RKI fordert PCR-Reihentests bei Geimpften

Das Robert-Koch-Institut fordert erneut PCR-Reihentests – doch diesmal von Geimpften. Diese sollten eigentlich „maximal geschützt(so Bayerns Ministerpräsident Söder) sein. Doch zeigen mittlerweile mehr als 10.000 registrierte „Impf­durchbrüche“ bei vollständig Geimpften in Deutschland das Gegenteil.

Deshalb will sich das RKI nun Klarheit verschaffen – offenkundig irritiert über zunehmende Infektionen von Geimpften und identischen Berichten dazu aus dem Ausland (vor allem aus Ländern mit noch deutlich größerem Impf-Fortschritt).

In einem Bericht fordern die Wissenschaftler der Spahn unterstellten Regierungsbehörde die Durchführung der PCR-Tests bei „leicht erkrankten Kindern“ und Geimpften.

Angeblich sollen dadurch neue Infektionen mit dem Coronavirus frühzeitig erkannt werden – bei gleichzeitiger Feststellung der betreffenden „Mutation“…

Quelle und Fortsetzung der Nachricht hier: https://journalistenwatch.com/2021/08/14/angeschmiert-impflinge-das/


Aiwanger warnt vor „Jagd auf Ungeimpfte“

Von Felizitas Küble

Der bayerische Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist durch seine Skepsis gegenüber der Corona-Impfung deutschlandweit in die Schlagzeilen geraten. Der für die Bürgerfreiheit auch in diesem Bereich engagierte Politiker ist zugleich Chef der FREIEN WÄHLER auf Landes- und Bundesebene.

Wir haben im CHRISTLICHEN FORUM bereits ausführlich über ihn berichtet und dabei die Angriffe von Ministerpräsident Söder auf Aiwanger wegen dessen Nicht-Impfung kritisiert (siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2021/08/07/freie-wahler-bleibt-aiwanger-standhaft/)

Die deutlichen Einwände Aiwangers aus den letzten Wochen wirken indessen angesichts der gestern erfolgten Beschlüsse gegen Nicht-Geimpfte immer berechtigter. Der CW-Chef warnte vor einer „Jagd auf Ungeimpfte“ und er wandte sich gegen eine „Einheitsspritze für alle“. Zudem beschwerte er sich darüber, daß die politische Elite ihn als „Werbeträger“ zur Impfung dränge.

Innerhalb seiner FREIEN WÄHLER gibt es zur Impf-Causa natürlich verschiedene Ansichten und Richtungen. Aber das Wahlprogramm der bürgerlich orientierten FW lehnt jedenfalls eindeutig jedwede Impf-Pflicht ab. Somit liegt Aiwanger mit seiner Betonung der Freiwilligkeit durchaus auf der „Parteilinie“.

Neuesten Umfragen zufolge liegen die FREIEN WÄHLER derzeit bundesweit bei 3,5%. Manche Bürger, denen die CDU samt Söders Zeitgeist-CSU inzwischen zu „links“ und die AfD zu „rechts“ ist, werden vielleicht diese Aiwanger-Partei wählen, die nicht nur stark im Bayerischen Landtag präsent, sondern auch im Landtag von Rheinland-Pfalz vertreten ist. Immerhin verfügen die FW in vielen Regionen über eine beträchliche Infrastruktur und über viel Erfahrung in Städten und Gemeinden.

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FREIE WÄHLER: Bleibt Aiwanger standhaft?

Von Felizitas Küble

Seit Wochen steht der unangepaßte Vize-Ministerpräsident von Bayern, Hubert Aiwanger, unter Beschuß sowohl von links wie auch von Markus Söder, mit dem die von Aiwanger geführten FREIEN WÄHLER koalieren und gemeinsam den Freistaat regieren.

Der bodenständige Niederbayer, der zugleich Landes-Wirtschaftsminister und außerdem Bundesvorsitzender seiner Partei ist, wird in manchen Medien gerne als „Bauer“ bezeichnet, was zwar nicht falsch, aber unvollständig ist: Aiwanger ist ein akademisch gebildeter Agrar-Ingenieur.

Der 50-jährige Chef der Freien Wähler (FW) – die übrigens zur Bundestagswahl antreten und in Rheinland-Pfalz bereits im Landtag sitzen – ist unter Druck von Medien und Politik geraten, weil er sich nicht impfen lassen möchte.

Man fragt sich, wo Freiheit und Toleranz in diesem Lande bleiben, wenn eine persönliche Entscheidung des katholischen Familienvaters zu derartigen Attacken – nicht zuletzt durch MP Söder – führen kann.

Es bleibt zu hoffen, daß Aiwanger sich nicht mürbe machen läßt und damit auch verdeutlicht, daß wir in einem freiheitlichen Staat leben, in dem jedweder Zwang zur Impfung nicht infrage kommt – das gilt auch für eine direkte oder indirekte Impf-Pflicht.

Allein schon der vielgebrauchte Ausdruck „Impf-Verweigerer“ hat einen negativen Beigeschmack, als würde jemand quasi seine Pflicht und Schuldigkeit „verweigern“.

Söder hat seinen Vize-Ministerpräsidenten erst oberlehrerhaft abqualifiziert und dann sogar unfair in die Nähe der „Querdenker“ gerücktaber auch dadurch ließ sich Aiwanger nicht unterkriegen, was eine robuste Standfestigkeit zeigt.

BILD: Sachlich-kritisches Bestseller-Buch des Biologen Arvay zur Impf-Debatte

Mit Recht wendet er sich gegen eine staatliche Impf-Pflicht und gegen das Impfen von Kindern ab 12 J., was die Stiko (Ständige Impf-Kommission) bislang genauso sieht. Die FREIEN WÄHLER lehnen in ihrem Wahlprogramm-2021 die Einführung einer Impf-Pflicht ausdrücklich ab. Somit bewegt sich Aiwanger bei diesem Thema sehr wohl innerhalb seiner Parteilinie.

Es geht aber nicht allein um diese Thematik. Der FW-Chef positioniert sich deutlicher als die CSU unter Söder gegen die Grünen („eine intolerante Verbotspartei“), eine verfehlte Asylpolitik und den Genderwahn (leider verwendet das FW-Programm selber den Genderstern), er verteidigt deutlich den Mittelstand und fordert Schluß mit unverhältnismäßigen Corona-Lockdowns.

Die Grünen seien – so sein Vorwurf – zu einer radikal-feministischen Partei mit „Mobbing gegen Männer“ geworden: „Bei denen muss man sich schon dafür entschuldigen, ein Mann zu sein.“Auch die Frauenquote lehnt der etwas robust aufretende Familienvater ab und schlägt eine familiengerechte Förderung vor.

Den abwertenden linken Ausdruck „alte weiße Männer“ bezeichnet Aiwanger als „Rassismus in Reinform“. Zugleich finden sich bei den Grünen die meisten Impf-Fanatiker bei 90% Unverständnis für Impf-Unwillige (siehe die kürzliche INSA-Umfrage hierzu).

Der eigenständig denkende FW-Chef beklagt zugleich im Interview mit „The European“: „Traditionelle Werte finden ja in der CDU nicht mehr statt, sondern nur noch grüner Mainstream.“ Zugleich finden sich bei den Grünen die meisten Impf-Fanatiker mit Unverständnis für Impf-Unwillige.

Vermutlich werden viele bayerischen Wähler genau das tun, was der FW-Chef ihnen empfiehlt: Erststimme CSU, Zweitstimme Freie Wähler und dies umso mehr, als sich Söder von Jahr zu Jahr stärker von seinen einstigen konservativen Ansichten – oder trieb er früher eher taktische Sprücheklopferei? – entfernt.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Das Maß ist voll: Doppelmoral, NEIN danke!

Von Peter Hahne

So drastisch wie jetzt handelte die Staatsmacht wohl noch nie: Wenige Tage, ja Stunden nach dem Berliner Christopher-Street-Day (CSD) wurde die für Sonntag angemeldete „Querdenker“-Demonstration verboten.

Jetzt reicht’s! Das Maß ist voll! Den Verdacht hegt man seit Jahren. Doch nun ist der Beweis erbracht: Es ist das erklärte Ziel der herrschenden Politik, die Gesellschaft zu spalten. Gnadenlos! In Gute und Böse. Und gut ist alles, was dem Staat und seiner angeordneten Meinung Folge leistet.

Wer aufmuckt, hat schon verloren. Ja, wer aus der Geschichte nichts lernt, ist verdammt, sie noch einmal zu wiederholen.

Doch so drastisch wie jetzt war es wohl noch nie: Wenige Tage, ja Stunden nach dem Berliner Christopher-Street-Day (CSD) wurde die für Sonntag angemeldete „Querdenker“-Demonstration verboten. Selbst die queer-freundliche Bild, ja selbst CSD-affine linke Journalisten hatten erstaunt angemerkt, wieso eine solche CSD-Demo anstandslos und ohne Eingreifen der Behörden überhaupt laufen konnte.

Während der Familienvater mit seinen Kindern den bereits gebuchten Mallorca-Urlaub vergessen konnte, während der Komiker Helge Schneider oder die Sängerin Nena sich nach berechtigten Wutausbrüchen den Hass der Spahn-getreuen Maskenfanatiker anhören mussten, während Gastronomie und Events nur unter allerstrengsten Hygienemaßnahmen überhaupt aufrecht zu erhalten waren, demonstrierten Zehntausende meist ohne Masken, eng umschlungen und küssend durch die Berliner Straßen. Die Polizei feierte mit, statt einzugreifen.

Saskia Esken und Konsorten, Kirchen und die CDU waren mit dabei, als alles, wirklich alles an Regeln über den Haufen geworfen wurde. Schon da mutmaßten selbst liberale Blätter: Jetzt wird es aber schwer, die Querdenker-Demo zu verbieten. Da haben sie jedoch die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Nein, die Fast-All-Parteien-Koalition ist zu allem entschlossen – ohne Rücksicht auf Verluste.

Merkel/Söder kommen ihrem Ziel immer näher: die Ausgrenzung aller, die es auch nur im Entferntesten wagen aufzumucken. Die offenen Grenzen 2015: gegen die Mehrheit des Volkes eiskalt durchgedrückt.

Die fortschreitende Islamisierung, gerade erst eindrucksvoll von Österreichs Kanzler Kurz gebrandmarkt, wird eiskalt fortgesetzt. Einer der wenigen echten Kenner, der in Israel geborene Palästinenser Ahmad Mansour, sagte erst vor einigen Tagen, es könne nicht sein, dass berechtigte Islamkritik sofort in die rechte Ecke gestellt und stigmatisiert werde.

Oder das Beispiel dieses pseudo-elitären Gender-Gagas. Drei Viertel der Bevölkerung sind nach Umfragen dagegen, und doch wird dieser Unsinn in Verwaltungs-, Kirchen- und Mediensprache durchgesetzt. Gnadenlos gegen das Volk. Die Politik schweigt, ja fördert.

Lächerlich, dass die Union aus panischer Angst vor sinkenden Prozentpunkten jetzt plötzlich das bekämpfen will, was sie in ihren Hochburgen längst fördert und duldet. Eine elende Spaltung der Gesellschaft – wissentlich und willentlich.

Wir danken dem ehem. ZDF-Moderator, Bestsellerautor und evangelischen Theologen Peter Hahne für seine freundliche Abdruckserlaubnis. – Erstveröffentlichung und Fortsetzung dieses Beitrags hier: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-gewollte-spaltung-unserer-gesellschaft/


FDP-Analyse kritisiert Schwarz-Grün auch wegen Tendenz zur „Überwachung“ der Bürger

Von Felizitas Küble

FDP-Parteichef Christian Linder hält nichts von Denkspielereien über eine künftige rot-rot-grüne Regierung – auch hinsichtlich einer rot-grün-gelben Koalition winkt er ab. Er hält es für fast sicher, dass der „Regierungsbildungsauftrag an die CDU geht“, erklärte er in Interviews.

Da mag Linder recht haben, nur stellt sich die Frage, ob ein Bündnis der Union mit der FDP ausreichthierfür müßten die Liberalen noch stark zulegen. Er stehe als Finanzminister zur Verfügung, erklärte Linder außerdem.

Das wäre der deutschen Wirtschafts- und Haushaltspolitik auch zu wünschen!

Wenn er nicht die Rechnung ohne den Wirt macht, denn in der CDU sind die Zeiten – leider! – längst vorbei, in denen man in den Liberalen den bestmöglichen Koalitionspartner sah.

Merkel tendierte schon immer stärker zur SPD und vor allem zu den Grünen. Mit ihrer eigenen Partei ist sie – bei Licht betrachtet – sowieso nie richtig warm geworden; diese hat sie lediglich als Mittel zum Zweck ihres eigenen Aufstiegs und ihrer teilweise autokratischen Machtentfaltung benötigt.

Natürlich ist die FDP aus christlicher Sicht durchaus nicht das Gelbe vom Ei, zumal bei bioethischen Themen (z.B Leihmutterschaft, Embryonenforschung, Transgender bzw. Geschlechtsumwandlungen).

Doch die Unionsparteien haben ihren konservativen Markenkern längst verloren, vor allem die CSU unter Söder hat sich zu einer Riesen-Enttäuschung für das bürgerliche Lager gemausert. Franz Josef Strauß würde seine Partei nicht wiedererkennen!

Interessant ist ein internes Analyse-Papier der FDP, über das die „WELT am Sonntag“ (WamS) vom 25. Juli 2021 auf S. 5 ausführlich berichtet. Unter dem Titel „Mission Kabinettstisch“ heißt es gleich eingangs: „Die FDP sieht ihre Ambition durch die Vorliebe der Union für die Grünen gefährdet.“

Das Papier stammt laut WamS vom „FDP-Chefstrategen“ Marco Buschmann. Ihm zufolge strebt auch CSU-Chef Söder eine schwarz-grüne Regierung nach der Bundestagswahl an: „Jeder Tritt der Union gegen die FDP ist Werbung für den Bundesfinanzminister Robert Habeck“, heißt es in der Analyse.

Redakteur Thorsten Jungholt schreibt in der WamS weiter, ein Bündnis allein aus Union und Grünen „berge viele Risiken fürs Land“ und zählt einige Schwachpunkte auf.

Aufschlußreich ist der Hinweis, wonach das FDP-Papier feststelle, Union und Grüne „verstärkten sich gegenseitig in ihrer etatistischen Grundorientierung“ – also in ihrer Fixierung auf den Staat und seine Machtbefugnisse.

Wörtlich heißt es in der Analyse: „Beide Seiten setzen stark auf einen Staat, der die Menschen überwachen und lenken möchte.“

Als Beleg hierfür wird auf die – so wörtlich – „beängstigenden“ Äußerungen des grünen MP Kretschmann verwiesen; ihm zufolge sollte der Staat „auch ohne Verhältnismäßigkeit in Grundrechte eingreifen können“.

Daß sich die FDP als freiheitliche Partei in ihrer Orientierung an Bürgerrechten mit diesen Tendenzen nicht anfreunden mag, ist nicht nur verständlich, sondern berechtigt.

Umso verhängnisvoller ist die von Merkel forcierte Umarmungsstrategie mit den Grünen – und das ausgerechnet in diesen Krisenzeiten, in denen es um die Verteidigung der bürgerlichen Freiheitsrechte gegenüber wachsenden Staatsanmaßungen geht. Die CDU schafft sich damit letztlich selbst ab, sie entleert sich ihrer Inhalte – die Union läuft aus wie eine Flasche.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Die Union will mit einem „Krieg der Sternchen“ im Wahlkampf punkten

Von Felizitas Küble

Plötzlich werden sie wach: CDU und CSU entdecken ihre Abneigung gegen die Gendersprache, zumal kürzlich durch Umfragen bestätigt wurde, daß zwei Drittel der Deutschen mit diesem Irrsinn nichts am Hut haben.

Die Schwesterparteien, die gegen den sprachzerstörenden Unfug bislang nichts Ernsthaftes unternommen haben, gebärden sich jetzt in Wahlkampfzeiten als Gender-Skeptiker, erst recht in Sachsen-Anhalt, weil dort nächsten Sonntag Landtagswahlen anstehen.

Auf „Tichys Einblick“ kritisiert der bekannte Bestseller-Autor Peter Hahne (siehe Foto) diese opportunistische Heuchelei: „Als letzte Hoffnung klammert sich die CDU an den Genderstern. Wie Ertrinkende ergreift man die letzte Chance, um nicht im Sturm der Umfragen umzukommen.

Es handle sich, so der ehem. ZDF-Moderator, um die „größte Mogelpackung dieses Wahlkampfs neben Baerbocks Bildungsweg und Giffeys Doktorgrad.“

Hahne hat den Genderwahn bereits in seinen letzten vier Büchern mit anschaulichen Beispielen und Hintergrund-Infos vorgeführt und nun ziehen die Parteien mit dem hohen „C“ eilfertig nach, wie es scheint. „Auf den ersten Blick ist das doch klasse“, schreibt der Autor halbironisch.

Doch der zweite Blick zeige ihm etwas Anderes: „Wir erleben die größte Polit-Veräppelung seit Söders „Asyltourismus“… Für wie blöd halten CDU und CSU eigentlich den Wähler?!“

Er führt aus, die gegenderten „Sternchen-Fans“ säßen „in den Unions-geführten Rathäusern, Rundfunkräten, Regierungen, wo sie nicht nur diesen Gender-Wahn geduldet, sondern unterstützt haben. Wer hat unsere Sprache verraten? Auch Christdemokraten!

Wo war das klare Verbot der Unions-Kultus- und Wissenschaftsminister, als Universitäten und Schulen vom Gender-Gaga überrollt wurden? Ich habe nichts vernommen. Ja, wo waren denn die Genderstern-freien Zonen auf der deutschen Landkarte?“

BILD: Eines der zahlreichen Bücher Hahnes mit dem Titel „Niemals aufgeben“

In Wirklichkeit, kritisiert Hahne, habe man sich „fröhlich dem Wahnsinn ergeben“ und sei sich dabei „wahnsinnig fortschrittlich“ vorgekommen:

„Wer dagegen aufmuckte, wurde zum chauvinistischen, erzreaktionären und deutschtümelnden Gender-Leugner erklärt, so wie man es mit den Corona-Leugnern und der neuen Variante namens Klima-Leugner hält: ausgrenzen, lächerlich machen, in die ultrarechte Ecke stellen.“

Nun werde eine populistische Kurskorrektur vorgenommen:

„Nachdem man alles versemmelt hat, von Energie- über „Flüchtlings”- bis Corona-Politik, sollen jetzt die 65 Prozent der Bevölkerung den politischen Untergang verhindern, die strikt gegen das „Gendern“ sind.“

In Wirklichkeit werde nach der Wahlen „noch draufgesattelt, damit das Pferd des Fortschritts im Gender-Galopp die Ziellinie noch vor den Grünen erreicht. In Sachen Klima machen Söder und Co. uns das ja bereits eindrucksvoll vor.“

Quelle für die Zitate: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-union-im-krieg-der-sterne/


FDP-Politiker fordert Unabhängigkeit des RKI

Die heutige Ausgabe der „WELT am Sonntag“ (WamS) vom 25.4. veröffentlicht ein Interview mit dem FDP-Politiker Wolfgang Kubicki.

Der Bundestagsvizepräsident meint darin, der „Verfall der Union“ sei nicht zu bremsen – und zwar unabhängig von den Personen Laschet oder Söder.

Die CDU habe in den letzten 16 Jahren „keine inhaltlichen Debatten geführt“, so Kubicki, „sondern fast ausschließlich strategische Machtüberlegungen angestellt“. Hinsichtlich des Kanzlerkandidaten Laschet erkärt der Freidemokrat: „Die Rolle als kleiner Sohn von Angela Merkel reicht nicht.“

Die WamS spricht Kubicki auf das FDP-Wahlprogramm an, das die Unabhängigkeit des Robert-Koch-Instituts (RKI) fordert und fragt: „Sehen Sie Herrn Wieler als weisungsgebundenen Erfüllungsgehilfen des Gesundheitsministers?“

„Ja, das ist er tatsächlich“, antwortet Kubicki: „Die Behörde RKI untersteht dem Bundesgesundheitsministerium.“ – Er fügt hinzu:

„Und wenn sie als Regierung massiv einschneidende Maßnahmen an Erklärungen dieser Behörde und den von ihr ermittelten Inzidenzwert binden, dann müssen sie schon dafür Sorge tragen, dass es unabhängig geschieht.“

Aufschlußreich erscheint eine weitere Mitteilung des FDP-Politikers:

„Übrigens hat mir das Ministerium schriftlich bestätigt, daß die vom RKI ermittelte Inzidenz gar keinen Aussagewert hat, was die reale Abbildung des Pandemiegeschehens angeht. Dennoch steht sie als einziger Maßstab im Gesetz.“

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Bayern: Neue Universität in Nürnberg mit Englisch als Unterrichtssprache

Rund 1,2 Milliarden Euro sind für die zehnte staatliche bayerische Universität im Investitionsbudget festgehalten. Doch Söders Leuchtturmprojekt – die Technische Universität Nürnberg (TUN) – zieht auch Kritik auf sich...

Zwischen 200 und 240 Professoren sollen einmal mit 1800 bis 2000 Mitarbeitern die TUN-Flagge in Bayern, Deutschland und im Ausland hochhalten. Mit 5000 bis 6000 Studierenden ergibt sich ein für heutige Verhältnisse traumhaftes Betreuungsverhältnis von einer/einem Professor/in zu 25 Studierenden.

Der noch zu bauende Campus im Süden Nürnbergs soll einen internationalen Lehrkörper beheimaten: Ein Drittel der Professoren soll aus dem Ausland kommen; im Bundesdurchschnitt sind es 6 %. Unter den Studierenden ist ein Ausländeranteil von 40 %vorgesehen statt der sonst in Deutschland üblichen 10 %. Die Unterrichtssprache ist Englisch.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/neue-uni-in-nuernberg-exzellenz-auf-fraenkisch-17108104.html


MM-Chefredakteur befürchtet „Söderkratie“

Lang hat es gedauert, fast ein Jahr – aber inzwischen wachen einige Redaktionen auf, vielleicht wollen sie auch die Flucht nach vorne antreten, um nicht bei den Letzten zu landen, denen ein überfälliges Licht aufgeht.

Jedenfalls hat sich Chefredakteur Georg Anastasiadis vom Münchner MERKUR jetzt erstaunlich deutlich gegen einen „Corona-Kontrollstaat“ positioniert, den er infolge von Söders rabiatem Kurs befürchtet.

In einem heute (13.2.) online veröffentlichten Leitartikel schreibt der MM-Chef Tacheles. Schon eingangs heißt es: „Die 50er-Inzidenz war gestern, und auch die 35 soll wohl nur ein Placebo sein. Markus Söder bastelt insgeheim an der No-Covid-Strategie. Ein Plan, der gruseln lässt.“

Verblüffend sei doch auch – und genau das denken mit ihm auch viele aufmerksame Bürger: „Die Grenzen, von denen es in der Asylkrise stets hieß, sie seien unüberwachbar, werden streng kontrolliert.“

Letztlich tendiere Söder zu einem „No-Covid-Plan“; dies passe auch zu seinem „zunehmend autoritären Regierungsstil“.

Abschließend schreibt der Chefredakteur: „Es erschreckt zutiefst, dass sich in seiner Partei, der CSU, kein Aufschrei gegen solche Ideen erhebt. Auch Bayerns einst stolze Staatspartei ist mutiert zu einer Kopfnickerpartei, in der drangsaliert wird, wer aufmuckt….Freie Bürger sollten das nicht tun, wenn sie nicht eines Tages unsanft in der Söderkratie erwachen wollen.“

Quelle für die Zitate: https://www.merkur.de/politik/corona-bayern-soeder-regeln-csu-no-covid-kontrollstaat-inzidenz-muenchen-kommentar-90202045.html


Sahra Wagenknecht lehnt Impf-Pflicht ab

Zwar steht aufgrund der chaotischen Strategie der Bundesregierung noch längst nicht genug Impfstoff zur Verfügung, um all jene zu impfen, die aufgrund ihres Alters oder aufgrund von Vorerkrankungen lieber heute als morgen geimpft werden möchten. Zwar ist nach jetzigem Stand davon auszugehen, dass auch Menschen, die gegen COVID-19 geimpft sind, das Virus trotzdem an andere weitergeben können.

Aber unbeeindruckt von Kenntnis bringt Söder jetzt mal eben eine Impfpflicht für Pflegekräfte ins Gespräch. Ich finde das respektlos all den Beschäftigten gegenüber, die monatelang ihre Gesundheit riskiert und Überstunden geleistet haben, um alten und kranken Menschen zu helfen. Impfen lassen oder arbeitslos?

Es empört mich, dass es Pflegeheime und Krankenhäuser gibt, die ihre Beschäftigten vor diese “Wahl” stellen. Jetzt sollen ungeimpfte Pflegekräfte also eine Gefahr darstellen – aber wenn sie monatelang ohne ausreichende Schutzkleidung arbeiten müssen, sogar krank zum Dienst verpflichtet werden und bis heute noch nicht flächendeckend gestestet werden, ist das kein Thema.

Quelle und vollständiger Text von Frau Wagenknecht hier: http://aktionsmail.team-sahra.de/issues/mehr-anerkennung-statt-impfzwang-fur-pflegekrafte-306190