Israelischer Soldat bei Hebron ermordet

Die Israelis trauern um Dvir Sorek (19). Die Leiche des Studenten wurde am vergangenen Donnerstag in der Nähe von Hebron ermordet gefunden; sie wies Stichwunden auf.

Dvir Sorek aus der jüdischen Ortschaft Ofra war Schüler einer Talmud-Schule und hatte gerade seinen Militärdienst begonnen. Er war zum Zeitpunkt seines Todes nicht bewaffnet und trug keine Uniform.

Israelische Sicherheitskräfte durchsuchen derzeit das Gebiet auf der Suche nach den Tätern und Hintermännern; die Regierung geht von einem Terroranschlag aus.

Der Fall erinnert an die Ermordung der drei jungen Jeschiwa-Studenten Naftali Frenkel, Gilad Schaer und Eyal Jifrach vor etwa fünf Jahren.

Quelle: Israelische Botschaft u.a.  – Foto: IDF


Israel deckte mehrere Hamas-Terrorzellen auf

​Der Allgemeine Sicherheitsdienst (Shin Bet) hat in der Umgebung von Hebron mehrere Terrorzellen der Hamas aufgedeckt. Diese hatten eine Reihe von Terroranschlägen gegen israelische

Terrorzellen der Hamas aufgedeckt

Ziele und auch gegen die Palästinensische Autonomiebehörde geplant.

Die Terrorzellen hatten Instruktionen vom militärischen Flügel der Hamas im Gazastreifen erhalten. Mitglieder der Terrorzellen wurden angewiesen, Waffen zu kaufen und sich auf Terrorattacken mittels Erstechen, Erschießen und Entführungen vorzubereiten.

Auch sollten sie weitere Kämpfer für zukünftige Operationen rekrutieren.

Im Juni wurde ein 22-jähriger Student, der von der Hamas angeworben worden war, um Sprengsätze für Terroranschläge herzustellen, in seinem Haus in Hebron verhaftet. Bei der Verhaftung wurde in einem improvisierten Labor ein fertiger, etwa drei Kilogramm schwerer Sprengkörper entdeckt, der mit Metallkugeln und Schrauben bestückt war, um bei der Explosion eine große Zahl von Menschen zu verletzen.

Der einsatzbereite Sprengsatz war für einen Anschlag an einer belebten Stelle in Jerusalem vorgesehen.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu lobte die Sicherheitskräfte für ihre Anstrengungen zur Verhinderung eines Terroranschlags der Hamas in Israel.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin


Hambacher Forst: Polizei räumt Blockaden und Gleise von Randalierern

Militante Braunkohle-Gegner haben den Tagebau Hambach und die dazugehörige Bahnanlage am Wochenende mit rund 2000 Teilnehmern blockiert. Polizisten transportierten 150 Personen ab, die sich an die Gleise ketten wollten, meldet das Polizeipräsidium Aachen.

In einigen Fällen gelang es den Gleisbesetzern, sich festzuketten. Sicherheitskräfte lösten sie von den Gleisen und nahmen sie in Gewahrsam. Einige Journalisten hatten die Polizei bei der Räumung der Schienen gestört und die Situation zusätzlich angeheizt.

FOTO: Demonstranten mit einer „Friedensflagge“ – doch friedlich sind die Aktionen auf dem Hambacher Forst keineswegs

Die Blockade richtet sich gegen den Braunkohleabbau des Energieunternehmens RWE. Der Konzern stellte eine Bahn bereit, mit der die festgenommenen Gleisbesetzer in das Polizeigewahrsam gebracht wurden.  

Bereits am Samstag hatten die Randalierer für eine Sperrung der nahen A4 gesorgt. Sie hatten Polizeiketten durchbrochen und waren über die Fahrbahn zum Tagebau gelaufen. Die Beamten setzten Wasserwerfer ein, um die Autobahn zu räumen.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/polizei-raeumt-gleise-und-autobahn-von-braunkohle-gegnern/


Israel: Terroranschlag mit drei Ermordeten

Am vergangenen Dienstag ist im israelischen Har Adar ein Terroranschlag verübt worden. Als die palästinensischen Arbeiter den Kontrollpunkt am Eingang zu der Siedlung passierten, wirkte einer von ihnen auf die Grenzpolizei und Sicherheitskräfte dort verdächtig.

Sie forderten ihn zum Anhalten auf. Als dem Arbeiter klar wurde, dass die Beamten einen Verdacht geschöpft hatten, zog er eine Pistole und begann zu schießen. Der Angreifer wurde sofort erschossen; es gelang ihm jedoch zuvor, einen Polizisten und zwei private Sicherheitsmänner zu erschießen (siehe Fotos).

Der Terrorist war 37 Jahre alt und vierfacher Vater. Er hatte eine Arbeitserlaubnis für Har Adar. 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Frankreich: Terroranschlag verhindert, Verdächtiger in Paris-Argenteuil abgeführt

In Frankreich haben Ermittler und Sicherheitskräfte am gestrigen Donnerstag mit der Festnahme eines Terrorverdächtigen Vorbereitungen für einen Anschlag durchkreuzt, wie die Regierung bekanntgab.  40323-90x80

Nach Angaben der Tageszeitung „Die Welt“ sei der Plan bereits in einem „fortgeschrittenen Stadium“ gewesen. Dies habe der französische Innenminister Bernard Cazeneuve am späten Abend in einer vom Fernsehen übertragenen Ansprache berichtet.

Gleichzeitig lief in Argenteuil  –  im Nordwesten von Paris  –  ein Anti-Terror-Einsatz, bei dem ein Wohngebäude und eine Garage geräumt wurden. Es gebe Durchsuchungen, die noch im Gange seien, sagte Cazeneuve weiter. Zuvor habe es über Wochen hinweg intensive Ermittlungen gegeben.

Die Nachrichtenagentur AP erhielt Hinweise von Augenzeugen, dass das unmittelbare Gebiet um den Einsatzort der Polizei in Argenteuil abgesperrt worden sei. Anwohner konnten stundenlang nicht in ihre Häuser zurückkehren, nachdem die Razzia begonnen hatte. Ein 23-Jähriger sagte, maskierte und stark bewaffnete Einsatzkräfte hätten den Verdächtigen abgeführt.

 


Israel: 15-jähriger Palästinenser ermordete eine sechsfache Familienmutter

Der 15-jährige Terrorist, der Frau Dafna Meir (siehe Foto) ermordet hatte, gestand bei Ermittlungen, dass er den Beschluss gefasst hatte, Juden zu töten, nachdem er palästinensisches Fernsehen geschaut hatte.

Vor dem Attentat hatte der Teenager eine palästinensische Sendung gesehen, in der Israel als ein Land dargestellt wurde, das „junge Palästinenser tötet“. Am Tag des Angriffs hatte er sich dazu entschieden, einen Juden ermorden zu wollen. Als Ort hatte er sich Otniel erwählt, da es eine Siedlung in der Nähe seines Wohnortes ist.

Dafna Meir, eine Mutter von sechs Kindern, befand sich außerhalb ihres Haues und strich die Haustür, als der Attentäter sie angriff und mehrfach mit dem Messer auf sie einstach. Sie kämpfte gegen ihn an, um ihn von ihren Kindern fernzuhalten. Die Hilferufe ihrer Tochter verschreckten den Terroristen und er floh nach Kirbet el-Karmil, einem palästinensischen Dorf außerhalb von Yatta.

Sicherheitskräfte durchkämmten die gesamte Gegend auf der Suche nach dem Angreifer, der zwei Tage später vom Inlandsgeheimdienst Shin Bet und der Armee gefangen wurde.

Frau Meir (38) hinterließ ihren Ehemann Natan und ihre sechs Kinder: Renana (17), Akiva (15), Ahava (10), Noa (11), Yair (6) und Yaniv (4).


Israel: Mehrere Terroranschläge seit 1.1.2016

Bei einem Terrorangriff auf eine Bar in Tel Aviv wurden am Freitag, den 1. Januar 2016, zwei Israelis getötet und acht verletzt, zwei davon schwer.

Ein 29-jähriger Araber mit israelischer Staatsbürgerschaft hatte im Zentrum von Tel Aviv das Feuer eröffnet und auf Gäste des Pubs „Simta“ geschossen. Dabei wurden Alon Bakal, der 26-jährige Manager der Bar, und der 30-jährige Shimon Ruime ermordet. Der Attentäter ist noch auf der Flucht.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu besuchte den Tatort am Samstag, den 2. Januar 2016. Nachdem er eine Kerze angezündet hatte, sprach er mit einem der Bar-Besitzer.

BILD: Ministerpräsident Netanyahu besucht den Tatort in Tel Aviv (Foto: GPO)

„Gestern gab es hier einen abscheulichen Mord“, sagte Regierungschef Netanyahu: „Junge Menschen im Alter meiner eigenen Kinder, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatten, saßen hier unschuldig und feierten einen Geburtstag. Dann wurden sie kaltblütig ermordet. Ich möchte ihren Familien mein tiefempfundenes Beileid aussprechen. Den Verwundeten sende ich meine Wünsche für eine schnelle und vollständige Heilung.

Die israelische Polizei und die Israelische Sicherheitsautorität (ISA) arbeiten rund um die Uhr daran, den Mörder zu fassen. Sie haben mich gerade erst ausführlich über ihre Aktivitäten informiert. Das Foto des Attentäters wurde veröffentlicht und weitere Fotos von ihm werden veröffentlicht werden. Wir haben unsere Einheiten in allen relevanten Bereichen aufgestockt. Ich rufe die Öffentlichkeit dazu auf, in größter Alarmbereitschaft zu sein.“

Auch am 2., 3. und 4. Januar 2016 gab es Angriffe auf Israelis, bei denen drei Menschen verletzt wurden. Seit dem 13. September 2015 wurden in Israel 27 Menschen bei Terrorangriffen getötet. 279 Menschen wurden verletzt, 25 davon schwer und 8 mittelschwer.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin