vermittler im Nahost-Konflikt: In einem Interview mit dem italienischen Radiosender RaiUno sagte Peres im Vorfeld des Treffens:

„Der neue Papst ist eine besondere Person, er verkörpert die spirituelle Kraft des Katholizismus. Diese spirituelle Kraft könnte auch eine große Rolle spielen, um den Friedensprozess im Nahen Osten voranzubringen.“

Quellen: http://www.israelheute.com / Radio Vatikan

Der 65.Unabhängigkeitstag Israels beginnt heute Abend

Mit dem heutigen Sonnenuntergang beginnt der 65. Unabhängigkeitstag Israels.  –  Jom Haatzmaut, der Unabhängigkeitstag, folgt am 5. Iyar unmittelbar auf den Gedenktag für die gefallenen Soldaten.

Er erinnert an die Ausrufung des Staates Israel am 14. Mai 1948.

Der Unabhängigkeitstag ist kein religiöser Feiertag, hat jedoch für viele Bürger, die selbst aktiv an der Gründung des neuen Staates teilgenommen und die gewaltigen Veränderungen seit 1948 erlebt haben, eine hohe Bedeutung. So befestigen viele Israelis Fahnen an ihren Häusern oder Autos.

Weitere Infos finden Sie hier: http://embassies.gov.il/berlin/AboutIsrael/Feiertage/Pages/Unabhaengigkeitstag.aspx

Botschafter Hadas-Handelsman, Ministerpräsident Netanyahu und Präsident Peres haben per Video Grußworte zum Unabhängigkeitstag verfaßt:

Hier das Grußwort von Botschafters: http://www.youtube.com/watch?v=6pAKBazyr14

Das Video Netanyahus siehe hier: http://www.youtube.com/watch?v=-MB7zWEsw2g&feature=youtu.be

Staatspräsident Shimon Peres wandte sich schriftlich an die jüdischen Gemeinden weltweit. Sein Grußwort können Sie hier lesen: http://www.botschaftisrael.de/wp-content/uploads/2013/04/Grusswort-Praesident-Peres-YomHaatzmaut-5773.pdf


Israel: die neue Regierung steht und wird heute vereidigt

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat am Freitagnachmittag Koalitionsvereinbarungen mit den Vertretern der Parteien Yesh Atid und Ha-Bayit ha-Yehudi unterschrieben.

Am Samstagabend hat er Präsident Shimon Peres offiziell davon in Kenntnis gesetzt, daß es ihm damit gelungen ist, innerhalb der vorgegebenen Frist eine Regierungskoalition zu bilden.

Peres erklärte bei dem Treffen in seinem Amtssitz: „Es gibt einige Probleme, doch sie alle bergen auch Gelegenheiten auf den Feldern Sicherheit, Soziales und […] der Fortsetzung des Friedensprozesses. Die Zeit ist reif. Viel Glück und meinen Segen für Ministerpräsident Netanyahu und die neue Regierung.“

Die Regierung wird heute Nachmittag vereidigt  –  und so sieht sie aus:

(Die Parteien Ha-Likud und Israel Beitenu sind bei den Wahlen auf einer gemeinsamen Liste angetreten und bilden nun dementsprechend eine gemeinsame Fraktion. Bei Ministern, die dieser Fraktion angehören, bezeichnet der unterstrichene Name ihre Parteizugehörigkeit.)

Ministerpräsident

Benjamin Netanyahu
(Ha-Likud – Israel Beitenu)

63 Jahre alt, Ministerpräsident seit 2009. War bereits von 1996 bis 1999 einmal Regierungschef, dies ist also seine dritte Amtszeit.

Minister:

Yair Lapid
(Yesh Atid): Finanzen

49 Jahre alt, Gründer der Partei Yesh Atid, bisher Schriftsteller und Journalist.


Naftali Bennett
(Ha-Bayit ha-Yehudi): Wirtschaft und Handel

41 Jahre alt, hat 2005 seine Hightech-Firma verkauft, war danach Büroleiter von Binyamin Netanyahu, anschließend Geschäftsführer des Yesha-Rates (Organisation der Siedlerbewegung).


Moshe („Bugi“) Ya’alon
(Ha-Likud – Israel Beitenu): Verteidigung

62 Jahre alt, war Generalstabschef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) und in der vorangehenden Regierung Vize-Regierungschef und Minister für Strategie.


Gideon Sa’ar
(Ha-Likud – Israel Beitenu): Inneres

46 Jahre alt, war in der Vorgängerregierung Erziehungsminister.


Shay Piron
(Yesh Atid): Erziehung

48 Jahre alt, Rabbiner.


Tzipi Livni
(Ha-Tnuah): Justiz

54 Jahre alt, war in der Vergangenheit bereits Entwicklungs-, Landwirtschafts-, Integrations-, Wohnungsbau-, Justiz- und Außenministerin.


Uri Ariel
(Ha-Bayit ha-Yehudi): Wohnungsbau

60 Jahre alt, seit 2001 in der Knesset, war früher Generalsekretär des Yesha-Rates.


Gilad Erdan
(Ha-Likud – Israel Beitenu): Kommunikation und Verteidigung an der Heimatfront

42 Jahre alt, war in der Vorgängerregierung Umweltschutzminister.


Israel Katz
(Ha-Likud – Israel Beitenu): Verkehr

57 Jahre alt, war bereits in der Vorgängerregierung Verkehrsminister.


Yitzhak Aharonovitch
(Ha-Likud – Israel Beitenu): Öffentliche Sicherheit

62 Jahre alt, war bereits in der Vorgängerregierung Minister für öffentliche Sicherheit.


Yael German
(Yesh Atid): Gesundheit

57 Jahre alt, war bisher Bürgermeisterin der Stadt Herzliya.


Meir Cohen
(Yesh Atid): Soziales

57 Jahre alt, war bisher Bürgermeister der Stadt Dimona.


Yuval Steinitz
(Ha-Likud – Israel Beitenu): Internationale Beziehungen

54 Jahre alt, war in der Vorgängerregierung Finanzminister.


Limor Livnat
(Ha-Likud – Israel Beitenu): Kultur und Sport

62 Jahre alt, war auch in der Vorgängerregierung Kultur- und Sportsministerin.


Silvan Shalom
(Ha-Likud – Israel Beitenu): Energie und Wasser

54 Jahre alt, war in der Vergangenheit bereits Wissenschafts-, Finanz- und Außenminister, sowie in der Vorgängerregierung Minister für die Entwicklung des Negev und Galiläas.



Uzi Landau
(Ha-Likud – Israel Beitenu): Tourismus

69 Jahre alt, war unter anderem bereits Minister für öffentliche Sicherheit und Staatsminister im Amt des Ministerpräsidenten.


Yair Shamir
(Ha-Likud – Israel Beitenu): Landwirtschaft

67 Jahre alt, Sohn des ehemaligen Ministerpräsidenten Yitzhak Shamir, bisher keine politischen Ämter.


Amir Peretz
(Ha-Tnuah): Umweltschutz

61 Jahre alt, war in der Vergangenheit Vorsitzender der Arbeitspartei und Verteidigungsminister.


Uri Orbach
(Ha-Bayit ha-Yehudi): Senioren

53 Jahre alt, seit 2009 in der Knesset.


Ya’akov Peri
(Yesh Atid): Wissenschaft

69 Jahre alt, war Chef des Allgemeinen Sicherheitsdienstes (SHABAK), später unter anderem Koordinator für Kriegsgefangenenangelegenheiten im Amt des Ministerpräsidenten.



Sofa Landver
(Ha-Likud – Israel Beitenu): Integration von Einwanderern

63 Jahre alt, bereits in der Vorgängerregierung Integrationsministerin.

Außerdem wird Avigdor Lieberman (Ha-Likud – Israel Beitenu), 54, das Amt des Außenministers wieder aufnehmen, das er bereits in der Vorgängerregierung innehatte, vorausgesetzt, er wird bei dem gerade gegen ihn geführten Prozeß freigesprochen.

Darüber hinaus gehören der Regierung noch sechs Vizeminister an.

Quelle (Text/Fotos): Botschaft des Staates Israel in Berlin


Israels Staatspräsident Peres gratuliert Papst Franziskus und lädt ihn ins Hl. Land ein: „Möge der HERR den neuen Papst segnen!“

„Die Beziehungen zwischen dem jüdischen Volk und dem Vatikan sind so gut wie nie!“

Präsident Shimon Peres hat dem neuen Papst bei einem Treffen mit Vertretern der polnischen kath. Kirche in seiner Residenz in Jerusalem gratuliert. Das israelische Staatsoberhaupt erklärte:

„Der neugewählte Papst steht für Hingabe, die Liebe zu Gott, die Liebe zum Frieden, eine heilige Bescheidenheit und einen neuen Kontinent, der gerade erwacht.

Wir brauchen mehr als je zuvor eine spirituelle Führerschaft und nicht nur eine politische. Wo politische Führer trennend wirken, können spirituelle Führer einen. Sie können sich um eine Vision vereinen, um Werte, den Glauben, dass wir die Welt zu einem besseren Ort zum leben machen können. Möge der Herr den neuen Papst segnen. IMG_1093

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um den neugewählten Papst einzuladen, so früh wie möglich das Heilige Land zu besuchen. Er wird ein willkommener Gast im Heiligen Land sein, als Mensch der Inspiration, der dabei helfen kann, Frieden in eine stürmische Region zu bringen. Alle Menschen hier werden ohne Unterschied in Religion und Nationalität den neugewählten Papst willkommen heißen.“

An die polnische Kirchen-Delegation gerichtet, sagte Peres: “Die Beziehungen zwischen dem Vatikan und dem jüdischen Volk sind so gut wie nie in den vergangenen 2000 Jahren, und ich hoffe, sie werden an Inhalt und Tiefe noch zunehmen.“

„Papst Benedikt war ein lieber Freund unseres Volkes und ein tiefgründiger Denker“

Der israelische Staatspräsident gedachte auch des vorigen Papstes und fügte hinzu:

„Ich empfinde viel Respekt für den zurückgetretenen Papst Benedikt, ich habe in ihm einen lieben Freund unseres Volkes gefunden, einen tiefgründigen Denker   –   und er hat viel dazu beigetragen, historisch und auf anderem Wege die Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und dem jüdischen Volk voranzubringen.

Ich bin sicher, dass der neue Papst Franziskus dies fortsetzen wird. Er wird uns alle als Hirte unserer Zeit daran erinnern, dass der HERR die Armen und nicht die Mächtigen liebt, dass der Herr uns zu Frieden und nicht Hass aufruft, dass der HERR uns dazu aufruft, einander zu dienen, um eine Welt aufzubauen, in der Menschen ohne Hass miteinander leben.“

Quellen: Israelisches Präsidialamt, 14.3.13 / Israelische Botschaft in Berlin

DIESER ARTIKEL wurde auf dem Portal der JOURNALISTENWATCH sofort übernommen:  http://journalistenwatch.com/cms/2013/03/14/super-start-fur-den-neuen-papst/