„Fragt nach dem HERRN und seiner Macht“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 105 (104),2 ff:

Singt dem HERRN und spielt ihm,
sinnt nach über all seine Wunder!
Rühmt euch seines heiligen Namens!
Alle, die den HERRN suchen, sollen sich von Herzen freuen.

Fragt nach dem HERRN und seiner Macht;
sucht sein Antlitz allezeit!
Denkt an die Wunder, die ER getan hat,
an seine Zeichen und die Beschlüsse aus seinem Mund.

Bedenkt es, ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham,
ihr Kinder Jakobs, die ER erwählt hat.
ER, der HERR, ist unser Gott.
Seine Herrschaft umgreift die Erde.

 


München: Iglauer Singkreis tanzt, singt und musiziert am 19. Oktober

Am Samstag, den 19. Oktober, beginnt um 18 Uhr das Kulturforum im Sudetendeutschen Haus (Hochstraße 8, München)

Das Konzert 2011_10_22_Iglauer steht unter dem Leitwort: „Was singt in Gottes schöner Welt“

Saalöffnung 17 Uhr, Kaffee- und Kuchenbuffet

Eintritt frei

Veranstalter: Heimatpflege der Sudetendeutschenin Zusammenarbeit mit dem Sudetendeutschen Musikinstitut 

Mit Unterstützung des Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Adalbert-Stifter-Verein 

Sudetendeutsche Landsmannschaft, Hochstraße 8 in 81669 München
 www.sudeten.de

Singen im Chor ist gut für Leib und Seele

Gemeinsames Singen bereitet nicht nur Freude und Abwechslung, sondern ist auch gesund. Es hat eine ähnliche Wirkung wie Atemübungen und stärkt die geistig-seelische Verfassung. Sogar die Herzen schlagen bei Chorsängern im Takt. Ein Chorleiter bestätigt gegenüber dem Kölner Domradio diese positiven Effekte.

Volker Gerland ist Vorsitzender des Landesverbands der Musikschulen in NRW. Im Interview mit Hilde Regeniter erklärt der Chorleiter:

Schlägt denn Ihr Herz als Chorleiter auch im Takt, wenn Ihr Chor singt?

Das Herz schlägt dann auf jeden Fall ganz kräftig, denn Singen ist etwas Emotionales und berührt und deswegen finde ich es schön, wenn man herausfindet, dass es gesundheitliche Effekte gibt. DIGITAL CAMERA

Wie erklären Sie sich den Zusammenhang von Singen im Chor und einem gesunden Körper und Herzen?

Das Musizieren gehört eben ganz deutlich zum Menschen mit dazu und wenn das nicht zum Menschen dazugehören würde, dann hätte es auch diese gesundheitliche Wirkung nicht. Beim Singen kommen sicherlich spezifische Sachen dazu, physiologisch betrachtet, was die Stimmbänder angeht, die Nebenhöhlen, den Kehlkopf und die Atmung. Beim Musizieren insgesamt stellt man ja sehr ähnliche Effekte auf die Psyche des Menschen fest wie beim Singen. Ich glaube, das hängt eben damit zusammen: Singen gehört zum Menschen und Singen ist deshalb gesund.

Gibt es denn einen Unterschied bei der Gesundheit, ob ich als Chorsänger oder als Solist auftrete?

Das weiß ich nicht, aber ich glaube, dass für viele Menschen, die positive Effekte beim Singen erfahren, die Gemeinschaft eine große Rolle spielt. Einmal ist das so, dass gemeinsames Musizieren auch ein soziales Leben strukturiert und Leute, die sich gut aufgehoben fühlen und die auch etwas Schönes mit anderen zusammen machen und das so empfinden, die empfinden sich sicherlich auch als gesünder und bleiben unanfälliger für viele Arten von Zivilisationskrankheiten.

Zum zweiten denke ich auch, dass der Einzelne in einem Chor oder in einem Orchester nicht individuell so hochleistungsfähig sein muss, damit es ein gutes Ergebnis gibt. Also das müssen nicht alles tolle ausgebildete Opernsänger sein, sie können ein schönes künstlerisches Ergebnis und auch eine innere Befriedigung daraus beziehen und darum glaube ich, dass es einfach ist, diesen gesunden Weg in der Gemeinschaft zu finden.

Welche positiven Nebeneffekte hat das Singen noch?

Es geht so weit, dass man im Speichel von Sängern, die aktiv gesungen haben, Immunglobulin A nachweisen konnte. Das ist ein Immunstoff, der hilft Infektionskrankheiten zu vermeiden. Es geht so weit, dass man sagen kann, dass sich Stimmungsschwankungen durch Singen bisher gut ausgleichen lassen. Ich glaube, Singen ist auch eine Begegnung mit sich selbst. Das kann, wenn man merkt, wie schön man in so einem Chor singen kann, positive Selbstwahrnehmung fördern. Das ist meines Erachtens eine ganz wichtige Sache für einen gesunden Menschen.

Die Forscher wollen jetzt erforschen, ob Chorsingen auch in Schulen die Zusammenarbeit verbessern kann. Können Sie sich das vorstellen?

Als Musikschule Dortmund, das ist ja einfach eine große Bildungseinrichtung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, sind wir ja auch viel in Schulen unterwegs und betreiben auch Schulchören gemeinsam mit den Schulen. Sie tun das natürlich auch, weil gemeinsames Singen in der Schule Identität und Zusammenhalt stiftet. Ich glaube, dass die Wissenschaftler sicherlich Effekte finden werden.

Aber ich glaube, dass allen, die selbst singen durchaus bewusst ist, dass wenn man gemeinsam singt, man sich auch von einer gemeinsamen Welle getragen fühlt. Insofern finde ich das schön, wenn man das wissenschaftlich beweisen kann, aber eigentlich hätte meine Großmutter dafür gar keinen Beweis gebraucht.


Quell-URL: http://www.domradio.de/themen/kultur/2013-07-10/studie-chorsingen-ist-gesund


Das Singen ist für Schwangere und ihr ungeborenes Kind eine Wohltat

Das Singen während der Schwangerschaft läßt Mütter entspannen, weil dadurch Glückshormone produziert werden  –  und  der Gesang stärkt zudem die innere Bindung zum ungeborenen Kind.

Der sog. „Wombsong“-Kurs, der am Chelsea- und Westminster-Hospital angeboten wird, soll zudem die Wehen-Schmerzen verringern, da durch das Singen das Atmen kontrolliert und verlangsamt wird.  

Zusätzlich wird schwangeren Müttern empfohlen, die Lieder dem Kind auch nach der Geburt vorzusingen, sobald es aufgeregt zu sein scheint. Babys entwickeln bereits im Mutterbauch eine gewisse Hörfähigkeit und sollen die Lieder auch nach der Geburt wiedererkennen.

„Musiktherapeutische Ansätze werden Schwangeren immer wieder angeboten. Wir haben vor geraumer Zeit die ‚Tomatis‘-Methode bei einer Fortbildung vorgestellt bekommen, bei der bewusst vorgeburtlich Musik eingesetzt wurde und die Kinder somit auf die Geburt vorbereitet wurden“, erläutert Ute Sonvilla, Bereichsleiterin des Hebammen-Teams an der Privatklinik Goldenes Kreuz, gegenüber pressetext.

„Hierzulande hat sich diese Methode jedoch noch nicht etabliert“, so die Fachfrau.

Laut der Expertin beruhigt Musik einerseits Mutter und Kind, stärkt andererseits jedoch auch vorgeburtlich ihre Bindung.

„Auch das Sprechen mit dem Ungeborenen, Berührungen, das Hormon Oxytocin sowie instinktive Handlungen begünstigen die Bindung zwischen Mutter und Kind. Grundsätzlich baut sich diese jedoch automatisch auf, da man rund um die Uhr mit ihm zusammen ist“, erläutert die Hebamme.

Auch die Vaterstimme tut dem Baby gut!

Doch nicht nur die Mutter-, sondern auch die Vaterstimme lässt das Kind entspannen.

„Männer und Frauen heben automatisch ihre Stimme, sobald sie mit einem Baby sprechen“, so die Expertin. Die Kinder reagieren dabei nicht nur auf auditive Signale, sondern auch zum Beispiel auf Mimik wie das Hochziehen der Augenbrauen. „Das Baby wird dadurch positiv gestimmt, ist interessiert und hat keinen Stress beziehungsweise keine Angst“, führt Sonvilla aus.

Man könne beobachten, daß das Halten und zusätzliches Sprechen mit einem Kind, das die Augen geschlossen hat, dazu führt, daß es die Augen öffnet. „Es wird wach und aufmerksam. Das ist seine Art zu kommunizieren“, so die Hebamme.

Quelle: www.pressetext.com/Andreea Iosa


Die Freude am Chorgesang nimmt in Deutschland zu – auch bei der Jugend

Die Lust am Chorsingen wächst wieder. Diese Erfahrung macht der Geschäftsführer des Deutschen Chorverbandes, Moritz Puschke (Berlin). Durch die verstärkte Förderung in Kindergärten und Schulen werde das Singen auch im Jugendalter selbstverständlicher.

„Chorsingen ist wieder ‚cool‘“, sagte Puschke in einem Interview mit dem in München erscheinenden Magazin „crescendo“. Nach seinen Angaben ist die Mitgliederzahl des Verbandes konstant. Man gleiche den Anteil „wegsterbender“ Chöre aus „durch nachwachsende Kinder und Jugendliche, leistungsfähige Kammerchöre und Vokalensembles sowie Jazz- und Popchöre“.

Nach Angaben des Deutschen Chorverbands gibt es in Deutschland 2,4 Millionen aktive Sänger sowie 25.000 Chorleiter. Die Bandbreite der Chöre ist groß: Sie reicht vom Männergesangverein bis zum jugendlichen Gospelchor, vom Kirchen- bis zum Kammerchor. Besonderer Beliebtheit erfreut sich derzeit die Gospelmusik. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland über 3000 Gospelchöre mit rund 100.000 Sängern.

Nach wissenschaftlichen Untersuchungen trägt Gesang wesentlich zum Wohlbefinden bei.  Der Privatdozent am Institut für Musikpädagogik in Frankfurt  Gunter Kreutz, hat in einer Untersuchung herausgefunden, daß Singen die Produktion des Stoffes Immuglobin A fördert, der die oberen Atemwege vor Infektionen schützt. Singen stärkt also das Immunsystem.

Dem Magazin „crescendo“ zufolge haben vergleichbare Studien nachgewiesen, dass selbstgemachte Musik Bereiche im Gehirn aktiviert, die der Ausschüttung von Glückshormonen dienen. Außerdem belege das Wissenschaftsmagazin „GEO“: Selbst Demenzkranke finden durch das Singen zu einigen Erinnerungssträngen zurück.

Quelle. www.idea.de