Singapur: Schwester Gerarda begleitete viele Todeskandidaten zur Hinrichtung

Gerarda Fernandez lebte und arbeitete 40 Jahre lang als Ordensfrau in Singapur im Bereich der Gefängnispastoral und begleitete während ihrer Tätigkeit insgesamt 18 Frauen und Männer, die zum Tode verurteilt auf ihre Hinrichtung warteten.

Die 1938 geborene Nonne wollte dabei vor allem Barmherzigkeit und die Liebe Christi zu den Gefangenen im Todestrakt bringen. Für ihr Engagement wurde die katholische Ordensschwester in die BBC-Liste der 100 einflussreichsten Frauen der Welt aufgenommen.

 Die Arbeit unter den Gefangenen im Changi-Gefängnis in Singapur bezeichnet sie als „etwas Besonders“ und erklärt:

„Alle Menschen im Todestrakt haben gegen Gottes Gebote gehandelt und damit ihr junges Leben zerstört. Aber dank der Barmherzigkeit Jesu verändert Gott diese letzte Phase ihres irdischen Lebens. Viele haben das Wunder der Bekehrung erlebt. Der gute Hirte hat seine Schafe gefunden.“

Ein Mörder habe ihr vor der Hinrichtung gesagt: „Mach dir keine Sorgen, Schwester. Ich weiß, dass Gott mich liebt. Morgen früh werde ich ihn von Angesicht zu Angesicht sehen.“

Die Ordensfrau sagt jedoch auch, sie sei gegen die Todesstrafe, „die unmenschlich ist und das Recht auf Leben verletzt“. Strafe sei erforderlich, doch solle sie „die Möglichkeit der Umkehr und Barmherzigkeit einschließen.“

Schwester Gerarda erklärt, ihre Bittgesuche seien vom Staat ernst genommen worden: „Es gibt heute eine Revision der Todesstrafe in Singapur und mehrere Kandidaten erhielten bereits eine Aussetzung ihres Todesurteils.“

Quelle: Fidesdienst


Israel: Flughafen „Ben Gurion“ laut Umfrage der sechstbeste weltweit

Der internationale Flughafen Ben-Gurion in der Nähe von Tel Aviv wurde vor kurzem von Lesern des Reise-Magazins „Travel + Leisure“ auf den sechsten Platz der besten Flughäfen gewählt und landete damit noch vor Amsterdam, Adelaide und München.

Laut Travel+Leisure zeichnen sich die besten Flughäfen zum einen durch ihre Effizienz aus.

Bild: Duty-Free-Bereich des Flughafens Ben-Gurion (Foto: GPO/ Moshe Milner)

Zum anderen sind sie ein Spiegelbild ihrer Umgebung und vermitteln dem Reisenden schon ein Gefühl für den Ort, bevor sie den Flughafen verlassen haben.

Zum besten Flughafen weltweit wurde wie schon im Vorjahr der Changi-Airport in Singapur gewählt.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Die meisten Superreichen gibt es in der Schweiz

In der Schweiz ist die Dichte an Superreichen weltweit am höchsten. Wie der am Donnerstag veröffentlichte Weltvermögensreport der Beratungsfirma Boston Consulting Group zeigt, leben in der Schweiz pro 100.000 Haushalte elf Multimillionäre mit einem jeweiligen Vermögen von mindestens 100 Millionen Franken.
Hinter den Eidgenossen liegen Singapur mit zehn und Österreich mit acht Superreichen.

Die Gesamtzahl der superreichen Schweizer lag im vergangenen Jahr bei 366. Auch beim Durchschnittsvermögen liegen die Schweizer Haushalte mit 582.000 Franken weltweit an der Spitze.

Es folgen weit abgeschlagen Japan mit 318.000 und die Niederlande mit 315.000 Franken.

Die Millionärsdichte in der Schweiz ist mit beinah zehn Prozent die höchste in der westlichen Hemisphäre. Mit 322.000 Millionären hat die Zahl im Vorjahr noch einmal um 5.000 zugenommen.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur