Ein Sketschebuch mit jugendbewegtem Sinn

Vorhin las ich erfreut einen Brief, in dem sich ein älteres Ehepaar aus Münster in origineller Weise über unser Sketsche-Buch „Die Lügen-Mumie“ äußert:

„Schon beim Durchblättern werden Erinnerungen an längst versunkene Zeiten wieder wach! Die große Fahrt im Sommer, die Zelte, das Lagerfeuer – und in der Ferne hört man ja fast noch die Wildgänse, wie sie „rauschen durch die Nacht, mit schrillem Schrei nach Norden“.
Sie sehen also, Ihr kleines Werk hat noch einmal ganz große Erinnerungen wachgerufen!

So werden wir uns nun mit frisch erwecktem jugendbewegten Sinn an den kleinen und großen Sketches dieser ganz besonderen Mumie erfreuen!“

Was mir an diesem Leserbrief besonders gefällt, ist der Bezug zur Jugendbewegung, denn tatsächlich ist unser Sketsche-Klassiker kein übliches Buch mit mehr oder weniger lustigen Theaterstückchen, sondern sowohl im Inhalt wie in der Aufmachung echt jugendbewegt – um nicht zu sagen: jugendbeschleunigt (das ist unsere interne Steigerung für jugendbewegt – so wie „lustik“ bei uns die Krönung von lustig ist!)

Unser durchgehend farbiges Handbuch LÜGENMUMIE aus dem KOMM-MIT-Jugendverlag bietet 44 bewährte Sketsche.

Hier die Gründe, warum sie völlig aus dem Rahmen des Üblichen fallen:

1. Diese Stückchen sind nicht künstlich „ausgedacht“, keine Kopfgeburt, sondern gesammelt aus der praktischen Erfahrung von Jahrzehnten. Viele dieser Theateraufführungen für die Laienbühne kannten schon unsere Großeltern: es sind bewährte Sketsche, die vor allem in „jugendbewegten“ Kreisen und bei Pfadfindern beliebt waren.

2. Die Sketsche sind optimal zum Aufführen für Kinder und Jugendliche, zumal es bei den meisten von ihnen nicht viel zum Auswendiglernen gibt, sondern genügend Raum bleibt für freie Ausgestaltung, kreative Fantasie und allerlei Ergänzungen und Abwandlungen. So wird das Theaterspiel für Mädchen und Jungen zum fröhlichen Abenteuer auf der Bühne.

3. Die Anwendung der Sketsche ist vielseitig: sie eignen sich ideal für Bunten Abend, Lagerzirkus, Faschingsfeier, Elternabend, Schulfest, Party, Lagerzirkus, Pfarrfest, Sportveranstaltung, Familienfeier, geselliges Beisammensein.
Sie sorgen für Lacherfolg bei jung und alt – und das seit Jahrzehnten.

Unser KOMM-MIT-Verlag aus Münster, der seit genau 75 Jahren ebenso gediegene wie beschwingte Literatur für die Jugend heraus, darunter den Klassiker „1000 Jugendspiele“ von Günter Stiff. Dieser Renner ist mit 400.000 Auflage das meistverkaufte Spielebuch Deutschlands, allerdings leider vergriffen.

Diese 44 Sketsche wurden gesammelt und aufgeschrieben von Lothar Sauer, einem jugendbewegten Schriftsteller und Meisterfotografen, dessen Bücher früher größtenteils im Herder-Verlag erschienen sind (auch eine kürzere Vorgänger-Ausgabe dieses Sketschebuches unter dem Titel „Der Mord auf der Wendeltreppe“).

Unser Sketschbuch enthält zahlreiche Fotos und Grafiken, die nicht nur gut zu den Sketschen passen, sondern auch ihre praktische Aufführung veranschaulichen.

Bestellen kann man den 188 Seiten starken Sketsche-Knüller für nur 9,80 € (bei portofreier Lieferung!) beim KOMM-MiT-Verlag, 48041 Münster, Postfach 76 80 (Tel. 0251-615151)   –  Mail: felizitas.kueble@web.de


Offener Beschwerdebrief an das ZDF

Sehr geehrte Redaktion,

am 10.12.2019 habe ich mir die ZDF-Sendung „Die Anstalt“ angesehen in der Erwartung, dass vielleicht ein paar intellektuell anspruchsvolle Sketche kommen, die zum Schmunzeln bringen.

Darüber, ob die – politisch korrekten – Einlagen besonders geistreich waren, will ich nicht urteilen. Wie ich gehört habe, ist der gezeigte Jubel der Zuschauer in der Regel „bestellt“, weil ihnen angezeigt wird, wann sie jubeln sollen. Aber „Show-Jubel“ regt mich nicht auf.

Was mich aber verärgert: Wenn Gotteslästerung betrieben wird, wie es besonders in dem absolut dümmlichen „Telefongespräch“ zwischen Gott und seinem Sohn Jesus Christus vorgeführt wurde.

Von mir aus darf sich Dummheit in Sendungen wie „Die Anstalt“ voll entfalten, es sollte aber eine Grenze geben:

Über den allmächtigen Gott, der uns alle in Händen hat und seinen Sohn Jesus Christus, an den wir Christen als unseren Heiland und Erlöser glauben, macht der sterbliche und vergängliche Mensch keine dreisten Witze. Soviel Ehrfurcht und Respekt muss sein. 

Solche Dinge einschließlich entsprechender Anspielungen, wie sie auch zu hören waren, gehören in keine Satire- bzw. Kasperlesendung.     

Mit freundlichen Grüßen
Jörgen Bauer, 89520 Heidenheim