Simchat Tora: Das Fest der Gesetzesfreude

Mit den Festen Shmini Atzeret  – das heißt „heilige Versammlung am achten Tag“ (Lev. 23,36) –  und Simchat Tora (Fest der Gesetzesfreude, Thora-Feier) endet die Woche nach dem Laubhüttenfest und somit dieser gesamte jüdische Festtags-Zyklus. 

Die Feiern an Shmini Atseret / Simchat Tora konzentrieren sich auf die Thora: die Fünf Bücher Mose.

BILD: Simchat-Tora-Fähnchen aus den 50er Jahren mit tanzenden Kindern in der Synagoge

Das Fest ist dafür bekannt, dass öffentlich mit den Thora-Rollen im Arm getanzt wird. An Simchat Tora werden Schluss und Anfang des Pentateuch (hebräische Bibel, Moses-Bücher im AT) gelesen, damit kommt der Jahreszyklus der Thora-Lesungen zu einem Abschluss und wird sogleich wieder aufgenommen.

Nach Sonnenuntergang richten viele Gemeinden meist unter freiem Himmel weitere Festaktivitäten aus, die nicht mehr durch die rituellen Bestimmungen des Feiertages eingeschränkt werden.

Quelle (Text/Foto): http://newsletter.israel.de/i/EKlogJ_igkxQVBEyCnhzmy3Icu5FCDKDSXW3zWYOuFs


Am Sonntag begann das Laubhüttenfest (Sukkot) und der Erntedank der Juden

Fünf Tage nach Yom Kippur wird Sukkot gefeiert, das die Bibel (Lev. 23,34) als das „Fest der Laubhütten“ bezeichnet. 

Sukkot ist eines der drei Feste, die bis zur Zerstörung des Tempels durch die Römer mit großen Wallfahrten nach Jerusalem gefeiert wurden und daher als die Wallfahrtsfeste bekannt sind.

Sukkot erinnert an den Auszug aus Ägypten, außerdem wird für eine reiche Ernte gedankt.

In einigen Kibbuzim wird Sukkot als Chag Ha-Asif (Erntefest) gefeiert. 

BILD: Der siebenarmige Leuchter (Menora) in der Synagoge von Münster
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Hier stehen dann Themen wie das zweite Einbringen des Getreides und die Ernte der Herbstfrüchte, der Beginn des landwirtschaftlichen Jahres und der erste Regen im Mittelpunkt.
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Während der fünf Tage zwischen Yom Kippur und Sukkot errichten Zehntausende von Haushalten und Geschäften Sukko –Laubhütten, in denen man vorübergehend lebt und vor allem die täglichen Mahlzeiten einnimmt. Diese Laubhütten sind jenen Hütten nachgebildet, in denen die Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten in der Wüste lebten.
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Auch werden Palmwedel, Zitrusfrüchte (Etrogim), Myrten- und Weidenzweige erworben, die für den Ritus der Festgebete an Sukkot als Schmuck unverzichtbar sind.
Im ganzen Land errichtet man Laubhütten auf Parkplätzen, Hausdächern, Rasenanlagen und öffentlichen Plätzen. Einige Israelis verbringen das Fest und die folgenden sechs Tage in ihrer Laubhütte.
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Nach dem eigentlichen Festtag wird das Laubhüttenfest gemäß der Thora (Lev. 23,36) für weitere sechs Halbfeiertage fortgesetzt. Während dieser Woche – jeder Tag ist halb Alltag und halb Festtag – sind die Schulen geschlossen, zahlreiche Geschäfte und Firmen schließen gänzlich oder sind halbtags geöffnet.
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Viele Israelis verbringen diese Tage an Sukkot oder Pessach an den Erholungsorten im ganzen Land.
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Die Woche nach dem Laubhüttenfest und somit dieser gesamte Festtagszyklus enden mit Shmini Atzeret, der „heiligen Versammlung am achten Tag“ (Lev. 23,36), der mit Simchat Thora, dem Thorafreudenfest, verbunden wird.
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Die Feiern an Shemini Atseret / Simchat Thora konzentrieren sich auf die Thora – die Fünf Bücher Mose. Das Fest ist dafür bekannt, dass öffentlich mit den Thorarollen im Arm getanzt wird.
An Simchat Thora werden Schluss und Anfang der Thora gelesen, damit kommt der Jahreszyklus der Thoralesungen zu einem Abschluss und wird sogleich wieder aufgenommen.
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Nach Sonnenuntergang richten viele Gemeinden meist unter freiem Himmel weitere Festaktivitäten aus, die nicht mehr durch die rituellen Bestimmungen des Feiertages eingeschränkt werden.
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