Shitstorm: Kleopatra darf nicht so „weiß“ sein

Kritiker haben den Machern einer neuen Kleopatra-Verfilmung vorgeworfen, die Hauptrolle zu weiß besetzt zu haben.

Die israelische Schauspielerin Gal Gadot, die die ägyptische Königin verkörpern soll, sei aufgrund ihrer Herkunft nicht für die Rolle geeignet.

Nutzer der sozialen Medien warfen den Produzenten vor, damit sog. „whitewashing“ zu betreiben, jene Besetzungspraxis, bei der schwarze Rollen an weiße Schauspieler vergeben werden.

Die israelische Botschaft hingegen lobte die Entscheidung. „Eine Ikone spielt eine andere“, betonten sie.

Quelle und vollständige Nachricht: https://jungefreiheit.de/kultur/2020/kleopatra-zu-weiss/


Krach im WDR über das „Umweltsau“-Lied

WDR-Redakteure kritisieren Entschuldigung des Intendanten

Mehrere WDR-Redakteure haben Intendant Tom Buhrow  vorgeworfen, dem Sender in der Umweltsau-Affäre in den Rücken gefallen zu sein.

Am kommenden Dienstag soll es eine Redakteursversammlung geben, an der auch Buhrow teilnehmen werde. „Wir sind – wie sicher viele von Euch – fassungslos“, beklagte sich die Redakteursvertretung in einem internen Rundschreiben laut dpa.

Fassungslos seien die Redakteure „natürlich nicht über eine Satire, die Geschmackssache sein darf; nein, wir sind fassungslos, daß der Programmchef von WDR2 ein Video mit einem satirischen Kinderlied löschen lässt, und vor allem auch darüber, daß Intendant Tom Buhrow einem offenbar von Rechtsextremen orchestrierten Shitstorm so leicht nachgibt, sich vorschnell redaktionell distanziert und sich nicht nur persönlich entschuldigt, sondern dabei mehrfach öffentlich (u.a. live bei WDR2) Redakteurinnen und Redakteuren in den Rücken fällt, statt ihnen in Zeiten inszenierter Empörungswellen gegen den WDR und den ÖRR den Rücken zu stärken.“

Der WDR-Intendant habe so die interne Rundfunkfreiheit gefährdet

Gegenüber dem Spiegel rechtfertigte Buhrow am Freitag nochmals seine Kritik an dem Lied und wies den Vorwurf zurück, er sei vor rechten Wutbürgern eingeknickt.

Zwar kenne der WDR die Mechanismen der rechten Mobilisierung. Aber Hunderte Senioren und deren Enkel hätten am Telefon ihren Unmut bekundet. Das seien echte Gefühlsäußerungen von ansonsten wohlmeinenden Hörern gewesen: „Uns war sofort klar, diese Menschen waren nicht Teil einer orchestrierten Sache.“

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

Berlin: CDU-Mitgliederbefragung ergibt eine Mehrheit gegen die „Homo-Ehe“

Hedwig von Beverfoerde

Der Berliner Landesverband der CDU hat seine Mitglieder zum Thema »Ehe für Alle« abstimmen lassen: Eine Mehrheit von 45% sprach sich voll gegen eine Öffnung der Ehe aus, 7% lehnten eine Öffnung „eher ab“, 35% waren ganz für eine Öffnung und 7% „eher dafür“. Die Beteiligung lag bei knapp 40 Prozent der rund 12.500 Mitglieder.  0000009131_2

Für Berlin – das als Hochburg der Homo-Community bekannt ist – ist das ein gutes Ergebnis.

Die für Umfragen sehr gute Beteiligung zeigt, daß den Bürgern das Thema wichtig ist und daß es sich keinesfalls um eine kleine schwindende Minderheit handelt, die die Ehe zwischen Mann und Frau für die einzig richtige Form von Ehe hält.

Falls Sie es noch nicht getan haben, unterschreiben Sie bitte unseren Appell an Angela Merkel »Ehe bleibt Ehe!« und verbreiten Sie die Petition auch in Ihrem Umfeld weiter.

Hier können Sie unsere Unterschriftenliste herunterladen und so in Ihrem Bekanntenkreis ebenfalls Stimmen für den Erhalt der Ehe sammeln.

Kurz nach Bekanntwerden des Berliner Ergebnisses ging ein regelrechter Shitstorm gegen die CDU los. Der Landeschef frageder Grünen, Daniel Wesener, beschimpfte die CDU als »reaktionären Verein«.

Linksparteichef Klaus Lederer wetterte, die CDU sei das »letzte Biotop konservativer Piefig- und Spießigkeit«. SPD-Oberbürgermeister Michael Müller sagte: »Als Regierender Bürgermeister dieses weltoffenen und toleranten Berlin bin ich erschrocken über das Ergebnis der CDU-Mitgliederbefragung«.

Auch die Befürworter der Homo-Ehe in der CDU zeigten sich sehr enttäuscht – man hatte ganz offensichtlich mit einem anderen Ergebnis gerechnet. Die mit großem Aufwand betriebene Eheöffnungs-Kampagne „Wir sagen Ja zur Ehe“ zeigte nicht den gewünschten Erfolg. 

So schnell wollen die Befürworter der Eheöffnung aber nicht aufgeben. Stefan Evers, Vizevorsitzender der CDU-Fraktion in Berlin, hat in einem Interview schon durchblicken lassen, daß in dem Ergebnis keinen Grund sehe, klein beizugeben: »Die rechtliche Gleichstellung von Lebenspartnerschaft und Ehe bleibt aber ein politisches Ziel der Berliner CDU. Ich bin zuversichtlich, dass wir dies nach der Sommerpause anpacken.«

Das offenbart ein eigentümliches Verständnis von Demokratie.


„Shitstorm“ contra Markus Lanz: gesteuerte Kampagne gegen den ZDF-Moderator?

Von Peter Helmes

ZDF-Moderator Markus Lanz hatte nach einem Gespräch mit der Vorzeige-Linken Sahra Wagenknecht einige Kritik erfahren müssen. Diese Kritik gipfelte in dem Vorwurf, er habe Wagenknecht nicht ausreden lassen und immer wieder unterbrochen. Daraufhin braute sich im Internet ein Empörungssturm in bisher nicht gekanntem Ausmaß zusammen – ein „shitstorm“.  

Dieser „Shitstorm“, ein Massenprotest per Internet, sah zwar „spontan“ aus, war aber ein Aufbäumen deutscher Sozis  –  vor allem der alten SED-Getreuen  –  gegen das, was sie ihren Menschen, als sie an der Macht waren, stets vorenthielten: Meinungsfreiheit und berechtigte Kritik am Sozialismus.

Die Massenaktion gegen Lanz zeigt, daß unser Land mit der Wiedervereinigung keinesfalls sicherer geworden ist und daß es eine bedeutende Minorität von Kommunisten und sonstigen Linken gibt, die immer noch ihrem Traum von Marx, Lenin, Stalin und dem „Arbeiterparadies“ festhalten.

Ungewöhnlicher „Internetprotest“ gegen Lanz

Es war ein einmaliger Shitstorm, wie es ihn in der bisherigen TV-Geschichte so noch nie gab,nachdem Markus Lanz die Marxistin Sahra Wagenknecht mehrfach unterbrochen hatte, um ihr kritische Fragen zu stellen.

Einen „rechten“ Talkshow-Gast würden diese Linksaktivisten niemals ausreden lassen, was an vielen Beispielen belegt werden kann, wie erst jüngst mit Prof. Lucke, AfD, bei Plasberg.

Für Medienfachleute war bald klar: Dahinter steckt eine gesteuerte Aktion. 250.000 Unterschriften sammelte die online-Petition mit der Forderung an den TV-Sender, Lanz zu feuern.

Meistgebuchter Talkshow-Polit-Gast

Was von Medien und Shitstorm-Unterzeichnern natürlich verschwiegen wird:

Hier trat nicht etwa eine ahnungslose (attraktive) junge Dame als „Unschuld von drüben“ auf, sondern eine mit allen sozialistischen Wassern gewaschene Alt-Stalinistin, die wohl die erfahrenste Talkshow-Diskutantin in Deutschland sein dürfte.

Kein anderer Politiker kam 2013 im Fernsehen öfter zu Wort als die ostdeutsche Stalinistin. 27 mal durfte sie in den Talkshows sagen, was sie will. Damit gibt es wohl keinen Politiker, der so von den Medien ins Zentrum gerückt wird wie Wagenknecht – und niemanden, der von so vielen Menschen zwangsgehört werden mußte.

Wer dennoch glaubt, dies sei Ausdruck spontaner „Empörung“ bürgerlicher Fernsehzuschauer gewesen, hat von den wahren Verhältnisse unserer Republik keine Ahnung. Die 250.000 Petitions-Unterzeichner rekrutieren sich sehr wahrscheinlich vor allem aus sozialistischen Seilschaften der ehem. DDR, die unser Land nach dem Zusammenbruch des SED-Regimes „bereicherten“.

Obwohl der Großteil der ehemaligen DDR-Bevölkerung froh ist, dem totalitären Griff der SED entkommen zu sein, dürfte es immer noch einige Millionen stramme SED´ler geben, die sich in der Neu-SED gesammelt haben, nämlich der Linkspartei  –  mit ihrer Frontfrau Sarah.

Diese strammen Kommunisten haben im westlichen Teil Deutschlands willfährige Partner aus den DGB-Gewerkschaften gefunden, vor allem bei ver.di und den Mediengewerkschaften wie GEW. Silke Ortwein, die DBG-Vorsitzende von Heilbronn etwa, steuert die regionale Antifa und weiß diese für ihre Zwecke zu nutzen.

„Spontane“ Demo mit ausgefeilter Logistik

Es ist das übliche Erscheinungsbild. Wie auf Kommando rotten sich „spontan“ Tausende von Menschen zusammen, um gegen irgendetwas zu demonstrieren. Man spricht von „Demo- Touristen“ (auch „Demo-Vagabunden“ genannt), wenn Leute aus allen deutschen Gauen mit Bussen zu den Demonstrationsorten gefahren werden und dort „spontan hergestellte“ Plakate, Fahnen und Wurfzettel vorfinden. Dahinter steckt eine ausgefeilte Logistik.

In linken Seminaren kann man zudem lernen, wie „Empörung“ richtig ausgedrückt wird oder wie man sich drehbuchreif aufführt, um auf „Schikanen“ der Polizei aufmerksam zu machen  –  die ganze Klaviatur Leninscher Taktik.

Im Internet läuft es im Prinzip nicht anders. Man braucht aber keine Fahnen und Plakate, sondern nutzt die „sozialen Netzwerke“ wie facebook, twitter etc., bei denen sich „Aufrufe“ blitzartig über den Erdkreis ausbreiten können.

Unterstützt werden diese Aufrufe durch scheinbar neutrale facebook-Einträge (Kurz-Artikel)und Verbandsempfehlungen (Gewerkschaften, Linksgruppen) etc., stets nach dem Motto: „In …(z.B. Hamburg) gibt´s eine Demo – fahrt da mal hin!“ Der Schneeball rollt und wird zur Lawine. So kommen leicht die 250.000 Unterschriften zusammen.

Die Heulerei über Lanz ist genauso verlogen wie ihre Politik: Wenn sich Linke benachteiligt fühlen, zetern sie entsetzlich und spielen den Beleidigten, den Benachteiligten, den Unterdrückten. Doch wehe, sie sind an der Macht. Dann kann man gewiß sein, daß nur noch einer zu Wort kommt: der Sozialismus!

Wer das nicht weiß, ist den Lügen linksbeherrschter Medien und ihrer Politik hilflos ausgeliefert.

Peter Helmes nach einer Vorlage von M. Mannheimer


Homosexuelle Boykott-Aufrufe gegen italienischen Nudel-Konzern Barilla

Von fairer Streitkultur keine Spur!

Guido Barilla ist der Inhaber des gleichnamigen italienischen Nudelkonzerns, gegen den derzeit eine wütende Medienkampagne läuft, wobei ihm von der „Tagesschau“ „provokante“ und von weiteren Medien gar „schwulenfeindliche“ Äußerungen vorgeworfen werden  –  so zB. im Nachrichtensender n-tv, in der Illustrierten „Stern“ oder der „Berliner Zeitung“.  main_visual_coupon

Worin besteht nun die angebliche „Schwulenfeindlichkeit“ des Unternehmers? – Hat der größte Nudelhersteller Italiens die Homosexuellen als Menschen verunglimpft oder attackiert?

Keine Spur!   –  Der Nudelkonzern-Chef hatte in einem Interview mit dem italienischen Sender Radio-24 lediglich erklärt:

„Wir werden niemals Werbung mit einer homosexuellen Familie machen, denn wir unterstützen die traditionelle Familie. Wenn Homosexuellen das nicht gefällt, können sie gern die Nudeln eines anderen Herstellers essen.“

Na und? Was ist daran „schwulenfeindlich“?  – Das möge mal jemand rein logisch  – ohne hysterische Sprücheklopferei  –  erläutern!

Gibt es neuerdings eine Pflicht zur Werbung mit Schwulen? Darf ein Unternehmer noch selber entscheiden, wie, mit welchen Motiven und mit welchen Schauspielern er seine Reklame betreibt?

Vor allem innerhalb von Facebook und Twitter kam es zu vielfältigen Beschimpfungen und Boykott-Aufrufen gegen Barilla. Der Unternehmer versuchte sodann, die Wogen, welche auch die Print-Presse erreicht  hatten, wieder zu glätten.

Es gehe nicht darum, daß er Homosexuelle und Schwulen-Ehen nicht respektiere, so Barilla, er denke aber jedenfalls nicht wie sie  –  und seine Barilla-Werbung wolle die herkömmliche, klassische Familie ansprechen.

„Man kann nicht immer allen gefallen“, fügte Barilla an. Er entschuldige sich, „sollten meine Worte Missverständnisse oder Kontroversen ausgelöst haben“. Er habe lediglich die zentrale Rolle der Frau in der Familie betonen, aber keine Empfindlichkeiten verletzen wollen. 

Der „Fall Barilla“ spricht nicht gegen den Konzernchef, sondern gegen eine geradezu lächerliche, aber gleichwohl gefährliche Medien-Hysterie, die zu Lasten der Meinungsfreiheit und einer sachlichen Diskussion geht. Von fairer Streitkultur keine Spur!

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster