Neue Kuriositäten aus der Erscheinungsecke

An einem aktuellen Beispiel sei sogleich verdeutlicht, wie es um eine Szene bestellt ist, die mit ihrer Wundersucht auch nicht vor einem „Joghurtdeckel“ Halt macht und diesen Unsinn zur „größeren Ehre Gottes“ und im Auftrag des „Allerhöchsten“ verbreitet.

Jede Möglichkeit, dass diese an Privatoffenbarungen klebenden Personen geschickt von „unten“ inszenierten Trugbildern oder ihren einfältigen Phantasien auf den Leim gegangen sein könnten, scheidet bei ihrer Sicht von vornherein aus.

Zu selbstsicher ist man sich in einer Szene, die zu diesem  Zweck gern Hintertürchen bastelt, durch die man entrinnen kann, sobald es auf skeptische Fragen keine Antworten mehr gibt. 

Den Ursprung seiner „Inspirationen“ verortet dieses Völkchen in höheren Sphären, wobei es sich oft nur um den eigenen Piepmatz handelt, der als „Hl. Geist“ wahrgenommen wird und der seine willigen und wundersüchtigen Anhänger jederzeit zum Diktat ruft, um sie in die Irre zu führen.

Dabei schrecken sie nicht davor zurück, über die Psycho-Leichen derer zu gehen, die ihrem vermeintlichen Auftrag von „oben“ im Wege stehen. Diese Unbelehrbaren halten sich für unantastbar und vollkommen vor der dunklen Seite gefeit, da man doch so überaus fromm, gottesfürchtig, mit Rosenkranz und Beichte lebt.

Das ist eine Seite des geistigen Hochmuts. Diese scheinfrommen Personen sitzen auf einem derart hohen Ross, dass sie sich aufgrund ihrer Leistungen einbilden, einen besonderen Anspruch auf übernatürliche Kontakte zu haben – quasi eine Belohnung für ihre besonders gehorsamen und demütigen Leistungen erwarten, was sie zwar – direkt dazu befragt – „bescheiden“ zurückweisen – jedoch innerlich fortwährend erhoffen, denn ohne honigsüßes Geschwätz (siehe auch Medjugorje) von „oben“ können sie nicht mehr leben und spitzen danach beide Ohren.

Diese unnüchterne Erwartungshaltung wird auch befriedigt – aber von ganz „unten“ und zu jeder Zeit. Irgendwann sind diese Leute derart abgehoben, dass ihnen sogar Reste unter dem Joghurtdeckel zum übernatürlichen Zeichen werden. Damit machen sie sich selbst und indirekt den katholischen Glauben lächerlich.

„Das Wunder unter dem Joghurtdeckel!“
https://herzjesuwegzehrungderrestarmee.jimdofree.com/zeugnis-geben/meine-zeugnisse/#zeugnis8

Werden sie mit der Fähigkeit, Reste unter einem Joghurtdeckel übernatürlich deuten zu können, nicht vorbehaltlos als „begnadete Seelen“ anerkannt, kennen sie keine Rücksichtnahme mehr und zerstören familiäre Bindungen für ihren Wahn, dem sie sich vorbehaltlos ausgeliefert haben.

So schlägt dieser abgehobene Personenkreis gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Er schadet dem christlichen Glauben, den er zu verteidigen vorgibt, indem er ihn der Lächerlichkeit preisgibt und belastet das eigene persönliche Umfeld, das mit diesem albernen Unsinn klarkommen muss.

Daraufhin angesprochen, haben diese Wundersüchtigen nur eine Erklärung und die ist wieder unterirdisch: Skeptiker stehen kurzerhand unter dem Einfluss des Bösen.

Im besten Fall sind die Kritiker nicht so erleuchtet wie sie und neidisch auf ihre „himmlischen Kontakte“, wurden noch keiner Eingebung „von oben“ gewürdigt, dürfen sich hinten anstellen und darauf warten, dass ihnen ein (Un-)Geist übernatürliche Eindrücke nach der Öffnung einer Dose Apfelmus vermittelt.

So sieht der Ausweis in einem Verein aus, der sich „Restarmee“ nennt, eine gescheiterte irische „Endzeitprophetin“ verherrlicht und deren dürftige Texte als „Buch der Wahrheit“ unter die Gläubigen zu bringen versucht. Auf diesem flachen Niveau geht der Unfug dann immer weiter – mit all seinen verhängnisvollen Auswirkungen.

Weiteres zur endzeitlichen „Restarmee“der visionär begabten „Andrea“ hier: https://charismatismus.wordpress.com/2018/09/16/vom-geringsten-raedchen-im-uhrwerk-gottes-und-dem-kuss-der-madonna/

Dieser Beitrag stammt von einem Katholiken und Familienvater aus dem Bistum Köln mit dem Nicknamen „GsJC“, der bereits seit zehn Jahren etliche Artikel und hunderte Kommentare verfaßt hat und unserer Redaktion persönlich bekannt ist


Der geschäftstüchtige Eso-Wunderheiler BRACO und sein „gebender Blick“

Von Bernd Harder

Die mit Abstand unverfrorendste esoterische Geschäftsidee dürfte das hier sein: „Einhornmedizin Fernheilung“. Da lässt sich eine Dame von jedem Teilnehmer 108 Euro zahlen, damit diese sich dann alleine zuhause hinsetzen und an Gärten, Teiche und Einhörner denken.

Gleich auf Platz zwei folgt wohl der „gebende Blick“ des kroatischen Geistheilers Braco.

Der Mann stellt sich schweigend auf die Bühne, guckt mit seinen Schlafzimmeraugen ein paar Minuten gelangweilt aus der Wäsche und geht wieder. Damit verzückt (und kassiert) er Tausende.

Auch eine Welt-Mitarbeiterin ist dem Charme von Prinz Valium erlegen und berichtet lang und breit von einem Auftritt des Esoterik-Stars in Brandenburg:

„Wenn Bracos Heilkraft Schwindel und Abzocke ist, was ist es dann, was so viele Menschen nach einem Treffen mit ihm besser fühlen lässt? Vielleicht dies: Bei seinem Auftritt folgen seine Anhänger unbewusst den Grundregeln der Meditation […]

Die eigene Aufmerksamkeit für ein paar Minuten auf sich selbst zu richten, ohne funktionieren zu müssen, kann zu innerer Stärke und Wohlbefinden führen. Das ist kein esoterischer Schwachsinn, sondern eine seit Langem als wirksam erwiesene Konzentrationsübung.“

Das mag sein – aber Wandfarbe beim Trocknen zuzuschauen, dürfte bedeutend wirksamer, kostengünstiger und garantiert Guru-frei sein.

Die Schweizer Skeptiker haben sich Bracos Blick auch mal gegeben und kamen zu einem etwas anderen Fazit:

„Insgesamt war die Braco-Veranstaltung, auch für pseudowissenschaftliche Verhältnisse, wenig überzeugend. Das Ganze macht den Eindruck einer großen Realsatire, als ob die Grenzen menschlicher Leichtgläubigkeit ausgelotet werden sollen.“

Quelle: https://blog.gwup.net/2015/02/01/braco-wenn-prinz-valium-den-geistheiler-gibt/


Bedeutung der Familie für Deutsche wächst

Die Familie wird für die Deutschen zunehmend wichtiger. Das geht aus einer Umfrage des BAT-Instituts für Zukunftsfragen hervor, die am 26. Dezember präsentiert wurde.

Befragt wurden mehr als 2000 Bürger ab 14 Jahren, wie sie sich das Leben im Jahr 2030 vorstellen. Demnach stimmt die große Mehrheit (91 Prozent) der Aussage zu: „Familie ist 2030 das Wichtigste im Leben.“

Gerade in unruhigen Zeiten erweise sie sich als eine Konstante im Leben. Sie erlebe in jeglicher Hinsicht eine Renaissance. Ebenso zeichne sich ein Anstieg der Mehrgenerationenhaushalte ab. Diese seien einerseits finanziell notwendig, würden andererseits gerade von der jungen Generation geschätzt und gewünscht.

Ansonsten bleiben die Deutschen ein Volk der Skeptiker und Pessimisten. So erwarten 84 Prozent der Befragten eine starke Zunahme der Kriminalität im Internet in den kommenden zwölf Jahren. Knapp Dreiviertel (71 Prozent) gehen davon aus, dass es 2030 aus Sicherheitsgründen eine flächendeckende Videoüberwachung geben wird.

Gut jeder Zweite (53 Prozent) meint, dass aufgrund hoher Energiepreise die Warmmiete dann doppelt so teuer sein wird wie die Kaltmiete.

Quelle und Fortsetzung der IDEA-Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/umfrage-familie-wird-fuer-die-deutschen-immer-wichtiger-103729.html


Kritikpreis an Ryke Geerd Hamer, den Erfinder der „Neuen Germanischen Medizin“

Der GNM-Erfinder Ryke Geerd Hamer hat von der GWUP-Skeptikervereinigung das „Goldene Brett vorm Kopf 2016“ erhalten.

Unter dem Namen „Germanische Neue Medizin“ verbreitet der ehemalige Mediziner Ryke Geerd Hamer seine Thesen. Krebs hält er für eine „Krankheit der Seele“, 038_35Behandlungsmethoden wie Chemotherapie oder chirurgische Entfernung von Tumoren lehnt er ab.

Weder der Entzug der Approbation als Arzt noch Haftstrafen konnten ihn bisher davon abhalten, seine Ideen weiter zu verbreiten. Seine gefährlichen medizinischen Ansichten verknüpft Hamer überdies mit antisemitischen Verschwörungstheorien.

Zahlreiche Patienten, die der „Germanischen Neuen Medizin“ vertrauten und wissenschaftlich fundierte Behandlungsmethoden ablehnten, verstarben.

2016 ließ eine 18jährige Krebspatientin in Italien ihr Leben, nachdem ihre Eltern aufgrund von Hamers Thesen eine Chemotherapie ablehnten.”

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://blog.gwup.net/2016/10/11/das-goldene-brett-2016-and-the-winner-is-ryke-geerd-hamer/


Berlin: Dr. M. Buck informiert kritisch über die „Praxis der Waldorf-Pädagogik“

Die Berliner Skeptiker führen am Donnerstag, den 19. Juni 2016, wieder ihren „Stammtisch“ durch; dabei spricht der Erziehungswissenschaftler Dr. Marc Fabian Buck von der Humboldt-Universität über die „Praxis der Waldorf-Pädagogik”, die aus der esoretisch geprägten Antroposophie  hervorgeht. Foto von Elstrud Consoir

Ausgehend von der Anthropologie und dem kosmologischen Entwicklungsgedanken Rudolf Steiners werden die praktischen Inhalte und Auswirkungen der Waldorfpädagogik als esoterischer Erziehungsstil erkannt und auf ihre Berechtigung hin befragt.

Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen die Rhetorik und Verschleierung des weltanschaulichen Überbaus in der Außendarstellung waldorfpädagogischer Einrichtungen. Veranschaulicht wird die praktische Perspektive durch Inneneinsichten, die bei verschiedenen Hospitationen in Berliner Waldorfschulen erlangt wurden.

Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr im Gasthaus “Leonhardt” in Berlin-Charlottenburg.

Quelle: GWUP


GWUP-Chef Amardeo Sarma zu „Fukushima“: Kein Toter durch Radioaktivität

Unter dem Titel „Fukushima: Realitätsverlust in Deutschland und Österreich“ schreibt Amardeo Sarma über Fakten und Folgen der japanischen Fukushima-Kastastrophe vor fünf Jahren. asarma

Der Autor ist Vorsitzender der Vereinigung GWUP, der „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Erforschung von Parawissenschaften“: https://www.gwup.org/who-is-who/760-amardeo-sarma

Sarma (siehe Foto) beginnt seinen Beitrag mit der zutreffenden Beobachtung, daß in den Medien, welche jetzt der Opfer dieses Erdbebens gedenken, stets der irreführende Eindruck erweckt werde, „als hätten wir es primär mit einer „Atom-Katastrophe“ zu tun.“ 

Dazu stellt der Verfasser klar:

„Zunächst gab es das Erdbeben und den Tsunami. 20 000 Menschen verloren ihr Leben und Hunderttausende ihr Zuhause… Doch scheint dies in der Berichterstattung in Deutschland und Österreich, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Dann gab es die Kollateralschäden durch den Tsunami: Kernkraftwerke in Fukushima wurden zerstört, Radioaktivität entwich, Tausende wurden evakuiert und die Betreiber werden noch lange mit den Folgen zu kämpfen haben. Die Auswirkungen hätten nicht so schwer sein müssen. Die Betreiber hatten sich nicht an international geforderte Sicherheitsauflagen gehalten.“

Aber „trotz der Schlampereien der Betreiber“ sei bis heute, so der Autor weiter, „kein einziger Mensch an den Folgen der Radioaktivität gestorben“. 

Der GWUP-Chef fährt fort:

„Der Wissenschaftliche Ausschuss der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung (UNSCEAR) schreibt:

It is unlikely to be able to attribute any health effects in the future among the general public and the vast majority of workers from exposure to radiation following the leaks and explosions at the earthquake-damaged power plant in March of 2011.

Groß berichtet wurde darüber, dass inzwischen eine Krebs-Erkrankung “sehr wahrscheinlich aufgrund der radioaktiven Strahlung nach der Kernschmelze” von den Behörden bestätigt wurde. Ob dieser Fall tatsächlich mit der Radioaktivität zusammenhängt, ist unklar.“

Quelle (Text/Foto) und Fortsetzung des Artikels hier: http://blog.gwup.net/2016/03/12/fukushima-realitatsverlust-in-deutschland-und-osterreich/


Vortrag in Augsburg: Bernd Harder über Nostradamus am 10. Januar 2016

Bernd Harder (siehe Foto) ist kritischer Publizist vor allem zum Themenbereich Esoterik, Verschwörungstheorien, „Prophetie“, Aberglaube und alternative Medizin; er ist zudem Pressesprecher der  GWUP-Skeptikervereinigung. harder_bernd

Am Sonntag, den 10. Januar 2016, hält er um 11,30 Uhr einen Vortrag über Nostradamus  – jenen „Seher“ aus dem 16. Jahrhundert, der mit seinen vieldeutigen Versen, die vielfach als Zukunftsvorhersage (miß)verstanden werden, nach wie vor den Büchermarkt belebt. 

Harder spricht beim „Bund für Geistesfreiheit“ (BfG-Zentrum, 86161 Augsburg, Haunstetter-Straße 112) zum Thema:Nostradamus – Meisterprophet oder Scharlatan? Ein Mythos wird entschlüsselt”

In der Ankündigung heißt es: „Kaum geht eine schlechte Nachricht um die Welt, schon haben Nostradamus-Fans einen passenden Vierzeiler ihres Idols parat. Kriege, Terroranschläge, Attentate – fast alle Katastrophen der Menschheit lassen sich in sein kryptisches Werk hineinlesen, zu dem auch mysteriöse Zeichnungen gehören sollen, die 1994 in der römischen Nationalbibliothek entdeckt wurden.

Aber was steckt wirklich hinter dem Mythos des Sehers? Und warum brauchen so viele einen Propheten wie ihn?

GWUP-Pressesprecher Bernd Harder unterzieht die Nostradamus-Vorhersagen einer kritischen Analyse. Er trennt die modernen Interpretationen geschäftstüchtiger Autoren von der historischen Bedeutung des Renaissance-Gelehrten und begibt sich auf Spurensuche ins 16. Jahrhundert.”

Foto: GWUP


Hamburg: Skeptiker sprechen über das neue „Wundermittel“ MMS am 14. Januar 2016

Die Hamburger Gruppe der „Skeptiker“ klärt am 14. Januar 2016 über eine chemische Substanz auf, die vielfach  – vor allem in esoterischen Kreisen – als „natürlicher Viruskiller“, „wundervolle Minerallösung“, als „Wunderwaffe im Medizinschrank“ etc. gelobt und angepriesen wird  – auch für die Krebsheilung. 

Dazu heißt es bei den „Skeptikern“: 

„Mit Chlordioxid Krankheiten heilen – geht das? MMS heißt „Miracle Mineral Supplements“ und soll angeblich wundersame Wirkung haben, dabei ist es eine hochreaktive chemische Verbindung aus Chlor und Sauerstoff: Chlordioxid.

Amerikanische und europäische Gesundheitsbehörden warnen vor der Substanz, doch über sektenähnliche Strukturen wird der Stoff auch bei uns weiter vertrieben und mit der Verzweiflung kranker Menschen Geschäfte gemacht.“

Die Biologin Dr. Julia Offe und Dr. Philipp Brahme sprechen um 19,30 Uhr im Kulturhaus III&70 (20357 Hamburg, Schulterblatt 73) über MMS und behandeln die Frage, ob es sich dabei wirklich um ein neues Wundermittel handelt oder ob alles nur Quacksalberei ist. Jeder Interessent ist willkommen!

Quelle: http://www.skeptiker-hamburg.de/event/skeptics-in-the-pub-was-leistet-die-subtanz-mms-wundermittel-oder-quacksalberei/

 


Daten und Fakten zur Wünschel-Rute

Die James Randi Foundation in den USA, GWUP in Deutschland und andere Skeptiker-Organisationen weltweit haben bislang hunderte Kandidaten geprüft, die behaupteten, „Strahlen“ fühlen zu können. Bislang konnte noch kein Rutengänger solche Fähigkeiten unter kontrollierten Bedingungen vorführen.

Die Prämien von bis zu einer Million US-Dollar warten noch immer auf ihre Auszahlung. (…) Das ist nicht verwunderlich, denn Rutengänger unterliegen einer Selbsttäuschung. 0022

Nicht umsonst heißt die Wünschelrute „Wünschel“-Rute. Denn sie schlägt dort aus, wo der Rutengänger unbewusst wünscht oder erwartet, dass sie ausschlägt – und nicht, weil sie auf „Erdstrahlen“ oder „Wasseradern“ reagiert. Beides sind nämlich reine Phantasieprodukte.

Verantwortlich für den Rutenausschlag ist der so genannte Kohnstamm-Effekt: Rutengänger halten ihr traditionell Y- oder V-förmiges Instrument aus Holz oder Leichtmetall nicht locker zwischen den Fingern, sondern in einem verkrampften Spannungszustand.

Diese angespannte Haltung der Hände und Arme löst nach kurzer Zeit ein krampfartiges Zittern der Armmuskeln aus und entlädt sich früher oder später in einer unwillkürlichen, heftigen Bewegung.

Tatsächlich existierende „Erdstrahlen“ irgendwelcher Art würden mit den heutigen Messinstrumenten kaum verborgen bleiben – zum Beispiel mit einem Torsionsmagnetometer oder einem Protonenpräzessionsmagnetometer

„Störfelder“, auf die Rutengänger wie eine Art menschliche „Antenne“ reagieren, entspringen dagegen der individuellen Phantasie des Muters und liefern Werte nach dem Münzwurf-Prinzip.

So habe auch ich selbst schon fünf verschiedene Rutengänger mit einer Begehung meines Schlafzimmers beauftragt. Jeder von ihnen fand unabhängig voneinander die „Störzone“ unter meinem Bett. Seltsam, denn vor jeder Begehung hatten wir das Bett in eine andere Ecke des Zimmers geschoben.

Quelle und vollständiger Artikel von Bernd Harder hier: http://blog.gwup.net/2013/10/25/wunschelruten-und-gwup-in-der-augsburger-allgemeinen-eine-richtigstellung/


„Skeptiker“-Fakten zum esoterischen Unfug in puncto „Lichtnahrung“

Aktuelles INFO aus dem  Newsletter der Zeitschrift „Skeptiker“ bzw. der GWUPWebseite:

Magerkost bei ORF 1: “Am Anfang war das Licht”

Heute Abend (Mittwoch, 6. März, 20.15 Uhr) zeigt das österreichische Fernsehen ORF 1 die Dokumentation “In 30 Tagen bist du tot”.

Sorry, wir meinen natürlich “Am Anfang war das Licht”, jene Eso-Fantasy-Zelluloidleiche, für die Regisseur Peter A. Straubinger 2011 das “Goldene Brett vorm Kopf” einheimste.

Über den hirnverbrannten Unsinn “Lichtnahrung”, der bereits Anhänger das Leben gekostet hat, brauchen wir an dieser Stelle nicht mehr zu reden – dazu ist bereits alles gesagt:

  • Tod durch Lichtnahrung, GWUP-Blog am 25. April 2012
  • Am Anfang war das Licht, GWUP-Blog am 27. Oktober 2010
  • Am Ende war kein Licht, Kritisch gedacht am 3. Januar 2011
  • Am Anfang war das Licht: Die Blutwerte des Wunderyogis, Kritisch gedacht am 20. November 2010
  • Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation, Kritisch gedacht am 20.9.2010
  • Lichtfasten macht dumm, naklar.at

Und so weiter und so fort.

Die Frage “Betrug oder Wunder?”, welche der ORF in seiner Ankündigung ernsthaft stellt, ist an sich schon eine Beleidigung für jeden denkenden Menschen.

Hoffen wir also auf die angekündigte “vertiefende Diskussion” ab 21.55 Uhr, zu der neben Peter Straubinger und dem Medizin-Humoristen Rüdiger Dahlke auch Professor Ulrich Berger vom GWUP-Wissenschaftsrat und die Psychologin Ulrike Schiesser von der österreichischen Bundesstelle für Sektenfragen eingeladen sind.

Immerhin etwas.

Einer von Straubingers Gewährsleuten für “Nahrungslosigkeit” ist übrigens Hira Ratan Manek, der hier aus einem Restaurant flüchtet, als er einer Kamera gewahr wird:
Direktlink zum Video auf Youtube

Zum Weiterlesen:

  • Am Anfang war das Licht  –  schon wieder, Psiram am 4. März 2013