Ägypten: Islamisten bedrohen christliche Kopten auf der Sinai-Halbinsel

Koptische Christen sollten ihre Häuser auf der Sinai-Halbinsel verlassen, wenn sie nicht bei gezielten Anschlägen dschihadistischer Gruppen sterben wollen. Eine solche Drohung wurde von ägyptischen Dschihadisten, darunter Mitgliedern der Gruppe Ansar Beit al-Maqdis, über die „sozialen Netzwerke“ verbreitet.  Kundgebung Irak-Syrien in Frankfurt 2014

Kopten sind eine erklärte Zielscheibe islamistischer Übergriffe, weil sie den Präsidenten Abdel Fattah al Sisi und damit zum Konsens beitragen, den er in Ägypten derzeit genießt.

Koptische Organisationen prangern die Gefahr neuer terroristischer Bedrohungen an und bitten den ägyptischen Präsidenten, diese ernst zu nehmen und die Sicherheitsmaßnahmen für christliche Kirchen und Gemeinden im Sinai zu intensivieren.

Unterdessen gaben Mitglieder des auf dem Sinai ansässigen Beduinenstammes al Tarabin bekannt, man werde zu den Waffen greifen, wenn es um die Bekämpfung der dschihadistischen Gewalt gegen Zivilisten gehe.

Wie Beobachter vermuten, sind die angekündigten Anschläge gegen Kopten Teil eines Plans, der den antichristlichen Hass schüren und den Zusammenhalt im Land untergraben sollen, damit das Land erneut ins Chaos gestürzt werden kann, nachdem mit wiederholten Anschläge gegen die in der Region stationierten Polizeibeamten und Armeesoldaten dieses Ziel nicht erreicht werden konnte.

Quelle: Fidesdienst


Ägypten bietet Palästinensern einen Staat auf der Sinai-Halbinsel an

Der ägyptische Präsident As-Sisi hat dem palästinensischen Autonomie-Chef Mahmud Abbas vorgeschlagen, den zukünftigen Palästinenserstaat auf der ägyptischen Sinai Halbinsel zu errichten. CIMG0825

Dafür ist der ägyptische General As-Sisi bereit, den Palästinensern 1600 qkm Land neben dem jetzigen Gazastreifen zu geben, was den Streifen um fünf Mal vergrößert.

Im Gegenzug müßten die Palästinenser bezüglich der sog. Grünen Grenze von 1967 um Judäa und Samaria (Westbank, Westjordanland) Kompromißbereitschaft zeigen.

Gemäß arabischen und israelischen Quellen wurde dieser Plan in den letzten fünf Wochen bearbeitet und Abbas vor wenigen Tagen in Kairo vorgelegt. Die palästinensischen Flüchtlinge können alle in den neuen Palästinenserstaat einwandern.

In Judäa und Samaria würde weiterhin nur eine palästinensische Autonomie an der Seite Palästinas im Sinai herrschen. Washington und Jerusalem waren in die geheimen Verhandlungen involviert und haben Kairo grünes Licht gegeben.

Doch bisher hat Abbas das ägyptische Angebot abgelehnt. Der überraschende Vorstoß aus Ägypten ist eigentlich keine neue Idee, sondern wurde bereits vor 8 Jahren von israelischen Akademikern kreiert.

Hinter dieser Geste steht freilich auch ein politischer Grund: Ägypten will die gesamte Gegend der Sinai-Halbinsel um den Gazastreifen loswerden, denn dort zwischen Gaza und El Arisch haben sich radikal-islamische Terrorgruppen eingenistet.

Quelle: http://www.israelheute.com