Die Schöpfung seufzt nach ihrer Vollendung

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Röm 8,18-23:

Brüder! Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll. afc127c26a

Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes. Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab ER ihr Hoffnung:

Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.

Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, daß wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden.


Die große Bedeutung des Vaters für seine Kinder, vor allem für die Söhne

Von Birgit Kelle

Die FAZ berichtet über die Ergebnisse einer neuen Studie, wonach Söhne von Vätern, die viel arbeiten, später aggressiver und verhaltensauffälliger werden als ihre Altersgenossen, die mehr Zeit mit ihren Vater verbringen konnten. 

Birgit Kelle

Birgit Kelle

Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig doch gerade der Vater im Leben der Söhne ist. So sagen die Forscher: „In diesem Alter ist es aber gerade für die Entwicklung von Jungen sehr wichtig, mit ihren Vätern Zeit zu verbringen und zum Beispiel Sport zu machen.“

Weil Identitätsfindungsprozesse im Grundschulalter nach wie vor stark vom Geschlecht abhängig seien, sei die männliche Bezugsperson für Jungen in diesem Alter womöglich besonders wichtig.“ 

Schön, dass man noch mal wissenschaftlich untermauert lesen kann, dass es eben nicht egal ist, wer die Kinder großzieht, sondern dass es sogar sehr relevant ist, dass sowohl das weibliche als auch das männliche Geschlecht bei der Erziehung wichtig sind.

Den ganzen Beitrag finden Sie hier: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arbeitszeit-ueberarbeitete-vaeter-haben-haeufiger-verhaltensauffaellige-soehne-12542247.html

Passend dazu empfehle ich auch einen Beitrag aus der „taz“, der leider aufzeigt, dass Mühe und Wille der Väter nicht selten im Keim erstickt werden: Lass mich mal machen!  – Das fordert darin der zweifache Vater Andreas Rüttenauer.

Sein Fazit: „Er will sich ja kümmern, der Vater. Aber alle sind gegen ihn: die Ämter, die Tradition, die Gesellschaft und nicht zuletzt die Mutter.“ – Ja meine Damen, darüber müssen wir auch mal nachdenken, wenn wir wirklich wollen, dass Väter sich mehr in die Erziehung einschalten. In meinem neuen Buch „Dann  mach doch die Bluse zu“ werden Sie übrigens ebenfalls von diesem Problem lesen.

Den ganzen Beitrag finden Sie hier: http://m.taz.de/Vaeter-und-Kinder/!120718;m/

BIRGIT KELLE ist Vorsitzende von „Frau 2000plus“ eV
Kontakt: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net

 


Macht die erschlafften Hände wieder stark!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Hebräer 12,5-7.11-13:

Und ihr habt die Mahnung vergessen, die euch als Söhne anredet: Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des HERRN, verzage nicht, wenn er dich zurechtweist.
Denn wen der HERR liebt, den züchtigt er; er schlägt mit der Rute jeden Sohn, den ER gern hat.  header_buch
Haltet aus, wenn ihr gezüchtigt werdet. Gott behandelt euch wie Söhne. Denn wo ist ein Sohn, den sein Vater nicht züchtigt?
Jede Züchtigung scheint zwar für den Augenblick keine Freude zu bringen, sondern Schmerz; später aber schenkt sie denen, die durch diese Schule gegangen sind, als Frucht den Frieden und die Gerechtigkeit.
Darum macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest  –  und ebnet die Wege für eure Füße, damit die lahmen Glieder nicht ausgerenkt, sondern geheilt werden.


Mutterbindung schützt Töchter vor Sex-TV-Manipulation

Eine gute Verbindung zur eigenen Mutter kann sich bei jungen Mädchen positiv auf  verantwortungsbewußtes sexuelles Verhalten auswirken.
Das stellte eine Studie der Katholischen Universität Leuven fest. Dabei senkt eine positive Beziehung zwischen Mutter und Tochter das Risiko, daß das Mädchen fernsehtypische Sex-Klischees kritiklos aufnimmt, ohne sie zu hinterfragen.

Etwas anders sieht es bei Jungen aus,  fanden die Studienleiter Laura Vandenbosch und Steven Eggermont heraus.

Während Mädchen durch eine gute Beziehung zur Mutter vor dem negativen Einfluß sexuell getönter  TV-Manipulation besser geschützt sind, verstärkt eine extrem intensive Mutterbindung die Anfälligkeit von Jungen für Sex-Stereotypen; sie neigen dann vermehrt zu verantwortungslosem Sexualverhalten und zur Sexsucht.Dieser kritische Befund gilt aber nicht bei einer normal-positiven Beziehung zwischen Mutter und Sohn, sondern nur im übertriebenen Fall.

Für die Studie hatten die Forscher in belgischen Schulen ca tausend 16-Jährige befragt.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur